Coronavirus SARS-COV-2

  • Zum Beginn der Pandemie wurde vermutet / behauptet, dass sich aus den zur Eingrenzung von den Regierungen ergriffenen Maßnahmen eine massive Wirtschaftskrise und aus dieser noch viel schlimmere negative gesundheitliche Auswirkungen für die gesamte Gesellschaft resultieren werden. Das war bis heute offensichtlich nicht der Fall. Interessant finde ich, dass sich volkswirtschaftliche Krisen entgegen der intuitiven Annahme, anscheinend keineswegs negativ auf die Gesundheit und Lebenserwartung der Bevölkerung auswirken, wie dieser Artikel in Brandeins bereits im Jahr 2020 darstellte.


    (Es ist einfach immer wieder interessant, sich die Fakten anzuschauen, statt sich ungeprüft auf das vermeintlich Offensichtliche / Naheliegende zu beziehen.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wo ist das Datum des Artikels?

    Auf dem Tablet war es oben unmittelbar beim Autorennamen. Auf dem Smartphone sehe ich es nicht. Der Artikel stammt aus dem Oktober 2020, wenn ich mich richtig erinnere.


    Nachträgliche Ergänzung! Auf meinem Smartphone wird der Veröffentlichungszeitpunkt nicht angezeigt, aber schwer zu finden ist er nicht:



    Wo ist das Datum des Artikels?

    Ich korrigiere also: Der Text wurde in der Brandeins-Ausgabe Dezember 2020 veröffentlicht, also vermutlich im November 2020 verfasst.

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  • Was willst Du dann mit diesem alten Artikel?


    Edit: Der Stand 2020 hat ja überhaupt keine Ahnung von Folgen der Maßnahmen - weder in D noch in China.

    Edit2: Das ist ungefähr genauso viel Informationsgehalt wie die Prognosen von Matthias Horx aus dieser Zeit.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Was willst Du dann mit diesem alten Artikel?

    Auf den für mich unerwarteten Umstand hinweisen, dass zahlreiche Wirtschaftskrisen des 20. Jahrhunderts durch die von ihnen verursachte geringere Arbeitsbelastung (also Arbeitslosigkeit) und andere Effekte erstaunlicherweise die Lebenserwartung der davon betroffenen Menschen nicht wie naheliegend verkürzt, sondern im Gegenteil erheblich verlängert haben!


    Über die Auswirkungen der wirtschaftlichen Folgen der ersten Pandemie des 21. Jahrhunderts sagt dieser Text nichts, über Wirtschaftskrisen der gut einhundert Jahre davor schon.

    Edit: Der Stand 2020 hat ja überhaupt keine Ahnung von Folgen der Maßnahmen - weder in D noch in China.

    Edit2: Das ist ungefähr genauso viel Informationsgehalt wie die Prognosen von Matthias Horx aus dieser Zeit.

    Hast Du den überhaupt Text gelesen? Er wurde vermutlich durch die damals andauernde Pandemie initiiert. Aussagen über die Folgen von Corona macht er nicht, auch keinerlei Prognosen über irgendetwas im Zusammenhang damit. Er empfiehlt in seinen letzten Sätzen lediflich, nicht ungeduldig zu werden und durchzuhalten.


    Off-Topic:

    Weshalb so pampig? Das ist doch sonst nicht Deine Art!

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  • Off-Topic:


    Weshalb so pampig? Das ist doch sonst nicht Deine Art!

    Ich kann nur für mich selbst und meine Familie sprechen -

    negative gesundheitliche Auswirkungen

    ich habe jetzt den Artikel nicht gelesen. Aber diese gesundheitlichen Auswirkungen gab und gibt es! Eine Reduzierung auf wirtschaftliche Effekte greift viel zu kurz.


    Seis drum - ich werde die Artikel lesen und dann genauere Stellung beziehen


    lg

  • Ich merke, dass meine Aussage nicht ausreichend klar, ist um so verstanden zu werden, wie ich sie meine:

    Ich kann nur für mich selbst und meine Familie sprechen -

    ich habe jetzt den Artikel nicht gelesen. Aber diese gesundheitlichen Auswirkungen gab und gibt es! Eine Reduzierung auf wirtschaftliche Effekte greift viel zu kurz.

    Es geht nach meinem Verständnis in dem Artikel um die naheliegende und folglich vielfach behauptete / vorhergesagte Wirkungskette:

    1. (Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung führen zu volkswirtschaftlicher Krise)
    2. volkswirtschaftliche Krise führte zu gesundheitlicher Schädigung
    3. gesundheitliche Schädigung führt zur Verkürzung der Lebenserwartung
    4. Verkürzung der Lebenserwartung vergrößert volkswirtschaftlich Schaden

    deren Punkte 2 und 3 bei früheren

    … Wirtschaftskrisen des 20. Jahrhunderts durch die von ihnen verursachte geringere Arbeitsbelastung (also Arbeitslosigkeit) und andere Effekte erstaunlicherweise die Lebenserwartung der davon betroffenen Menschen nicht wie naheliegend verkürzt, sondern im Gegenteil erheblich verlängert haben!

    (Wiedergabe der Kernaussagen des verlinkten Artikels.) Dies ist erstmal eine rein historische Betrachtung, keine Prognose, allenfalls ein Versuch, auf die damals überraschend positiven gesundheitlichen Effekte der wirtschaftlichen Krise hinzuweisen, welche anscheinend nicht wahrgenommen wurden. Das an sich verblüfft mich bereits, da die Weltwirtschaftskrise der späten 1920er Jahre gemeinhin aufgrund u.a. unterstellter zahlreicher Suizide auch gesundheitlich als katastrophal, ja gerade als „tödlich“ beschrieben wird, real aber anscheinend die Lebenserwartung der Menschen sogar über einen längeren Zeitraum zählbar erhöht hat.


    Nein, es liegt mir fern, deswegen ein Loblied der Wirtschaftskrisen zu singen, es geht mir nur um den genauen Blick auf ihre Folgen.


    Das alles oben sagt überhaupt nichts über die Folgen von COVID-19, schon allein deshalb, weil es deutlich vor Ende der Pandemie geschrieben wurde, die Folgen also rein logisch noch lange nicht vorlagen und bekannt waren.

    Zum Beginn der Pandemie wurde vermutet / behauptet, dass sich aus den zur Eingrenzung von den Regierungen ergriffenen Maßnahmen eine massive Wirtschaftskrise und aus dieser noch viel schlimmere negative gesundheitliche Auswirkungen für die gesamte Gesellschaft resultieren werden. Das (*) war bis heute offensichtlich nicht der Fall.

    (*) =

    1. (Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung führen zu volkswirtschaftlicher Krise)
    2. volkswirtschaftliche Krise führte zu gesundheitlicher Schädigung
    3. gesundheitliche Schädigung führt zur Verkürzung der Lebenserwartung
    4. Verkürzung der Lebenserwartung vergrößert volkswirtschaftlich Schaden

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  • (Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung führen zu volkswirtschaftlicher Krise)

    Kann man gerade am Beispiel Chinas interessiert verfolgen. Drastische Massnahmen, dirigistische Einheitswirtschaftfuehrung...Dort sieht man zwar nur die Spitze des Problems aufgrund der Zensur, aber die genuegt schon.

    volkswirtschaftliche Krise führte zu gesundheitlicher Schädigung

    Das kann man ebenfalls gut nachvollziehen, man nehme sich mal ein Land, mit massiver volkswirtschaftlicher Krise (ohne externe Einfluesse, Krieg, Terror...) , z.b. den Libanon. Und schaue sich ein paar Parameter an, Kindersterblichkeit z.b. Stagniert bzw,. steigt dort seit 2015 wieder an.

    gesundheitliche Schädigung führt zur Verkürzung der Lebenserwartung

    Das duerfte unstrittig sein.

    Verkürzung der Lebenserwartung vergrößert volkswirtschaftlich Schaden

    Bei einer potentiell ueberalterten Bevoelkerung werden solche Schadens-Effekte anders auftreten, als bei einem Entwicklungsland.

  • Kann man gerade am Beispiel Chinas interessiert verfolgen.

    Das dürfte unstrittig sein.

    Bei einer potentiell ueberalterten Bevoelkerung werden solche Schadens-Effekte anders auftreten, als bei einem Entwicklungsland.

    Hast Du den verlinkten Text gelesen? Darin werden mehrere gravierende Fälle im 20. Jahrhundert beschrieben, bei denen verblüffenderweise genau das „Unstrittige“ eben nicht eingetreten ist, sondern gerade das Gegenteil.


    Der Autor beschäftigt sich dabei mit den gesicherten Feststellungen nach bereits abgeschlossenen gravierenden Wirtschaftskrisen, nicht mit Vermutungen über COVID-19 - schon allein weil das Ende der COVID-19-Pandemie bei Veröffentlichung des Textes noch nicht absehbar war.


    Ich verweise auf den Text, um ihn den vermeintlich naheliegenden Vermutungen über die Folgen von COVID-19 analog früherer Krisen gegenüber zu stellen, welche damit widerlegt werden.

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  • Irgendwas ist faul mit Covid,...

    dasis t ja keien HUsterei mehr, eher eine Schnieferei...... ztztztzz... grausam. :eek: :lach: =o

    :eek:


    Heuer ist es jedenfalls anders als beim letzten Mal, jedenfalls seit ein paar Stunden bei der Tochter.


    Bin gespannt, ob es mich schon erwischt hat ... fürchte, demnächst berichten zu können. Bin schon seit dem Vormittag im Arbeitszimmer in häuslicher Quarantäne.


    :rb:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich hatte es ja genau auf eine Karrenz von guten 360 Tagen zwischen erster und jetziger geschafft....

    Da ich selbst diesmal die Infektion als sehr lästig empfinde, da Nasale beschwerden deutlich sind hab ich mal geschaut was sich denn da so tut in den Varianten.

    Hoffnung mach mich mir keine in Zulunft, denn die in den USA grassierende Variante scheint deultich auf die Bronchien zu gehen..

    Eris und Pirola grassieren in Deutschland relativ stark. Aber das beruht nur noch alles auch sehr kleinen Zahlen, da nicht mehr viel getestet wird per PCR ect.


    EIgentlich kann man bei Jedem Mitarbeiter pro Jahr min 5 Krankheitstage mehr einplanen, wären dann so 3% Effektive Leistungsminderung.


    Wie sich die ganze schose Jährlich auf die Gesundheit auswirkt will ich mir noch garnicht ausmalen.


    EIn bisschen schwarzmalen muss mal sein ;)

    Ein Sturm zieht auf,

  • Ein bisschen schwarzmalen muss mal sein ;)

    wenn Du das meinst!


    Dass der Krankenstand im Durchschnitt höher ist, kann ich weiterhin nur von Mitarbeitenden mit Kindern im Vorschulalter sagen. Über die gesamte Vorschulzeit scheint es aber nicht mehr zu werden, es hat sich nur eine Zeit lang massiv geballt (Nachholeffekt eben).

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • naja, es macht schon einen Unterschied oab man jährlich nur Influenze einmal hat, oder influenza und covid.

    UNd ich bin jetzt einer , der das offen kommuniziert und sich selbst testet wenn was anfängt auszubrechen.

    ergo, sag ich meine Termine ab, bzw weise darauf hin das ich ansteckend bin und der Termin entsprechend mit vorsicht zu geniesen ist. (Maske ect ect).

    Nur meine Quelle der Ansteckung bleibt mal wieder unerkannt,

    Zumindest mein bekannter sagt neulich, das seine verläufe kürzer werden. 11/7/4 Tagen

    Ein Sturm zieht auf,

  • Durch die lange Masken Zeit gab es ja auch deutlich weniger Training fürs Immunsystem.

    Das das so ist, wurde soweit ich das noch im Kopf habe, bereits widerlegt. Die aktuelle Häufung von Atemwegserkrankungen kommt wohl tatsächlich eher daher, dass es mit Covid19 nun neben den altbekannten Rhino-Viren und der Influenza noch eine zusätzliche Krankheit auf dem "Markt" gibt.


    Außer einem kleinen Schnupfen bin ich seit meiner Covid19-Erkrankung vor fast einem Jahr bisher gesund geblieben (aufholzklopf).

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Meine Tochter hat im September Corona gehabt und dann zum 15.10 Ihr freiwilliges soziales Jahr im Krankenhaus begonnen. Dies fing damit an, dass nach der ersten Woche in der Sie auf einem Seminar war, also der ersten Arbeitswoche Ende Oktober die gesamt Station geschlossen wurde da alle Kollegen krank waren. Sie sollte sich dann auch täglich testen, das Krankenhaus will hier scheinbar Statistiken aufbauen. Siehe da, nach nur 7 Wochen schon wieder positiv. Und aktuell ist Sie erneut mehrfach positiv getestet aber bis gestern ohne Symptome. Heute ist Sie dann mal liegen geblieben. Also seit Anfang September drei mal positiv.

  • Sie sollte sich dann auch täglich testen, das Krankenhaus will hier scheinbar Statistiken aufbauen.

    Wenn es nur scheinbar so ist, müssen wir uns ja keine Sorgen machen!


    Welches Interesse sollte ein Arbeitgeber auch daran haben, dass seine Mitarbeitenden wiederholt ausfallen? So toll ist es ja nicht, wenn bei laufenden Ausgaben die Einnahmen einzelner Stationen gegen Null gehen!

    Und aktuell ist Sie erneut mehrfach positiv getestet aber bis gestern ohne Symptome. … Also seit Anfang September drei mal positiv.

    Keine Frage, das ist natürlich doof! Im Gesundheitssektor ist die Ansteckungsgefahr aber nun einmal erhöht. Andere Menschen bringen es bereits auf ein halbes Dutzend Corona-Infektionen. Wieviele grippale Infekte hattest Du in Deinem Leben? Ich erinnere mich genervt an einen Winter in der Kindergartenzeit meiner Tochter, in welchem ich nur ca. vierzehn Tage am Stück mal keine Rotznase hatte.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Nun man versucht natürlich auch etwas darüber zu lernen wie die Übertragungswege sind. Ich habe mich auch gefragt warum man da so oft testet. Man sieht aber wohl, wie oben auch geschrieben, dass die Erkrankung nicht alleine kommt und was dann schlussendlich der Grund dafür ist, dass der MA zuhause bleibt spielt dann ja auch keine Rolle. Die Tests sind dann wohl mehr ein Indikator, es scheint sich auf jeden Fall zu lohnen einzelne MA nach hause zu schicken bevor ganze Schichten oder Stationen ausfallen.
    Meine Frau ist als Stationsleitung tätig, man muss schon sagen was da personell im Gesundheitswesen los ist ist einfach mit anderen Branchen nicht zu vergleichen. Arbeitsstellen können die wechseln wie die Unterwäsche und da ist natürlich bei einigen die Hemmung mal eine Krankmeldung ein zu reichen nicht sehr hoch.

    Ich denke meine Tochter muss einfach noch Ihr Immunsystem hoch fahren, meine Frau z.B. ist nie krank.

  • Ich habe mich auch gefragt warum man da so oft testet. Man sieht aber wohl, wie oben auch geschrieben, dass die Erkrankung nicht alleine kommt und was dann schlussendlich der Grund dafür ist, dass der MA zuhause bleibt spielt dann ja auch keine Rolle. Die Tests sind dann wohl mehr ein Indikator, es scheint sich auf jeden Fall zu lohnen einzelne MA nach hause zu schicken bevor ganze Schichten oder Stationen ausfallen.

    Aus meiner Laiensicht ist die Sache ziemlich simpel: Die Schnelltests zeigen im Mittel schon etwa ca. 36 Stunden vor dem Auftreten von Symptomen eine COVID-19-Infektion an. Die Infektiosität infizierter Personen ist bereits 24 bis 36 Stunden vor dem Eintreten von Symptomen maximal ausgeprägt. Personen stecken also andere Personen schon dann an, wenn sie noch symptomlos infiziert sind und ihre Infektion selbst nicht wahrnehmen können. Also haben die Schnelltests praktisch nur einen Zweck: Die Infektion Anderer zu verhindern. That's all! (Und das war auch schon seit der Einführung der Tests so.)


    Bei Marktpreisen deutlich unter einem Euro (bei Lidl heute -,87 € im Einzelverkauf!) und einem Zeitaufwand von maximal 3 Minuten (2 Minuten Probe entnehmen und auf den Teststreifen tropfen, 1 Minute ablesen) je Test ist ein relativ guter Schutz Dritter zu marginalen Kosten möglich. Mich als Arbeitgeber kostet ein Tag Ausfall einer Person jedenfalls ein Vielfaches und mit Corona fallen die Arbeitskräfte typischerweise nicht nur einen Tag aus. Von zusätzlich infizierten Patienten in Krankenhäusern oder Heimen ganz zu schweigen. Hinzu kommt, dass bei weitem nicht alle Infizierten auch Symptome entwickeln, aber trotzdem die Infektion über eine Woche an Dritte weitergeben, obwohl sie ihre eigene Infektion selbst nicht wahrnehmen.


    Welche Gesundheitsgefahren sollen mit dem Test verbunden sein? Keine wesentlich größeren als beim Nasebohren an der roten Ampel, oder?

    Na dann fleißig weiter testen, auch grundlos.

    Einfach hirnrissig und sinnfrei.

    Nein. Ich erkenne einen Sinn darin, siehe oben! Mir fällt bisher auch nicht ein, welchen Vorteil außer Infektionsschutz Dritte von diesen harmlosen Tests haben sollen. Auch kann ich darin keine Unterdrückung o.ä. erkennen. So what?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wir haben jetzt nach den Weihnachtsfeiern wieder sehr hohe Ausfälle wegen Corona. Ich find's ziemlich cool, dass sich meine Kollegen nach Auftreten von ersten Symptomen (Schweißausbruch, Müdigkeit, Unwohlsein) testen und dann wenn positiv nach Hause gehen. Weil die, die es gerade wieder haben, hängen ziemlich in den Seilen... Das sollte man vermeiden wenn man es kann für 87 cent...

  • Das ist nicht meine Erwartungshaltung.


    Ich erwarte schon, dass man nicht wegen jeder Erkältung gleich nicht zur Arbeit kommt und zu Hause bleibt. Das wende ich auf mich an wie auf meine Mitarbeiter.


    Da ich bei Corona doch sehr häufig gesehen habe, dass der Verlauf doch eher einer schwereren Erkältung annimmt (und nehmen kann) finde ich es gut dass die Kollegen sich bei ersten Symptomen erstmal testen.


    Wenn nur Schnupfen und etwas matt dann durchaus zur Arbeit kommen, wenn Corona abwarten (zuhause) wie schlimm es wird.


    Bei leichten Kopfschmerzen komme ich ja auch zur Arbeit, bei der Vermutung dass ich Migräne bekomme bleibe ich zu Hause.

  • Mit den Symptomen brauche ich keinen Test. Da sagt mir der normale Menschenverstand, ab ins Bett.

    Du hast aber schon verstanden, dass die Symptome einer COVID-19-

    Infektion beim Menschen meist erst ca. 36 Stunden nach dem Beginn der eigenen Infektiosität beginnen und dass Infektiosität in dieser Anfangszeit am höchsten ist?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Du hast aber schon verstanden, dass die Symptome einer COVID-19-

    Infektion beim Menschen erst ca. 36 Stunden nach dem Beginn der eigenen Infektiosität beginnen und dass diese in dieser Anfangszeit am höchsten ist?

    D.h. dann bei dir tägliches Testen ohne wirklichen Anlass? Alle sind kerngesund und die ganze Belegschaft testet sich täglich?