Welches Material ist das?

  • könnt ihr mir sagen,um was es sich hier handelt? Es ist überall faserig und sehr leicht biegbar. Lag auf dem Grundstück.

    Leider nein. Die Fernanalyse per Internet wurde noch nicht erfunden.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • könnt ihr mir sagen,um was es sich hier handelt?

    Ferndiagnostisch wird Dir das kein seriöser Fachmensch sagen können. Aber da Fasern vorhanden sind, lohnt sich in jedem Fall eine Analyse auf Asbest und KMF:

    • ein qualifiziertes Schadstofflabor in Wohnortnähe suchen
    • Bruchstücke in verschließbare Plastiktütchen stecken
    • Plastiktütchen mit weiteren Angaben zum Fundort an das Labor schicken bzw. persönlich dort abliefern
    • nach ein paar Tagen das Analyseergebnis erhalten und dafür 200 - 400 € bezahlen
    • Sicherheit haben

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich hatte den Gedanken dass es Dachpappe oder was teerhaltiges sein kann. Oder bitumen.. ?

    Was, wenn es sich um Asbest handelt, wie würde auch das auf den Boden des Grundstückes auswirken?


    Sind in dachpappe generell Fasern beigesetzt?

  • Erstmal bitte entspannt bleiben und einen kühlen Kopf und einen niedrigen Blutdruck behalten! Es ist sinnvoller, herauszufinden was genau dort ist, als unendlich viele Varianten von "was-wäre-wenn" durch den Kopf rasen zu lassen.


    Lass das verdächtige Material untersuchen, dann lohnt es sich, über die Folgen der konkreten Erkenntnisse nachzudenken! Alles andere ist Stochern im Nebel und eigentlich müßig. Ob sich das lohnt? Um wieviel Material handelt es sich denn?


    Und: KMF sind ganz ähnlich gefährlich wie Asbest, an PAK ist bei elastischen Materialien auch zu denken und es gibt noch viele andere mögliche Schadstoffe.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ist das das einzige Stück? Dann einfach wegschmeißen. Für so ein Eckchen würde ich keine Analyse machen lassen.


    In älteren Bitumenbahnen kann Asbest enthalten sein, aber was würdest Du mit diesem Wissen anfangen?


    Rauch von Kaminöfen oder Pelletheizungen ist auf die Dauer gesundheitsschädlicher, und noch mehr, wenn da gerne mal Müll verbrannt wird. (Bitte evtl. Verweis auf whataboutism sparen. Danke.)

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Das kann lebensgefährlich sein oder auch nicht.

    Am besten um das Haus samt Grundstück einen Sarkophag bauen, wer weiss was dort alles kontaminiert ist, evtl. handelt es sich um Quantumkristalle aus einer fernen Galaxie oder noch schlimmer. :thumbsup:

  • Ist das das einzige Stück? Dann einfach wegschmeißen. Für so ein Eckchen würde ich keine Analyse machen lassen.


    In älteren Bitumenbahnen kann Asbest enthalten sein,

    Bis jetzt das einzige Stück. Ich mach mir nur Sorgen um die Kinder, wenn die buddeln oder sowas in die Hände bekommen.

    Und ich weiß nicht, ob in Bitumen/Dachpappe generell Fasern drin sind, denn das Teil ist komplett faserig.

    Soweit ich weiß wurde in der ehemaligen DDR nicht viel Asbest verbaut. Wie das aber mit Dachpappe/Bitumen aussieht ,würde mich interessieren. Es gibt da bundesweit wohl große Unterschiede.

  • Ich mach mir nur Sorgen um die Kinder, wenn die buddeln oder sowas in die Hände bekommen.

    und was passiert dann? Sie werden es vermutlich wegwerfen weil es als Spielzeug nicht taugt. Nach dem Spielen Hände waschen, fertig.

    Selbst wenn sie damit spielen sollten passiert gar nichts, sie werden es ja kaum als Ersatz für Schnupftabak missbrauchen.

    Ist das das einzige Stück? Dann einfach wegschmeißen. Für so ein Eckchen würde ich keine Analyse machen lassen.

    Dem schließe ich mich an.:thumbsup:


    Man kann nicht jedes Fundstück der Kinder im Labor untersuchen lassen, wozu auch.

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    .

  • Bis jetzt das einzige Stück.

    Dann schnell weiter graben! Da wird sich doch noch etwas finden lassen...


    Zitat

    Ich mach mir nur Sorgen um die Kinder, wenn die buddeln oder sowas in die Hände bekommen.

    Ich hingegen würde mir sehr viel mehr Sorgen um Kinder machen, welche NICHT buddeln.

    Und wem gehören die Finger auf dem Foto?


    Zitat

    Und ich weiß nicht, ob in Bitumen/Dachpappe generell Fasern drin sind, denn das Teil ist komplett faserig.

    In Bitumen sind generell keine Fasern, Pappe hingegen besteht aus Fasern (wenn Du die Antworten hier sorgfältig lesen würdest, hättest Du dies übrigens schon gewußt).

    Zitat

    Soweit ich weiß wurde in der ehemaligen DDR nicht viel Asbest verbaut.

    Da hierfür auch nur der Zeitraum Oktober 1990 bis Dezember 1992 in Betracht kommt (wo die Asbest-Anwendungen - zumindest in Westeuropa - schon stark rückläufig waren), dürfte dies zutreffen.

    Aber Baustoffreste im Beitrittsgebiet können ja auch aus der Zeit der DDR stammen. Sogar aus dem Deutschen Reich (eins bis drei) finden sich dort welche und teils noch weit ältere!


    Zitat

    Wie das aber mit Dachpappe/Bitumen aussieht ,würde mich interessieren. Es gibt da bundesweit wohl große Unterschiede.

    Ach so! Es geht Dir gar nicht um eine mögliche konkrete Gefahr für Deine Familie, sondern um eine bundesweite Erhebung...?

  • Und was ist das da deiner Meinung nach?


    Die Kinder zerhacken sowas auch gern und pflücken es auseinander. Falls es asbesthaltig wäre, wäre dies also schon ein Problem.


    Meine Wissens nach wurde in der DDR damals eher wenig Asbest benutzt. Meine Frage zielte darauf ab,dass es ja jemanden geben könnte,der vllt weiß, was es sein könnte und demzufolge weiß, wie groß hier regional überhaupt die Wahrscheinlichkeit ist,dass es Asbest ist.

  • Zitat

    Und was ist das da deiner Meinung nach?

    Es ist - unproblematisch.

    Man muß es ja nicht essen oder inhalieren...



    Gib doch bitte erst einmal an, wo "regional hier" für Dich ist!

    Am besten durch Eintrag in Dein Profil.


    Und versuche zu klären, was sich auf dem Grundstück vorher befand.

    Es wurden durchaus auch Baugrundstücke verkauft (auch und gerade in den gebrauchten Bundesländern), die auf zweifelhaften ehemaligen Fabrikarealen oder gar gleich auf aufgefüllten Deponien verschiedenster Art liegen...

  • Das Grundstück, um was es sich handelt, liegt in Dresden. Es soll wohl mal eine Glasfabrik da gestanden haben.

  • Falls es asbesthaltig wäre, wäre dies also schon ein Problem.

    Wenn es als trockene Faser eingeatmet wird. Das ist bei gebundenen Materialien ohne feines Zerspanen unwahrscheinlich.

    Das Grundstück, um was es sich handelt, liegt in Dresden. Es soll wohl mal eine Glasfabrik da gestanden haben.

    Konsultiere das öffentliche Altlastenkataster der Gemeinde. Dann weißt Du, was da stand und welche Altlasten wahrscheinlich sind bzw. worauf man untersuchen sollte.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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