Kalziumsilikatplatten?

  • Hallo Zusammen,

    wir haben bei uns einen Kamin stehen der nun etwas aufgeschönt werden sollte. Die Kaminverkleidung ist aus 6cm und 3cm starken Dämmplatten aufgebaut. Mir wurde gesagt, dass es sich um Kalziumsilikatplatten handelt. Doch diese sind an den Bruchstellen wo wir die Frontseite abgenommen haben ziemlich faserig. Ich hatte mal gelesen, dass es früher sowas wie Asbest-Leichtbauplatten gab die auf den Bildern im Netz ziemlich ähnlich aussehen, wie die die wir haben. Wie alt der Aufbau ist kann ich leider nicht sagen. Gibt es eine einfache Methode Kalziumsilikatplatten von den Leichtbauplatten mit Asbest zu unterscheiden? Ich hänge noch ein paar Bilder an vielleicht hilft das bei der Einschätzung.


    Vielen Dank im Voraus!


  • Hallo Ralf,


    ja, eine Laboranalyse bringt mit Sicherheit Klarheit, dachte nur es gäbe da vielleicht Merkmale, an denen sich eine Kalziumsilikatplatte relativ sicher erkennen lässt und sich von einer asbesthaltigen Platten stark unterscheidet.

  • Was verbrennt, man kein Asbest sein. Aber auch wenn brennbare Fasern vorhanden sind, schließt das nicht die gleichzeitige Anwesenheit von Asbestfasern aus. Also: Analyse für gute hundert € und die Frage ist seriös beantwortet!


    Wenn der Kamin in den letzten 20 bis 25 Jahren gebaut wurde, dürfte eher kein Asbest vorhanden sein. Aber: Nur eine Analyse für gute hundert € beantwortet die Frage seriös!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Fasern sind eher kurz sehr dünn und weich und verbrennen sofort wenn man Feuerzeug dran hält.

    Das spricht eher gegen Asbestfasern. Einzelne Fasern würde man sowieso nicht sehen, nur Faserbündel wären ohne Mikroskop sichtbar. Abestfasern schmelzen erst bei wirklich hohen Temperaturen (min. 600°C, je nach Asbest auch viel höher), die erreichst Du mit dem Feuerzeug nicht.


    Ich sehe nur 2 Möglichkeiten. Entweder Du möchtest wirklich wissen was das ist, dann bleibt nur die Laboranalyse, oder Du gehst davon aus, das passt schon. Letzterese würde bedeuten, Du bist genau so schlau wie vorher. ;)


    Eine Asbestanalyse ist nicht teuer, eine einfache Analyse mit dem Mikroskop beginnt irgendwo in der 50,- € Klasse. Wenig Geld für etwas Sicherheit.

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  • Es gibt auch noch andere die eine Untersuchung zu deutlich höheren Preisen anbieten. Gibt es hier unterschiede?

    Ich habe jetzt keine Lust, die jeweiligen Angebote zu vergleichen. Lies genau, was jeweils angeboten ist und was noch dazukommt. Schau Dir an, ob die Anbieter zertifiziert sind und wenn ja von wem und wofür.

    Sind die von mir genannten Seiten seriös.

    Keine Ahnung.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Auf einer Webseite kann vieles mögliches stehen. Deshalb fragte ich, ob jemand bereits eine gute Adresse kennt bzw. ob jemand schon mit einer der von mir genannten Seiten Erfahrung gemacht hat.

  • Ich vermute mal, Leute die öfter mit dieser Thematik zu tun haben, haben "ihr" Labor mit dem sie regelmäßig zusammenarbeiten.


    Schau Dir doch an, ob das Labor entsprechend akkreditiert ist, und wofür die Akkreditierung gilt. Wenn dem so ist, dann kann man wohl davon ausgehen, dass auch ordentlich gearbeitet wird, denn kein Labor wird wegen 50,- € seine Akkreditierung auf´s Spiel setzen.

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