Überreste von Spritzasbest in unserem Kellerabteil?

  • Hallo zusammen,


    wir wohnen seit einiger Zeit in einem Mietshaus, Baujahr 60er Jahre. Mir ist leider erst jetzt aufgefallen, dass in unserem Kellerabteil in der Ecke, leicht versteckt, irgendwelche Dämmmaterialien offen liegen.

    Keine Ahnung was das Zeugs ist, aber könnte das vom rein optischen her auch Spritzasbest oder ähnliches sein? Ich habe es jetzt mal vorsorglich nicht berührt, da ich nicht weiß wie bröselig das ist.

    Was meint ihr? =o

  • :wall:


    die asbestpanik treibt schon seltsame blüten .


    das ist "grünspan" ein salz aus verrotendem messing


    die absperrhähne sind nicht 100% dicht , und daher korrodieren die messingstutzen.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich weiß ja auch nicht was das mal war...zum abdichten, isolieren oder sowas. Ich frage mich nur ob dieses Material asbesthaltig sein könnte, evtl. kann man das schon relativ klar bestätigen oder ausschließen.

  • Dämmaterial oder was das ist.

    Da fehlt ein "m".

    Glaub wasweisich ruhig.

    Dein Vorgänger hat leider versäumt, die Hähne einmal im Monat zu schließen und zu öffnen. Wenns dann mal tropft könnte man sogar die Stopfbuchsen nachziehen.

    Das Beispiel bestatigt mich mal wieder: Armaturen niemals in Mieterkeller!


    Normalerweise lautet ja die Standardantwort an Asbestpaniker: Probe zum Labor schicken.

    In Deinem Falle können wir mal eine Ausnahme machen und gleich Entwarnung geben. Aber sag Deinem Vermieter Bescheid, damit er sich kümmert. Im Falle eines Falles bewegt sich da nämlich gar nichts.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Okay danke für die Antworten, das beruhigt mich schon etwas. Würdest du sagen, dass es irgendeine Dichtmasse für Rohre ist, die man auch in Eigenarbeit evtl. etwas abkleben kann?

  • Das ist keine Dichtmasse und da gibt es nichts abzukleben. Du kannst die Salze oder das Calzium mit dem Taschenmesser abschaben. Du kannst es aber auch sein lassen.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Würdest du sagen, dass es irgendeine Dichtmasse für Rohre ist, die man auch in Eigenarbeit evtl. etwas abkleben kann?

    kannst du nicht lesen ?


    es ist keine dichtmasse , es ist kein dämmmaterial . es ist "grünspan". ein kupfersalz/besser gesagt ein kupferkalkzinksalzegemisch dass sich aus dem messing der armatur und kalk aus den herauströpfeldem wasser gebildet hat , über jahrzehnte .

    nicht essen , kann bei verzehr gesundheitgefärdend sein . aber nur bei verzehr . also nicht essen .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Auch wenn Du es noch so laut schreist:


    Grünspan, also Kupfer-(II)-Acetat, ist es mit Sicherheit nicht.

    Woraus sollte es sich an jener Stelle auch gebildet haben?


    Bei den grünlichen Spuren dürfte es sich stattdessen um Kupfer-Carbonat-Hydroxid handeln.

    Vielleicht mit ein klein wenig Sulfat und Chlorid.


    Der Fragesteller scheint aber weit mehr Angst vor den weißen Stellen zu haben!

    Dabei sind die (da kupferfrei) noch viel harmloser...


    Was aber stimmt:

    Kein Dämmstoff und schon gar kein Asbest.

    Also - keine Gefahr!


    Es besteht kein zwingender Handlungsbedarf.

    Abbürsten und gut is!

    Wenn man es vernünftig machen will: Spindeln gangbar machen und Stopfbuchsen nachziehen.

    Alternativ Ventiloberteile erneuern.

    Beides ist aber Sache des Eigentümers!

  • "grünspan"

    warum meinst du , habe ich das in " " gesetzt ?


    sowas fängt aber in der regel mit Kupfer-Carbonat-Hydroxid, Kupfer-(II)-Acetat ,Chlorid, und allen möglichen zink und eisen (die verrohrung dürfte ganz klassisch stahl sein) beimischungen an , im kleinen .

    und nach jahrzehnten ist dann ein klumpen , an dessen analyse ein chemiker richtig spass hätte .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Off-Topic:

    Ich habe das Gefühl, dass sich hier im Forum eine gewisse Dünnhäutigkeit in Bezug auf das A-Wort breitmacht. So wie sich dieses Thema in den Unterforen verbreitet hat, ist das ja auch kein Wunder, dass Suchmaschinen die Schutzsuchenden in Massen hertreiben. Vielleicht sollte man das Thema kanalisieren, ein spezielles Unterforum anlegen, in das die Fragen (in Zukunft) konsequent verschoben werden und in dem es leicht zu findende Standardantworten gibt.

  • Gar keine so schlechte Idee.


    Aber zumindest die in diesem Fred hier bei einigen auszumachende Genervtheit dürfte nicht auf das wiederholte Vorkommen das Asbest-Themas in den letzten Tagen zurückzuführen sein, sondern auf die auch mir unerklärliche fortgesetzte Unbelehrbarkeit des Fragestellers (UseR123).


    Entweder hat er sämtliche Antworten nicht sorgfältig gelesen oder er ist so verblendet von der in Internet verbreiteten (aber sachlich unbegründeten) Asbest-Panik, daß er die offenkundige Ungefährlichkeit einfach nicht wahrhaben will...

  • Entweder hat er sämtliche Antworten nicht sorgfältig gelesen oder er ist so verblendet von der in Internet verbreiteten (aber sachlich unbegründeten) Asbest-Panik, daß er die offenkundige Ungefährlichkeit einfach nicht wahrhaben will...

    sehe ich ähnlich ,

    so lange fragen , bis einer schreibt : ja es ist asbest , hat wahrscheinlich Bill Gates oder eine seiner marioneten hingeschmiert , um dich gefügig zu machen.

    sowas will man viel lieber glauben

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    so ein politikal correctes:


    nein lieber fragesteller( UseR123)

    es ist kein asbesthaltiges material . es handelt sich um korrosionsrückstände , welche entstehen , wenn aus eine solchen armatur über viele jahre feuchtigkeit ganz langsam austritt . diese sind eigentlich ganz harmlos .es sei denn , man versucht sie dem essen beizumischen .


    man kann sie einfach abbürsten .


    es wäre nämlich schon in den 60er jahren des vorigen jahrhunderts sinnfrei gewesen , irgendwelches dämmaterial an die wellen von absperrhähnen zu schmieren ,und noch weniger etwas asbesthaltiges. auch damals hat niemand soetwas gemacht , wie übrigens heute auch nicht .

    was man auf sowas schmieren könnte , wäre etwas vaseline , dann ist das metall weitgehend vor korrosion geschützt .


    ist doch langweilig und passt nicht zur asbestpanik


    besser so ? @Kunkrab ?

    nein , so wirklich dünnhäutig bin ich eigentlich nicht . nur kann ich leider nicht immer die gewünschten antworten geben , weil diese dann falsch wären .

    und dass die korrekten nicht gefallen ist wirklich nicht meine schuld .;)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer