Einsparung bei 1 oder 2 Haus

  • HaHallo, ich habe die Frage, wie viel Geld man einspart, wenn man 2 Häuser statt 1 Haus baut. Hintergrund ist, dass ich ein Grundstück habe, auf das 2 Mietshäuser passen (sehr ähnlich die Häuser), bin aber skeptisch, ob der Bedarf entsprechend hoch ist. Frage deshalb ist, wie viel Prozent der Bausumme man sich etwa sparen kann, wenn das Bauvolumen das doppelte ist. Ich gehe mal davon aus, dass man durch bessere Verhandlungspostion etc. durchaus ein paar Prozent sparen kann – Frage ist jetzt, ob das eher so 2–4 % oder 8-10% sind. Danke für eure Meinungen

  • Ich gehe mal davon aus, dass man durch bessere Verhandlungspostion etc. durchaus ein paar Prozent sparen kann – Frage ist jetzt, ob das eher so 2–4 % oder 8-10% sind

    Ja klar, ergeben sich Synergieeffekte. Die Frage wie die von den Unternehmern "vor Ort" eingeschätzt werden, können nur die beantworten.

    Ich würde auf eher "2-4 %" tippen.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Ich gehe mal davon aus, dass man durch bessere Verhandlungspostion etc. durchaus ein paar Prozent sparen kann – Frage ist jetzt, ob das eher so 2–4 % oder 8-10% sind.

    Nach meiner Beobachtung eher 1 - 2 %, wir sprechen ja nur von einer Verdoppelung der Masse(n).

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • 2 voneinander völlig unabhängige und unterschiedliche Häuser? Oder 1 Doppelhaus bzw. (großes) Haus mit 2 WE? oder 2 identische Häuser?

    Hat Kostenoptimierung oberste Priorität und ist man bereit dafür auch Nachteile in Kauf zu nehmen?


    Um ein Beispiel zu nennen, in diesem Zusammenhang wird oftmals diskutiert, ob man beide "Häuser" über jeweils unabhängige Wärmeerzeuger versorgt, oder ob es nur einen einzigen "Heizkessel" gibt. Hausanschlüsse getrennt oder gemeinsam? usw.

    Wenn geringe Baukosten höchste Priorität haben, dann lassen sich mehr als 1-2% an Einsparung erzielen, man muss aber bereit sein, die dadurch entstehenden Nachteile zu akzeptieren. Dabei sollte man auch an die Zukunft denken (späterer Verkauf, Vermietung)


    ob der Bedarf entsprechend hoch ist.

    Das ist ein wichtiger Punkt, soll 1 Teil später vermietet oder verkauft werden? gibt es dafür einen Markt? (Lage)


    Wie sieht Deine Zukunftsplanung aus? Möchtest du evtl. zukünftig beide Teile verkaufen um irgendwo ein freistehendes EFH zu bauen?


    Da stellen sich eine Menge Fragen die auch die Baukosten und somit ein Einsparpotenzial betreffen.

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  • Guten Morgen


    Es wären 2 völlig unabhängige und unter leicht unterschiedliche Häuser.


    Jedes Haus mit eigener Heizung, Zugang etc.

    Es soll keine Verbindung zwischen den Häusern bestehen.


    Beide Häuser sollen Mietwohnungen haben, einmal 9 Wohnungen und einmal 11 Wohnungen.


    Bedarf zum weiter verkaufen will ich aktuell nicht überlegen, das soll nicht geschehen.


    Grüße

  • Es wären 2 völlig unabhängige und unter leicht unterschiedliche Häuser.

    Dann schrumpft das Einsparpotenzial deutlich, denn ob man beispielsweise 10m³ Beton kauft oder 20m³, das macht sich im Preis kaum bemerkbar. Das gilt analog auch für andere Bauteile (Fenster, Türen etc.). Da wird man mehr Geld verdienen, wenn man viel Aufwand und Energie in die Ausschreibung und Auswertung der Angebote steckt, um den geeigneten Anbieter zu finden.


    Man darf nicht vergessen, dass Baukosten nur zu einem Teil aus Materialkosten bestehen, ein großer Teil sind Arbeitskosten. Nur weil man 20 Fenster anstatt 10 Fenster einbaut, ist man nicht schneller beim Einbau (pro Fenster). Bei 10WE wird man schon mit einem Nachlass gegenüber eine EFH rechnen können, aber ob dann 10WE oder 20WE, da ist der Unterschied nicht mehr so groß.


    Bei 20WE muss man auch berücksichtigen, dass so mancher Anbieter (Bsp.:Kleinstbetrieb) durch´s Raster fällt weil er so einen Auftrag nicht termingerecht abwickeln könnte.

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