Unzufrieden mit der zentralen Lüftungsanlage..

  • Unsere Lüftungsanlage nervt mich, zentrale Lüftungsanlage,Brink Excellent 400, die Rohre sind auf dem Dachboden verlegt, im Wohn-,Schlaf -und Gästezimmer hört man das Rauschen,da wo die Luft rauskommt,weiß nicht wie es heißt. Man spürt auch einen kleinen Luftzug,weshalb wir die Stufe runtergestellt haben. Der Heizungsmonteur meint,das sei normal,komisch im Kinderzimmer ist es weder hörbar noch großartig spürbar. Was ist da faul?? Es nervt wirklich...

  • Vielleicht nicht richtig eingestellt? Wenn es teilweise spürbar ist und teilweise nicht?

    Unsere hört man sich aber das gleichmäßige Rauschen stört mich nicht.

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  • Hallo,


    Brink Excellent 400

    Dürfte baugleich sein zu ganz vielen Anlagen, die unter den verschiedensten Herstellernamen verkauft werden, u.a. unsere V*****n-Anlage.



    hört man das Rauschen,da wo die Luft rauskommt

    Hörst du wirklich das Luftrauschen oder eher das Ventilatorgeräusch?


    Gibt es Schalldämpfer zwischen dem Gerät und den Rohren der Verteilung? Bei uns war der Effekt durchschlagend. Der Anlagenerbauer hatte sie "vergessen" und ich fand die Geräusche insbesondere in der Nähe der Verteiler zu laut (leise, aber nicht leise genug). Nach dem Einbau war selbst an den Verteilern NICHTS mehr zu hören.


    Luftströmungen an den Auslassen sollten bei einer gut geplanten und bestimmungsgemäß betriebenen Anlage nicht zu hören sein.


    Welchen Luftdurchsatz hast du denn in dem leisen Kinderzimmer und welchen in den lauten Räumen? Wie weit sind die Auslässe vom Verteiler entfernt (in Rohrmetern - da gibt es nämlich eine Mindestlänge)?


    Viele Grüße,


    Jan

  • Vielleicht nicht richtig eingestellt? Wenn es teilweise spürbar ist und teilweise nicht?

    Unsere hört man sich aber das gleichmäßige Rauschen stört mich nicht.

    Das ist möglich,ich habe von den Einstellungen leider nicht viel Ahnung,der Installateur gefühlt auch nicht..ich müsste mich belesen in der Bedienungsamleitung,um überhaupt herauszufinden was wie eingestellt wurde.. ich lese hier immer was von Einmessen,das wurde nicht gemacht,das habe ich den Installateur gefragt,er meinte das braucht man nicht.. mich würde es aber nicht wundern,wenn er das auch nicht hinbekommt,so wie die Heizungsanlage,da musste erst ein Techniker des Herstellers kommen...:motz2:

  • Ich schaue nach und versuche es herauszu bekommen,für mich ist das Thema irgendwie komplex,ich versuch so viel wie mögluch für mich herauszufinden,am besten es kommt nochmal einer,der sich das anschaut.. ich verzweifle grad und bin genervt..

    Sorry für's Jammern..

  • Bedienungsanleitung lesen wäre erstmal eine geniale Idee, auch wenn es uncool ist.

    Vielleicht gibt es sogar eine Dokumentation mit einem Schaltbild, wie die Anlage aufgebaut ist?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Welcher Luftdurchsatz ist denn für das Gesamtsystem eingestellt? Das sollte man am Gerät ablesen können. Dem Namen nach kann die Anlage maximal 400 m^3/h... die Dinger gibt es in zwei Ausführungen mit 300 und 400 m^3/h. Wenn man sie in dieser Größenordnung betreibt, dann ist sie logischerweise ziemlich laut.


    ich lese hier immer was von Einmessen,das wurde nicht gemacht,das habe ich den Installateur gefragt,er meinte das braucht man nicht.


    Äh... das ist das wichtigste bei so einer Anlage! Berechnet wurde sie dann vermutlich auch nicht, oder?


    Was für eine Verrohrung ist verbaut? Typisch für Brink und Derivate wären diese grünen Flachschläuche 100x50, denen man keine wirklich großen Luftdurchsätze zumuten kann, ohne dass es laut wird.

  • Nööö,wieso auch,wozu berechnen,das macht das Getät schon.. ha,ha;(

    Fragt mich nicht wie das Gerät das ohne irgendeine Voreinstellung usw das machen soll...das hätte ich den Installateur zu dem Zeitpunkt fragen müssen,leider hatte/habe ich mit anderen Sachen (zu dem Zeitpunkt gesundheitlich) zu kämpfen. Ich Doofkopf..:motz2:

    Ja es sind grüne Rohre...

  • Bedienungsanleitung lesen wäre erstmal eine geniale Idee, auch wenn es uncool ist.

    Vielleicht gibt es sogar eine Dokumentation mit einem Schaltbild, wie die Anlage aufgebaut ist?

    Ja,das werde ich wohl machen müssen,mir bleibt auch nichts anderes übrig..,danke trotzdem

  • Ja,das werde ich wohl machen müssen,mir bleibt auch nichts anderes übrig..,danke trotzdem

    Sorry dass ich das so sage, aber mir kommen die Aussagen so vor wie von einem Autofahrer der sich beschwert dass das Auto ab 50km/h so laut wird, und man ihm dann erklären muss, dass es nicht nur den ersten Gang gibt...

  • Sorry dass ich das so sage, aber mir kommen die Aussagen so vor wie von einem Autofahrer der sich beschwert dass das Auto ab 50km/h so laut wird, und man ihm dann erklären muss, dass es nicht nur den ersten Gang gibt...

    ;) der war gut..

    Ich habe wirklich keine Ahnung vom Thema,mich nervt es nur, andere im Haus nehmen es wahr,aber ohne genervt zu sein.. Ich hatte auch schon die Anleitung zur Hand,aber entweder bin ich zu blöd,oder ich muss mit Verstand lesen;)

  • Am besten einfach mal in ruhe auf der Terrasse bei Käffchen die Bedienungsanleitung ein wenig studieren.

    Es macht es nicht wirklich besser, wenn man sich genervt mit einer langweiligen Bedinungsanleitung beschäftigt.

    UNklapre punkte markieren und nachschlagen oder hier nachfragen.

    Das ganz dann mal mit Infos auslesen am Bedienteil probieren um sioch damit mal anzufreunden. Schließlich soll das Gerät ja auch Bedient und gewartet werden können. UNd das klappt am besten wenn der Eigentümer sich mit seinem Eigentum auskennt.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Einstellen: Die Luft weiß nicht automatisch, wo sie hin muss. Das heißt, sie weiß es schon, aber das ist vermutlich nicht so, wie gedacht.

    Das ganze hängt davon ab, wie viel m3 das jeweilige Zimmer hat, etc.

    Dann kommt jemand mit einem ventilatorartigem Gerät und misst, wieviel Durchsatz da jeweils ist und stellt ein wieviel es sein sollte.

    D.h es existiert theoretisch vorher eine Berechnung und anhand derer wird die Anlage eingestellt.

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  • Ist aber auch keine Raketenwissenschaft.

    Wenn da sowieso nichts eingestellt und berechnet ist, dann misst oder markierst Du dir den Öffnungsstand an einem Tellerventil und drehst da mal auf oder zu. Wenn Du Glück hast gibt's beim Aufdrehen nicht nur mehr Luft, sondern wird sogar leiser (weil weniger Strömungsgeräusche). Die anderen Auslässe bekommen dann natürlich dafür etwas weniger Luft und werden mit ganz viel Glück auch noch leiser. Braucht halt Geduld und einige Iterationen, bis alles passt.

    Ich habe hier ein CO2-Messgerät das auch mitloggen kann, damit kann man sehr gut abschätzen, wo die Lüftung ausreicht und wo nicht.

    Bei der Lüftung ist es ja nicht so wie z.B. einer Heizung - wenn man da zu viel "rumspielt" und etwas nicht mehr funktioniert, dann friert man letzlich oder muss kalt duschen. Bei der Lüftung muss man mir wie früher ein Fenster aufmachen.

    Hast Du eigentlich jemals die Filter gewechselt?

  • "Einstellen" bedeutet hier zweierlei: Zum einen braucht man die Abluft- und Zuluftvolumenströme aller Ein- und Auslässe. Die berechnet man anhand des Bedarfs der betreffenden Räume. Alles zusammen ist der Volumenstrom, den das zentrale Gerät liefern muss (also einfach aufaddieren). Der Knackpunkt ist dann, die Balance zwischen den einzelnen Ventilen zu finden. Üblicherweise macht man das aber NICHT an den Ventilen selbst, sondern drosselt ein ganzes Stück weiter vorne am Verteiler. Sprich: Am KWL-Gerät macht man 1% der Arbeit, die übrigen 99% finden woanders statt.


    Wenn es das Brink-System ist, das ich unter V***n-Label auch habe, dann gibt es für Zu- und Abluft je einen großen Verteilerkasten, an dem die ganzen grünen Schläuche (sind deine rund oder eher flach?) angeschlossen sind. An der Stelle, an der man sie an den Kasten anschließt, kann eine Drossel eingelegt werden. Das ist ein Stück Plastik, aus dem man mehr oder weniger viel rausbrechen kann entsprechend der Berechnung der Luftströme. Damit hat man dann eine grobe Einstellung und muss an den Ventilen selbst - wenn überhaupt - nur noch leicht nachjustieren.


    Wenn man die Ventile selbst als alleinige Drossel verwendet, dann dürfte es gerade beim starken Drosseln deutliche Geräusche geben. Darum dann am Verteiler, der schallgedämmt ist und zudem ein gutes Stück weg von den Auslässen. Beim fraglichen System sind 5m Mindestlänge der Schläuche ab Verteiler vorgegeben, damit es nicht zu Geräuschen kommt. Das wusste unser Installateur auch nicht, da musste ich ihn drüber informieren. Steht aber alles im Planungshandbuch des Herstellers... wenn es denn mal jemand liest.


    Wenn Du Glück hast gibt's beim Aufdrehen nicht nur mehr Luft, sondern wird sogar leiser (weil weniger Strömungsgeräusche). Die anderen Auslässe bekommen dann natürlich dafür etwas weniger Luft und werden mit ganz viel Glück auch noch leiser. Braucht halt Geduld und einige Iterationen, bis alles passt.



    Mit dem Ansatz bekommt man es leise, aber vermutlich nicht sauber abgestimmt, so dass die nötigen Volumenströme erreicht werden.


    Wenn das ganze System verpfuscht aufgebaut ist, kann es ebenso sein, dass es gar nicht einstellbar ist. Ebenso wie eine Heizung einen hydraulischen Abgleich braucht, muss das gleiche hier hinsichtlich des Druckverlusts der Luft passieren. Wenn also ein weit entferntes Ventil und ein ganz nahes auf die gleiche Weise angebunden sind, dann hat man quasi keine Chance, mit dem nahen Ventil einen geringen und mit dem entfernten Ventil einen hohen Durchsatz hinzubekommen. Soviel Spielraum haben die Ventile nämlich gar nicht. Darum gibt es aber bei vielen Anbietern die Möglichkeit, Ventile auch mit ZWEI Rohren/Schläuchen anzubinden. Dann sieht es bezüglich Balance und auch Geräuschen (deutlich niedrigere Strömungsgeschwindigkeit) gleich viel besser aus.

  • Hast Du eigentlich jemals die Filter gewechselt?

    Die werden die Tage gewechselt,Heizungsmann wollte mir welche besorgen,seit einer Woche,ich glaub ich muss die selber von irgendwoher besorgen. Naja,aber das war auch schon so bevor Filterwechsel angesagt war..

  • Filter: Je nachdem, welche man hat, kann man die auch waschen. Unsere sind 6 Jahre alt und ich wechsele die monatlich. Die Bundesstraße in der Nähe saut ganz schön

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