Punktfundament und Pflastern

  • Hallo,


    Ich möchte gerne einen Carport/Garage bauen und brauche dazu insgesamt 7 Punktfundamente.

    Dazwischen soll gepflastert werden.


    Die Frage ist, was kommt zuerst? Bzw. Was ist sinnvoller?


    Ich denke es wäre am einfachsten

    -Auskoffern 50-60cm tief

    -eine kleinere Schicht schotter vll 10cm auftragen und verdichten um sich besser bewegen zu können und falls es mal regnet ust weniger Schmutz in der Grube.

    -FundamentLöcher bis gesamttiefe 1,0m graben

    -Punktfundamente giessen mithilfe einer Schalung

    -rest schotter ausbreiten bis ca 12cm unter nullfläche und verdichten.

    Dann split und Pflastersteine..


    Aber gibt es da Probleme mit dem fertig-ausschottern wenn das punkt-Fundament ca 50cm frei aus dem boden heraussteht. Also kann es beschädigt werden durch das einkippen bzw das verdichten des Schotters?

    Es wäre halt einfacher zu graben wenn ja schon ca. 50cm ausgehoben sind.

    Die schalung steht dann ca 50cm hoch heraus.

  • Ich würde Frostschutzschicht und Schottertragschicht so herstellen und entsprechend verdichten, dass noch ca. 20 bis 30cm Aufbauhöhe (unter OK Pflaster) verbleiben, und dann die Einzelfundamente ausheben und betonieren.


    Für die oberen freien ca. 25 bis 30cm kann dann auf dem Schotter eine Randschalung genutzt werden und darunter mit "Erdschalung" gearbeitet werden.

    Jetzt kann man die Höhe für das Pflaster absecken und die Fundamente auf die gewünschte Höhe bringen.

    Entweder identische Höhe oder z.B. etwas höher über OK Pflaster.


    Nach dem Aushärten des Beton kommen noch die letzten Zentimeter Schotter drauf. Die Einbaustärke sollte mindestens dem dreifachen des Größtkorndurchmesser entsprechen. Anschließend noch Bettung un Pflaster.


    Alternative: Fläche komplett fertigstellen und pflastern, dann einzelne Steine wieder ausbauen und "Loch buddeln".

    Das Buddeln ist dann etwas schwieriger im verdichteten Schotter und im verdichteten Kies, aber oben kann an das Pflaster anbetoniert werden.

    Ansonsten muss das Pflaster an die Fundamente angearbeitet werden.


    Was immer hilft:

    mit den Ausführenden abstimmen - sofern man es nicht selber macht.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Für die oberen freien ca. 25 bis 30cm kann dann auf dem Schotter eine Randschalung genutzt werden und darunter mit "Erdschalung" gearbeitet werden.

    Danke für die Antwort:)


    Würdest du also sagen eine Randschalung oberirdisch mit 50cm höhe wäre nicht sinnvoll?


    Braucht man eig. überhaupt eine "Erdschalung" ? Wird diese dann auch entfernt wenn der Beton fest ist?


    Ich möchte auf jeden fall nicht das Pflaster fertig stellen und dann wieder aufmachen.

    Da ich um möglichst wenig Platz zu verbrauchen sogar die Randsteine nur zwischen den fundamenten und nicht darum herum setzen möchte.


    Ist es sinnvoll einen Bagger stehen zu haben, um damit den schotter/frostschutz 0/32 zu verteilen oder geht das per Hand auch recht gut?

  • vielleicht überlegst du dir erstmal, was mit so einer "Erdschalung" überhaupt gemeint ist, dann kommst du auch auf die Antwort.

    Ja das wäre sinnvoll gewesen:) :)

    Ich dachte er meint eine Holzschalung in der Erde. Das machen ja auch einige, aber glaub das ist dann wohl nicht nötig.


    Danke:)

  • Würdest du also sagen eine Randschalung oberirdisch mit 50cm höhe wäre nicht sinnvoll?

    Kann man machen, aber es reicht, wenn "oben" der Beton gerade abgeschalt ist, damit das Pflaster angearbeitet werden kann und die Fundamentkanten "schön glatt" sind.

    50cm geschalt, heißt ca. 30cm im Boden eingebunden. Wenn der Schotter eingebaut und verdichtet wird besteht die Gefahr, dass das herausstehende Fundament verschoben oder gekippt wird.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Vielen Dank OLger MD .


    Ich werde es dann so machen, dass ich die Fläche aushebe auf eine Tiefe von ca 60cm und dann gleich noch ca. 20cm schotter rein mache und verdichte..

    Erst dann grabe ich die Löcher für meine Punktfundamente mit ca. 60cm Tiefe, sodass ich dann insgesamt 1m "hohe" Fundamente habe.. Davon ca. 60cm im Boden (40cm Erde+20cm Schotter) und 40cm oben "freistehend".

    Die Schalung mach ich auf mind. 60cm hoehe, damit die schalung von oben bis durch die 20cm Schotterschicht reicht und somit kein loser Schotter in die Löcher fallen kann..

    Dann schütte ich die restlichen knapp 30cm schotter hinein, Schalung wegbauen und verdichten.


    Nur noch eine Frage, wie lang soll ich die Fundamente trocknen lassen bis ich den rest schotter dazu schütten und verdichten kann?

    Bis ich was drauf stellen kann warte ich jamind. 28 tage..

  • klingt alles sehr kompliziert, ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden.

    Loch buddeln, Schalung dran, Beton rein - zu einfach?

    28 Tage willst du warten? Ein bis zwei würden wohl genügen....

  • klingt alles sehr kompliziert, ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden.

    Loch buddeln, Schalung dran, Beton rein - zu einfach?

    28 Tage willst du warten? Ein bis zwei würden wohl genügen....

    Naja nach 28 tagen ist der Beton soweit ausgehärtet dass er "normfest" ist. Aber damit meine ich eig bis die garage drauf gestellt werden kann..

    Ich meinte wie lang ich warten muss bis ich den schotter dazu schütten darf und verdichten kann.


    Das komplizierte kommt daher, dass ich ja (noch) nicht weiss ob es noch probleme geben kann und es wirklich so einfach ist. Also buddeln, schalen, betonieren.


    Deshalb hab ich das alles so detailreich geschildert.

    Effektiv ist es auch "nur":

    graben, schottern, weiter graben, schalung, beton, fertig schottern

  • da ein unerschütterlicher plan steht , ist es müssig zu schreiben , dass es auch einfacher geht .......... (wurde auch schon beschrieben )

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer