Durchlässe in Filigrandecke für Rohre der Lüfungsanlage

  • GU/GÜ wollte Lüftungsrohre auf der Fertigbetondecke im Fußbodenaufbau verlegen. Wir wollen aber die Rohre in den Speicher gezogen bekommen und die Räume von oben lüften (Sanitärmeister findet das auch besser).


    "Architektin" des GU/GÜ sagt, nun könnten nicht die beiden recheckigen Öffnungen vor der Badewanne (durch welche ursprünglich die Lüftungsleitungen geführt werden sollten) genutzt werden, sondern ein langer rechteckiger Ausschnitt in der Filigrandecke (direkt neben den beiden Lüftungsrohren welche auf den Speicher führen) und dann ein langer rechteckiger Ausschnitt notwendig sei, welcher statisch sehr problematisch sei im Vergleich zu den vorher vorgesehenen Deckenöffnungen.


    Frage: Stimmt die Aussage, dass es problematisch ist? Bzw. Könnten die Leitungen nicht einfach auf dem Boden zur Wand gezogen werden und dann in den Speicher (der Sanitärmeister hätte kein Problem gehabt - sehr wohl die "Architektin").

  • (der Sanitärmeister hätte kein Problem gehabt - sehr wohl die "Architektin").

    Das haben weder ein Sanilöter noch eine Nicht-Bauleiterin zu entscheiden. Sowas kann NUR der Staitker entscheiden!


    Oder entscheiden bei Euch in der Bank die Putzfrau und der Hausmeister über irgendwelche Anlagestrategien

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Habe gerade mit dem Sanitärinstallateur meines Vertrauens telefoniert und zumindest die Größe des notwendigen Lochs genannt bekommen. Es wird somit ein 15 x 30 cm großes Loch notwendig für 2 Wickelfalzrohre mit je 125 mm.


    Hiermit kann der Statiker definitiv etwas anfangen und selbstverständlich soll bzw. ist er der einzige der es ausrechnen kann.

  • Stimmt die Aussage, dass es problematisch ist?

    Ja. Es entsteht statisch ein langer Deckendurchbruch, der zu berücksichtigen ist. So etwas zieht i.d.R. Mehraufwand/-kosten nach sich.

    Das haben weder ein Sanilöter noch eine Nicht-Bauleiterin zu entscheiden.

    Diesen herablassenden Tonfall könnte man sich gut sparen. Es gibt durchaus Installateure mit einem gewissen Gespür dafür, was statische Probleme nach sich ziehen könnte. Das Wort "Sanilöter" ist zweifellos herablassend, und die Planerin hat recht, auch wenn sie keine Bauleitung macht. Und der Bauleiter hat schon gar nicht zu entscheiden, ob etwas geändert wird.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Das Wort "Sanilöter" ist zweifellos herablassend

    Off-Topic:

    Nein. Das Wort ist eine verballhornende Berufsbezeichnung, welche durch ads Zusammenziehen von "Sanitär" und "Löten" (Tätigkeit) entsteht!

    Was der an Gespür hat, ist irrelevant. Relevant sind nur harte Fakten. Und die kann nun mal nur ein Statiker/TWP liefern.

    Zu der Nicht-Bauleiterin sag ich jezt lieber nichts.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Das Wort ist eine verballhornende Berufsbezeichnung, welche durch ads Zusammenziehen von "Sanitär" und "Löten" (Tätigkeit) entsteht!

    Off-Topic:

    Entspricht so etwa dem "Zeichenknecht" für Architekt oder dem "Rechenknecht" für Statiker. Deren Tätigkeiten werden da auch auszugsweise benannt.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Off-Topic:

    Diesen herablassenden Tonfall könnte man sich gut sparen.

    :thumbsup:


    Dem möchte ich ausdrücklich zustimmen! Sprache ist nie wirkungslos und so sollte man nicht über Dritte sprechen / schreiben!

    Es gibt durchaus Installateure mit einem gewissen Gespür dafür, was statische Probleme nach sich ziehen könnte.

    Da habe ich wiederum bei den meisten exakt den gegenteiligen Eindruck!

    Das Wort "Sanilöter" ist zweifellos herablassend, und die Planerin hat recht, auch wenn sie keine Bauleitung macht. Und der Bauleiter hat schon gar nicht zu entscheiden, ob etwas geändert wird.

    noch einmal :thumbsup:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.