Dachfenster Velux undicht?

  • Meine Velux-Dachfenster scheinen undicht zu sein. Von außen. Ich war zuerst der festen Überzeugung, dass es sich um ein Lüftungsproblem handelt. Aber die letzten 2 Wochen hat es genau 2 x geregnet, und 2 x war genau dieselbe Stelle am Fenster nass. Und nun? Was tun? Das Fenster ist etwa 20 Jahre alt......

  • Die Flecken gibt es nur in der einen Ecke? Die anderen Ecken sind komplett trocken und fleckenfrei?

    Sind die plötzlich aufgetaucht oder allmählich entstanden?

    Wie wird der Raum genutzt, in dessen Dachfläche das Fenster eingebaut ist?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Unwahrscheinlich dass die Fenster in dem Bereich undicht sind. Wahrscheinlicher ist hier Kondensat in Kombination mit mangelnder Pflege. Geld in die Hand nehmen und sich ein Austauschfenster einsetzen lassen diesmal jedoch als GGU oder GPU - also Kunststoff.


    Ansonsten Flügel aufschwingen und den Übergang unteres Blech zur Glasscheibe prüfen - dort ist werkseitig ein Klebstoff zur Abdichtung eingebracht, wenn der beschädigt ist kann generell Wasser eindringen.

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  • Julius: Von außen ist nichts zu erkennen, da scheint alles ok zu sein.


    Skeptiker: Ja, die Flecken sind nur in dieser Ecke des Fensters. Eher allmählich entstanden, kann ich aber nicht so genau sagen. Das Fenster ist im 1.OG im Schlafzimmer.


    Kalle: Ich weiß, dass es meistens ein Kondensat-Problem ist bei dieser Art von Schaden. Was allerdings dagegen spricht ist die Tatsache, dass die Nässe innen immer direkt nach Regen auftritt.

    Den Übergang werde ich mir mal genauer anschauen, danke für den Tipp. An der Seite gibt es dann auch so eine Abdichtung?

    Und das neue Fenster wäre natürlich die beste Lösung. Ich will es aber erstmal mit einer Reparatur versuchen. Das wäre die günstigere Lösung.

  • ungleich Regen!

    Off-Topic:

    Im Erwähnen von Selbstverständlichkeiten bist Du wirklich gut.


    Och, das kann man schon recht vergleichbar hinbekommen.

    Spätestens, seit verstellbare Sprühdüsen erfunden wurden...

    Er soll ja nicht schräg von unten mit dem Vollstrahl drangehen!


    In Sachen möglicher Kondensatbildung könnte eine Messung der Raumluftfeuchte weiterbringen, ggf. als Langzeitmessung.

    Aber warten wir erst die Antwort in Sachen Nutzung ab.

  • Wenn man von Außen einigermaßen hinkommt, könnte man die grundlegende Frage ja durch einen Bewässerungsversuch (Gartenschlauch) klären.

    Aus ausgiebiger eigener Erfahrung halte ich genau das für nicht möglich. (Test mehrfach negativ, Undichtigkeit offensichtlich weiter vorhanden aber nur bei echtem Regen aus bestimmter Windrichtung sichtbar.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Also wen es nach Regen da nass wird liegt die Vermutung nahe dass es undicht ist

    Das Fenster scheint auch schon etwas älter zu sein

    Oft ist es so dass die verschiedenen (kleinen) Abläufe aussen um das Fenster herum mit Dreck oder Laub oder Moos verstopft sind.

    Dann sucht sich das Regenwasser einen anderen Weg......

    Also als ersten mal aussen am Flügel nach Schadtsellen suchen bzw ob irgenwo das mit Dreck vererstopft

    Dazu ruhig auch mal das eine oder andere Abdeckblech abschrauben

    Dann rund um das Fenster die Verblechung unter den Ziegeln kontrollieren und reinigen

    Aber Vorsichtig sein...nicht vom Dach fallen

    Im Zweifel dem Fachmann überlassen

  • Ok, ich werde das Fenster außen mal gründlich nach möglichen Schadstellen absuchen und evtl. auch teilweise abdecken und mir die Bleche anschauen.

    Die Luftfeuchte werde ich auch mal messen. Mir ist bekannt wieviel Feuchtigkeit allein von menschlichen Körpern nachts ausgeschieden wird. Auf die Idee, dass durch Regen sich die Scheibe abkühlt und dadurch vermehrt Kondensat anfällt, kam ich allerdings noch nicht.

    Der Sprühversuch wird sich als schwierig erweisen...…...

  • Ausrichtung Dach ist welche? Welche Seite ist das DFF?

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  • Die andere Fensterecke ist genauso so betroffen oder weniger schlimm?

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  • Das sieht bei uns ganz genauso aus.

    2 Velux Fenster, ca. 20 Jahre, Ost- und Westausrichtung. Bad (machmal feucht) im Osten, großer Flur (immer trocken) im Westen. Bei beiden Fenstern im wesentlichen die untere, nördliche Ecke betroffen (d.h. für's Ostfenster links unten, für's Westfenster rechts unten).

    Wir haben die abgeblätterte transparente Farbe mal abgeschliffen, die Verfärbungen sind geblieben. Momentan ist es trocken.

    In der Wintersaison kondensiert manchmal am unteren Rand der Glasscheibe (also auf der Innenseite der Doppelisolierverglasung) Wasser, was dann vermutlich auf's Holz abläuft.

    Ich habe die horizontale Einbaulage geprüft (Wasserwaage) - in einem Fall liegt die nasse Ecke höher, im anderen Fall tiefer (vielleicht 1-2 mm).

  • Rechts und links sind 2 Schrauben die die Bleche aussen auf dem Flügel halten.
    Tausch die mal aus gegen wasserdichte Schrauben oder dichte die Schrauben mit Silicon oder so ab.
    Das ist regelmäßig ein Problem bei den alten Fenstern

  • @ Kalle: Die andere Fensterecke ist fast gar nicht betroffen, obwohl sie die nördliche Ecke ist (im Gegensatz zu Kunkrab).


    @ HPF: Du meinst die Schrauben unten an den Blechen am schwenkbaren Fensterflügel?

  • Hi - bei meinen Eltern gibt es auch diese Velux Fenster. Sind 30 Jahre alt. Die schauen noch schlimmer aus - da zerfällt das Holz quasi. Eins ist wie neu, das andere rechts daneben ist schlicht und ergreifend kaputt.

    Luftfeuchtigkeit ist ausgeschlossen. Wasser kommt von außen, weicht das Holz ein und dann haut die Sonne drauf. Das macht anscheinend das Holz mürbe. Bei meinen Eltern ist es definitiv fehlende Wartung....

  • Wasser kommt von außen, weicht das Holz ein und dann haut die Sonne drauf. Das macht anscheinend das Holz mürbe.

    Nein! Im feuchten toten Holz siedeln sich holzzerstörende Pilze an und ernähren sich vom Holz - durch dessen Zerstörung. Das ist alles. Sonnenlicht allein zerstört kein Holz.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Was von der Sonne zerstört wird am Fenster ist der transparente Lack. Was dann zu Zerstörung des Holzes führt. Deshalb die regelmäßige Pflegeintervalle.

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  • Die Sonne steht (auf der Nordhalbkugel) in südlichen Richtungen und leuchtet üblicherweise von oben. Licht (auch UV) breitet sich geradlinig aus. Energieeinkopplung in eine Ebene ist abhängig vom Einfallswinkel, im Optimum mit 90 Grad senkrecht zur Oberfläche (siehe z.B Ausrichtung von Photovoltaik).

  • Licht (auch UV) breitet sich geradlinig aus.

    Danke, das Du mir Nachhilfe in Physik von Licht erteilst. Du hats nur die natürliche Lichtbrechnung durch div, Teilchen vergessen. Oder ligt bei Dir die Nordseite immer in der Nacht wie die Mondrückseite?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ich meine nur, das in der Tendenz die unteren Nordecken stärker geschädigt werden, während die oberen Südecken vielleicht 10 Jahre länger halten, weil sie niemals direkte Sonnenstrahlung abbekommen. Und ich möchte jetzt auch nicht über diffuse Reflektion im UV-Bereich spekulieren.