Metallgerüst für Aufstellbecken

  • Hallo zusammen,


    erst einmal vielen dank an alle die hier lesen und helfen!


    Ich habe leider wenig Ahnung von Metallbau, träume aber seit langem schon von einem Endless Pool (Das ist eine Gegenstromanlage zum schwimmen. BSP Bild s. Anhang "EP Aufbau"). Beim "original" werden 6-8 entsprechenden Platten miteinander zu der Rahmenkonstruktion verschraubt.

    Aufbauanleitung: d40055_0912_endless_pool_om.pdf


    Leider direkt vom Hersteller viel zu teuer. Daher muss ein Eigenbau her! In diesen soll anschließend die "Fastlane" Anlage eingehangen werden. Das wäre die "günstige" Variante zum nachrüsten. (Anhang "EP Fastlane")


    Also brauchen ich ein Metallgestell, dass ca. 2-3 Meter breit, 3-4 Meter lang und ca 1,5 Meter hoch ist und eine entsprechend große Menge Wasser halten kann. Auch wenn es sich bewegt. ;) Das Gerüst wird mit einem Schutzfleece und einer 1mm dicken Folie ausgekleidet.


    Es sollte natürlich nicht leicht korrodieren und rückbaufähig sein (Umzug). Ansonsten ist, wie oben schon angedeutet, der Preis ein Kriterium.


    Ich denke hier muss es doch eine DIY Lösung geben. Ich habe schon an Gitterroste o.ä. gedacht.


    Ich würde mich über eure Ideen zum Thema sehr freuen!


    Beste Grüße

    Lukas

  • Skeptiker

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Also brauchen ich ein Metallgestell, dass ca. 2-3 Meter breit, 3-4 Meter lang und ca 1,5 Meter hoch ist und eine entsprechend große Menge Wasser halten kann. Auch wenn es sich bewegt. ;) Das Gerüst wird mit einem Schutzfleece und einer 1mm dicken Folie ausgekleidet.


    Es sollte natürlich nicht leicht korrodieren und rückbaufähig sein (Umzug). Ansonsten ist, wie oben schon angedeutet, der Preis ein Kriterium.

    Und dieser DIY Bau soll wo eingebaut werden, wenn du von Umzug redest ?

    In einer Mietswohnung / Mietshaus ?


    Ein Boden / Decke in einem Haus ist glaube ich nicht für Lasten von Schwimmbecken 3x3x1,5m gedacht.

  • Warum kaufst Du nicht einen billigen Aufstellpool und dafür eine passende Gegenstromanlage? Die gibt es auch mit separater Stütze außerhalb des Beckens.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Und dieser DIY Bau soll wo eingebaut werden, wenn du von Umzug redest ?

    In einer Mietswohnung / Mietshaus ?


    Ein Boden / Decke in einem Haus ist glaube ich nicht für Lasten von Schwimmbecken 3x3x1,5m gedacht.


    Ich denke nicht dass der TE vom Innenbereich spricht...

  • Hallo zusammen,
    danke für die Beiträge.


    Ich hatte es für den gefliesten Keller in unserem Haus geplant. Umzug ehr nur perspektivisch.

    Bei dem "Original kann der Pool drinnen oder draußen (natürlich mit entsprechender Unterlage) aufgestellt werden.


    Gruß

  • Warum kaufst Du nicht einen billigen Aufstellpool und dafür eine passende Gegenstromanlage? Die gibt es auch mit separater Stütze außerhalb des Beckens.

    mit den Gegenstromanlagen ist das so eine Sache. Bei "sportlichem" schwimmen taugen die allermeisten leider nix.

  • Ich hatte es für den gefliesten Keller in unserem Haus geplant.

    Da kommen Tonnen je m² zusamen, für die so eine Kellerbodenplatte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausgelegt ist.

    Keller(schwimm)bad ist nicht ohne. Nicht wegen der Statik, sondern wg. der Raumluftfeuchte und der Chemikalien.

    Guter Hinweis! Mein ehemaliger Chef hatte mal einen Keller mit Pool geplant. Nach ein paar Jahren hat der Bauherr das Schwimmbecken zugeschüttet, weil ihm die Betriebskosten exorbitant zu hoch waren. Vor allem die Entfeuchtung ist von der Technik nicht ohne und frisst Energie ohne Ende.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ja. Die Belastbarkeit des Bodens sollte ich vorher nochmal checken. Danke!


    Gibt es denn Ideen wie so ein Gerüst am besten erstellt werden kann? Gibt es solche verschraubbare Metallplatten irgendwo in anderem Zusammenhang? oder Steckprofile aus denen man sowas bauen könnte?

  • Gibt es denn Ideen wie so ein Gerüst am besten erstellt werden kann?

    Mit einfach ein paar Metallplatten zusammenschrauben ist es nicht getan. Die Stützen müssen unten (teilweise ?) eingespannt werden, oben im Handlauf treten vermutlich Zugkräfte auf, die Momente müssen über die Hebelarme der Verschraubungen am Stützenfuß eingetragen werden usw.


    Die Poolhersteller geben sicherlich einiges für ihre Statiken aus. So einfach aus dem Ärmel schütteln ist da nicht.


    Mein Tipp: Falls die Kellersohle das überhaupt aushält, Billigpool kaufen und die Gegenstromanlage über eine Stahlkonstruktion an Wänden und/oder Bodenplatte befestigen.


    Geht aber auch nicht Pi x Daumen.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • ok.


    Dann versuche ich wohl besser an eine gebrauchte Poolkonstruktion zu kommen oder kaufe einen "billigen" mit Nachrüstmöglichkeit.


    Vielen Dank!

  • Stabiler Pool und nen entsprechende Pumpe mit bisschen Leitung und es gibt ne gute Gegenstromanlage.:thumbsup:

    Link

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Nur mal so als Hinweis zur Wassermenge: Unser Stahlwandpool mit Durchmesser 3,60xca. 1,30m Höhe hat 10.000L Wasserfüllung

    Wenn ich mich richtige erinnere sind das 10cbm Wasser = 10Tonnen.

    D.h wenn ich die o.g. 3x4x1m rechne ist man bei 12 cbm und damit ebenfaĺls locker bei der gleichen Wassermenge. Und die im Haus haben? Von den anderen Punkten wie Feuchtigkeit etc. mal abgesehen.


    VG M.

  • Stabiler Pool und nen entsprechende Pumpe mit bisschen Leitung und es gibt ne gute Gegenstromanlage.:thumbsup:

    Off-Topic:

    Genau das ist wieder mal so ein typischer BlaBla-Beitrag von Dir.

    Hauptsache, irgendetwas dazu geschrieben. Die entscheidenden Punkte muß man ja erst gar nicht erwähnen...

  • Off-Topic:

    Och, Kinners.


    Dass eine Gegenstromanlage bei einem gutem Schwimmer tatsächlich richtig Kraft haben muss, kann ich mir durchaus vorstellen. Und dass viele Anlagen das nicht bringen. Hab das selbst mal als Leistungssport betrieben.


    $luckyluke$ : Ich denke, träumen kannst Du weiterhin. Was ist denn der Grund? Ich weiß, wie ätzend es sein kann, wenn man im normalen Schwimmbad kaum in Ruhe seine Bahnen ziehen kann, weil Ratschkatteln schwimmend am liebsten 2-3 Bahnen verbraten oder immer wieder welche meinen, sie müssten kurz vor einem quer schwimmen oder sich Schnecken auf den abgesperrten Bahnen mittig bewegen,....


    Den Kostenfaktor für den Pool selbst hast Du ja im Blick (dafür gibts viele Jahresabos im Schwimmbad)


    Und den Vorschreibern kann ich nur zustimmen:

    Zusätzlich im Blick solltest Du die Lasten haben. Nicht jeder Boden ist dafür geeignet (Statiker hilft)

    Die Luftfeuchtigkeit ebenso (Bauphysiker oder eine Heizi, der sich mit Bädern auskennt.


    Übrigens, beruflich erstelle ich Energieausweise udn war schon in ganz vielen Wohngebäude, darunter auch einige mit Schwimmbad. Von denen glaube ich, einer noch im Betrieb, bei den anderen wurden die hohen Nebenkosten (nicht unterschätzen!) als Grund für die Aufgabe angegeben.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Übrigens, beruflich erstelle ich Energieausweise udn war schon in ganz vielen Wohngebäude, darunter auch einige mit Schwimmbad. Von denen glaube ich, einer noch im Betrieb, bei den anderen wurden die hohen Nebenkosten (nicht unterschätzen!) als Grund für die Aufgabe angegeben.

    Auch ich habe schon mehr Häuser mit umgebauten / überbauten / umgenutzten ... Schwimmbecken gesehen, als mit tatsächlich aktiv unterhaltenen und genutzten. Die Betriebskosten bei gut nutzbaren Anlagen liegen beim Vielfachen einer Jahreskarte für öffentliche Schwimmbäder oder entsprechend ausgestattete Sportstudios.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das war halt in den 70ern DER Trend. Schwimmbad im Haus. Ich kenne 2 Mfh WEGs, wo schon mehere Versuche des Stilllegens an den älteren Miteigentümern gescheitert sind.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Jupp, 70er.


    Übrigens, Schwimmbecken außen werden und bleiben deutlich häufiger genutzt. Gerne mit Solarunterstützung, auch mal einer ( verschiebbaren) Überdachung über den Becken und/oder einem windgeschützten Bereich daneben

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  • Die Betriebskosten bei gut nutzbaren Anlagen liegen beim Vielfachen einer Jahreskarte für öffentliche Schwimmbäder...

    Ich verstehe den TE schon.


    Das betrifft zwar das hiesige Sportbad, wird aber woanders ähnlich sein: Wenn ich schwimmen gehe, dann nie vor 20.30 Uhr. An manchen Tagen sind Kurse bis 21.00 Uhr, die 4 von 5 Bahnen belegen, an anderen Tagen Kurse bis 20.00 Uhr. Erst kurz vor Schluss kann man einigermaßen ungestört sein eigenes Tempo schwimmen. Manchmal waren bis kurz vor Rausschmiss nur noch 1 oder 2 andere Schwimmer im Bad - herrlich. Man ist (uhr)zeitlich schon sehr eingeschränkt, was im heimischen Keller natürlich anders ist.


    Eine Jahreskarte hatte ich vor längerer Zeit auch mal, das war wegen zu seltener Aktivitäten rausgeschmissenes Geld.


    Trotzdem halte ich aus den schon genannten Gründen ein low budget-Becken im Keller für unmöglich. Schon mein ehemaliger kleiner Außenpool mit 4,50 m Durchmesser und 1,20 m Wassertiefe hat jedes Jahr ein paar hundert € und eine Menge Arbeitszeit gekostet.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Aus eigener Erfahrung wird das Schwimmbad im Keller meist solang genutzt wie die Erbauer-Eigentümer noch drin leben (Mehrzahl).

    Wenn nicht, ist das den günstigen Reisekosten geschuldet. Das Schwimmbad befindet sich dann nicht mehr im Eigenen Haus, spodern auf Inseln im Atlantik, Pazifik oder MIttelmeer. in den 70er und 80ern waren solche Reisen deutlich Kostenintensiver.


    Off-Topic:

    (Ich hab jetzt bewusst unterschlagen das die wirtschaftliche Situation der Eigentümer eine Rolle spielt. Aber das tut sie immer und bei jeder Entscheidung.)


    Leider haben viele Planer und Eigentümer immer versucht das Schwimmbad in den Keller zu drücken. Macht so ein Schwimmbad in beengten Verhältnissen auch noch dunkel und unattraktiv. Auch eine offene Seite bringt nur was wenn sie gen Süd oder West ordentlich Tageslicht bietet.

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  • Haben gerade letztes Jahr ein Schwimmbecken innen gebaut. Der Abdichtungsaufwand war nicht ohne, damit man keine Tropfsteinhöhle mit Pilzzucht bekommt. Naja, der Bauherr hatte ja genug Kohle. Ich würde das Becken eher draußen im Garten aufstellen. Da gibts weniger Probleme und im Winter kann man ja ins Schwimmbad. Naja, im Sommer kann man dann auch in öffentliche Gewässer... Aber egal, Du hast dann dein Becken mit Gegenstromanlage problemlos.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...