Wieso Weshalb Warum

  • Hallo wertes Publikum,


    ich weis, es ist nicht einfach auf alles eine Antwort zu geben. Aber ich hoffe mal auf eine Bewertung durch eure Fachkunde.


    Ich habe eine Skizze angehängt von dem was ich gesehen habe beim öffnen bis an die unterkante Betondecke und beim begehen der Dachfläche zum Regenablauf des Dachgullis.


    Von oben:

    Kieslage

    Schutzflies

    Dämmung rosa (Styrodur) ca 3-4cm

    Bitumenbahn.

    Alles weitere zwischen Bitumenbahn und Betondecke ist unbekannt.


    Ist der Aufbau so vor 10 Jahren zulässig gewesen?


    2. Wie beschrieben ist als Regenablauf ein Edelstahl/Alu Gulli gewählt, LORO. Die Abdeckhaube ist zwar mit Begleitheizung gewählt und ausgestattet, aber das Anschlusskabel ist nicht angeschlossen.

    Dafür liegt auf der UK-Betondecke ein vorbereitetes NYM-Kabel und ein Leerrohr geht auch durch die Decke (Zielort unklar).


    Brandschutz: es war eine Brandschutzmanschette montiert., allerdings ist um das Rohrmit einem Schutzschlauch (Flies) welches durch den Beton geht umhüllt.

    Das PP Rohr ist im waagrechten Teil fachgerecht innerhalb des ersten halben Meters fixiert.

    Hier wäre erstmal die Frage, warum hier Brandschutzmassnahmen erfolgt sind. (Ich geh davon aus, um ein Übergreifen auf das Dach zu vermeiden, da das Dach in ca 4m Entfernung an ein weiters Gebäudeteil mit einem weiteren Stockwerk anschliesst.(Bayern) Mir ist nicht bekannt wieviel und was zwischen Anschlussflansch des Gulli und Beton liegt.

    Brandschutzmässig und natürlich auch nun durch die Leckage ist die Waagrechte Verbindung ein Problem.

    1. Wir sehen keine Beschädigung innerhalb des Rohres. können aber ausschliesen das das Wasser von anderer stelle an der Brandschutzmanschette rausläuft.

    2. Entspricht aus meiner Sicht der Übergang auf ein anderen Rohrwerkstoff innerhalb der Dachhaut nicht den Bestimmungen. (Brandschutz,technisch)

    Andere Abläufe in anderen teilen in den Gebäude wurden mit fertig gedämmten LORO Rohren mit PU-Dämmung und Metallmantel bis in die Senkrechte unterhalb der Betondecke geführt. (Da gibt es zwar auch probleme aber die rühren vom DB20 her)


    Eure Meinung dazu?!

  • Ich hab letzte Woche vor Regenbeginn es noch geschafft, ein Bild von dem Zustand zu machen.

    Leider nur von Innen. Auf dem zweiten Bild erkennt man den Dimensionsunterschied. D.h. das das LORO Alu Rohr eine andere Abmessungsvariante hat halt das Standart Ablaufrohr.

    Vielleicht haben die Dachdecker hier ein Paar Infos dazu.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Hallo chieff,


    besteht evtl. die Möglichkeit, den PP Bogen gegen einen LORO Bogen zu tauschen, damit der Materialwechsel unterhalb der Decke im senkrechten Bereich stattfindet, wie bei den anderen Abläufen auch? Das wird aber vermutlich nur von der Dachfläche aus funktionieren:(. Wenn der PP Bogen nur mit der Dichtung über den LORO Gully geschoben ist, kann das die Ursache für die Undichtigkeit sein.

  • Hallo chieff,


    besteht evtl. die Möglichkeit, den PP Bogen gegen einen LORO Bogen zu tauschen,

    JA das war/ist die beste Idee auf dauerbeständigkeit.

    Allerdings ist das nur möglich wenn man von unten die Decke (Stahlbeton ca 20-25cm Stark) hinter dem Bogen um 10-15cm aufbricht, damit man den Bogen vom rohr runter bekommt.

    Der Eigentümer möchte aktuell die Dachhaut nicht beschädigen, da diese Dicht ist und hier wohl eine lange Gewährleistung vorliegt. Mit öffnen würde diese wohl hinfällig werden. Ich kanns nicht nachvollziehen. vor mich scheint das ein verdeckter Mangel. Somit müsste das doch trotzdem kostentechnisch und Gewährleistungstechnisch anderst händelbar sein. Schlieslich waren hier Architekt und Planer unterwegs.

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  • Evtl. kann man ja denjenigen dazu bewegen, der auch die Abdichtung erstellt hat, das ganze zu tauschen, dann sollte es von der Gewährleistungsseite keine Probleme geben und man muß nicht in der Stb-Decke herumstemmen. Wenn einer weiß was er macht, sollte das von oben in max 2-3 Std. erledigt sein.

  • Elopant ich versteh noch nicht mal warum der Gulli nicht direkt nach unten geht.

    ca 1-1,2m vom der Betondeckendurchdringung läuft quer ein Unterzug. Schaust du dir aber auf Bild 1 und 2 das Rohr an. siehst du das der Gulli höchstens in der Decke um 0,5m verzogen ist. Dazu kommt dass das PP Rohr schon beim betonieren vorhanden war, da nicht erkennbar ist, das hier ein Rohr nachträglich vergossen wurde.

    Gabs vor 10 Jahren hier noch Probleme mit Brandschutz bei Dachgullis?

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Gabs vor 10 Jahren hier noch Probleme mit Brandschutz bei Dachgullis?

    Bei richtiger Ausführung eigentlich nicht...

    ich versteh noch nicht mal warum der Gulli nicht direkt nach unten geht.

    Evtl. wegen einer Gefälledämmung auf dem Dach, z.B. wegen gleichmäßigen Höhen an den Dachrändern? oder es hat einer stumpf nach LV die Gullys bestellt und da waren nun mal waagrechte Abläufe ausgeschrieben:rulez: :haue:?

    Wenn ich mir jedoch die Ränder vom Beton auf dem ersten Bild ansehe, könnte es doch nachträglich ausbetoniert worden sein, wobei ich es als Schwierigkeit ansehe, einen PP Bogen, der vermutlich auf der Dampfsperre aufliegt, vernünftig an diese anzuschließen, da gebe ich dir voll und ganz recht, dass hier ein senkrechter Gully wahrscheinlich keine Probleme bereitet hätte und von der Gefälledämmung wäre das evtl. auch machbar gewesen, aber ich kenne das oben drüber nicht.