Frage an Maler-Experten: Anstrich von Holzfenstern

  • Guten Tag,


    ich möchte meine Holzfenster streichen, und zwar die Außen- und Innenseiten jeweils mit einem anderen Farbton.


    Meine Frage: Wo höre ich beim Fensterflügel und beim Rahmen mit der Außenfarbe auf bzw. beginne mit der Innenfarbe? Gibt es da fachliche Regeln oder ist das individuell?

  • Am besten auf die Herstellerseite von Fensteranbietern gehen und sich dort zweifarbige

    Fenster anschauen. Bilder sagen mehr wie 1000 Worte.

    Was die dort anbieten und zur schau stellen dürfte sich bewährt haben.

    So kannst du es dann bei dir auch machen.

    Ob die Dichtungen dann noch farblich passen. steht auf einem anderen Blatt.


    LG Oliver

  • Ah, sehr gut - das hilft mir weiter.


    Bin auf den Seiten der Fensterhersteller bis jetzt noch nicht fündig geworden.

  • So, mein Hirn hat jetzt in den Abgründen von "hab ich doch mal gelernt" gegraben:


    Du kannst gar keine richtige Kante haben, weil ein Farbauftrag auch ein Schutz für das Holz ist und überall die gleiche Dicke haben muß (Theorie).

    Wenn die Fenster industriell hergestellt sind, wird jede Kannte leicht gerundet sein.


    Erzähl was über die Fenster.

    Holzart

    roh oder grundiert

    Welche Farbe soll drauf (Öl, Lack, Dickschicht usw)


    Stell mal ein Foto oder eine Zeichnung von den Querschnitten ein, dann kann ich dir das sagen, wo ein Farbwechsel am sinnvollsten ist.

  • Wo höre ich beim Fensterflügel und beim Rahmen mit der Außenfarbe auf bzw. beginne mit der Innenfarbe?

    Normaler Weise wird außen die Fläche und die "eine", anschließende, schmale Kante gemacht und nicht bis zum Gummi.

    Dabei wird bei der Endlackierung erst die Innenseite lackiert und dann (nach Trocknung) die Außenseite.

    Es wird dann an dieser beschriebenen Kante manuell abgegrenzt.

    Das ist die "fachlich richtige Version", nicht unbedingt die Leichteste.
    Dafür haben das manche Leute gelernt. (nicht alle)


    Anmerkung: Ich würde keinen Acryllack nehmen, sondern einen der stinkenden Klassiker.

    Wässrige Lacke sind zwar in der Entwicklung immer besser geworden, haben aber in Punkto Blockfestigkeit und Oberflächenqualität noch immer ihre Probleme.

    Gruß Werner :)

  • Da kommt nach der Außenkante eine 2 cm breite Kante, die direkt an das weiße Dichtungsgummi anschließt.

  • Da kommt nach der Außenkante eine 2 cm breite Kante, die direkt an das weiße Dichtungsgummi anschließt.

    Ja - und? Kannst ja gerne bis dahin machen.

    So etwas wird im handwerklichen Bereich auch mal abgesprochen.

    Hab Dir auf Deine Frage hin nur gesagt, wie es üblich ist.

    Gruß Werner :)

  • Ich würde keinen Acryllack nehmen, sondern einen der stinkenden Klassiker.

    Wässrige Lacke sind zwar in der Entwicklung immer besser geworden, haben aber in Punkto Blockfestigkeit und Oberflächenqualität noch immer ihre Probleme.

    Dem kann ich mich nur anschließen!

    Vor allem, wenn es wieder ähnlich lang halten soll.

  • Da kommt nach der Außenkante eine 2 cm breite Kante, die direkt an das weiße Dichtungsgummi anschließt.

    Das ist ein Falz.

    Auf dem Foto ist kaum was zu erkennen, ich sehe noch nicht mal, ob die Fälze grundiert, lackiert oder roh sind.

    Wenn es deine eigenen Fenster sind, kannst du sowieso machen, was du willst, aber ich glaube, du mußt die alte Farbe abschleifen oder wenigstens anschleifen.

    Acryllack kenne ich so, wie von sarkas und Julius beschrieben, aber ich streiche auch keine Fenster.

  • So, jetzt bin ich bestens informiert, morgen gehts los.


    Herzlichen Dank an alle für die guten Tipps und Hinweise. Viele Grüße und die besten Wünsche - Mailo