L-Steine im Garten- und Terrassenbau?

  • Hallo,


    bei uns geht es demnächst mit dem Außenbereich los. Das Grundstück ist von N nach S 38 m lang und hat auf diese 38 m einen Höhenunterschied von ca. 5,50 m. Das Haus steht mit dem EG der Südseite direkt im Hang. West und Nordseite ist hingegen OKFB = GOK. An der Ostseite verläuft der Hang dann von einer Hausecke zur anderen diagonal nach oben. Bilder kann ich bei Bedarf gern hochladen.


    Das Haus erhält zwei Terrassen eine an der Ostseite für die Einliegerwohnung im EG und eine an der Südseite für das OG. Für die Terrasse Ostseite gibt es durch den Hang Seitenhöhen zwischen 0 und 250 cm. Hier empfehlen die Firmen L-Steine in Stufen von 55 bis 255 cm zu verwenden. Die Terrasse im EG (Ostseite) wird also wie eine Art Souterrain. Die Terrasse im OG ist bereits 3 m über GOK aber durch den Hang ergibt sich am "Ende" der Terrasse noch einmal ein Höhenunterschied von ca. 60 cm. Hier könnte man also auch Palisaden oder eine Mauer nehmen oder eben auch hier 80er L-Steine.


    Meine ganz allgemeine Frage lautet nach eurer Meinung zur Verwendung von L-Steinen bzw. Sichtbeton im Garten- und Terrassenbau? Geht das eurer Meinung nach gar nicht oder gefällt euch das sogar? Das Haus ist weiß mit anthrazit Sockel und Tür- Fensterrahmen.


    Kann man die L-Steine (wenn sinnvoll erst in 1-2 Jahren nachdem sich alles gesetzt hat) vielleicht auch analog zur Fassade mit Armierungsgewebe mehrlagig verputzen? Das würde uns am besten gefallen. Oder eben auch mit Platten / Riemchen verblenden?



    Vielen Dank mal wieder

  • Unten die Bilder des aktuellen Zustand und hier noch grobe Pläne wie man es machen könnte: 3 Grundriss2.pdf und 5 Ansichten.pdf


    Bei den Plänen lassen wir uns aber gern von der ausführenden Firma oder euch beraten. Durch die L-Steine wirkt natürlich alles sehr gerade was andererseits im Bereich der Terrassen nicht so dramatisch ist wenn man dann im "grünen" Bereich für entsprechende Rundungen sorgt (schön geschwungene Rasenkante, runder Freisitz, Feuerstelle usw.)


    Ursprungsfrage ist eben was ihr ganz persönlich von L-Steinen haltet bzw. ob und wie man diese aufwerten sollte.




    Bild 1: Ansicht von Westen. Vorn Altbau (wird saniert und vermietet), hinten Neubau. Einfahrt und Innenhof würden wir mit FCN Schloßhof mix klein nordisch grau pflastern lassen. Links dann Rasen, Stauden usw.


    Bild 2: Ansicht von Norden. Zwischen Altbau und Neubau wurde uns eine 3 m hohe Wand vorgeschrieben, war Teil der Baugenehmigung. Die 6 L-Steine (305 x 100) dafür sind bereits vorhanden. Es entsteht also eine Art Innenhof. Oben dann ein Teil der Terrasse OG.


    Bild 3: Blick von Westen / Innenhof in die Baugrube. Dort soll noch eine Drainage verlegt werden, dann Verfüllen und oben drauf dann die Terrasse OG.


    Bild 4: Blick von Norden. Hier soll die Terrasse EG für die Einliegerwohnung mit L-Steinen von quasi 0 bis 255 cm entstehen. Muss noch ausgebaggert werden, soll hinten 2 m und vor 4 m breit werden.


    Bild 5: Blick von Osten in die ehemalige Baugrube. Hinten die Terrassentür OG von der man auf die Terrasse OG gelangen soll.


    Bild 6: Blick von Süden auf die Terrasse EG (ELW). Der Sockelputz an der Hausecke würde diagonal hochgeführt weil der Architekt hier eine Betontreppe über Eck einbauen wollte. Davon sind wir dann aber abgekommen, da diese bei 3 m Höhenunterschied ziemlich lang oder steil geworden wäre und uns auch gestört hat, dass dann Besuch oder wir selbst immer über die Terrasse der Einliegerwohnung laufen müssten. Dort wird also keine Treppe eingebaut sondern ein Weg zwischen Terrasse und Zaun. Meistens werden wir die Terrasse über das OG betreten.

  • natürlich alles sehr gerade was andererseits im Bereich der Terrassen nicht so dramatisch ist wenn man dann im "grünen" Bereich für entsprechende Rundungen sorgt (schön geschwungene Rasenkante, runder Freisitz, Feuerstelle usw.)

    fände ich jetzt nicht gelungen . wenn mann gradlinig anfängt , sollte man auch so aufhören.


    es sei , man bekommt geschickt eine trennung hin.

    Ursprungsfrage ist eben was ihr ganz persönlich von L-Steinen haltet bzw.

    technisch absolut in ordnung , optik recht technisch , muss man mögen.

    ob und wie man diese aufwerten sollte.

    wenn man Lsteine hat , hat man Lsteine , hat man mauerscheiben , hat man Lsteine , hat man...

    ein aufwerten ..... vielleicht mit graffiti .


    felsenverbau/trockenmauern , ist optisch was fürs herz und richtig gemacht technisch mit anderen lösungen gleichwertig .

    und bietet die möglichkeit eine "organischeren" gestalltung

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • felsenverbau/trockenmauern , ist optisch was fürs herz und richtig gemacht technisch mit anderen lösungen gleichwertig .

    und bietet die möglichkeit eine "organischeren" gestalltung

    Find ich auch, sollte sich an die ländliche Umgebung anpassen.

    Drei Meter hohe Wand zwischen Alt- und Neubau vorgeschrieben. Warum?

  • Find ich auch, sollte sich an die ländliche Umgebung anpassen.

    Sollten sich die Terrassen nicht eher am Haus orientieren als an der ländlichen Umgebung? Unser ganzes Haus passt in dem Sinne auch nicht in die ländliche Umgebung.


    Drei Meter hohe Wand zwischen Alt- und Neubau vorgeschrieben. Warum?

    Damit zwischen Alt und Neubau ein Innenhof entsteht. Man wollte den Bauantrag ablehnen, ich habe dann mit der Bauaufsichtsbehörde noch einmal gesprochen und dann machte die Leiterin einen grünen Strich in den Bauantrag und sagte wenn wir die Wand zwischen Alt- und Neubau errichten dann wird genehmigt. Habe zugesagt und will nun auch dazu stehen.


    wenn man Lsteine hat , hat man Lsteine , hat man mauerscheiben , hat man Lsteine , hat man...

    ein aufwerten ..... vielleicht mit graffiti .

    Aufwerten im Sinne von verputzen, verblenden, streichen oder eben gleich beim Material aufwerten wie z.B. EHL Flair.


    kann man machen , sollte man aber lassen .ist sehr schwierig und schadensträchtig.

    Womit müsste man da rechnen? Nehmen wir an nach 2 Jahren würde man die Steine mit Armierungsgewebe mehrlagig verputzen was würde dann passieren? Sind Risse entlang der Fugen so gut wie sicher? Oder gar schlimmeres? Was passiert da?



    felsenverbau/trockenmauern , ist optisch was fürs herz und richtig gemacht technisch mit anderen lösungen gleichwertig .

    Ich mag Trockenmauern und Naturstein im Allgemeinen und habe in den letzten Jahren auch schon einiges daraus auf dem Grundstück gemacht (siehe Bilder) und werde an geeigneter Stelle auch noch mehr damit machen ABER unsere Haus ist außen und innen eher modern und da denke ich einfach, dass eine halbwegs moderne Terrasse dann besser zum Haus passt als eine aus Naturstein. Aus dem Gefühl heraus ordne ich die Terrasse eher dem Haus zu als dem Garten bzw. als Übergang zwischen beiden.


    Der Terrassenboden wird nordisch grau und die 60 cm Seitenbegrenzung zum Hang ist halt noch unklar. Eine Trockensteinmauer würde da aber irgendwie nicht passen obwohl ich diese wirklich mag. Denke etwas moderneres würde schon gut zum Haus passen also entweder eine Mauer, Palisaden oder eben die L-Steine. Bei den L-Steinen hatte ich eben die bereits in #1 und #3 formulierten Fragen um diese in Erwägung ziehen zu können oder auszuschließen.


    Erst beim Verlassen der Terrasse beginnt dann der eigentliche Garten mit Naturstein, Sträuchern, Stauden, Vögeln, Eidechsen, Blindschleichen und sonstigem Getier. (PS: Den Kirschlorbeer würde ich heute natürlich nicht mehr pflanzen)





  • Oder gar schlimmeres

    die Lsteine sind kein geeignetter untergrund für putz jeglicher art .da sie von einer seite immer erdberührt sind . entweder die sichtbetonoptik oder die sichtbetonoptik .


    pallisaden in der länge stelle ich mir spannend vor ..........:eek:....(:wall:)


    warum ist die trockenmauer so versetzt aufgebaut ?


    gab es den grobschlag im sonderangebot ?

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • pallisaden in der länge stelle ich mir spannend vor .......... :eek: ....( :wall: )

    50-60 cm seitliche Begrenzung also 80er oder 100er Pallisaden sind echt ein Problem?


    warum ist die trockenmauer so versetzt aufgebaut ?

    Meinst du mit versetzt die Neigung? Macht man so, vor allem am Hang, wirst du ja aber auch selbst wissen. Die Mauer ist jetzt 8 Jahre alt und stabil wie am ersten Tag. Finde es geneigt auch optisch schöner als senkrecht.


    gab es den grobschlag im sonderangebot ?

    Wieso dieser despektierliche Unterton? Jeder Stein egal ob Feuerstelle oder Trockensteinmauer stammen vom Grundstück. Hier standen bis 1978 ein altes Haus mit Schuppen und Scheune und beim Abriss hat mein Vater alle Steine auf einem großen Haufen gesammelt. 2012 hatte ich die Wahl zwischen entsorgen oder irgendwas damit zu machen. Die Steine für die Trockensteinmauer habe ich mir erst schön nach Höhe sortiert und teilweise behauen. So sind die Sachen dann entstanden, quasi aus Bauschutt.

  • Off-Topic:

    Sorry, aber wer hat den die Position der Auseneinheit verbrochen? :thumpsdown:

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • 50-60 cm seitliche Begrenzung also 80er oder 100er Pallisaden sind echt ein Problem?

    Meine Statiker wollten bisher bei echten Stützmauern bisher immer eine Einbindetiefe (oder Einspanntiefe) in den Boden, die etwa der Höhe des Versatzes der abzustützenden oberen Geländeebene über der unteren entsprach, also Einbezöge = Abstützhöhe so dass die Bauzteillänge dann mind. der doppelten Abstützhöhe entsprach. Das gilt selbstverständlich nicht für L-Winkel und auch nicht für Stahlbetonwände mit bewehrten Fundamenten.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Meine ganz allgemeine Frage lautet nach eurer Meinung zur Verwendung von L-Steinen bzw. Sichtbeton im Garten- und Terrassenbau? Geht das eurer Meinung nach gar nicht oder gefällt euch das sogar?

    Ich finde es nicht schön. Ist für mich eher Industrie-Optik.

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • Meine ganz allgemeine Frage lautet nach eurer Meinung zur Verwendung von L-Steinen bzw. Sichtbeton im Garten- und Terrassenbau? Geht das eurer Meinung nach gar nicht oder gefällt euch das sogar? Das Haus ist weiß mit anthrazit Sockel und Tür- Fensterrahmen.

    Gegen Sichtbeton in Gärten habe ich nichts, oft gefällt er mir sogar recht gut, aber Sichtbeton passt a) nicht zu dem Haus und b) nicht zu dem Garten. Sauber versetzte L-Winkel finde ich teilweise akzeptabel, hier würden sie aber für meine Geschmack auch eher nicht passen. Den detaillierten Aussagen von wwi habe ich nicht viel hinzuzufügen. Aber weshalb interessiert Dich, was uns gefällt? Dir muss es gefallen und passen sollte es natürlich auch.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • gab es den grobschlag im sonderangebot ?

    ich meine nicht die mauersteine , ich meine das hochmoderne "kiesbeet"

    Habe ich doch schon geschrieben. Der "Grobschlag" für das "hochmoderne kiesbeet" ist quasi Bauschutt vom Abriss der alten Häuser auf dem Grundstück. Die in Größe und Form einigermaßen passenden Muschelkalk Steine gingen in die Trockenmauer. Der ganze Rest und Bruch kam dann ins "Kiesbeet". Dort gibt es übrigens mehr Tiere (Eidechsen, Käfer, Blindschleichen) als an irgendeiner anderen Stelle des Grundstücks.


    Meine Statiker wollten bisher bei echten Stützmauern bisher immer eine Einbindetiefe (oder Einspanntiefe) in den Boden, die etwa der Höhe des Versatzes der abzustützenden oberen Geländeebene über der unteren entsprach, also Einbinde = Abstützhöhe, so dass die Bauteillänge dann mind. der doppelten Abstützhöhe entsprach.

    Wenn Palisaden also nicht in Frage kommen und L-Steine nicht richtig passen was bleibt dann noch? Eine Mauer?


    Das ist dann sicherlich nicht ganz günstig mit Erdarbeiten, Fundamenten, Mauern, Meterial usw.


    L-Steine sind ja eine recht günstige Lösung aber wir wollen natürlich auch keinen Quatsch machen, deshalb fragen wir ja hier nach. Aber was wäre denn die Alternative?

    Aber weshalb interessiert Dich, was uns gefällt? Dir muss es gefallen und passen sollte es natürlich auch.

    Ihr habt einfach hundert mal mehr gesehen was gelungen ist und was nicht. Was wozu passt und was gar nicht geht. Natürlich ist das immer auch Geschmackssache aber eine gewisse Erfahrung kann da sehr hilfreich sein.


    Diese Erfahrung möchte ich im allerbesten Sinne gern nutzen. Auf Wunsch habe ich extra Bilder hochgeladen aber letztendlich geht es um Grobschlag oder was weiß ich. Uns fehlt eben auch das Preisgefühl da wir sicher schon Sachen gesehen haben die uns gefallen könnten aber man gleich denkt das wird unbezahlbar. Wir bräuchten etwas im unteren bis mittleren Preisbereich was gut zum Haus (Standard, weiß/anthrazit) passt. Als Traufstreifen würde ich Basaltschotter nehmen und das Pflaster wird wohl farblich nordisch grau.


    Bei der unteren Etage mit Höhen bis 2,50 wird man an L-Steinen nicht herum kommen oder? Oben sind es dann nur 60 cm da kämen sicher auch andere Varianten in Frage aber welche?


    Würden Deiner Meinung nach die Flair Stützwinkel besser passen als normaler Sichtbeton? Kugelgestrahlt, Farbe z.B. anthrazit


    Oder doch die recht günstigen normalen L-Steine und dann die 60 cm mit Holz verkleiden? Wobei Holz wohl eher nicht zum Rest passt.


    Vielleicht hat ja auch jemand einen Link oder Bild was passen könnte.

  • L-Steine sind ja eine recht günstige Lösung aber wir wollen natürlich auch keinen Quatsch machen, deshalb fragen wir ja hier nach. Aber was wäre denn die Alternative?

    Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Viele davon gehen so, manche sind schlecht, einige völlig unbrauchbar aber teuer, ein paar gut und ganz wenige sogar sehr gut. Wie kann man das unterscheiden? Leider geniesst jegliche ästhetische Erziehung in unserer Gesellschaft fast keine Anerkennung, Schulfächer wie Kunst, Musik oder Philosophie gelten als dekorativ, aber eigentlich brotlos und überflüssig. Wir sind ständig von gemachter Umwelt, von gebauten Räumen, von Außenräumen, von gemachten Tönen umgeben. Im besten Falle sind diese bewußt gestaltet und gefallen und im noch besseren Fall vermögen einige Menschen diese gelungene Gestaltung sogar als solche zu erkennen. (Nach ungefähr 15 Jahren intensiver Beschäftigung mit Räumen und intensiver Lehre begann ich allmählich solche gute Gestaltung zu erkennen und zu schätzen.)


    Architektinnen und Architekten gestalten Gebäude und Räume mit Wänden, Böden und Decken mit Materialien, Aussenanlagenplanerinnen gestalten Räume zusätzlich mit Terrassen, mit Pflanzen, mit Farben und Düften, die sich im Laufe des Jahres, im Laufe ihres Leben,s verändern. Sie sind "Gartengestalter", "Garten- oder Landschaftsarchitekten". Die können genau solche Fragen beantworten. Wenn die etwas gestalten, kann es hinter wirklich schön sein.


    Ein paar Büros habe ich seit Beginn meiner aktiven Auseinandersetzung mit Raumbildung bei Projekten kennengelernt und schätze sie besonders. Sie alle entwickeln Außenanlagen schon sehr früh mit den anderen Planern zusammen. Ich zähle schnell ein paar davon auf, die auch kleinere private Gärten bearbeitet haben:


    sinai

    gruppeF

    Adelheid Gräfin Schönborn

    Guido Hager


    Guido Hager hat auch mehrere kleine Privatgärten mit extremer Topographie oder sonstigen Abartigkeiten beplant. Beispiel 1 mit extrem unebenem Gelände, hat aber auch eine ehemalige Tankstelle mitten in Berlin begrünt, Beispiel 2, und einen ganz kleiner Garten am Wasser Beispiel 3 entworfen und realisiert.


    Weshalb zeige ich diese Bilder, wenn sie doch keine Antwort auf Deine Frage zu geben scheinen?


    Sie alle berichten von Projekten, in denen ganze Gärten zusammen mit den darin stehenden Häusern / Objekten als eine Einheit gedacht wurden, zusammen mit den die Gebäude entwerfenden Architekten. Nachdem ein Konzept für das gesamte Objekt klar war (was sicher nicht nur Wochen, sondern Monate dauerte), war es möglich, aus diesem Gesamtkonzept die Antwort auf jede Detailfrage zu geben. Da ist die Stützwand dann einmal aus schalungsglattem Sichtbeton, einmal aus gestrahltem rauen Sichtbeton, einmal aus verzinkten Stahl, einmal aus rostigem Stahl, einmal aus künstlichen Schwerkraftsteinen, einmal aus Holz, einmal aus Bruchsteinmauerwerk, einmal aus recycelten Mauersteinen ... Jedes Material davon sieht an seinem Ort gut aus, aber nur in diesem Zusammenhang, nicht an sich und überall.


    Deine Frage lässt sich also so, wie Du sie stellst, kaum sinnvoll beantworten. Dir ist zu empfehlen, nicht Material für "die schöne" Wand zu kaufen, sondern erst einmal einen Entwurf für den Garten zu bekommen. Es ist wahrscheinlich auch nicht sinnvoll, selbst am Entwurf zu arbeiten, sondern das jemanden machen zu lassen, der / die das kann. Ich würde zum Beispiel nicht anfangen, ein schönes Fahrzeug aus dem Nichts entwerfen und dann auch selbst bauen zu wollen. Ich würde auch nicht von der Werkstatt an der Ecke erwarten, dass der Meister das kann. Blöderweise kann man Gärten aber nicht im Laden kaufen, es gibt also nicht einmal eine Discounter für schnelle Gärten, hmmm, naja, es gibt den Discounter für schlimme Gärten, den "Gartenmarkt", aber ein mit den dort gekauften Artikeln bestückter Garten sieht dann eben leider auch genau so aus: Ein widernatürliches zusammengestoppeltes Mischmasch von Dingen und Pflanzen, die nicht zusammen passen und im Garten auch noch am falschen Ort gepflanzt wurden.


    Bei der Konzeptfindung könnte Dir also eine Landschaftsarchitektin oder ein Landschaftsarchitekt helfen, vielleicht auch ein sehr guter Garten- und Landschaftsbauer oder Gärtner - aber die lernen einfach kein konzeptionelles Denken, was aber nicht heißen soll, dass es keine gibt, die nicht auch wunderschöne Gärten konzipieren können.


    Bei Dir ist es schon etwas spät dafür, weil das neue Haus schon steht, aber vielleicht lässt sich noch etwas machen? Noch steht das Kind oben am Brunnenrand!


    Was eine Konzept, ein Entwurf kosten könnte? Ein paar tausend €! Wieviel genau, hängt von den Preisen der Kollegen und vom Umfang der Leistungserwartung ab. Ein Beispiel möchte ich noch geben, deren Entwürfe mir allerdings gestalterisch selbst überhaupt nicht gefallen: eher teure Planer. Es soll vor allem zeigen, wo sich solche Leute preislich bewegen. Die meisten der oben genannten Planer haben Stundensätze am unteren Ende der aufgerufenen Skala eher bei 70 bis 100 € / Stunde, netto versteht sich.


    Tja, das war jetzt nicht die erwartete Antwort, aber eine fachlich angemessene Antwort sieht für mich genau so aus.


    Gute Nacht!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • L-Steine sind ja eine recht günstige Lösung

    das ist ein irrglaube .

    die erdbewegung um Lsteine zu setzen ist gigantisch .


    meine erfahrung sagt mir , dass sich alle böschungsabstützungen kaum preislich unterscheiden .+-10%

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Die reine Gartengestaltung traue ich mir irgendwie zu, zumindest so, dass es MIR am Ende gefallen wird. Das geht sehr in Richtung naturnaher Garten mit heimischen Sträuchern und Stauden, Trockenmauern, vielleicht auch was aus den alten Backsteinen die ich noch habe, einen kleinen Teich, Baumhaus für die Kinder usw. Das alles so natürlich wie möglich aber dennoch auch ordentlich und nicht nur hingepfuscht. Neben dem Ziel, dass wir uns im Garten wohlfühlen wäre es mir eine große Freude und Bestätigung wenn sich auch möglichst viele Tierarten wohlfühlen würden. Im Garten mag ich es also üppig, natürlich, wild aber auch harmonisch und besinnlich.


    Das alles steht im Gegensatz zum Haus wo ich es gern nüchtern, übersichtlich, aufgeräumt, klar strukturiert mag. Ich finde es toll so zu wohnen und dann im Garten den Gegensatz dazu zu erleben. So als würde man "raus in die Natur" fahren nur dass das dann bei uns nur 10 Schritte sind. Gärten die nur aus Rasen und zwei vom Himmel gefallenen Betonblöcken bestehen werden mir ewig ein Rätsel bleiben.


    Egal. Unser Haus ist fertig und um den reinen Garten machen ich mir wenig Sorgen bezüglich Gestaltung. Mein Problem sind die beiden Terrassen als Bindestück zwischen Haus und Garten.Ich möchte die Terrassen eher dem Haus zuordnen also auch eher klar strukturiert und aufgeräumt.


    Einen Landschaftsplaner nur für die beiden Terrassen werden wir aber nicht beauftragen (können). Das Thema L-Steine kam erst auf weil dies eine Firma vorgeschlagen hatte vor allem für die untere Terrasse. Zu dem Zeitpunkt dachten wir noch, dass man die Betonteile später verputzen oder verblenden kann, was ja laut eurer Aussage kaum funktioniert (auch nicht mit Noppenbahn dahinter und einer Sperrschicht vorn?).


    Palisaden gehen laut eurer Aussage bei 60 cm auch nicht wirklich also bleibt ja gar nicht mehr viel übrig außer einer Mauer.


    Habe heute sogar schon überlegt es "erst einmal" so zu machen wie von skeptiker beiläufig verlinkt. Also eine natürlich Böschung ohne Mauer und dergleichen (würde ich dann noch bepflanzen und eine Treppe einbauen. Aber so richtig gefällt mir das auch nicht.


    Vielleicht ergibt sich ja noch was aus den Gesprächen mit den Firmen. Bei den vor Ort Terminen wirkten diese zwar bemüht aber auch nicht wirklich motiviert. Es ist halt hier in der Region so, dass sich die Firmen die Aufträge wirklich aussuchen können und da ist ein Hang vielleicht auch nicht so willkommen wie eine Reihenhausterrasse.


    Ich nehme mit, dass es mit Palisaden schwierig wird und man die L-Steine eher nicht verputzen kann.

  • pallisaden in der länge stelle ich mir spannend vor .......... :eek: ....( :wall: )


    50-60 cm seitliche Begrenzung also 80er oder 100er Pallisaden sind echt ein Problem?


    Meine Statiker wollten bisher bei echten Stützmauern bisher immer eine Einbindetiefe (oder Einspanntiefe) in den Boden, die etwa der Höhe des Versatzes der abzustützenden oberen Geländeebene über der unteren entsprach, also Einbezöge = Abstützhöhe so dass die Bauzteillänge dann mind. der doppelten Abstützhöhe entsprach.

    klang für mich so.

  • beschäftige dich doch mal mit Schwergewichtsmauer aus Naturstein.


    Das wird dem Anspruch an den natürlichen, Wildnis Garten viel eher gerecht als die L-Steine.


    Was das kostet mag sicher damit zusammenhängen ob ein geeignetes Felsmaterial bei euch in der Nähe verfügbar ist, aber wenn das mal bewachsen ist, fügt es sich optisch ein und bietet tollen Lebensraum.


    Eine weitere Variante wären dann noch Gabionen. Die ich persönlich für ein Verbrechen an der Menschheit halte. Optisch.

  • felsenverbau/trockenmauern

    irgendwie will er da nicht dran


    und wie gesagt , so viel teuerer kommt sowas eigentlich nicht , bei einem der sowas kann und keinen lehrgeldzuschlag kalkulieren muss ....


    die sache mit den spannenden pallisaden bezog sich auf die 250er höhe .


    1m , 1,2m palisadenfertighöhe halte ich bei gescheiten bodenverhältnissen (die ich nach den bildern annehme ) für durchaus machbar .
    in der heide oder am niederrhein , wo es bis 10 m schwimmsand gibt ist es etwas anderes .


    doof fände ich eine tüte gemischte , Lstein, psllisade , felsen, trockenmauer und als krönung pflanzringe .........<x

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Danke für eure konstruktiven Antworten, so komme ich der Sache schon deutlich näher.


    Bei beiden Terrassen scheiden folgende Dinge kategorisch aus, auch schon vorher, deshalb habe ich sie auch nie erwähnt: Gabionen und Pflanzringe. Letzteres hat der damalige Architekt tatsächlich vorgeschlagen.


    Für die Terrasse unten (bis 2,50 Seitenhöhe) kommen technisch L-Steine und eine Mauer in Frage. Palisaden scheiden aus. L-Steine würde ich eigentlich nur wollen wenn man sie hätte verblenden oder verputzen können. Oder eben die etwas wertigeren L-Steine wie EHL flair usw. Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für die Terrasse unten mit 2,50 Seitenhöhe.


    Für Terrasse oben (60 cm Seitenhöhe) geht technisch eigentlich alles also auch Palisaden (Boden ist sehr fest und lehmig). Auch hier würde ich L-Steine nicht nehmen wollen wenn man sie nicht verblenden oder verputzen kann (es sei denn auch hier die flair). Bleiben also Mauer, Trockenmauer oder Palisaden. Ich werde auch die Firmen noch einmal nach Alternativen und Referenzobjekte fragen um zu schauen was sie gut können und vor allem was mir davon gefällt. Auf den Internetseiten der Firmen sah alles ziemlich gewöhnlich und teilweise uninspiriert aus aber die Firmen die richtig was drauf haben sind bis 2021 voll und meist auch entsprechend teurer (was es dann ja auch wert ist).


    Ich habe noch eine allgemeine Frage. Auf Bild 3 sieht man den 3,50 tiefen Arbeitsbereich welcher verfüllt werden muss. Die Terrasse ist dann mit einer Hälfte über diesem Bereich und mit der anderen Hälfte auf dem gewachsenen Boden (+Frostschutz). Nehmen wir an die Firma verdichtet den Frostschutz ordentlich lagenweise, wie hoch ist dann dennoch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich in dem 3,50 tiefen Arbeitsbereich doch noch setzt und beim gewachsenen Boden nicht?


    Eine Firma hat nämlich ins Spiel gebracht alles zu verfüllen und zu verdichten und dann trotzdem ein Jahr zu warten bis gepflastert wird. Macht das Sinn? Wie wahrscheinlich ist es, dass sich die beiden Hälften mit den unterschiedlichen Untergründen ungleichmäßig setzten?

  • wie hoch ist dann dennoch die Wahrscheinlichkeit,

    100%

    Wie wahrscheinlich ist es, dass sich die beiden Hälften mit den unterschiedlichen Untergründen ungleichmäßig setzten?

    100%

    der eine teil setzt sich praktisch nicht oder ungleichmässigwenig

    der andere dann abhängig von qualität der verdichtung früher oder später (1-2 oder 8-12 jahre ) 2,3, 5 oder 20,30 cm .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Bei beiden Terrassen scheiden folgende Dinge kategorisch aus, auch schon vorher, deshalb habe ich sie auch nie erwähnt: Gabionen und Pflanzringe.

    :thumbsup:

    Letzteres hat der damalige Architekt tatsächlich vorgeschlagen.

    "Pfeife", "Vollpfosten", ... (Kraftausdruck Ihrer Wahl)

    Für die Terrasse unten (bis 2,50 Seitenhöhe) kommen technisch L-Steine und eine Mauer in Frage.

    Achtung einfache unbewehrte "Mauern" aus kleinteiligen natürlich oder künstlichen Steinen sind nur unter bestimmten Rahmenbedingungen und begrenzt zum Abfangen / Terrassieren geeignet, da sie (fast) keine horizontal auf sie wirkenden Kräfte (z.B. Hangabtriebskräfte) aufnehmen können. wasweissich kann das vielleicht 'mal erklären?

    Nehmen wir an die Firma verdichtet den Frostschutz ordentlich lagenweise, wie hoch ist dann dennoch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich in dem 3,50 tiefen Arbeitsbereich doch noch setzt und beim gewachsenen Boden nicht?

    Bei fachgerechter Verdichtung und anschließender positiver Verdichtungsprüfung gibt es diese Gefahr theoretisch nicht. (Und in der Praxis gab es das auf meinen Baustellen auch noch nie, aber das heißt ja nichts, zumal sich darum immer die Fachkollegen von den Außenanlagen kümmern (müssen)).

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • der andere dann abhängig von qualität der verdichtung früher oder später (1-2 oder 8-12 jahre ) 2,3, 5 oder 20,30 cm .

    1 Jahr wären wir bereit zu warten, länger nicht. Kann dieser Zeitraum einen nennenswerten Effekt bezüglich Setzen haben oder kann man sich das Warten bei "nur" einem Jahr auch sparen? Oder macht das schon was aus? Ordentliches lagenweise Verdichten vorausgesetzt.


    Achtung einfache unbewehrte "Mauern" aus kleinteiligen natürlich oder künstlichen Steinen sind nur unter bestimmten Rahmenbedingungen und begrenzt zum Abfangen / Terrassieren geeignet, da sie (fast) keine horizontal auf sie wirkenden Kräfte (z.B. Hangabtriebskräfte) aufnehmen können.

    Also sind die L-Steine bei der unteren Terrasse zumindest technisch sinnvoll? Was gebe es denn bei 2,50 m überhaupt für Alternativen? Hinzu kommt ja noch, dass anders als an der oberen Terrasse bei der unten Terrasse auf Grund der Platzverhältnisse die Seitenwände möglichst senkrecht und nicht schräg sein sollten.

  • Für die Terrasse unten (bis 2,50 Seitenhöhe) kommen technisch L-Steine und eine Mauer in Frage. Palisaden scheiden aus. L-Steine würde ich eigentlich nur wollen wenn man sie hätte verblenden oder verputzen können. Oder eben die etwas wertigeren L-Steine wie EHL flair usw. Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für die Terrasse unten mit 2,50 Seitenhöhe.

    Wenn die Ausführung mit Betonfertigteilwinkelstützelementen weiter verfolgt wird, dann bitte noch mal die Produktnamen recherschieren.

    L-Steine sind m.M.n. die kleinen Betonwinkel, maximal so ca. 80x80 bis 1mx1m ohne Bewehrung und nur für kleine Höhensprünge im Gerände vorgesehen

    Mauerscheiben sind stabile tragfähige bewehrte Betonwinkel-Elemente, die es auch für größere Stützhöhen und für eine Belastung der oberen Ebene (Pkw-Stellplatz o.Ä.) gibt. Für Mauerscheiben gibt es i.d.R. Typenstatiken und Lastdiagramme/-tabellen für die verschiedenen Höhen.

    Hierzu mal bitte die Prospekte der Hersteller befragen.


    Für Mauerscheiben wird i.d.R. eine glatte Stahlschalung verwendet, was ein Verputzen sehr aufwändig gestaltet, weil die Oberfläche im Auslieferungszustand sehr glatt und fest ist.

    Rankhilfen lassen sich eigentlich immer montieren. Oder man hängt Blumenkästen an die Wand. Bei 2.50m kann man ja schon fast eine Kletterwand für Kinder 'draus machen.

    Bei 2.50m Höhe kann man oben an die mauerscheiben u.U. eine Markise (ausrollbar) anbringen oder Rankhilfen für großblättrigen Wein, so dass man im Sommer Schatten hat.


    Gabionenwände genehmigen sich (im Grundriss) mehr Fläche, als die Mauerscheiben, deren Füße ja unter der Erde "verschwinden". In Gabionen finden kleintiere Unterschlupfmöglichkeiten und können ein Zuhause für Echsen & Co. werden. Bei Gabionen fallen Kippen oder Setzungen weniger auf, als bei glatten Mauerscheiben. Sickerwasser verläuft sich in den Gabionen ebenso (fast) unsichtbar, wo hingegen bei Mauerscheiben Sickerwasser sich den Weg zu den Fugen sucht. Ob es durchkommt hängt von der erdseitigen Abdichtung ab.

    Fallen über die Jahre Dreck und Samen in die Gabionen, kann das langfristig zu Bewuchs führen, der in den Steinkörben schwer zu erreichen ist. Eine glatte Betonwand kann man mit Druckwasserstrahlgeräten reinigen.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Kann dieser Zeitraum einen nennenswerten Effekt bezüglich Setzen haben oder kann man sich das Warten bei "nur" einem Jahr auch sparen? Oder macht das schon was aus? Ordentliches lagenweise Verdichten vorausgesetzt.


    überleg mal. Wenn eine Autobahn gebaut wird und da eine Rampe mit 5-6-7m an ein Brückenlager angeschüttet wird. Da fahren zwar tagelang die Vibrationswalzen, aber am Ende rückt da nicht 1x im Jahr der Bauhof an und betoniert einen neuen Keil an den Übergang.


    Alternative für deine Terrasse. Holz/WPC-Deck und Gründung auf der Baugrubensohle.

  • Bei 2.50m Höhe kann man oben an die mauerscheiben u.U. eine Markise (ausrollbar) anbringen oder Rankhilfen für großblättrigen Wein, so dass man im Sommer Schatten hat.

    Wobei ich noch anmerken möchte, dass nur ein 1 m Element 255 cm hoch ist. Das nächste ist dann 230, dann 205, dann 180, 155, 130, 105, 80, 55.


    Für Mauerscheiben wird i.d.R. eine glatte Stahlschalung verwendet, was ein Verputzen sehr aufwändig gestaltet,

    Gabionenwände wollen wir nicht. Falls niemand eine andere Idee hat bleiben für die untere Terrasse eigentlich nur die Mauerscheiben ;-)


    Falls das so ist haben wir nun die Wahl zwischen:


    1. die teureren kugelgestrahlten wie z.B. EHL flair zu kaufen

    2. die einfachen Mauerscheiben nehmen, Schalöl abschleifen, mit Haftgrund bearbeiten und dann mit guter Fassadenfarbe streichen. Wobei mit klar ist, dass man das dann alle paar Jahre nachstreichen müsste.

    3. die einfachen Mauerscheiben nehmen, 1-2 Jahre warten, mit der Flex die glatte Oberfläche netzartig 2-3 mm einschneiden, grundieren und dann mehrlagig verputzen lassen.


    In allen 3 Fällen käme natürlich Noppenbahn an die erdberührende Seite, wohlwissend, dass dies keine Abdichtung darstellt. Alternativ könnte man die 14 m² Fläche auch zusätzlich mit Dickbeschichtung bearbeiten lassen.



    überleg mal. Wenn eine Autobahn gebaut wird und da eine Rampe mit 5-6-7m an ein Brückenlager angeschüttet wird. Da fahren zwar tagelang die Vibrationswalzen, aber am Ende rückt da nicht 1x im Jahr der Bauhof an und betoniert einen neuen Keil an den Übergang.

    Die Meinungen hierzu scheinen hier im Forum aber auch bei den Firmen die hier vor Ort waren auseinander zu gehen. Eine Firma hat von sich aus vorgeschlagen alles andere fertig zu machen aber die obere Terrasse dann erst nächstes Jahr zu Pflastern.


    Klar wäre es immer schöner alles in einem "Rutsch" fertig zu bekommen. Wenn auf Grund unserer speziellen Situation (2 verschiedene Untergründe über die gesamte Länge) aber sehr wahrscheinlich mit Setzungsproblemen zu rechnen ist dann wären wir uns auch nicht zu Schade ein Jahr zu warten. Länger aber nicht deshalb die Frage ob das eine Jahr überhaupt Sinn macht.

  • L-Steine sind m.M.n. die kleinen Betonwinkel, maximal so ca. 80x80 bis 1mx1m ohne Bewehrung und nur für kleine Höhensprünge im Gerände vorgesehen

    Mauerscheiben sind stabile tragfähige bewehrte Betonwinkel-Elemente, die es auch für größere Stützhöhen und für eine Belastung der oberen Ebene (Pkw-Stellplatz o.Ä.) gibt. Für Mauerscheiben gibt es i.d.R. Typenstatiken und Lastdiagramme/-tabellen für die verschiedenen Höhen.

    Hierzu mal bitte die Prospekte der Hersteller befragen.

    wenn ich meinen baustoffhändler mit begriffen wie mauerscheibenund anderem bombardiere , schreibt er trotzdem L-steine auf den lieferschein .

    deine L-steine verkauft er mir dann als gartensteine .....


    und es wird verdammt schwer sein , unbewehrte winkelsteine in 2,5 m zu bekommen . eher unmöglich .

    man muss nicht jedes haar nochmal halbieren

    am Ende rückt da nicht 1x im Jahr der Bauhof an und betoniert einen neuen Keil an den Übergang.

    ne wird er nicht .

    nur wird eine autobahnauffahrt nicht an einer 24cm kellerwand gebaut und daher sind bei der verdichtung ganz andere geräte und möglichkeiten der gründlichen verdichtung gegeben .

    wenn du nämlich an einer kellerwand versuchst die im strassenbau übliche 100%verdichtung zu erreichen , geht es mit sicherheit schief .

    daher ist bei solchen geschichten eine 98%vorgeschrieben ....


    äpfel - birnen - pflaumen

    der andere dann abhängig von qualität der verdichtung früher oder später (1-2 oder 8-12 jahre ) 2,3, 5 oder 20,30 cm .

    hat also durchaus gültigkeit .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer