Bestehender Brunnen an ungünstiger Stelle weiterhin nutzen

  • Hallo liebe Forumsmitglieder,


    wir beschäftigen uns momentan mit dem Thema Außenbereich (Terrassen, Pflastern usw.) und hatten bezüglich Ausführung auch schon vier in Frage kommende Firmen vor Ort. Auf einige offene Fragen gab es von den Firmen unterschiedliche, teils gegensätzliche Aussagen/Vorschläge. Deshalb erhoffe ich mir hier einige Anregungen die mir die Entscheidung erleichtern. Ich fange mal mit dem Thema Brunnen an, 2-3 andere Fragen würde ich dann gern noch in eigenen Themen stellen.


    Auf dem Grundstück mit bestehenden Altbau ist seit ca. 30 Jahren ein solider Brunnen (an damals geeigneter Position) vorhanden. Er ist ca. 6 m tief und besteht aus Betonringen mit 80 cm Innendurchmesser. Auf diesen Ringen war eine Kammer gemauert welche aber beim Neubau kaputt ging, deshalb hat die Baufirma einen 100er Betonring und einen 100er Konus mit einer 60er Öffnung gestellt.


    Nun durch den Neubau ist der Brunnen an einer für mich sehr ungünstigen Position nämlich mitten in der Einfahrt in Nähe der Haustür (siehe Plan). Da der Brunnen Wasser zur Gartenbewässerung stets in ausreichender Menge geliefert hat und wir auch einiges zu bewässern haben würden wir ihn gern behalten, ich suche nun nach der besten Lösung. Hier fallen mir folgende Varianten ein (siehe auch Plan).


    1.) Pumpe in die Brunnenstube (Betonkonus) stellen und diesen mit Schachtdeckel abdecken. Hier müsste ich Strom in die Brunnenstube verlegen und einen Schlauch aus der Brunnenstube heraus an irgendeinen Ort abseits der Einfahrt verlegen. Dies ist wohl die naheliegendste Variante aber ich wollte eigentlich gern auf einen weiteren Schachtdeckel im gepflasterten Bereich verzichten. Es sind durch diverse Kontrollschächte schon genug. Vom Aufwand wäre diese Variante auch nicht viel besser als 2 und 3 weil Strom in die Brunnenstube gelegt werden muss und Schlauch heraus.


    2.) Ich würde ein KG Rohr vom Brunnen zu Pos. 2 also Richtung Hauswand verlegen und das Rohr nebst Brunnen komplett überpflastern. Durch das KG Rohr würde ich den Saugschlauch dann in den Brunnen schieben. Die Pumpe stünde dann neben der Hauswand und wäre an eine normale Steckdose angeschlossen. Den Gartenschlauch schließe ich dann bei Bedarf an. Diese Variante wäre OK wirkt aber eben auch ziemlich provisorisch. Aufwerten könnte man das Ganze wenn man für die Pumpe entweder oberhalb oder gar unterhalb der GOK eine Art Umhausung mit den Maßen 40x30x30 cm (oder größer) baut. Dort würde dann quasi nur der Stecker und ein Anschlussstück für den Gartenschlauch heraus schauen. Alternativ ginge auch eine schöne kleine Gartentruhe in die man einfach die Pumpe stellt (ggf. auch den Schlauch hinein legen kann)


    3.) Sehr ähnlich Variante 2 nur das das KG Rohr für den Saugschlauch zu Pos. 3 also in Richtung Rasen verlegt wird und zusätzlich vom Elektriker ein Erdkabel zu Pos. 3 verlegt werden müsste. Auch hier wäre eine Kammer / Kiste für die Pumpe unter oder über GOK denkbar. Oberhalb GOK sollte das "Pumpenhäuschen" aus Stein sein, damit man es vielleicht gleich als Sitzbank nutzen kann oder den Schlauch dort verstauen kann. Vorstellbar wäre auch auch eine Art Hochbeet in dessen Unterteil sich die Pumpe befindet. Ich habe auch nach Komplettlösungen bestehend aus "Pumpenumhausung" und Zapfstelle gesucht aber nichts gefunden. Für unterhalb GOK könnte man sogenannte Ventilschächte nutzen in dem dann die Pumpe steht. Oder diese "Lösungen" Klick und Klick


    Das man beim Überpflastern nicht mehr direkt an den Brunnen kommt sollte kein Problem sein. Die letzten 30 Jahre war da auch niemand drin und das Wasser ist nach wie vor glasklar und ausreichend vorhanden. Wenn es empfehlenswert wäre würde ich den Brunnen aber vor dem Überpflastern noch einmal reinigen.


    Welche Variante würdet ihr wählen? Oder kennt jemand bestehende Lösungen die man hier einsetzten bzw. zweckentfremden könnte?


    Vielen Dank






  • Was spricht dagegen, ein Erdkabel bis in die Brunnenstube zu legen und von dort eine Wasserleitung an einen beliebigen Punkt im Garten. Die Pumpe wird dann in der Brunnenstube angeschlossen und Wasser an der fest installierten Zapfstelle gezapft. Oder habe ich dabei etwas gesehen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Was spricht dagegen, ein Erdkabel bis in die Brunnenstube zu legen und von dort eine Wasserleitung an einen beliebigen Punkt im Garten. Die Pumpe wird dann in der Brunnenstube angeschlossen und Wasser an der fest installierten Zapfstelle gezapft. Oder habe ich dabei etwas gesehen?

    Dagegen spricht nur, dass ich mir aus optischen Gründen wirklich sehr gern eine weitere Sachachtabdeckung gespart hätte, das ist aber eher so ein Tick von mir.


    Letztendlich würde ich mich auch zu Variante 1 hinreißen lassen wenn die Argumente dafür überwiegen.

  • Dagegen spricht nur, dass ich mir aus optischen Gründen wirklich sehr gern eine weitere Sachachtabdeckung gespart hätte, das ist aber eher so ein Tick von mir.

    Weshalb eine zweite Schachtabdeckung? Die Brunnenstube steht doch auf dem Brunnenschacht, oder?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Hi,


    ich würde mich für Variante 1 entscheiden weil:

    Schachtabdeckung schaut sich Weg.

    Jederzei Zugang zum Brunnen

    Jederzeit Zugang zur Pumpe.


    Ich würde die Pumpe nicht unter einem Hochbeet versteck nwollen öder in einer Truhe die dann doch irgendwann im Weg steht/kaputt geht.


    Vielleicht wäre es noch eine Möglichkeit Variante 1 zu machen, aber die Schachtabdeckung tiefer und einfach zu überpflastern. Gehe mal davon aus, dass der Deckel überfajhbar ist.


    Wir haben ebenfalls einen Schacht in der Terasse (Zug an Verteiler DV-WP). In diesem Fall habe ich aussen herum gepflastert, belegte den Deckel mit Kies und stellte einen Pflanzentopf darauf. Für Wartungsarbeiten hat.man einen geringen Aufwand um daran zu kommen.


    VG M.

  • eine weitere Sachachtabdeckung

    der markt bietet eine menge von "schmuckschachtabdeckungen" die durchaus als eyechacher gelten können.

    Er will den Brunnen überpflastern

    zum überpflastern gäbe es dann die Schachtabdeckungen und Schachtdeckel - FF Systembau , mit und ohne hebemechanismus . kann man wunderbar einfügen , wenn man es kann...

    der link ist nur ein beispiel , es gibt einige andere hersteller .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich frag mich persönlich:

    Will ich eine Schachabdeckung im Weg,Garten und hab dafür alles in allem problemlos erreichbar und frostfrei aufgestellt.

    Oder bau ich ein häuschen in den Garten mit 50x50x50 (die Abmessung sind wohl realistischer.) über das ich regelmäsig stolper, drumherummähen muss und

    regelmößig Pumpe und co. zum Frostschutz ausbauen muss....

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Oder bau ich ein häuschen in den Garten mit 50x50x50 (die Abmessung sind wohl realistischer.) über das ich regelmäsig stolper, drumherummähen muss und

    regelmößig Pumpe und co. zum Frostschutz ausbauen muss....

    Nein das würde ich auch nicht wollen. Wenn müsste das "Pumpenhäuschen" schon in eine Steinbank oder massives Hochbett und den Rest der Außengestaltung integriert sein.


    zum überpflastern gäbe es dann die Schachtabdeckungen und Schachtdeckel

    Also wenn ich mich für Variante 1 entscheiden sollte also mit Pumpe in der bestehenden Brunnenstube dann würde ich nicht überpflastern sondern einen der von dir empfohlenen Schmuckschachtabdeckungen wählen.


    Ich habe den Eindruck die Empfehlungen hier gehen eher zu Variante 1 oder kann auch jemand Variante 2 und 3 etwas abgewinnen?


    Bei Variante 1 würde ich das Erdkabel vom HWR in die Brunnenstube vorverlegen, anschließen würde es dann aber ein Elektriker, da mache ich nichts selbst. Wo würdet ihr dann den Schalter installieren? Am einfachsten wohl im HWR? Oder sollte ich eine Pumpe (Hauswasserwerk?) kaufen die Dauerstrom hat und anspringt sobald man die Spritze / Hahn aufdreht?


    Zweite Frage wäre ob jemand Tipps bezüglich dem Schlauch weg von der Pumpe/Brunnenstube hat? Würdet ihr da einfach ein Leerrohr in frostsicherer Tiefe verlegen und dann einfach einen Schlauch durchziehen?


    Reicht es wenn der Schlauch dann einfach an geeigneter Stelle aus diesem Leerrohr heraus kommt oder würdet ihr gleich in eine Zapfstelle investieren? Falls Zapfstelle wäre die Frage ob da der normaler Schlauch reicht oder würdet ihr das schwarze Verlegerohr (z.B. Gardena) für Sprinklersysteme nutzen oder PE-Rohr?


    Vielen Dank

  • oder kann auch jemand Variante 2 und 3 etwas abgewinnen?

    Eindeutig Var.1. Zusätzlicher Aspekt: Saugrohr so kurz und mit so wenig Fittingen wie möglich. Jede Verschraubung etc. ist Risiko für Luftlecks

    Wo würdet ihr dann den Schalter installieren? Am einfachsten wohl im HWR?

    Empfehlung druckgesteuertes Hauswasserwerk. Selbst wenn jetzt die Freude groß wäre, überhaupt Wasser zapfen zu können, erwächst in sehr kurzer Zeit der dringende Wunsch nach Bequemlichkeit.

    Unmittelbar vor der Pumpe sollte unbedingt ein Wartungsschalter installiert werden.

    Schlauch weg von der Pumpe/Brunnenstube

    Der "Schlauch" sollte ein PE-Rohr oder etwas Ähnliches sein. Ob im Schutzrohr oder direkt erdverlegt ist Geschmackssache.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Von Brunnenbesitzer zu Brunnenbesitzer. Den Zugang überzupflastern halte ich für ganz schlecht. Da muss man immer mal ran, auch wenn die Pumpe extern ist.

    Mach einen "schönen" Schachtdeckel drauf.

    Gibts aus Vollguß oder auch befahrbar aus Kunststoff wenn du nicht auf Rost stehst..

  • Der "Schlauch" sollte ein PE-Rohr oder etwas Ähnliches sein. Ob im Schutzrohr oder direkt erdverlegt ist Geschmackssache.

    Also z.B. ein PE-100 RC Rohr. Was nimmt man da üblicherweise zur Gartenbewässerung? Reichen da DN15 (1/2 Zoll) oder besser DN20 (3/4 Zoll) oder gar DN25 (1 Zoll)?


    Verschraubungen würde ich dann alle aus Messing nehmen.



    Wie ist das denn im Winter? Kann die Pumpe dann in der Brunnenstube stehen bleiben (ca. 100 cm unter GOK)? Und was ist mit dem Wasser im PE-Rohr zur Zapfstelle?

  • Es kommt auf die Größe des Gartens an: 40 m2 oder 4.000 m2?

    700 m² Garten bei 1300 m² Grundstück. Von den 700 m² werde ich aber nicht alles bewässern. Aktuell habe ich nur 1/2 Zoll Gartenschlauch, vielleicht etwas zu wenig?!


    Spielt bei der Frage auch der Hang eine Rolle? Ich muss eine Stelle bewässern die 50 m vom Wasserspiegel des Brunnens entfernt ist und gut und gern 7-8 m über dem Wasserspiegel des Brunnens liegt. Mit meiner ganz normalen Gartenpumpe und dem 1/2 Zoll Gartenschlauch funktioniert das aber bisher problemlos.

  • ...Reichen da DN15 (1/2 Zoll) oder besser DN20 (3/4 Zoll) oder gar DN25 (1 Zoll)?

    Haben ist besser denn Brauchen. 😁 Eine eingegrabene Leitung wechselt man nicht mal eben aus und im Gartenwaserbereich spielt die Trinkwasserhygiene keine Rolle.

    Der Höhenunterschied kostet Dich nur 0,7 bar geringeren Wasserdruck.

    Wie ist das denn im Winter? Kann die Pumpe dann in der Brunnenstube stehen bleiben (ca. 100 cm unter GOK)? Und was ist mit dem Wasser im PE-Rohr zur Zapfstelle?

    Die Pumpe dürfte dort kaum gefährdet sein. Bei der Leitung liegt es dann an der Verlegetiefe. Aber irgendwo kommt sie dann an die Oberfläche und da schlägt der Frost zu. Also entleeren.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Wir haben seit einigen Jahren eine Tiefbrunnenpumpe, die bringt ordentlich Druck, auch bei 1 Zoll-Schläuchen. Ich würde immer 1 Zoll nehmen, da hat wasweissich eindeutig Recht. Die Pumpe kann im Winter unten bleiben und ist praktisch wartungsfrei. Sie verträgt auch Sand und braucht kein Rückschlagventil, was bei anderen Pumpen oft eine Schwachstelle ist. Nachteil ist lediglich, dass nicht sofort Wasser kommt wenn man einschaltet.

    Unser Schacht besteht aus Betonringen mit 1 Meter Durchmesser und einem Schachtdeckel und man kann mit einer Leiter hinuntersteigen. Der Brunnen ist 5,50 m tief und unten reicht ein KG-Rohr noch einmal tiefer hinunter, weil der Bagger das Wasser nicht ganz erreicht hat. Schläuche und Kabel haben wir unterirdisch durch ein Loch im obersten Schachtring zur Garage gelegt, das ist bei uns aber nur ein ganz kurzes Stück.


    Hier noch ein Bild von oben:

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Vielen Dank für eure Hilfe.


    Ich würde es dann also wie folgt machen:


    1.) Anfangs würde ich meine bestehende Gartenpumpe erst einmal weiter benutzen, sobald diese kaputt geht durch ein Hauswasserwerk ersetzten.

    2.) Erdkabel NYY-J 3x2,5 vom HAR in die Brunnnenstube legen. Im HAR einen Wartungsschalter setzten lassen. In der Brunnenstube eine Aufputz Steckdose IP67 installieren lassen.

    3.) Saugschlauch an Pumpe anschließen, sehr auf Dichtigkeit achten.

    4.) Von der Brunnenstube ein PE-100 RC DN25 (1 Zoll) Rohr an geeignete Stelle verlegen.

    5.) Dort z.B. eine Wassersteckdose an das PE-Rohr anschließen.


    Fragen:

    a.) reicht beim Saugschlauch ein handelsüblicher mit Verschraubung und Rückschlagventil aus Messing oder sollte man da auch ein PE Rohr nehmen?

    b.) sollte man insgesamt Verschraubungen aus Messing denen aus Kunststoff vorziehen oder egal?

    c.) macht es Sinn das PE Rohr (AØ 32 mm) z.B. in einem 75er / 80er Rohr zu verlegen für den Fall, dass man es doch mal tauschen muss?

    d.) in Richtung Wassersteckdose wird es ja dann immer frostempfindlicher weshalb es wohl empfehlenswert wäre das PE Rohr im Winter zu entleeren. Macht man das mit einem Entleerungsventil (oder T-Stück mit Kugelhahn) in der Brunnenstube oder schraubt man einfach an der Gartenpumpe die Ablassschraube auf? Die Wassersäule im Saugschlauch müsste dabei doch erhalten bleiben oder?


    Viele Grüße

  • Die Wassersäule im Saugschlauch müsste dabei doch erhalten bleiben oder?

    kommt auf die Ansauggarnitur an. Gibt welche mit Ventil. Das wäre hier kontraproduktiv.

    a.) reicht beim Saugschlauch ein handelsüblicher mit Verschraubung und Rückschlagventil aus Messing oder sollte man da auch ein PE Rohr nehmen?

    PE-Rohr als Saugschlauch. Das Rohr ist sehr starr. Mit 25er kann man vielleicht 50cm Radius machen.

    Wenn das mit deiner Brunnengeometrie passt, spricht denke ich nichts dagegen. Hängst du das Rohr einfach offen ins Wasser oder willst du da ein Filterkörbchen oder so dranhängen?

    Kommt ein wenig auf deinen Brunnen ab, Schlamm, Sand, Wassersäule, schwimmender Schmutz ...

  • Erdkabel NYY-J 3x2,5 vom HAR in die Brunnnenstube legen. Im HAR einen Wartungsschalter setzten lassen. In der Brunnenstube eine Aufputz Steckdose IP67 installieren lassen.

    Ich würde zusätzlich noch ein 7x1,5 verlegen als Steuerkabel z.B. für Schwimmerschalter oder was sonst noch kommt.

    Gruß Manni

  • Das Problem mit der Dichtigkeit haben wir nicht mehr, seit wir die Tiefbrunnenpumpe haben. Der 1 Zoll-Schlauch steckt direkt auf der Pumpe und ist da mit Schlauchbinder befestigt. Dagegen gab es mit Hauswasserwerk und Gartenpumpe immer wieder Probleme beim Ansaugen, egal wie sorgfältig alles installiert war. Das Kabel und ein Schaltkasten waren bei der Tiefbrunnenpumpe übrigens dabei.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Der Wartungsschalter gehört neben die Pumpe und nicht in den Haustechnikraum.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • kommt auf die Ansauggarnitur an. Gibt welche mit Ventil. Das wäre hier kontraproduktiv.

    Verstehe ich gerade nicht. Aktuell habe ich einen handelsüblichen Saugschlauch mit Messing Rückschlagventil und Saugkorb. Das wäre wann kontraproduktiv?


    PE-Rohr als Saugschlauch. Das Rohr ist sehr starr. Mit 25er kann man vielleicht 50cm Radius machen.

    Falls PE dann würde ich an die Pumpe ein Winkelstück schrauben und das PE Rohr dann senkrecht nach unten führen. Bekommt man so ein Rohr auf 4-5 m überhaupt dauerhaft gerade? Wenn man es leicht erwärmt und ein paar Tage ausgestreckt fixiert? Ansonsten würde ich auch weiterhin den "normalen" Saugschlauch nehmen.


    Kommt ein wenig auf deinen Brunnen ab, Schlamm, Sand, Wassersäule, schwimmender Schmutz ...

    Wassersäule ziemlich hoch und Wasser glasklar.


    gibt wassersteckdosen , die selbstentleerend sind

    Dann bräuchte ich in #20 Punkt 5 nur eine selbst entleerende Wassersteckdose und mehr nicht? Die Wassersteckdose läge doch aber voraussichtlich am höchsten Punkt (GOK) der ganzen Konstruktion. Die Pumpe stünde ca. 1m unter GOK.


    Das Problem mit der Dichtigkeit haben wir nicht mehr, seit wir die Tiefbrunnenpumpe haben.

    Vielleicht wird das später mal eine Option. Wollte aber erst einmal die vorhanden Gartenpumpe weiter nutzen bis sie kaputt geht.


    Der Wartungsschalter gehört neben die Pumpe und nicht in den Haustechnikraum.

    Dann kann ich die in der Brunnenstube stehende Pumpe aber nicht einschalten. Es ist eine normale Gartenpumpe die ich dann im HAR einschalten würde.

  • Dann kann ich die in der Brunnenstube stehende Pumpe aber nicht einschalten. Es ist eine normale Gartenpumpe die ich dann im HAR einschalten würde.

    Der Wartungsschalter ist ja auch kein Betriebsschalter sondern sichert die Spannungsfreiheit gegen Wiedereinschalten bei Arbeiten an der Pumpe.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Der Wartungsschalter ist ja auch kein Betriebsschalter sondern sichert die Spannungsfreiheit gegen Wiedereinschalten bei Arbeiten an der Pumpe.

    Könnte man bei Arbeiten an der Pumpe nicht einfach den Stecker ziehen?


    Einen Ein/Aus Schalter brauche ich ja in jedem Fall und in meinem Fall wäre es im HWR am günstigsten. Dann noch mal einen in der Brunnenstube neben der Steckdose?


    dann brauchst du zum winter nur eine kupplung mit stückchen schlauch draufstecken.

    Ich stehe immer noch ein wenig auf dem Schlauch, die Kupplung mit Stückchen Schlauch bräuchte ich dann im Winter nur auf die Wassersteckdose stecken?