Auslegung §62 BauO NRW

  • Moin.

    Folgende Situation:

    An einer Halle soll ein Sichtschutzzaun Höhe 2,00, Länge 6,0m angebracht werden. Am Ende des Zaunes ist als Abschluß ein HEA220 gesetzt worden. Durch ein Mißverständnis bei Planung und Ausführung hat es sich ergeben, dass der Zaun trotz 3% Gefälles des vorhandenen Geländes in Waage gesetzt wurde, ananog dazu wurde der HEA220 so gesetzt, dass OK HEA220 und OK Zaun auf einer Höhe sind.

    Das hat zur Folge, dass OK HEA220 jetzt auf einer Höhe von 2,17m ist. Laut §62 BauO NRW Darf ds ganze aber nur maximal 2,0m hoch sein. Den Zaun passend einzukürzen ist kein Problem, das Problem ist der HEA220. Dieser kann nicht mal eben gekürzt werden und den wieder rausnehmen und tiefer einsetzen ist eigentlich nur die schlechteste Option.

    Da aber der HEA220 keinen Kontakt mit dem Doppelstabmattenzaun hat und an diesem sowieso ein Verkehrszeichen (VZ250) angebracht werden soll, stelle ich mir die Frage, ob man den HEA220 nicht einfach als Schilderpfosten in sehr überdimensioniert deklarieren kann und damit in seiner jetzigen Höhe belassen kann.

    Weiß einer Rat?