Revisionsklappe angeblich falsch

  • Hallo Experten,


    ich habe vor drei Jahren eine Wohnung gekauft und und nun hat sich die Firma Techem gemeldet um die Wasserzahler zu tauschen. Die Wohnung ist 20 Jahre alt, also sind meines Erachtens auch schon mal Wasserzähler getauscht worden.


    Die Firma Techem hat nach dem ersten Besuch gesagt die Revisionklappe sei falsch angebracht und müsse vergrößert werden. Ich war beim ersten Besuch von Techem leider nicht anwesend, und konnte diese Aussage schlichtweg nicht glauben, das wie gesagt die Wohnung älter ist, und das Bad auch nicht in letzter Zeit renoviert wurde.

    Nach einiger Diskussion mit der Hausverwaltung (die meinen Standpunkt vertrat) kam die Firma Techem ein zweites Mal um den Zähler zu wechseln. Der Mitarbeiter guckte einmal rein, setzt 5 sek lang die Rohrzange an und sagte "geht nicht". Er machte Fotos und verschwand. Die schriftliche Antwort samt Rechnung ( 80€ ) war das die Revisionklappe vergrößert werden müsse.


    Daraufhin habe ich einen Sanitärfachmann angefrufen und ihn um seine Meinung gebeten, da ich es nicht glauben konnte das die Revisionsklappe falsch sein. Der Sanitärfachmann sagt es sei nicht "schön" aber der Wasserzähler tauschbar. Er bot mir an der Zähler zu tauschen wenn Techem mit den zusenden.


    Nun will Techem wieder einen Monteur schicken und zusammen mit dem Installateur den Zähler tauschen.


    Meine Frage ist nun: Kann sich Techem einfach hinstellen und sagen: Wir können das nicht (weil wir zu dumm sind) ? Und muss ich die ganzen rechnungen zahlen, obwohl der Sanitärfachmann bewesit das es geht ?


    Sicherlich geht es um keine großen Summen, aber das Thema wird alle 5 Jahre wiederkommen.


    Bitte um euren Rat, dank

    baalus

  • Sind die Zähler und alles was dazugehört nicht Gemeinschaftseigentum? Ist dafür nicht die WEG verantwortlich?

    Sofern du Techem nicht beauftragt hast, würde ich behaupten, zahlt die Gemeinschaft (bzw Verwalter) und muss sich darum kümmern.

  • Wenn die örtlichen Gegebenheiten seit 20 Jahren unverändert sind, ist die Behauptung von "techem" eine reine "Schutzbehauptung". Es gab in der Zeit mindestens 3-4 Wechsel, die anscheinend "problemlos" möglich waren.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • So einfach ist das nicht.

    Oftmals sind die Reviklappen so ungünstig angebracht, dass ein gutwilliger Monteur mit Chirurgenhänden, es im Blindflug gerade so schafft, die Zähler zu wechseln und sich dabei völlig zu zerkratzen.

    Findet später ein Wechsel zu Techem statt, die die Auswechslung nicht selbst machen sondern Subs zum kaum auskömmlichen Festpreis mit dem Wechsel beauftragen, weigern sich deren Monteure zu Recht, unter diesen Bedingungen zu arbeiten.

    Allein aus dem Umstand, dass es früher mal einer geschafft hat, die Zähler zu wechseln, kann nicht erwartet werden, dass sich alle 5 Jahre jemand blutige Hände holt.

    Ich habe mir bei unseren 6500 Wohnungen immer eine Liste der "unmöglichen" Wohnungen geben lassen und mit dieser dann einen Monteur unserer Vertragsinstallateure rumgeschickt, der entweder den Zähler von Techem eingebaut hat oder die Leitungen umgebaut oder entschieden hat, dass die Klappe vetsetzt/vergrößert werden muss.


    Ohne die Situation vor Ort zu sehen, ist ein Urteil nicht möglich.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Zähler und alles was dazugehört nicht Gemeinschaftseigentum? Ist dafür nicht die WEG verantwortlich?

    Die Zähler sind regelmäßig vom Abrechnungsunternehmen gemietet. Auftraggeber ist ebenfalls regelmäßig die Eigentümergemeinschaft, vertreten durch den Verwalter.

    Wenn sich der Zustand und die Lage Zähler-Reviklappe nicht geändert hat, wäre theoretisch der Verwalter in der Pflicht, dies zu regeln.

    Dann müsste die WEG für die Kosten aufkommen.

    Oftmals sind aber durch Badrenovierungen in Verantwortung des Wohnungseigentümers die Klappen verändert worden, damit sie besser ins Raster passen, kleiner, hübscher, unauffälliger sind und dann ist es alleinige Sache des Eigentümers für die Mehrkosten aufzukommen, unabhängig ob der jetzige oder vorige Eigentümer Auslöser war.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Hallo Baalus,


    stell doch mal ein Bild der Reviklappe hier rein, bei der man auch die

    Anschlüsse dahinter erkennen kann.

    Bevor hier noch weiter diskutiert wird und keiner das Teil gesehen hat.

    So kann sich jeder sprichwörtlich ein Bild davon machen.


    LG Oliver

  • Beitrag von Anda ()

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  • Ich denke auch, das der Tausch nur möglich ist, wenn man sich völlig verbiegt und zerkratzt. Bis jetzt hat sich bloß immer jemand gefunden, der trotz bescheidener Umstände beim Tausch, die Zähler trotzdem getauscht hat. Wenn ich mir das immer wieder antun muß und evt. noch jedes Mal darauf hinweise, würde ich es auch irgendwann ablehnen. Also bitte einmal ändern, das man auch in Zukunft vernünftig arbeiten kann.