Dachbodendämmung wieder raus

  • Hallo zusammen


    Ich habe eine etwas komische Frage,aber ich stelle sie nur,damit ich keine eventuellen Folgeschäden davon trage:


    Neubau, Walmdach 25 Grad,Bungalow

    Ich bin absoluter Laie,was das Dach angeht,deshalb sind mir auch die richtigen Begriffe nicht immer bekannt.


    Also wir haben den Dachboden gedämmt und ich bereue es irgendwie schon.

    Aufbau: von außen nach innen, Tandem Dachziegel von M.H.,Lattung,Unterspannbahn (heißt das so??blaue Folie),wir haben dann direkt dadrunter von innen gedämmt,Zwischensparrendämmung Mineralwolle 240mm,also keine Hinterlüftung,dann eine Folie (mit Klimamembran)Lattung

    Kein Dachfenster (leider),auch keine Heizung zum Heizen.

    Da unsere Pläne sich nun komplett geändert haben,wird der Dachboden nicht ausgebaut.

    Meine Angst ist jetzt,da weder gelüftet noch geheizt werden kann,dass sich da Kondenswasser irgendwo sammelt es nicht entweichen kann und schimmel sich bildet.


    Ich weiß erst planen,dann umsetzen,jedoch waren wir zu voreilig.:wall: Natürlich kann niemand in die Glaskugel schauen und sagen ob was passiert,aber was könnte alles passieren oder alles wieder raus...

  • Ich habe mich falsch ausgedrpckt,falls von irgendwo Wasser eindringt oder oder oder, es wurde zwar alles abgedichtet,aber man weiß ja nie,vielleicht mache ich mir umsonst Sorgen.

  • ich kann mir jetzt sehr wenige und nur ungewöhnlich Konstellationen vorstellen, dass es durch eine fachgerechte gedämmte Dachkonstruktion zu Kondensatschäden kommt.

    Ich würde empfehlen, dass Ihr Euch mal an den Aufsteller Eurer EnEV-Berechnung wendet...

  • Wichtig hierbei ist, dass der Zugang zum Dachboden (Luke, Tür, ...) dicht schließt, damit im Winter kein Luftaustausch stattfinden kann.

    Wenn nicht geheizt wird, bleibt der Dachboden kühl. Warme Raumluft aus dem bewohnten Bereich kann dann u.U. und bei entsprechender Menge zu Kondensatanfall führen, wenn diese in den kalten Dachbodenbereich eindringt.


    Zur Kontrolle kann ja ein Hygrometer im Dachboden aufgehängt werden und ab und zu 'mal abgelesen werden.

    Für eine periodische Kontrolle kann ein Datenlogger genutzt werden, der z.B. stündlich über mehrere Tage die Luftfeuchte protokolliert. (ggf. Ausleihen / mieten)

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Wichtig hierbei ist, dass der Zugang zum Dachboden (Luke, Tür, ...) dicht schließt, damit im Winter kein Luftaustausch stattfinden kann.

    Wenn nicht geheizt wird, bleibt der Dachboden kühl. Warme Raumluft aus dem bewohnten Bereich kann dann u.U. und bei entsprechender Menge zu Kondensatanfall führen, wenn diese in den kalten Dachbodenbereich eindringt.


    Zur Kontrolle kann ja ein Hygrometer im Dachboden aufgehängt werden und ab und zu 'mal abgelesen werden.

    Für eine periodische Kontrolle kann ein Datenlogger genutzt werden, der z.B. stündlich über mehrere Tage die Luftfeuchte protokolliert. (ggf. Ausleihen / mieten)

    Danke,dann lasse ich die Dämmung drin und bringe noch ein Hygrometer an.

  • Wenn es fachgerecht ausgeführt wurde sollten keine Probleme zu erwarten sein....

    aber regelmäßige Kontrolle schadet nicht...besonders zu Beginn ist oft noch hohe Restfeuchte vom bauen im Haus ....

  • Wenn es fachgerecht ausgeführt wurde sollten keine Probleme zu erwarten sein....

    aber regelmäßige Kontrolle schadet nicht...besonders zu Beginn ist oft noch hohe Restfeuchte vom bauen im Haus ....

    Genau das werden wir machen,immer mal wieder kontrollieren.