Coronavirus SARS-COV-2

  • Naja, der Durchschnitt muss für mein Verständnis erst am Ende des Jahres genommen werden.

    Das ist grundsätzlich richtig, hat hiermit aber weniger zu tun. Wie sich die Zahlen auf den Jahresdurchschnitt auswirken werden, das wird man noch sehen.



    Momentan gibt es u. U. einen Peek, wobei dessen Höhe, @R. B. bitte korrigier mich wenn ich falsch liege, u. a. auch auf die Zählweise im Zusammenhang mit Corona unterschiedlich sein kann.

    Jaein. Zuerst einmal hat die Zahl gar nichts mit Corona zu tun. Sie sagt nur, dass in KW14/2020 in ganz Europa (soweit in Euromomo erfasst) 86.380 Menschen verstorben sind, während man "nur" 54.948 (Baseline) erwartet hatte. SIe sagt nichts darüber aus, ob diese an Corona verstorben sind, aber ein Zusammenhang ist wohl naheliegend, denn weitere Ereignisse die zu vielen Todesopfern geführt hätten, sind für KW14 mir zumindest nicht bekannt.

    Im Vergleich dazu, in KW2/2017 waren es europaweit 70.665 Verstorbene, erwartet hatte man 56.847 Tote.


    Möchte man nun die beiden Einzelereignisse miteinander vergleichen, dann sind in KW14/2020 etwa 17.000 Menschen europaweit mehr verstorben als in KW2/2017, davon etwa 16.000 in der Altersgruppe 65+. Als Vergleich für die komplette Epidemie ist das aber unzureichend, da ja nur 1 Woche "Peak" miteinander verglichen wird. Der nächste Schritt wird sein, dass man sich den kompletten Verlauf der Epidemie anschaut, aber dazu ist es noch zu früh. Die Grippewelle mit Peak in KW2/2017 hat etwa 19 Wochen gedauert, für die aktuelle Epidemie sehen wir erst ca. 10 Wochen, und sie ist noch nicht beendet.


    Den Unterschied erkennt man gut, wenn man das Ereignis in KW2/2017 mit der Grippewelle Anfang 2018 vergleicht, die in manchen Ländern zu einem Peak in KW2/2018, in anderen in KW8/2018 geführt hat, in manchen Ländern auch zu 2 Peaks. WÜrde man nur die Peaks miteinander vergleichen, dann wäre die Epidemie Anfang 2017 schlimmer gewesen, betrachtet man den kompletten Verlauf, dann war Anfang 2018 etwas schlimmer. Das aktuelle Ereignis wird 2017 und 2018 wohl überschreiten, je nach Dauer ein bisschen mehr oder weniger.


    Parallel dazu kann man auch den Verlauf in den einzelnen Ländern betrachten. Das ist etwas schwieriger, weil keine einzelnen Todeszahlen zu den verschiedenen Ländern mehr veröffentlicht werden. Im Ergebnis für ganz Europa gehen aber nicht nur die Länder ein die eine deutliche Übersterblichkeit zu verzeichnen haben, sondern auch die Ländern bei denen es in diesem Zeitraum zu einer Untersterblichkeit kam (Bsp. Österreich). Deswegen geht die Kurve in KW15 bzw. 16/2020 so schnell abwärts, und mal sehen, ob heute Abend die KW17 ergänzt wird, denn auch da wird es wohl weiter abwärts gehen.

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    .

  • Auch in Bayern ist die handelnde Ebene erstmal das Gesundheitsamt und damit der Landkreis.

    Der Häuptling oben ist nur für die Lorbeeren und den weißblauen Himmel zuständig.:D

    :lach:

    made my day

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Nein, die unterschiedlichen Höhen der Peaks haben nichts mit "unterschiedlicher Zählweise im Zusammenhang mit Corona" zu tun. Ein Toter ist ein Toter, Punkt. Das ist wirklich ganz einfach.


    Ja.


    Darf man eigentlich die jährlich zu erwartenden Toten, die jetzt infolge lockdown nicht gestorben sind, den Corona-Toten gegenrechnen?


    Sécurité routière: mortalité routière historiquement basse suite au coronavirus?

  • Die Viruslast von Kindern ist nicht niedriger als die von Erwachsenen, die relative Zahl der infizierten Kinder vermutlich auch nicht, wie Spiegel-online soeben berichtet.

    Bislang fehle jeglicher statistische Beleg dafür, dass Kinder eine andere Viruslast hätten als Erwachsene. Und genau deshalb seien bei der Beurteilung der Ansteckungsgefahr in Schulen und Kindergärten die gleichen Annahmen zugrunde zu legen, die auch für Erwachsene gelten. "In der gegenwärtigen Situation mit einer weithin anfälligen Bevölkerung und der Notwendigkeit, die Übertragungsraten durch nicht-pharmazeutische Interventionen niedrig zu halten, müssen wir vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kindergärten warnen", schreiben die Forscher.

    Insofern war die Kindergarten- und Schulschließung möglicherweise bereits ein ganz wesentlicher Baustein für den bisher glimpfliche Verlauf der Pandemie in D.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Auch in Bayern ist die handelnde Ebene erstmal das Gesundheitsamt und damit der Landkreis

    Ganz offenbar.

    Denn auf den Plakaten an den hundelosen "BRUTTOS" in Nürnberg steht (bezüglich der Pflicht zur Verwendung von Einkaufswagen etc.) was von:

    "aufgrund der Allgemeinverfügung des Landkreises gilt..."

    In einer kreisfreien Stadt.

    Sachen gibts! :eek: :) X/

  • bezüglich der Pflicht zur Verwendung von Einkaufswagen

    da krieg ich immer dem sprichwörtlichen dicken hals.

    jeder kriegt einen EW in die hand gedrückt , damit automatisch abstand entsteht . nur ist das volk zu dämlich das zu nutzen. die karren werden dann in den engsten durchgängen abgestellt und die jagenden huschen durch die gänge und schwirren um die im weg stehenden karren, an abstand ist da garnicht zu denken , weil alles mit den EW verstellt ist . und wenn man versucht dan sinn der massnahme zu erklären , glotzen die wie ein kalb am weidezaun . :freaky:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Achja, der Drosten,.....


    Ich habe ja das Glück, dass ich parallel die Diskussion in der CH mitbekomme.


    Dort werden die Schulen wieder relativ normal geöffnet etc. Aber jeder Kanton kocht dort sein eigenes Süppchen.


    Ich schreib später evtl mehr.


    PS: Da war mal die Frage wegen KiTas: Die waren je nach Kanton offen, manche hatten nur Notbetreuung.

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  • Da war mal die Frage wegen KiTas: Die waren je nach Kanton offen, manche hatten nur Notbetreuung.

    Und in der Schweiz gehen nur ungefähr 25 % der Kinder in die Kita, in D um 95 % der Vorschulkinder.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Off-Topic:

    anda , da siehst du , dass in By zwar der himmel weisblau ist , aber in NRW scheint die sonne :D:P


    auch wenn unser macher nicht so unerschütterlich ist wie euerer , mir gefält er besser . und trotzdem kriegt er meine stimme nicht .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • @ Skeptiker,
    ich weiß nicht mehr von wem und wann, Gestern Abend oder heute Morgen, hörte ich, dass es über die Sache mit den Infektionen bei Kindern zu fast 180° auseinanderliegende Meinungen unter den Wissenschaftlern gibt. Die bisher angestellten Untersuchungen ließen danach beide Möglichkeiten offen.
    Ist wie mit Rechtsanwälten: 2 Anwälte = 5 Rechtsauffassungen

    DDM und öbuv Sachverständiger der HWK Bielefeld

  • Panik Level 2


    Zitat

    Update vom 30. April: Während der Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Donnerstag könne Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bereits einen ersten Hinweis darauf gegeben haben, das im Bereich Bildung vorerst nicht mit einer schnellen Rückkehr zur Vor-Corona-Zeiten zu rechnen ist. Sie rechne für lange Zeit nicht mit einer Rückkehr zum gewohnten Schulbetrieb, so Karliczek. „Die Ausnahmesituation wird bis weit in das nächste Schuljahr andauern“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). „Erst wenn große Bevölkerungsgruppen geimpft sind, werden wir zum gewohnten Unterricht zurückkehren.“ So lange werde es eine Mischform von Präsenzunterricht und digitalem Unterricht geben, sagte Karliczek. In der Schule seien strenge Hygiene- und Abstandsregeln zu befolgen.



    Das Gymnasium in Dormagen wurde nach wenigen Tagen wieder geschlossen, weil in der Familie eines Schülers ein Verdachtsfall aufgetreten ist. Man hat also nicht den Schüler nach Hause geschickt, wie es normalerweise üblich wäre, sondern gleich wieder die Schule dicht gemacht.


    Und wenn dann Politiker im gleichen Zusammenhang auch noch von Massenimpfungen sprechen, dann kriege ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Es gibt noch keinen Impfstoff, geschweige denn ausreichend Studien um die Sicherheit so einer Impfung zu gewährleisten, und man weiß noch nicht einmal, wogegen man impfen soll, wenn es irgendwann mal soweit sein sollte.

    Es wäre ja nicht das erste Mal, dass man 10 Millionen Menschen impft, und dann zugeben muss, dass maximal 10.000 danach wirklich geschützt waren, und da reden wir über Impfstoffe die über viele Jahre erprobt waren, und die man halt nur falsch eingestellt hatte.


    Wie war das noch mit der "brutalen" Schweingrippe? Da hat Deutschland dann 50 oder 60 Mio Impfdosen entsorgt die kein Mensch gebraucht hat. Macht ja nichts, der Hersteller hatte sein Geld schon längst damit verdient, und es war wohl gut so, dass sich kaum jemand hat impfen lassen, sonst hätten die Nebenwirkungen vielleicht mehr Opfer gekostet als das Virus selbst.


    Zur Erinnerung, es besteht der Verdacht, dass viele Todesfälle in der Lombardei mit Massenimpfungen gegen Ende 2019 zusammenhängen könnten, wo man gerade diese Risikogruppen im großen Stil gegen alles mögliche geimpft hat. Ein möglicher Zusammehang ist bis heute noch nicht ausgeräumt.


    Möchte man in Deutschland den gleichen Fehler machen? 80 Millionen Versuchskaninchen? Wenn Experten sagen, dass es noch min. 1-1,5 Jahre dauern wird, bis ein geprüfter Impfstoff verfügbar ist, dann wäre wohl jegliche Massenimpfung davor eher ein Feldversuch.

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  • Panik Level 2 ... Möchte man in Deutschland den gleichen Fehler machen? 80 Millionen Versuchskaninchen? ...

    Darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es einen Impfstoff gibt. Bei Bauschäden rede ich auch erst über die Lösung, wenn ich das Problem Verstande habe.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ein möglicher Zusammehang ist bis heute noch nicht ausgeräumt.

    Es farg sich beim Panic Modus wer betroffen ist.


    Na dann bestätige ihn doch mal. Was glsubst du den was die in italien zu tun haben.


    Die Schweinegrippeimpfstoff könnte zu den mangelhaften Vorsorge geführt haben


    Die Große Verschwörung oder was?:wall::wall::wall::wall:

  • R. B. der Bericht deckt sich ja offensichtlich in weiten Teilen mit Deinen Bobachtungen und Üerlegungen.
    Auch macht er wieder deutlich, dass es nicht nur rhetorische Unterschiede sind, wie die Anzahl der Infektionen benannt wird. Etwas, worüber ich mich recht schnell geärgert habe.
    Wenn wir aber mal die Zahlen aus dem Artikel nehmen und zur Sicherheit noch etwas "oben drauf packen", dann könnten die Lockerungen erheblich lockerer über die Bühne gehen, ohne dass das u. a. vom RKI befürchtete Szenario der nicht mehr zu bewältigenden Welle eintreten würde. Begründung wäre schlicht, dass auch das RKI von falschen Zahlen ausgeht.
    Das kann und mag man aber mit Sicherheit in der Form nicht zugeben wollen. Weder in der Politik noch beim RKI. Den Virologen hingegen, wird das Zahlenwerk ansich ziemlich egal sein. Wer aber hätte aufhorchen können, wäre Herr Meyer-Herrmann als Spezialist für die Infektionsvermehrung gewesen.

    DDM und öbuv Sachverständiger der HWK Bielefeld

  • Darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es einen Impfstoff gibt.

    und bis dahin? also in 1 oder 1,5 Jahren? So weitermachen wie bisher?


    Übrigens, Euromomo hat gerade die Zahlen aktualisiert. Es geht, wie erwartet, steil bergab. In einigen Ländern zeigt sich jetzt eine Untersterblichkeit, sogar in Frankreich. Vermutlich spielt die Meldeverzögerung eine Rolle, in wieweit dadurch das ERgebnis beeinflusst wird, das wird sich wohl in den nächsten 1-2 Wochen zeigen.

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  • Das Gymnasium in Dormagen wurde nach wenigen Tagen wieder geschlossen, weil in der Familie eines Schülers ein Verdachtsfall aufgetreten ist

    Ist da vielleicht ein Einzelfall

    weil woanders

    Zitat

    Einen weiteren Corona-Verdachtsfall gab es am Montag in der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg im Jahrgang 10. Alle Schüler des Jahrgangs mussten für einen Tag zu Hause bleiben. Am heutigen Dienstag wird der Schulbetrieb aber wieder aufgenommen. Auf der Homepage der Schule hieß es: „Alle Kontaktpersonen zum Verdachtsfall sind der Schule bekannt und werden von uns im Laufe des Vormittags persönlich informiert.


    Außerdem

    Zitat

    Bei der Schule in Dormagen handele es sich um ein Gymnasium in privater Trägerschaft, das über eine hervorragende digitale Infrastruktur verfüge – anders als die Gesamtschule in Duisburg


    Äpfel kirschen

  • Ich finde die Kommentare unter dem heise Bericht sehr interessant, da diese sich kritisch mit ihm auseinander setzen, Anmerkungen zu den Berechnungen geben etc.


    Bzgl Symptome und Tod habe ich eine Anmerkung, möchte ich aber nochmals verifizieren, bevor ich da was schreibe.

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  • Ich habe ja das Glück, dass ich parallel die Diskussion in der CH mitbekomme.


    Dort werden die Schulen wieder relativ normal geöffnet etc. Aber jeder Kanton kocht dort sein eigenes Süppchen.


    Ich schreib später evtl mehr.

    Ich würde ,mich, über das mehr. freuen.

  • und was haben die spanier und belgier getrieben ??

    Abwarten, auch das wird sicherlich noch untersucht. Vielleicht hat man Patienten zu Tode behandelt, oder der Schutz der Risikogruppen hat nicht funktionier, oder was weiß ich. Es muss eine plausible Erklärung dafür geben, und die muss man herausfinden, denn nur so kann man aus eventuellen Fehlern lernen.


    Einen Vorwurf den man in Belgien immer wieder liest, dass die Regierung zwar relativ früh Maßnahmen in Kraft gesetzt hat, diese aber speziell im Bereich Pflege-/Altenheimen nicht oder nur mangelhaft umgesetzt wurden, was dann zu der hohen Zahl an Todesopfern in diesen Einrichtungen geführt hat. Dadurch sind viele ältere Menschen verstorben, noch bevor sie überhaupt ein Krankenhaus gesehen haben.

    Die Sterblichkeit ist in Belgien relativ niedrig, irgendwo um die 9 Promille. also um die 300 pro Tag. Wenn dann an einem Tag allein schon 140 Menschen in Pflegeheimen sterben, macht sich das natürlich heftig bemerkbar. Es wäre denkbar, dass es nach der Epidemie in Belgien zu einer deutlichen Untersterblichkeit kommt.


    Aber wie gesagt, das wird sicherlich noch erforscht.

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  • Ich hatte ja schon über die Aktion "Blanke Bedenken" einiger Hausärzte berichtet.

    Es gibt im Spiegel ein Interview, mit einer Teilnehmerin, welche ihre Beweggründe erläutert.

    Coronavirus: Hausärzte posieren nackt für mehr Schutzkleidung - DER SPIEGEL


    und hier ein Abtestungsdiagramm in einem amerikanischen Altenheim.

    mit Darstellung der Symtome.

    Viele wurden nach der weiteren Testung positiv

    nejmoa2008457_f1.jpeg


    Die Studie

    Presymptomatische SARS-CoV-2-Infektionen und Übertragung in einer qualifizierten Pflegeeinrichtung

    https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2008457

    Es handelt sich um eine Ausbruchsuntersuchung.

    Zitat

    Am 29. Februar 2020 leitete die Verwaltungsleitung der Einrichtung A als Reaktion auf das verstärkte lokale Bewusstsein für Covid-19 in King County, Washington, verstärkte Maßnahmen zur Infektionskontrolle ein. Das Pflegepersonal untersuchte die Bewohner zweimal täglich auf mögliche Anzeichen und Symptome von Covid-19, einschließlich Fieber (orale oder zeitliche Temperaturmessung), Husten, Atemnot und andere Symptome. Das Gesundheitspersonal wurde zu Beginn jeder Schicht mit einer oralen Temperaturmessung und einem Screening auf Symptome wie Husten, Atemnot, Halsschmerzen oder andere respiratorische Symptome untersucht.

    Am 1. März wurde ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens positiv auf SARS-CoV-2 getestet, nachdem er am 26. Februar, dem ersten Tag der Symptome, und am 28. Februar symptomatisch in einer einzigen Einheit (Einheit 1) gearbeitet hatte Die Einrichtung wurde darüber informiert, dass bei einem Krankenhausbewohner der Abteilung 1 (bei dem am 2. März Symptome aufgetreten waren und am 3. März Tests durchgeführt wurden) Covid-19 diagnostiziert worden war. Anschließend wurden alle Besucher eingeschränkt und kommunale Aktivitäten abgesagt. PHSKC und die CDC leiteten eine Ausbruchsuntersuchung ein und gaben am 6. März Empfehlungen zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionen vor Ort ab, einschließlich der Empfehlung, dass alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die die Zimmer der symptomatischen Bewohner betreten, Augenschutz, ein Kleid, Handschuhe und eine Gesichtsmaske tragen (N95-Atemschutzgeräte waren nicht routinemäßig verfügbar). 5Am 8. März boten CDC und PHSKC allen Bewohnern von Einheit 1 Tests an. 13 von 15 anwesenden Bewohnern wurden auf SARS-CoV-2 getestet (2 Bewohner abgelehnt). Insgesamt 6 Bewohner wurden positiv getestet; Von diesen hatten 4 Symptome (z. B. Fieber, Husten, Atemnot oder Halsschmerzen) und 2 waren in den vorangegangenen 14 Tagen asymptomatisch. Am 9. März implementierte die Einrichtung Vorsichtsmaßnahmen auf der Basis von Covid-19-Übertragung für alle Bewohner von Einheit 1, unabhängig von Symptomen oder Infektionsstatus.