Coronavirus SARS-COV-2

  • Nicht konsequent? Das Handeln einzelner Menschen ist nicht konsequent! Braucht es wirklich erst staatliche Verbote, um in der aktuellen Lage einem Club o.ä. fernzubleiben? Manchen Menschen geht ihr persönliches Vergnügen über alles. Der Berliner Senat weiß wahrscheinlich, dass er seine Pappenheimer nur mit Verboten zur Räson bringen kann.

    Der Appell an Vernunft und Wissen allein reicht nicht. Deshalb wird jetzt in B die Einhaltung des Gesetzes auch durch die Polizei durchgesetzt werden. Und für Einzelne ist es offensichtlich sehr schwer zu verstehen, dass damit auch sie gemeint sind, wie ein Freund, der gestern erklärte, sich mit seine Freunden aber trotzdem heute zum Sport treffen zu wollen - auch wenn das jetzt verboten sei. "Genau deshalb ist es jetzt verboten!" "Und wer will das kontrollieren und durchsetzen?" "Die Polizei! Und jetzt sag den Termin ab, das Gesetz meint genau Dich! Aber ich ... aber .... okay, jetzt habe ich es verstanden!"

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die chinesischen Zahlen sind u.a. wegen den drastischen Massnahmen so niedrig. Singapur hat noch schneller und rigeros reagiert ist aber ein Stadtstaat.

    Es wird manchmal deswegen auch als das "Preussen Asiens" bezeichnet.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ist nicht besser irgendeine Maske als gar keine?


    Alle einfachen Masken schützen vor Schmierinfektionen – aber vor allem Dritte, sonst niemanden und vor nichts.

    Und allein damit kann m.M.n. schon die Verteilung deutlich eingeschränkt werden.

    Die Irgendeine-Maske schützt Dritte wenn der Träger husten oder niessen muss, aber z.B. beide Hände voll hat, oder instinktiv noch nicht schnell genug den Ellenboden oben hat. Ellenbogen hoch oder (früher) Hand-vor-den-Mund ist ja auch schon eine Schutzmaßnahme.


    Zweite Schutzwirkung: der Griff ins eigene Gesicht wird im Mund-Nase-Bereich abgefedert, was viele Menschen regelmäßig unterbewusst tun, erst recht in der kalten Jahreszeit, wenn es an der Nase oder wegen trockener Haut juckt. Die Hände sind vermutlich mit einer der Hauptübertragungswege und greifen ständig an Klinken, Einkaufswagen, Geld, Smartphones, usw. usf. Da kann die Irgendeine-maske auch helfen, sich daran zu erinnern, doch weniger ins eigene Gesicht zu greifen.


    Es müssen ja nicht die Spezialmasken asiatischer Herkunft sein ;-)


    <OT>

    Zu den Bildern aus den Supermärkten:


    Brot? Nudeln? Klopapiert? Mineralwasser? Seife? ...


    HÄ??


    Die Krise ist erst dann eine Krise, wenn der Champagner alle ist:


    Links der Sekt,

    rechts der Wein,

    aber WO ist der Champagner?

    </OT>

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • siehe

    Die Schüler treffen sich doch nicht nur in der Schule, und Landschulheimaufenthalte oder andere Klassenreisen könnte man gerade zu solchen Zeiten einstellen, zumal wenn es vielleicht auch noch in eine Risikoregion gehen sollte.


    Der Grund für diesen Aktionsmismus liegt in meinen Augen ganz woanders, und zwar möchte sich später niemand vorwerfen lassen, dass er nichts getan hätte (siehe China, SARS). So kann man zumindest darauf verweisen, dass man etwas getan hat, egal ob sinnvoll oder nicht. Zudem wird diese Viruswelle auch wieder zurückgehen, und dann bekommt man ja auch noch eine Bestätigung für sein Handeln. Das könnte sich in einem Wahljahr ganz gut machen.


    Die medizinische Versorgung ist gar nicht das Problem, hier sind wir den Italienern meilenweit voraus. Betten gibt es zu Genüge, technische Ausstattung auch, es mangelt höchstens an qualifiziertem Personal. Auch ein Arzt ist nach xx Stunden mit seinem Kräften am Ende, und das Pflegepersonal natürlich auch.

    Wir können von Glück sagen, dass dieses Coronavirus, und da wiederhole ich mich, ein eher harmloser Vertreter ist. Bei einem wirklich gefährlichen Virus (Ebola o.ä.) hätten wir jetzt ein echtes Problem. Da läge die Anzahl der Personen die intensiv-medizinisch betreut werden muss um ein Vielfaches höher (die Sterblichkeitsrate auch).


    Wenn es um gut ausgebildete Ärzte und Pflegepersonal geht, das im Umgang mit Seuchen etc. geschult ist, dann fällt mir der Bereich Militär ein. Sollten Krankenhäuser und Personal an ihre Grenzen kommen, dann läge es doch nahe, auf diese Personal"reserven" zurückzugreifen. Im Prinzip geht es doch darum, erst einmal zu entscheiden, wer überhaupt intensiv medizinisch betreut werden muss, und wer seine Krankheit zuhause auskuriert. In Italien sind es aktuell etwa 1.500 Personen die medizinisch betreut werden müssen (siehe mein link oben), und das bei über 21.000 Infizierten.


    In China gab es bisher etwa 80.000 Infizierte, wobei die Zahl der Neuinfektionen rückläufig ist. Man könnte nun vermuten, dass die Gesamtzahl die 100.000 kaum überschreiten dürfte. Das wiederum würde bedeuten, dass die Anzahl der Personen die medizinisch versorgt werden muss, bei deutlich unter 10.000 liegen wird, die Anzahl der gleichzeitig zu versorgenden Personen ist noch einmal geringer (siehe Inkubationszeit etc.).


    Ich sehe nicht, wie wir bei den technischen Möglichkeiten hier an unsere Grenzen kommen sollten, selbst wenn sich die Zahl verdoppeln würde. Knackpunkt dürfte eher die Personalsituation sein.

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  • Knackpunkt dürfte eher die Personalsituation sein.

    Ist doch kein Problem. Die löst Du dann doch auch durch Verharmlosen, Abwiegeln, Ignorieren, Wird-schon-nicht-so-schlimm-werden, Trifft-doch-eh-nur-die-Alte, Wir-können-eh-alles-besser- Sprüchen. Furchtbar.


    Wenn es um gut ausgebildete Ärzte und Pflegepersonal geht, das im Umgang mit Seuchen etc. geschult ist, dann fällt mir der Bereich Militär ein.

    Wie jetzt? In Beitrag #16 wunderst Du dich noch dass

    plötzlich ein Aufstand gemacht als stünde der Weltuntergang bevor.

    und jetzt willst Du das Militär holen. Das muss niemand verstehen.

  • OLger MD : Zahlreiche fachkundige Ärzte sehen das anders als Du. Sorry, aber im dem Bereich vertraue ich Ihnen, zumal ich ihre Argumentation schlüssig finde!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die nächste Steigerungsstufe im Umgang mit der Pandemie könnte auch in D so aussehen, wenn die jetzt verordneten Maßnahmen nicht ausreichend wirken.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • und jetzt willst Du das Militär holen. Das muss niemand verstehen.

    Du solltest ein theoretisches Szenario zumindest erkennen können, also nicht meine Worte aus dem Zusammenhang reißen. Dein Argument war doch, dass man diese Maßnahmen ergreifen muss, weil ansonsten unsere medizinische Versorgung zusammenbricht, und ich habe versucht darzulegen, wo die möglichen Grenzen sind. Fazit: So schnell bricht die Versorgung nicht zusammen.


    Noch einmal, die momentane Situation liefert keinen Grund für Panik, und das Virus ist nun mal (von mir aus relativ) harmlos. Es gibt ausreichend Betten, Kapazitäten, usw. Bei jeder Grippewelle haben die Ärzte mehr zu tun. Als ich vor 2 Wochen in SNH im Krankenhaus war, wurden allein an diesem Tag 3 Fälle mit schwerer Grippe eingeliefert. Über die Wintersaison ist das völlig normal.


    Bei meiner Frage zur Personalausstattung ging es um "was wäre wenn", schließlich werden ja Horrorszenarien konstruiert die eintreten, wenn die Maßnahmen nicht durchgeführt würden. Was wäre, wenn die Infiziertenzahl auf 100.000 steigen würde, oder von mir aus 200.000. Dann wäre die technische Ausstattung ausreichend, aber es wird eng mit Personal. Heute Morgen am Telefon, in einer Klink wurden neue (alternative) Dienstpläne gemacht, in denen vorgesehen ist, dass man Personal von anderen Stationen abzieht, und/oder Stationen für Neuzugänge schließt. Eine Blinddarm OP oder Nasenkorrektur wird dann halt verschoben, bis wieder Kapazitäten frei sind. Ärgerlich aber nicht lebensbedrohlich.

    Wenn alle Intensivbetten belegt wären ist das noch kein Problem, und selbst wenn man eine weitere Station isolieren müsste, wäre das auch noch kein Weltuntergang.


    Jetzt könnte man weitere Szenarien durchspielen, was wäre wenn die Anahl der Infizierten auf eine halbe Million ansteigt, natürlich innerhalb weniger Tage, oder nächstes Szenario, über mehrere Wochen verteilt. Dann werden auch die obigen Maßnahmen nicht ausreichen und es wird an Personal fehlen. Für diesen Fall muss man sich fragen, woher man noch qualifiziertes Personal bekommen kann, und darauf war meine Antwort, dass es noch medizinisches Personal gibt das man einbinden könnte. Um einer Person einen Sauerstoffmaske aufzusetzen und regelmäßig zu kontrollieren, dafür brauche ich keinen Arzt mit 2 Doktortiteln.


    Ich bezweilfe aber weiterhin, dass es jemals so weit kommen wird, denn das ist nicht die erste Virusepidemie und wird auch nicht die letzte sein.

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  • Vielleicht noch als Ergänzung zu der relativ hohen Sterberate in Italien. Der Virologe Roberto Burioni zweifelt schon seit einiger Zeit die Aussagekraft der Statistik an und verlangt sogar Akteneinsicht.


    Zitat

    Er schreibt auf Twitter: “Die Sterblichkeit in der Lombardei ist viel mehr als doppelt so hoch wie in anderen Regionen, wenn man 'unter anderem wegen des Coronavirus und nicht nur wegen des Coronavirus' stirbt. Bedeutet das, dass die Lombarden viel kränker sind als die anderen. Für mich macht das keinen Sinn, tut mir leid. Ich will die Krankenakten sehen.”


    Schlussfolgerung daraus:


    Zitat

    Eine Analyse der ersten 104 Coronavirus-Todesfälle in Italien hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der untersuchten Verstorbenen an mindestens zwei mehr oder weniger lebensbedrohlichen Vorerkrankungen gelitten haben.

    Etliche von ihnen hätten auch ohne Infektion durch das Virus nicht mehr lange gelebt – oder sie hätten die Virus-Infektion vermutlich überlebt, wenn sie nicht schon schwer erkrankt und ihr Immunsystem geschwächt gewesen wäre.

    Es werden somit Fälle mit Corona in Verbindung gebracht, für die nicht klar ist, ob dieses Virus überhaupt ursächlich für den Tod der Personen war. Burioni bemängelt, dass dadurch die Fallzahlen künstlich in die Höhe getrieben werden.

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  • Jetzt könnte man weitere Szenarien durchspielen, was wäre wenn

    genau das ist es, was die Fachleute tun, und leiten daraus die entsprechenden Empfehlungen für Maßnahmen ab.


    Und du schreibst wie immer viel und versuchst den Eindruck zu erwecken, es besser als diese zu wissen.


    Was ich davon halte, wiederhole ich jetzt nicht.

  • Es werden somit Fälle mit Corona in Verbindung gebracht, für die nicht klar ist, ob dieses Virus überhaupt ursächlich für den Tod der Personen war

    Das hast du bei den von dir gerne verwendeten interpolierten Grippezahlen auch.


    Um einer Person einen Sauerstoffmaske aufzusetzen und regelmäßig zu kontrollieren, dafür brauche ich keinen Arzt mit 2 Doktortiteln.

    Dafür bracht es eine qualifizierte Pflegekraft.

    Als Antwort einen Rant einer solchen und warum sie nicht kann.

    Wenn Schreibtischtäter "Wir kriegen das hin" sagen… ein Rant über Herrn Busse und andere, die über "Betten" sprechen – Pflegephilosophie


    Zitat daraus

    "ich bin seit 24 Jahren im Beruf. Aber ich kann das alles nicht. Ich könnte mir das sicher aneignen, aber ich habe es nicht gelernt.

    (Natürlich kann ich Perfusoren bedienen – aber es gibt drölfzigverschiedene Modelle, und jedes hat einen anderen Tick). Ich habe keine Ahnung von Katecholaminen. Absaugen hab ich schon immer gehasst, weil ich dabei immer fast kotzen muss, deshalb habe ich es seit 24 Jahren nicht mehr geübt. Ich habe immer auf Peripherie gearbeitet, ich kann keine Beatmung."


    Es ist ja sooo einfach.


    Die meisten werden Vorerkankungen haben. Eben Das bischen Kreislauf etc wird dann auch mit o2 und Flüssigkeit behandelt?

    Ich hatte dich ja schon mal danach gefragt.

    Ärzte sind keine qualifizierten Pfleger!

    Krankenhaus Weilheim

    "Noch einen Intensivfall kann die Klinik nicht mehr versorgen."

    via Merkur

    Weilheim/Coronavirus: Klinikalltag im Isolationsbereich | Weilheim


    Schon vor Ausbruch in D, Alltag in ner Klinik

    Kaum fertig mit dem Examen schon Stationarzt. Es ist Grippezeit und keiner war mehr da.

    Ich mach mir bei dem keine Sorgen . Der fuhr vorm Studium jahrelang als Rettungssani und weiß um sein begrenztes Wissen und holt ohne skrupel sich dann Hilfe.


    Schutzmaterial ist rar.


    Für Pflegepersonal im Altenheim wo meine Frau arbeitet gilt die Anweisung das beim Ernstfall das personal 14 Tage vor Ort in Quarantäne geht.

    Also Dienst 24/7


    (Personalsituatuation) ich habe gelesen, dass die Leute, die in D als Ärzte, Schwestern, Pflegerinnen usw. arbeiten, nach wie vor Pendeln dürfen ..

    anscheinend jein

    Eine Pflegerin aus der Pragerregion kommt nicht.

    begrenz auf 50km Entfernung zur Grenze

    mein Frau lässt sich am Mo überraschen wer da ist.


    Ich geh jetzt Wählen.

    (unter Hu)

  • Wer die Berichte aus Italien gesehen hat, versteht auch die

    hohe Sterberate!
    Nicht genügend Ärzte und Beatmungsmaschinen für die

    erkrankten Menschen dort. Wer keinen Arzt oder Hilfe

    bekommt, stirbt dann im schlimmsten Fall!

    Wer will dann in diesem überlasteten Chaos genau

    auseinanderhalten wer dann genau an was oder warum

    gestorben ist?

    Das kann vielleicht erst in Monaten aufgearbeitet werden,

    wenn es sich etwas beruhigt hat.

    Derzeit ist das in Italien so nicht möglich.



    LG Oliver

  • genau das ist es, was die Fachleute tun, und leiten daraus die entsprechenden Empfehlungen für Maßnahmen ab.

    Nö, so eindeutig sind deren Empfehlungen gar nicht, auch Experten sind sich nicht immer einig, und es ist hinlänglich bekannt, dass die politischen Schlussfolgerungen daraus erst Recht nicht diesen Empfehlungen folgen müssen. Für so manche politische Entscheidung gibt es keine logische Erklärung, geschweige denn eine wissenschaftlich fundierte Empfehlung. Man verfährt nach dem Prinzip, Hauptsache mal keinen Schaden anrichten und den Rücken frei halten. Das ist nun mal Politik. In ein paar Wochen kräht kein Hahn mehr danach.

    Wenn dann in der nächsten Saison irgendeine Welle durch Deutschland zieht, und es mehrere Tausend Todesopfer zu beklagen gibt, dann wäre es gut möglich, dass das bestenfalls einen Zweizeiler in einem Regionalblatt wert ist.

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  • Also bei uns gibt es noch alles zu kaufen. gestern habe ich sogar Klopapier im Laden gesehen (ich brauche ja kein, habe mein 10er Packerl vor zwei Wochen schon gekauft und das hält a bisserl). Nur die Barilla-Nudeln waren in meinem Stamm-Laden aus, alle anderen waren in Massen da. Also alles nur halb so schlimm. Es gab vor zwei Tagen im benachbarten Österreich eine Hoax-Meldung, dass es zu Ausgangssperren kommen soll und prompt schwappte eine Einkaufswelle über die Grenze, die aber schnell wieder abebbte, als es sich um eine Falschmeldung erwies. Ich würde am liebsten solche Schwachköpfe, die Unsinn im Internet verbreiten teeren und federn und durchs Dorf jagen. Die Prepper fallen aber interessanterweise nur über die Billigmärkte her, Rewe, Edeka und Konsorten sind weiterhin gut bestückt (zu Aldi, Lidl und ähnliche gehe ich nicht).


    Natürlich sind die Staubschutzmasken auch bei uns ausverkauft. Ich hoffe die Handwerker haben genug im Lager, sonst müsste ich Arbeiten mit Staub untersagen, wenn die keine Staubmasken haben. Ne Bekannte hat mir erzählt, ihr sei jemand mit Maske entgegen gekommen. Solche Fälle sind aber extrem selten, anscheinend. Ich habe noch keinen gesehen. Keine Ahnung was die sonst mit den Masken machen. Aufessen?



    Ich kann obige Aussage durchaus bestätigen, dass hier in der Provinz es besser zu sein scheint als in so mancher Großstadt, obwohl auch das benachbarte Ausland hier zum einkaufen her fährt.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Welche Verunsicherung?

    Ich habe eher das Gefühl, dass man aufgrund Verunsicherung lieber die Keule auspackt anstatt nachzudenken.


    Mich hat es in meinem Leben 3 Mal erwischt, was angesichts der vielen Auslandsreisen extrem wenig ist. 2 Mal relativ harmlos, 1 Mal hat es über 4 Monate gedauert und die Ärzte hatten mich schon abgeschrieben. in 2 von den 3 Fällen weiß man bis heute noch nicht, was ich mir wirklich eingefangen hatte, und bei dem schlimmen Fall gab es auch Vermutungen, dass ich mir die richtig heftigen Nachschläge im Krankenhaus geholt habe.


    Ich kenne Kollegen, die jedes Jahr wegen Auslandsreisen für ein paar Wochen im Bett lagen.


    Verunsichert bin ich keinesfalls, denn ich weiß, was auf einem zukommen kann. Seitdem weiß ich auch, wie wichtig gewisse Verhaltensregeln sind.

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  • Ich hätte ständig mit einer Pumpflasche Sterilium durch die Gegend rennen sollen. :D

    und natürlich mit Maske, FFP3.


    Da fällt mir ein, zu den obigen 3 Fällen kam noch ein weiterer Fall hinzu, aber da war es kein Virus sondern aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwelche Keime. Da habe ich mich von einem Kunden am Flughafen zu einem Snack überreden lassen, eine wirklich leckere Suppe, Im Nachhinein betrachtet war das keine gute Idee. Bereits die Hälfte des Fluges habe ich auf der Bordtoilette verbracht, da war selbst mein Medikamentencocktail überfordert. Nach 3 Tagen war das Schlimmste vorüber, nach einer Woche war ich wieder fit.

    Glück gehabt, das hätte auch anders enden können.

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  • von enthirnten verharmlosungen steht in der blaupause zur pandemie nix - aber auch das lässt sich zurechtbiegen ..

    suchmaschine "1712051.pdf" - für eilige leser: ab s.55

  • Nö, so eindeutig sind deren Empfehlungen gar nicht, auch Experten sind sich nicht immer einig, und es ist hinlänglich bekannt, dass die politischen Schlussfolgerungen daraus erst Recht nicht diesen Empfehlungen folgen müssen.

    Nur mal so qua welchen Wissen willst du dich als Entscheider über die Empfehlungen des RKI hinwegsetzen.

    Aufgrund eines Virologen oder Epedemieker?

    Das RKI fasst durchaus den Erkenntnisstand der Experten zusammen und empfielt daraus Massnahmen.

    Das RKI ist aber keine Exekutive.

    Vor Ort heißt das dann aus dem Gesundheitsamt: Die Richtlinien und Empfehlungen des RKIs sind anzuwenden.


    Aktuelle Empfehlungen

    12_20.pdf?__blob=publicationFile


    Wissenschaft lebt bekanntermaßen vom Disput.

    Der Kenntnisstand zu diesem Virus ist fließend, weil es neu ist.


    Mal als konkretes Beispiel

    Ich habe COPD nicht sonderlich schwer. Ich könnte aber daran sterben.

    Praktisch aber auch noch viele Jahre damit leben.

    Bei einer Coronainfektion,weil es die Lungenbläschen angreift, besteht die Gefahr das meine vorgeschädigte Lunge so beinträchtig wird das ich versterbe.

    Woran bin dann gestorben - an COPD?


    nochmal zurück

    Die Schüler treffen sich doch nicht nur in der Schule, und Landschulheimaufenthalte oder andere Klassenreisen könnte man gerade zu solchen Zeiten einstellen,

    Landschulheimaufenthalte sind in BW nicht abgesagt?


    Treffen in der Schule heißt in meinem beschrieben Fall 630 und 690 Schüler die 8-13 bzw 15:30 zusammen hocken einschließlich Mensa.

    Die größenordnung hast ausserhalb der Schule eher nicht

    An Heinsberg war ja zusehen das bei 300 potenziellen Kontaktpersonen mit der Nachverfolgung Schluss war.


    Da bei diesem Virus aber ziemlich Vorlauf da ist, im Gegensatz zur Influenza (max 2 Tage und dann Bumm) und die Symtomatik unscheinbar sein kann.

    Ist die unerkannte bleibende Ansteckungsgefahr ziemlich hoch.

    Am Beispiel der genannten Schulen nimm mal den Fall einer der nach 10 Tagen als Infiziert rausstellt hat dann wieviel potenziell angesteckt. Die Angesteckten werden dann ja auch erst nach 10 Tagen auffällig. Bei der Symtomatik besteht ja auch verwechselungs Gefahr.

    Wenn es um gut ausgebildete Ärzte und Pflegepersonal geht, das im Umgang mit Seuchen etc. geschult ist, dann fällt mir der Bereich Militär ein

    Umgang mit Seuchen - ausserhalb ABC da hab ich so meine Zweifel aber ich lass mich gerne aufklären.


    aber mal eine Betrachtung von Anfang an.

    Die medizinischen Kapazitäten der Bundeswehr wurden mit Abschaffung der Wehrpflicht auch reduziert.

    Hier stehen im Krankenhaus ganze Etagen leer die für BW mit konzepiert wurden.

    Nein die sind nicht so einfach für Corona einsetzbar Fehlender seperater Zugang keine Schleuse.

    Das Hilfskrankenhaus der BW, hier in der Umgebung dient inzwischen dem BRK als Lager u.a. für Kaliumjoditdabletten.

    Fehlt die Infrastruktur.

    Die BW ist do inzwischen zeimlich schlank

    flapsig

    Fliegt nicht - fährt nicht -schießt nicht.

    Da die Bundeswehr aber nicht ausserhalb der Gesellschaft ist, ist also auch dort auch mit Fällen zu rechnen,

    die der betreung bedürfen.


    Ich weis nicht wie das jetzt ist, aber früher musstest du BWler die medizienischen Einrichtungen der BW in Anspruch nehmen.

    Stichpunkt dienstliche Fürsorgepflicht.

    An den Seuchenschwerpunkten der Welt finden sich auch eher die üblich verdächtigen NGOs als die BW.

    Also wie ist es da mit der fachspezifischen Erkenntnissen bestellt.

    Zu dekontaminieren ist ja im akuten Fall eher weniger-

    Wie um die "gefüllten Lager" ausschaut würde ich ein großen Fragezeichen setzen da die Lagerhaltung in anderen Bereichen sich als ziemlich mau erwiesen hat

    ABC Schutzanzüge würd ich im KH eher unpraktisch halten.


    Unser Gesundheitssystem ist im personellen Berich ziemlich an die Wand gefahren.

    Es brauch ja unbedingt Marktwirtschaft in diesem Bereich.

    Ich freue mich auf die nächste Diskussion wenn um erhöhte Krankenkassenbeiträge und Pfegeversicherungsbeiträge geht.



    Nur die Barilla-Nudeln waren in meinem Stamm-Laden aus

    Hier waren die B beim Edeka im Angebot und deswegen leer. Die Preper haben empfindliche Hinterteile


    Aus diesen Gründen


    Denkt an eure lokalen Tafeln


    Die haben zwei Schwierigkeiten viele Risikopersonen als Klientel und der Nachschub and Grundnahrung bricht weg.


    Schaut mal ob da Hilfe benötigt wird!

  • ich habe gelesen, dass die Leute, die in D als Ärzte, Schwestern, Pflegerinnen usw. arbeiten, nach wie vor Pendeln dürfen ...

    Ja, aber...aus der Tschechei geht es hier nur noch ueber einige wenige Grenzuebergaenge (Reitzenhain z.B.), die Anfahrt verlaengert sich damit erheblich. Dazu kommen mehrstuendige Staus bei der Einreise nach D wg. Kontrolle der Papiere (AG-bescheinigung und Attest) und mehrstuendige Wartezeiten bei der Heimreise wg. Gesundheitscheck. Mit Pendeln ist da nichts mehr. Lohnausgleich wird auch entfallen, da die Massnahme ja nicht vom deutschen AG sondern vom tschechischen Staat verkuendet wurde.

    Damit fehlen gerade dort die Arbeitskraefte, wo es die besonders gefaehrdeten Personen direkt betrifft, in Altenpflege und Krankenhaus.


    Wenn ich gerade richtig gerechnet habe, ist in Italien die Sterblichkeit bei 6% angekommen.

    Es gibt vieles, was Italiener sehr gut koennen. Statistiken fuehren gehoert da leider nicht dazu.

  • BREAKING: Italy reports 3,590 new cases and 368 new deaths, raising total to 24,747 cases and 1,809 dead

    Bei der Trackingseite von BNO findet sich immer die Quelle verlinkt

    Tracking coronavirus: Map, data and timeline - BNO News


    Quelle für die Nachricht

    https://pbs.twimg.com/media/ET…8mt?format=jpg&name=large

    in der Stastik wird nach Region und behandlungsbdürftigkeit differenziert



    Es gibt vieles, was Italiener sehr gut koennen. Statistiken fuehren gehoert da leider nicht dazu.

    Allgemein oder hast de was konkretes diesen Virus betreffend?

  • Ich frag mich wo überragiert wird?

    Wann sollte man denn so reagieren wie jetzt? nach der Infektion von 500'000? R.B.

    Deutschland hat wohl 25-30000 Betten für Intensivfälle, aber wieviele sind davon durch reguläre Fälle belegt? Rund 80%

    Wie lang kann man ohne die jetzigen Maßnahmen die Gefahr der Infektion des Pflegepersonals niedrig halten?

    Wieviele Personen sind es denn Wert für~500 Milliarden € gerettet zu werden?



    Off-Topic:

    Ebola wird NICHT wie Influenza übetragen (RKI = Eine Übertragung durch die Luft (Aerosolübertragung), wie etwa bei Influenzaviren, findet nicht statt))

    Sonst hätten wir das aus Afrika aus 2016 schon deutlich anderst gespürt!

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Am Rückweg vom Wahllokal sah ich vorhin an der Apotheke den Aushang:


    "Schutzmasken und Desinfektionsmittel wieder eingetroffen".


    Trotzdem werden hier im Klinikum weiterhin massiv genau diese Sachen täglich geklaut.

    Und vermutlich mehr durch Personal als durch Besucher...

    Ab kommender Woche soll da Wachpersonal mit Taschenkontrollen dem entgegenwirken.

    Soviel zu Solidarität und rationalem Verhalten.


    Bleibt gesund!