Grundrissdiskussion

  • auf den ersten Blick: Das Bad rechts ist eine Katastrophe, genau wie das Kinderzimmer rechts.


    Genaueres später.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • AH für mich ein perfekter Bau :D:lach:

    6 x Entwässerung oder mehr. Je nach Platz und co.

    Ein Renditeobjekt nur in der Planung :D

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • @Anda: Hast du einen Verbesserungsvorschlag. Standen zwischen der Wahl einer 2 Zimmer oder 3 Zimmer Wohnung. Würdest du das Kinderzimmer/Büro weglassen?

    @chieff: Ggf. kann man die 2 Gästetoiletten über eine Entwässerung machen. Und auch die 2 Küchen. Ergibt dann 4 Entwässerungen im Idealfall. Uns war es wichtig die Küche am Wohnbereich, bzw Südseite zu haben. Deswegen haben wir automatisch für Bad/Küche eine extra Entwässerung.

    @Rose24: Ja, das Grundstück wird fast komplett ausgenutzt. Du meinst den Winkel Links hinten?


    Was meint ihr allgemein zur Wohnungsaufteilung?

  • Ich stelle das Grundkonzept infrage. vor allem mit dem Festhalten an Küche = Süden verbaut man sich einiges.

    Aber dazu ist zu wenig bekannt, was da noch außen rum ist, welche Ziele etc.


    chieff : Es sei Dir gegönnt:thumbsup:


    Rose24 Auf den Gedanken Abstandsflächenplanung bin ich gar nicht gekommen. Kannte den Begriff so nicht.

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  • Wenn die Zimmer ( Küche, Essen <-> Bad, Kinderzimmer) getauscht würden in der Wohnung rechts, alleine dadurch gewinnt man einiges. Es passen die Flächen/ Raumgeometrien einfach nicht an die Stelle, wo sie gerade sind und deshalb bekommt man solche Schläuche.

    Auch der Aufzug so weit außen... Sowas kann irgendwo ins Innere.

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  • Und was meinst Du mit der Aussage Renditeobjekt?


    Das der Grundriss dann egal ist? Ich finde gerade den rechts wirklich schrecklich, auch den Flur.



    Aber warte ab, es gibt hier ein paar, die da richtig fit sind, was Grundriss anbelangt. Mal sehen, was die schreiben.

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  • Die Idee war, Küchen, Essen wegen dem Licht/Sonne im Süden zu haben. Bzw wie würdest du es genau anordnen?


    Mit Renditeobjekt meine ich, die Wohnung muss attraktiv für Mieter sein und auch unter Kostenaspekten gut sein.

  • Warum packt man den Aufzug nicht ins Treppenauge. Die Treppe dürfte SO eh nicht passen. Zu wenig stufen je Lauf (14 Steigungen, wenn ich mich nicht verzählt hab). Und je Whg ein Bad und ein Gästebad passt nicht zu Renditeobjekt

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  • Guten Morgen.


    Ein paar Punkte....


    - Der Aufzug direkt und ohne schalltechnische Trennung am SZ geht m.E. gar nicht. Die von Dir im anderen Strang genannten zusätzlichen 10cm GK-Ständerwand dürften das Notwendige kaum bringen.


    - Das Bad in Whg. 3 finde ich auch grenzwertig. Ich persönlich bräuchte keine Badewanne, allerdings sollte der Platz für eine solche schon da sein.


    - Installationen insgesamt: Der Planer wäre gut beraten Installationsschächte auch graphisch darzustellen. Diese werden eine gewisse Größe (Bautiefe) aufweisen, da in diesen Falleitungen (ca. 100mm + Montageabstand zur Wand) und diverse Zu- und Abwasserleitungen verlaufen werden (Heizung VL, RL, WW, KW, Zirkulation). Das alles benötigt Platz. Von daher würde ich einen solchen Schacht mit einer Mindesttiefe innen von 20cm ansetzen. Plus Verkleidung sind wir da schnell bei 25cm!


    - Ist eine Tragwerksplaner eingebunden? Ich frage das, weil mir die Anzahl der Tragenden Wände äußerst sparsam vorkommt. Außenwände und eine tragende Innenwand glaube ich da zu sehen.


    - Gibt es in der LBO BW Auflagen zur Barrierefreiheit (In Bayern ist das nämlich so)? Diese würden in BY bei diesem Bau nicht erfüllt werden. Mag aber in BW anders sein...besser mal nachschauen!


    - Nochmals Whg. 3: Die Diele klommt üppig daher (10,35 m², dennoch kein rechter Platz für eine Garderobe). Dagegen erscheint mir die Kombination Küche/ Essen/ Wohnen mit sparsamen 26,2 m² schon äußerst knapp dimensioniert.


    - Bäder allgemein: Ich finde diese überhaupt maximal lieblos (ideenlos?) möbliert. Das sollte besser gehen.

  • Nochmals Statik!


    Das zurückgesetzte Staffelgeschoß steht mit seinen Außenwänden immer schön feldmittig, also nicht auf irgendwelchen tragenden Wänden im darunterliegenden Geschoß, sondern mit seinen schweren, tragenden Außenwänden irgendwo relativ weit entfernt von tragenden Bauteilen.


    Daher wiederhole ich meine Frage vom vorletzten Beitrag von mir: Ist ein Tragwerkplaner involviert oder plant der Architekt munter entlang der Abstandsflächen und ansonsten ist alles egal?


    Tragende Bauteile, aber auch die notwendigen Installationsschächte werden Euch wohl noch den ein oder anderen m² kosten....

  • Das zurückgesetzte Staffelgeschoß steht mit seinen Außenwänden immer schön feldmittig, also nicht auf irgendwelchen tragenden Wänden im darunterliegenden Geschoß, sondern mit seinen schweren, tragenden Außenwänden irgendwo relativ weit entfernt von tragenden Bauteilen.

    Eine so genannte Lastachterbahn. Fehlt nur der Looping.

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  • Eine so genannte Lastachterbahn.

    Ich finde es schon ganz ohne Staffelgeschoß schwierig.


    Die Deckenspannweiten sind beachtlich.


    Nehmen wir mal Whg. 2 Essbereich/ Küche: Spannweite von KiZi-Wand bis Wohnzimmer: ca. 7,50m. Wo bare liegt die Decke im Bereich des Bades auf? Entweder auf der Wohnungstrennwand und der schlanken Trennwand KiZi-Bad oder....naja...keine Ahnung.


    Oder Wohnung 3: Deckenspannweiten jenseits der 6,50m.


    Und auf dieser Decke steht (thront!) dann das Staffelgeschoß?


    So einige Innenwände wird man sicherlich verstärken müssen. zB Whg. 2 Trennwand KiZi Wohnen tragend; (= Flächenverluste!).


    Aber auch dann wird der Lastabtrag interessant.

  • Guten Morgen!

    @Ralf Dühlmeyer: Im Treppenauge benötigt mehr Platz. Deshalb haben wir uns für diese Lösung entschieden. Du meinst das Gästewc? Sind das so hohe Mehrkosten. Meine Annahme war, dass bei einer 3 Zimmerwohnung eine Gästetoilette mit Waschmaschine deutlich attraktiver ist. Bei einer 2-Zimmer Wohnung hätte ich kein Gäste WC unterstellt.


    Thomas B .

    Evtl. auch eine doppelt beplankte Wand zum Aufzug hin zwecks Schallschutz


    Die Schächte werden vermutlich erst bei der Gewerkeplanung eingezeichnet. Ich frage das aber mal nach. Ein Statiker bekommt den Plan nochmals bevor wir einreichen.


    In der LBO BW ist eine Wohnung mit Barrierefreiheit gefordert. Diese Planen wir im EG ein. Siehe Bild. Evtl lassen wir im EG das Büro noch entfallen. (Deine Meinung?).


    Mit dem Grundriss der Whg. 3 bin ich auch nicht komplett zurfrieden. Was hier noch geändert wird, ist dass der Balkon um ca 50cm rausgesetzt wird. Macht den Wohn/Küchen Raum ein wenig größer. Aber mir fehlen hier ein wenig die Ideen was man noch machen kann. Oder doch eine 2Zimmer Wohnung und das GästeWC entfallen lassen?


    Bei den Bädern können wir noch eine Runde drehen. Das Bad in Whg 2 ist aber von der Größe ok?

  • Im Treppenauge benötigt mehr Platz.

    Why? Die Aufzugskabine X * Y m Grundfläche, egal wo. und die Wände sind überwiegend statisch bestimmt. So what?


    Der ganze Grundriss ist sehr unausgegoren. Wo sind die Entwurfsalternativen, die der Kollege gemacht hat? Das ist mir zu durchgearbeiteet (bis auf Statik)

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  • Meine Annahme war, dass bei einer 3 Zimmerwohnung eine Gästetoilette mit Waschmaschine deutlich attraktiver ist.

    Einfach mal eine "Hausfrau" fragen, was ihr wichtiger ist. Ein Gäste-"WC" oder etwas mehr Platz für WaMa, Trockner, einen kleinen Schrank zum Aufbewahren von Putzmitteln, Waschpulver, Wäscheständer usw. Ja ich weiß, man kann zur Not auch bis unter die Decke stapeln.


    Das Gäste WC mag zwar auf den ersten Blick optisch ansprechender wirken, aus praktischer Sicht fehlt mir Platz/Stauraum für die vielen Dinge die man für das tägliche Leben braucht.


    Das Badezimmer in der rechten OG Wohnung ist.......hat sich wohl so ergeben.

    Vorne Platz den man nicht nutzen kann, und hinten drängt sich alles. Ich frage mich beispielsweise, wohin mit so Sachen wie Handtücher, Badetücher, Seife, Duschgel, Schampoo, evtl. noch Bademäntel oder eine Wäschetonne für die Schmutzwäsche?

    Das Badezimmer in der linken Wohnung (Nr. 2) ist da um Welten besser nutzbar.


    Noch eine Frage. Werden alle Räume mit FBH ausgestattet?

    Wenn nein, wohin dann mit dem Heizkörpern? (Kinderzimmer, Badezimmer......) Im Kinderzimmer der rechten Wohnung steht dann der Schreibtisch davor, im Badezimmer könnte man vielleicht eine Hühnerleiter direkt am Eingang an die Wand schrauben. Im Schlafzimmer kriegt man vielleicht noch einen kleinen Heizkörper unter dem Fenstern unter, im Wohnzimmer........tja.....

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  • @Ralf Dühlmeyer da man dann eine umlaufende Treppe um den Aufzug mit Podest braucht. Braucht in Summe mehr m².

    @ R.B. Mhhh Heißt du würdest das GästeWC entfallen lassen und tendenziell auch das Kinderzimmer weglassen. Größeres Bad und größeren Wohn/Essen/Kochbereich erzeugen?

    Ja es werden alle Gebäude mit Fußbodenheizung ausgestattet.

  • @ R.B. Mhhh Heißt du würdest das GästeWC entfallen lassen und tendenziell auch das Kinderzimmer weglassen. Größeres Bad und größeren Wohn/Essen/Kochbereich erzeugen?

    Nein, das Kinderzimmer darf auf keinen Fall entfallen, das würde die Nutzbarkeit auf Singlehaushalte einschränken, und sollte doch Nachwuchs kommen, dann muss man quasi über Nacht aus der Wohnung flüchten.

    Da sollte man also die Zielgruppe (Mieter) im Auge behalten. Soll die Wohnung tatsächlich als Single-Wohnung geplant werden, dann könnte man anders an die Sache rangehen.


    Ich denke, man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass es hier um eine (eher kleine) Wohnung in der 70m² Klasse geht. Da kann man nicht den Komfort/Luxus einer 150m² Wohnung erwarten. Unabhängig davon muss die Wohnung aber auch praktisch nutzbar sein, während man auf "Luxus" eben verzichten muss. Wer Luxus sucht ist hier fehl am Platz.


    Mein Gefühl ist, dass der Planer das noch nicht richtig verstanden hat. Er plant auf 70m² als hätte er 150m² zur Verfügung, und dann passiert es, dass manche Räume unbewusst nicht mehr richtig nutzbar sind.


    ICH würde mir überlegen, ob es das Gäste-WC in der gezeigten Form wirklich braucht. Der Raum ist ohnehin nicht groß, und ansonsten gibt es in der Wohnung auch kaum Staufläche, die in meinen Augen aber wichtiger wäre.


    Das Badezimmer hat sich wohl so ergeben, weil da halt noch ein bisschen Platz war, bzw. für die Dusche ein bisschen Platz geschaffen werden konnte.

    Evtl. ist das auch dadurch passiert, dass man versucht hat den Grundriss einfach zu spiegeln, und da musste man beim Badezimmer halt etwas tricksen.


    Grundrisse planen ist nicht so mein Ding, das können die Architekten hier viel besser. Ich denke dabei eher technisch und an die Nutzbarkeit.


    A propos technisch, ich weiß ja nicht, wie das mit der ganzen Haustechnik geplant ist, aber dafür braucht es auch noch etwas Platz (Unterverteilungen, Zähler, evtl. HK Verteiler usw.). Bitte nicht davon ausgehen, dass man das halt einfach irgendwie in einem Flur oder so unterbringen kann.

    Würde man das alles beispielsweise in der Diele platzieren, wohin dann mit Garderobe, Garderobenschrank o.ä.?


    größeren Wohn/Essen/Kochbereich erzeugen?

    Braucht es das wirklich wenn man sowieso nur gut 70m² zur Verfügung hat?

    Mir wäre das Kinderzimmer wichtiger. Bei Singles vielleicht als Büro/home-office oder was auch immer genutzt (anstatt SChreibtisch im Wohnzimmer), und die junge Familie kann zumindest die ersten Jahre auch mit Nachwuchs dort leben.

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  • Vielleicht noch zum Gäaste-WC.


    Wenn das wirklich einmal für die Zukunft angedacht werden sollte, dann könnte man ja die Rohinstallation dafür schon vorbereiten.

    Wasser braucht es für die WaMa sowieso, und Abwasser auch. Strom muss auch vorhanden sein. Im Prinzip ist also alles schon vorhanden. Abwasser WC tauglich planen, evtl. noch WW dazu, schon hätte man alles um daraus ein WC zu machen, wenn es tatsächlich mal notwendig werden müsste.


    Wie oben in einem Beitrag schon angemerkt, sollten auch die Installationsschächte eingezeichnet werden. Manchmal sieht man erst dann, dass einem so ein Schacht ziemlich im Weg sein kann. Was in der Wohnung darunter vielleicht noch perfekt passt, macht in der Wohnung darüber eine Menge Ärger.

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  • da man ja die umlaufende Treppe mehr Platz braucht. Haben das auch ein paarmal ausprobiert...und hatten immer ca 2-3m² mehr Platzbedarf dadurch pro Stockwerk

    Einzig der Laufteil gegenüber der Schachttür wird länger, ab an Thomas 15 Steigungen reichen bei 2,30 lichter Geschoßhöhe mag ich eh nicht recht glauben (rein technisch schon).

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  • Die Schächte werden vermutlich erst bei der Gewerkeplanung eingezeichnet.

    Würde ich schon früher einplanen. Wenn dann "plötztlich" überall Schächte auftauchen ist das nicht so schön.


    Ein Statiker bekommt den Plan nochmals bevor wir einreichen.

    Einen Statiker benötigt man ja ohnehin. Warum ihn dann erst so spät einbinden?


    Hier mal ein paar Anmerkungen in Bildform….

    200228_Grundriss MFH_02.pdf


    Aufzug-Treppenkombination nicht auf diesen Grundriss abgestimmt, sondern nur als Beweis, dass der Flächenverbrauch, siehe Ralf Dühlmeyer, nicht größer wird.

  • Hier mal ein paar Anmerkungen in Bildform….

    Kommt man im EG überhaupt von der "Seite" auf eine Treppe? oder ist da auch ein Schlafzimmer?



    Größeres Bad

    Wie breit ist der Eingang des Badezimmers?(Wohnung OG rechts) Das sind doch max. um die 1,2m oder?

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  • Nochmals erläuternd zum Badezimmer Whg. 2:


    1. WC vor Fenster, Waschtisch im dunklen Bereich? Das sollte man tauschen.

    2. Badewanne ohne jedwede Ablage / Vormauerung? Wo mag man sich die Armaturen hindenken? Wo mag das Shampoofläschchen stehen?

    3. Vormauerung WC mind. 20cm =Spülkasten + Beplankung wenn in Trockenbau gearbeitet wird.

    4. 2 Fallstränge nötig (einmal WT und BW, einmal Dusche und WC. Wo sind die?