VOB Abschnitt 1

  • Moin,


    es geht um die Bestimmung des Verfahrens für eine Bauleistung.


    Habt ihr eine gute Quelle wo Bauleistungen und Fachlose beschrieben werden?


    Beispiel: Sanierung einer Gewerbefläche


    Trockenbau - 26.000

    Maler - 9.000

    Fliesenleger - 19.000


    Gesamt : 54.0000



    Sind da 3 Verfahren möglich?

    Einmal freihändiig, 2 mal beschränkt ohne Teilnahmewettbewerb



    Oder ein Verfahren mit 3 Losen im öffentlichen VErfahren oder halt Teilnahmewettbewerb?

  • Kommt auf die exakte Auffassung der jeweiligen Vergabestelle an. Die, mit denen ich zuletzt zu tun hatte, haben es genau so gesehen und hätten es auch genau so gehandhabt: Einmal freihändig mit Einhaltung von 3 Angeboten, zweimal beschränkt.

    Oder ein Verfahren mit 3 Losen im öffentlichen VErfahren oder halt Teilnahmewettbewerb?

    Erscheint mir mit diesen konkreten Werten deutlich übertrieben. Aber in der VOB/A bin ich nicht ganz so firm.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ja das würde ich auch so bevorzugen in meinem Fall. (Zuwendungsempfänger der VOB/A Abschnitt 1) beachten muss


    Das Problem ist aber dass die Bauleistung das Verfahren bestimmt. und nicht das Fachlos oder Teillos, oder?

    Oder Fachlos = Bauleistung? meistens?

    Und da gibt es die GRenze 50.000 für Ausbaugewerke.

  • Sind da 3 Verfahren möglich?

    M.W. nach: Nein.

    Oder ein Verfahren mit 3 Losen im öffentlichen VErfahren oder halt Teilnahmewettbewerb?

    Ja.

    Ja das würde ich auch so bevorzugen in meinem Fall. (Zuwendungsempfänger der VOB/A Abschnitt 1) beachten muss

    Wenn es eine Massnahme mit Foerdermitteln der oeffentlichen Hand ist, wird im Foerderbescheid doch sicherlich ein Passus enthalten sein, das die (vergabe-)rechtlichen Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes einzuhalten sind. (Hier in Sachsen bspw. das Saechsische Vergabegesetz. )

    Bei losweiser Vergabe gelten m.W. nach die Schwellwerte des Gesamtvorhabens, beschrieben siehe z.B. hier:

    Schwellenwerte bei Auftragswert einer Ausschreibung | Definition


    Wird hier von den oeffentlichen AG auch so angewandt, ist jetzt auch nicht wirklich schlimm. Sollte es in der ersten Runde einer oeffentlichen Ausschreibung keine Angebote geben, dann darf freihaendig vergeben werden. (Oder der unwillige AN wird mit sanften Druck "dienstverpflichtet"... :-)


    Kommt auf die exakte Auffassung der jeweiligen Vergabestelle an. Die, mit denen ich zuletzt zu tun hatte, haben es genau so gesehen und hätten es auch genau so gehandhabt: Einmal freihändig mit Einhaltung von 3 Angeboten, zweimal beschränkt.

    Erstaunlich, kenne ich so nicht. Hier wird gerne oeffentlich ausgeschrieben, macht weniger Arbeit (Eignungspruefung, Informationspflichten...). Der Erfolg ist allerdings eher maessig derzeit.

  • Danke für deine Ausführung:


    Es wird lediglich auf VOB / A Abschnitt 1 verwiesen.


    Und mit meiner Förderqoute unter 50% bin ich ja wohl laut Definition im GWB kein öffentlicher Auftraggeber