Fussbodenheizung Trockensystem vs Dünnschichtsystem

  • Guten Morgen Gemeinde


    Im Voraus Danke für eure Erfahrungen und Anregungen.

    Bei mir sieht es folgendermaßen aus. MFH von 1908 mit 240m^2 auf 4 Etagen. Ich strebe Etagenlösungen an. Also 1 Etage mit separater Gastherme, auf 87m^2 (EG: 66m^2, 1. OG: 87m^2, 2. OG: 87m^2, DG: 56m^2) wohl 10 Kreisläufe und einer Heizlast von 10KW. Bei mir ist es nicht das Problem der Aufbauhöhe, sondern der Deckenlast. Ich habe Holzbalkendecken und diese mal durchrechnen lassen, da ist nicht viele Spielraum, jedenfalls nicht soviel, dass es für ein Tackersystem reicht. Jetzt meine Frage nach euren erfahrungen mit den Trockensystemen und Dünnschichtsystemen, welches System hat welche Nach,- Vorteile und welches System würdet Ihr empfehlen. Gern gebe ich weitere Auskunft.


    Lg Tobias

  • Also 1 Etage mit separater Gastherme, auf 87m^2 (EG: 66m^2, 1. OG: 87m^2, 2. OG: 87m^2, DG: 56m^2) wohl 10 Kreisläufe und einer Heizlast von 10KW.

    Du meinst PRO Etage eine Gastherme? Oder 1. Etage (wie wichtig doch so ein Punkt sein kann) mit Gastherme die dann alle Bereiche versorgt?

    Woher kommen die 10kW? und was sind 10 Kreisläufe?

    Handelt es sich um 4 Wohnungen die später getrennt abgerechnet werden sollen? (Heizkosten)

    Wieviele Räume gibt es pro "Wohnung"?


    Als Grundlage brauchst Du erst einmal eine Heizlastermittlung (EN12831, raumweise). Auf dieser Basis lassen sich dann die FBH Flächen dimensionieren.


    welches System hat welche Nach,- Vorteile und welches System würdet Ihr empfehlen.

    Welche Aufbauhöhe steht zur Verfügung? Ist der Untergrund ausreichend tragfähig (was bedeutet "nicht viel Spielraum").

    Neben der Tragfähigkeit stellt sich auch die Frage, in wieweit die Decke federt. Wenn die Decke wie ein Trampolin federt, dann wird es mit der FBH wieder etwas schwieriger.


    Wie sieht es mit Schallschutz aus (bei Vermietung)? Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht?


    Eine Trockenbau Konstruktion mit Wärmeleitblechen bringt je nach Plattenstärke irgendwas um die 25-30kg/m² auf die Decke. Die verwendeten FBH Rohre sind Standard, daher ist auch die Hydraulik unkritisch. Das Thema Schalldämmung könnte man über die Aufbauhöhe angehen.


    Bei Dünnschichtsystemen ist das Thema Punktlasten zu beachten. Zudem werden dort gerne sehr dünne FBH Rohre eingesetzt, was wiederum die Hydraulik erschwert.


    Mal so ganz grob die Richtung in die ich denken würde. Gastherme, ein Strang vertikal durch´s Haus, in jeder Etage dann ein FBH Verteiler und von dort die FBH Kreise in die einzelnen Räume verteilen. Wieviele Kreise, Verlegeabstände usw. das ergibt sich dann aus den Berechnungen.


    Wie sieht es mit der WW Erzeugung aus? Auch daran denken, Speicher = Gewicht = hohe Last auf Decke.

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