Bauen auf Hanglage

  • Hallo Experten,

    Ich besitze eine Hanlage Baugrundstück. Die Fläche ist ungefähr 700m2. Ich möchte gerne EFH drauf Bauen lassen. Die Wohnfläche soll ca. 180m2 sein, ohne Keller aber brauche ich eine Garage.

    Da ich keine Erfahrung habe, möchte ich euch fragen und Informationen sammeln bevor ich anfange. Danke.

    Könnt euch bitte mir eine Grobe Schätzung sagen, wie viel wird die Baukosten pro Quadrate Meter in einem Hanglage?

    Danke

    Viele Grüße

  • müsste ,sollte, könnte .... nicht unbedingt teuerer als ebenerdig . kommt halt immer drauf an ....


    ist der hang ansteigend oder abfallend .. => aushub wesentlich mehr/weniger , gegebenenfalls auffüllung nötig .


    hanggrundstücke können felsig sein , genauso durch hangschutt zu weich .....


    und und und ......


    wenn einer auf die angabe hanggrundstück etwas einigermassen zuverlässiges sagen kann , ist es mit sicherheit der legitime nachfolger eines vor 2020 jahren durch die römer ermordeten ..........

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • nicht unbedingt teuerer als ebenerdig

    jo, aber .. die meisten nobrainer sind "für ebenerdig" in den schubladen.

    wieviele efh sind "brainer" ohne "no"?

    aus den beiden axiomen würde ich ableiten, haus am hang wird doch teurer, weil

    - der hang die nobrainer stört

    - weil brainer besser, aber auch durch diese rare zutat teurer sind


    unter einbeziehung von qualitätsaspekten mag das anders aussehen - sicher bin ich da nicht.

  • wenn einer auf die angabe hanggrundstück etwas einigermassen zuverlässiges sagen kann , ist es mit sicherheit der legitime nachfolger eines vor 2020 jahren durch die römer ermordeten ..........

    Off-Topic:

    Der wurde nicht ermordet, sondern nach damals geltendem Recht verurteilt. ;)


    Edit:

    Die nobrainer nehmen ihr nobrain Haus und machen einen Keller darunter der halb im Buckel ist und schon können sie ihr Flachlandhaus am Buckele bauen. Yo.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Wohnfläche soll ca. 180m2 sein, ohne Keller aber brauche ich eine Garage.

    Wie steil ist der Hang?

    Aus was besteht der Hang?

    Zufahrt auf das Gelände hangabwärts? oder von "oben"?


    Bei einem Haus am Hang kann man zwar auf den Keller verzichten, das Haus braucht aber trotzdem Fundamente. Entweder es steckt dann komplett im Hang, vergleichbar mit einer Hütte im Gebirge, oder ein Teil (hangabwärts) schwebt in der Luft. Was ist an Bebauung überhaupt zulässig?

    Mit spitzer Feder gerechnet wird man feststellen, dass ein Keller mit hoher Wahrscheinlichkeit nur noch einen geringen Aufpreis verursacht.


    Das Bauen am Hang wird also teurer, im Vergleich zu einem Haus auf einem ebenen Grundstück, nur kann niemand sagen, "wieviel" teurer. Es können ein paar Tausend Euro sein, oder aber, was wahrscheinlicher ist, ein paar Zehntausend. :haue:


    Ich würde beim Hausbau am Hang vorzugsweise mit Keller planen, evtl. auch gleich mit Wohnräumen im Keller. Ausnahme, wenn der Hang aus Fels besteht und man die "Baugrube" erst einmal in den Fels sprengen müsste.


    Geht es Dir um Kostenplanung, dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als mehr Infos zum Grundstück zu sammeln und dann jemanden mit der Planung zu beauftragen. Da lassen sich dann auch Varianten planen und die Kosten abschätzen. Jede Zahl die man zum jetzigen Zeitpunkt anhand der spärlichen Infos in den Raum wirft, könnte man genau so gut würfeln.

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    .

  • Moin,


    unabhängig von den gegebenen Umständen wie oben bereits beschrieben, kann ich nur sagen, dass mich bei meiner DHH, mein Hanggrundstück bwz. die nötigen Zusatzkosten ungefähr 100k€ gekostet hat. Für das Geld hätte ich auch ein flaches Grundstück kaufen können und ein EFH drauf bauen können. Hinterher ist man immer schlauer. ;)


    Und die Moral von der Geschicht, lass es dir ganz genau ausrechnen wo du kostenmäßig landen wirst.


    Lg

    Frank

  • Hallo alle Seites,

    Ich bedanke mich sehr für eure Informationen.

    Das Hanglage ist nicht felsig. Es sieht sowie ein kleinen Wald aus (besteht aus normalen Sand und Bäume).

    Ich bin in der Meinung von Sunday. Ich werde mal richtig ausrechnen lassen bevor ich anfange.

    -----------

    Wie steil ist der Hang?

    Keine Ahnung. Ich erkündige mich.

    Aus was besteht der Hang?

    Sand

    Zufahrt auf das Gelände hangabwärts? oder von "oben"?

    Hangabwährt

    ------------


    Gruss,

  • dass mich bei meiner DHH, mein Hanggrundstück bwz. die nötigen Zusatzkosten ungefähr 100k€ gekostet hat.

    Das sind sehr hohe Zahlen, die ich, natürlich ohne Kenntnis der genauen Umstände, kaum glauben mag. Selbst bei einem hangigen Grundstück sind die Kosten für Außenanlagen zwar höher (irgendwelche Stützmauern, Abfangungen usw. wird es da schon geben), jedoch sicherlich nicht in diesem Rahmen. Woraus resultieren diese astronomischen Summen?


    Grundsätzlich stellt eine Hanglage (ein nicht ebener Baugrund) natürlich immer eine Herausforderung an den Planer dar. Tatsächlich lassen sich aber Entwürfe verwirklichen, die mit dem Hang arbeiten und nicht gegen ihn.


    Was heißt das?


    Gegen den Hang arbeiten heißt für mich der Versuch diesen irgendwie zu begradigen (große Erdbewegungen, Aufschüttunge usw.). Wer also hinterher en ebenen Grundstück möchte, sollte besser gleich eines kaufen, das (einigermaßen) eben ist.


    Wer mit dem Hang arbeitet, kann daraus durchaus Vorteile schöpfen. Zum Beispiel kann man, je nach Art und Steilheit des Hanges, durchaus einen Keller bekommen, der Tageslicht erhält oder der -noch besser- über einen ebenerdigen Zugang verfügt. Also ebenerdig auf die EG-Terrasse, ebenerdig aus dem KG raus (bzw. hinein).


    Das alles bedarf einer etwas durchdachteren Planung, kann dadurch aber auch echten Mehrwert haben.


    Mehrkosten ggü. einem eben Grundstück sehe ich in sehr überschauberen Rahmen, weil idR eben auch beim "Arbeiten mit dem Hang" etwas mehr Erdbewegungen nötig sein werden um das Grundstück schön zu modellieren.

  • Das alles bedarf einer etwas durchdachteren Planung, kann dadurch aber auch echten Mehrwert haben.


    Mehrkosten ggü. einem eben Grundstück sehe ich in sehr überschauberen Rahmen, weil idR eben auch beim "Arbeiten mit dem Hang" etwas mehr Erdbewegungen nötig sein werden um das Grundstück schön zu modellieren.


    Hi Thomas,


    vielleicht waren es auch nur 80k mehr Kosten, ich habs nicht mehr wirklich zusammengerechnet, nur pi mal Daumen.
    Aber das Hauptproblem, zu meinen Planungen, waren die "Planungen". Man könnte auch sagen, es war ungeplant und ich hab viele Dinge nicht kalkuliert, die bei einem Hanggrundstück hätten kalkuliert werden müssen. Und wenn ich diese unkalkulierten Dinge die aber bezahlt werden mussten zusammenrechne komme ich auf diese Summe. Die Nachbarn hatten besser geplant, aber auch die haben Unsummen an Mehrkosten im Vergleich zu einem flachen Grundstück gehabt.


    Mag auch an der steilen Hanglage liegen. Hab ca. 7 Meter Höhenunterschied auf.....keine Ahnung.... ca. 25m-30m Grundstückstiefe. Das ist schon sehr extrem. Alleine der Keller unter der Garage hat uns ca. 15k€ gekostet.


    So kommt eins zum anderen.


    Lg

    Frank