Wasserfeste Fußbodenheizung mit geringer Bauhöhe

  • Hallo,


    welche Fußbodenheizung/Bodenaufbau hat eine nierige Aufbauhöhe, bietet etwas Isolation zum Boden und kommt mit dem Wasser klar?

    Was empfiehlt ihr?


    Details:

    Ich haben einen Altbau-Raum, in dem ich eine neue Heizung einbauen möchte um auch im Winter mal als Gästezimmer oder Hobbyraum nutzen zu können.

    Der Raum ist ebenerdig. Wir hatten schon einmal einen Wasserschaden, auf der einen Seite ist ein Fluss, auf der anderen kommt das manchmal vom Hang.

    Auf jeden Fall will ich den Bodenaufbau so machen, dass mir Wasser, das 2 Tage 20 cm steht, nicht alles gleich zerstört.

    Der Raum ist auch sehr niedrig. Der Boden ist aktuell noch Rohbau, also Bodenplatte.

    Sonst gehe ich Heizkörper, aber aktuell ist überall Fußbodenheizung. Dann müsste ich eine lange Strecke Kupferrohr legen, brauche einen neuen Heizkreis etc. . Wandheizung überlege ich auch, aber eigentlich will ich die Wände zustellen können.


    Viele Grüße Frank

  • So ganz verstehe ich die Frage nicht:

    Du fragst einerseits nach einem Fußboden Aufbau, andererseits geht es um Wasser von außen.

    Geh es darum, denn Fußboden schnell rauszureißen und neu zu installieren oder wie soll ich die Frage verstehen?


    Bzgl Heizung: Klingt alles nach Niedertemperatur. Ist die Heizung ohnehin schon dafür ausgelegt?

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  • nierige Aufbauhöhe

    Kannst Du das etwas näher spezifizieren?


    das FBH Rohr, beispielsweise Metallverbundrohr, hat sicherlich kein Problem mit Wasser. Verbinder sollten in einer Höhe angebracht sein, in der die Gefahr von Hochwasser gering ist.

    Knackpunkt ist die Dämmlage und der Estrich (und Bodenbelag). Als Dämmung wäre geschlossenporiges Material (Bsp. PU) zu bevorzugen. und der Esrich sollte auch bedacht werden. Denkbar wäre zementbasierend, Gussasphalt (dann aber nur mit anderen FBH Rohren einsetzbar). Als Oberbelag Fliesen mit entsprechendem Kleber.


    Ob sich damit eine FBH mit der gewünschten Aufbauhöhe realisieren lässt, das steht in den Sternen. Vielleicht kannst Du ja die Info noch nachliefern.

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  • Danke, R.B. Tja, lesen sollte man können. Ich hab den letzten Absatz komplett überlesen. Ich hol mal einen zweiten Kaffee.

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  • Wenn nur sporadische Nutzung erfolgt, waere da auch eine elektrische Fussbodenheizung denkbar. Geringe Aufbauhoehe, schnelle Aufheizung und Wasser stellt für die Heizdraehte auch kein Problem dar.

  • Auch wenn das Risiko verschwindend gering ist, würde ich in solchen Fällen "el. Strom" immer so verlegen, dass er außerhalb des gefährdeten Bereichs liegt. Man könnte über eine Trennung (Niederspannung) nachdenken, aber wirklich nur dann, wenn die Aufbauhöhe kritisch ist. Ansonsten würde ich einer wasserführenden FBH den Vorzug geben.

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  • Man könnte über eine Trennung (Niederspannung) nachdenken,

    Das aus Deiner Feder? 230 und 400 V sind Niederspannung.

    Meintest Du Kleinspannung? Da kenne ich aber keine leistungsfähige FBH.

    Ich würde bei dem angedachten Nutzungskonzept überhaupt keine stationäre Heizung vorsehen, sondern komplett elektrisch heizen.

    Estrich war bereits Gussasphalt genannt und Dämmung würde ich ganz weglassen. Die Erdwärme wirkt in einem weitgehend unbeheizten Raum sogar ausgleichend. Bei Nutzung kann man gut einen Teppich ausrollen. Der Besuch wird sich ja nicht 24 barfuß dort aufhalten.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • NA dann kann man ja gleich auf Deckenheizung umschwenken. Da gibt es dann keinerlei berührungspunkte.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • NA dann kann man ja gleich auf Deckenheizung umschwenken. D

    Sehe ich auch so. Das ist der perfekte Anwendungsfall für eine Deckenheizung. Bei einer Wandheizung stört es übrigens nicht, wenn da ein bisschen was davor steht. Wenn da natürlich flächendeckend Schränke hin sollen, die mit Kleidung oder ähnlichen gut dämmenden Dingen gefüllt sind, ist eine WH in der Tat sinnfrei.

  • Alfons Fischer : Ich habe noch in Erinnerung, dass Du mir mal von einer Wandheizung erzählt hattest, die immer lief, auf sehr niedriger Temperatur (20° glaube ich) und somit das Mauerwerk trocken legte.

    Evtl wäre das auch noch was hier:

    Dass man mit dem einen System in der Wand eine Grundtemperatur schafft, die dann auch bei Überschwemmungen hilft, das ganze wieder halbwegs flott trocken zu bekommen. Ich hatte noch so in Erinnerung, dass die Wand dann behaglicher wirkt.

    Und dann noch mit elektrischem Gerät dazuheizt, wenn man es mal etwas wärmer braucht.

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  • Also:

    - Fußbodedämmung aus XPS (nach Wasserschaden ausbauen und ggf. wiederverwenden)

    - el. Heizmatten an die Wände und verputzen, Einbauhöhe mit 50cm Freibord über Hochwasserpegel, Zuleitung von oben

    - fürs kurzzeitige Beleben einen el. Wandstrahler (den sog. Wickeltischstrahler)

    wenn es nur für einzelne kurzzeitige Nutzungen sein soll.


    Bei regelmäßiger Nutzung muss man dann schon prüfen ob sich der Mehraufwand für eine wassergeführte Heizung lohnt.

    Falls Platz ist, ggf. ein großflächigen Wärmepumpen-Heizkörper in Betracht ziehen?

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Naja, Trittschalldämmung muss dann bei jedem Wasserschaden entsorgt werden.


    Wird da nicht irgend wann mal ein Hochwasserschutz gemacht? Auf Dauer ist das doch nix, sonst muss man wie in Südostasien bauen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...