Änderung Flächennutzungsplan von Wohnbebauung nach Mischgebiet

  • Hallo,

    nehmen wir an eine Stadt in Bayern möchte von heute auf morgen einen gültigen Flächennutzungsplan ändern. Nach 17 Jahren Ausweisung von ausschließlich Wohnbebauung auf ca. 23 Hektar möchte diese Stadt nun Mitten in diesem Gebiet für Wohnbebauung ein ca 9000 m² großes Mischgebiet ausweisen und im Parallelverfahren einen Bebauungsplan aufstellen um die Belange des einzigen Eigentümers zu erfüllen.

    Darf das eine Gemeinde einfach so machen, obwohl wir Nachbarn ca. 15 Anwohner aus einem 60 m entfernten "altem" Allgemeinem Wohngebiet dagegen sind, weil wir unsere Häuser in der Annahme dort gebaut haben, dass in der Nachbarschaft nur Wohnbebauung entsteht?

    Darf die Stadt das einfach so machen?

    • Offizieller Beitrag

    Ja, sie darf. Im Verfahren (Öffentlichkeitsbeteiligung) können die Betroffenen (z.B. Nachbarn) Einwendungen vorbringen.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Im Verfahren (Öffentlichkeitsbeteiligung) können die Betroffenen (z.B. Nachbarn) Einwendungen vorbringen.

    Bei Bautleitverfahren sind Bürgerbegehren wohl auch möglich also in Bayern

    Früher hat man Götter gesagt, heute sagt man Internet.


    Herbert Achternbusch RIP

  • Warum glaubt denn jeder, dass eine Stadt für ewig die gleiche Struktur haben muss?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...