Doppelhaushälfte aus dem Jahre 1932 - Komplettsanierung

  • Hallo Experten,


    ich habe eine Doppelhaushälfte aus dem Jahre 1932 erworben, es handelt sich um ein Siedlerhaus aus der Vorkriegszeit.


    Dieses Haus möchte ich komplett sanieren. Das heißt neuer Boden, neue Fenster, neues Dach, Isolierung des Hauses, Trockenbau, Träger einziehen, neue Heizungsanlage, Strom erneuen, Wasserleitungen komplett erneuern, Badezimmer komplett erneuern


    Mein Budget liegt bei 120.000 Euro


    Fakten zum Haus:


    Das Haus hat eine Gesamtfläche von 125m2, am Haus wurde 1970 nachträglich ein Anbau angebaut welcher nie fertig gestellt worden ist, der Anbau ist ein Flachbau, welcher jedoch sehr massiv gebaut worden ist. Das Haus ist nicht unterkellert!


    Das Haus an sich hat eine Wandstärke von 22cm und hat keine Isolierung, jedoch halte ich von klassischen Isolierungen nicht viel, habe mich viel darüber informiert, dass vor allem die "Styropor Platten" nur die Substanz des Hauses schaden, deswegen wäre ich hier für Alternatives offen!



    Ich habe das Haus vor einem halben Jahr erworben in dieser Zeit habe ich den Garten komplett leer geräumt und entsorgt (ca. 30 Tonnen Müll) einen Bunker abgerissen mit einer Größe von 80m2 (156 Tonnen Bauschutt und ca. 20 Tonnen Stahl entsorgt) und das Haus komplett entkernt.

    Es steht jetzt nur noch das Gerüst (Dieses Objekt war einfach eine komplette Messiebude)<x


    Das ganze habe ich sehr kostengünstig umsetzen können, meine Eigenleistung ist groß (Hilfe durch Familie)

    Wir haben keinen zeitlichen Druck, bis das Haus fertig werden soll (Wohnen direkt daneben)


    Jetzt geht es um den Wiederaufbau des Hauses, hier benötige ich euren Rat um möglichst wenige Fehler zu machen und natürlich um Geld und Kraft zu sparen! :)


    Das Haus ist nun komplett entkernt und es befindet sich nun nichts mehr im Haus, der Boden des Hauses ist aktuell nur Sand, es sind verschiedene Ebenen vorhanden, ich möchte das komplette Haus auf eine Ebene bringen, daher die Frage welche Isolierung ist sinnvoll? Ich möchte am liebsten eine Fußbodenheizung verbauen, ist das in diesem Altbau möglich oder würde zu viel Energie verloren gehen? Der Zwischenboden ist ein "Feldboden"

    Ich habe bereits einen Gasanschluss beantragt, denn eine Wärme Pumpe ist mir in der Anschaffung zu teuer.


    Das Dach wird als erstes komplett erneuert mit neuen Ziegeln, mit Hinterlüftung usw. Ich werde es dann von innen selbstständig isolieren, gibt es hier Tipps? Vor allem um Schimmel an der Dämmwolle vorzubeugen.


    Fenster werden ebenfalls komplett getauscht, hier habe ich mir Aluplast IDEAL 5000 vorgestellt, gibt es hier Einwände?


    Den Grundriss habe ich entsprechend angepasst, und selbstständig ausgearbeitet.


    Ich bin erst 22 Jahre alt, das Projekt jedoch möchte ich möglichst eigenverantwortlich übernehmen. Mir ist bewusst, dass ich kein Profi-Handwerker bin, jedoch versuche ich bei verschiedenen Gewerken wenigstens mit zu helfen um die Kosten geringer zu halten.


    Ich benötige nun einen Rat wie ich diese Sanierung in eine sinnvolle zeitliche Reihenfolge bringe und welche Tipps Ihr allgemein für mich habt.


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    MfG,


    André:)

  • Mein Budget liegt bei 120.000 Euro

    Oha....!


    Auch mit viel Eigenleistung ist das, ich will mal so sagen, ambitioniert!


    Gewisse arbeiten kannst (darfst) Du gar nicht selber machen (Heizung/ Sanitär/ Elektro). Eine Heizungsanlage wird schon mal viel Geld schlucken; bei Elektro würde ich bei einem "normalen" EFH mit normalem Standard um die 10. - 15.000 ansetzen, Sanitär wird wohl unter 15.- 20.000 auch nicht zu machen sein. Könnte ich jetzt so weiter aufzählen....


    Ich möchte am liebsten eine Fußbodenheizung

    Ob FB-Heizung geht hängt von mehreren Faktoren ab: Unterbau, mögliche FB-Aufbauhöhe (bei Altbauten ist da mal gerne wenig Luft), FB - Belag (Teppich wäre da nicht die Nummero uno).


    Das Haus an sich hat eine Wandstärke von 22cm und hat keine Isolierung, jedoch halte ich von klassischen Isolierungen nicht viel, habe mich viel darüber informiert, dass vor allem die "Styropor Platten" nur die Substanz des Hauses schaden, deswegen wäre ich hier für Alternatives offen!

    Bei einer Wandstärke von 22cm wist Du um eine Außendämmung kaum umhin kommen. Wenn Du das nichts willst, sind Deine Wärmeverluste tatsächlich gigantisch! Warum sollten "Styropor Platten" der Substanz des Hauses schaden???? Zudem: es muss ja nicht "Styropr" sein. da gibt es auch Möglichkeiten dies mit einer Mineralfaserdämmung zu realisieren. Aber ohne Wärmedämmung wird das garantiert nichts! Eiskalte Wände und gut dämmende (neue) Fenster werden Dir in kurzer Zeit eine fellig-schwarze Oberfläche auf die Wände zaubern. Schimmelbildung ist hier quasi schon eingeplant!.


    gibt es hier Tipps? Vor allem um Schimmel an der Dämmwolle vorzubeugen.

    Raumseitig Dampfsperre anbringen und sauber (!) verkleben. Luftdicht!


    habe ich mir Aluplast IDEAL 5000 vorgestellt

    Das sind Fenster mit 3-Sch.-Verglasung, u-Wert ca. 0,75W/m²K. Deine Au0enwände dürften deutlich schlechter sein. Schimmelbildung, siehe oben.

  • Komplettsanierung ... Das klingt nach viel Zuschuss machbar !!

    Lass dich erstmal umfassend beraten von einem kompetenten Energieberater

    Am besten ein ISFP machen lassen....


    Die KFW fördert die Sanierung zum Effizienzhaus wirklich mit viel Geld

    und die Bafa bei der Heizung ...falls notwendig

  • Nochmals zur etwas unorthodoxen Reihenfolge.


    Ein haus wird erworben und die Rückbaumaßnahmen in EL gemacht. Dann wird geplant was man machen möchte (Heizung: ja, Außendämmung: nein, Fenster : ja,...) du es wird ein Budget festgelegt.


    M.E. wäre die Reihenfolge anders richtig gewesen: Budget festlegen und dann gucken, ob ich mir damit ein solches Vorhaben verwirklichen kann. Nicht erst kaufen, anfangen und dann Budget annoncieren...


    Hatte unlängst ein ähnliches BV. Haus aus den 50er Jahren. Komplettsanierung (Kosten ohne Keller): Gesamt ohne Architekt, Statiker und Abbruchmaßnahmen: EUR 235.000. Du müsstest nunmehr also ca. 115.000 EUR einsparen. Erscheint mir zweifelhaft. Außer durch schlichtes "weglassen" (wo mir spontan natürlich die Außendämmung einfiele...)

  • Nochmals zur etwas unorthodoxen Reihenfolge.


    Ein haus wird erworben und die Rückbaumaßnahmen in EL gemacht. Dann wird geplant was man machen möchte (Heizung: ja, Außendämmung: nein, Fenster : ja,...) du es wird ein Budget festgelegt.


    M.E. wäre die Reihenfolge anders richtig gewesen: Budget festlegen und dann gucken, ob ich mir damit ein solches Vorhaben verwirklichen kann. Nicht erst kaufen, anfangen und dann Budget annoncieren...

    Nuja, das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Jetzt muss man sehen, wie man mit dem Budget auskommt, das auch mir recht schmal vorkommt. Aber mei, so jung mit soviel Energie sind wir halt nicht mehr. Und auch Alter schützt vor Torheit nicht.

    Off-Topic:

    Soweit das Wort zum Mittwoch.

    Hatte unlängst ein ähnliches BV. Haus aus den 50er Jahren. Komplettsanierung (Kosten ohne Keller): Gesamt ohne Architekt, Statiker und Abbruchmaßnahmen: EUR 235.000. Du müsstest nunmehr also ca. 115.000 EUR einsparen. Erscheint mir zweifelhaft. Außer durch schlichtes "weglassen" (wo mir spontan natürlich die Außendämmung einfiele...

    Das finde ich einen interessanten Hinweis.



    Flächenheizung: FBH und altes Haus beissen sich. FBH laufen ja mit niedrigen Wassertemperaturen => benötigt bestimmte FLäche, ausreichend Wärmeenergie abzugeben => ist in einem alten Haus nicht wirklich realisierbar.


    Ausser, Du dämmst und verbindest das mit dem Fenstereinbau. Hätte den Vorteil, dass man alles schön auf einen Schlag macht, Wärmebrücken nach Möglichkeit vermeidet. Siehe diesen Thread hier Richtige Position der neuen Fenster inkl. Dämmung


    Aussendämmung: Wieso macht Styropor kaputt? Wäre mir jetzt neu. In Deinem Falle (niedriges Budget) ist es die günstigste Lösung. Wieder mal eines dieser Mythen aus dem Netz.

    Ich rechne für ein Haus aus Deinem BAujahr mit einem U-Wert von ca. 1,7 -1,8 W/m²K. Je kleiner der Wert, dest besser die Dämmeigenschaften.


    Dachdämmung: Doppelhaushälfte: Da ist es wichtig: Brandschutz, Anschluss Deines Hauses an das Nachbarhaus


    Worauf Du noch achten solltest:

    Du wirkst sehr aktiv. Bei vielen Fällen ist vorher nachdenken oder auch nachfragen wirklich empfehlenswert. Z.B Vermeiden von Grundbruch, weil man mal eben alles ums Haus freigelegt hat.

    Oder auch das Entfernen von Wänden. Es gibt tragende Wände und aussteifende Wände.

    Statiker sind da die Ansprechpartner des Vertrauens.

    Ich habe das Haus vor einem halben Jahr erworben in dieser Zeit habe ich den Garten komplett leer geräumt und entsorgt (ca. 30 Tonnen Müll) einen Bunker abgerissen mit einer Größe von 80m2 (156 Tonnen Bauschutt und ca. 20 Tonnen Stahl entsorgt) und das Haus komplett entkernt.

    Es steht jetzt nur noch das Gerüst (Dieses Objekt war einfach eine komplette Messiebude)

    Nicht zufällig unser Nachbarhaus? Das dürfte ähnlich sein, ausser dass es keine DHH ist.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Oha....!


    Auch mit viel Eigenleistung ist das, ich will mal so sagen, ambitioniert!


    Gewisse arbeiten kannst (darfst) Du gar nicht selber machen (Heizung/ Sanitär/ Elektro). Eine Heizungsanlage wird schon mal viel Geld schlucken; bei Elektro würde ich bei einem "normalen" EFH mit normalem Standard um die 10. - 15.000 ansetzen, Sanitär wird wohl unter 15.- 20.000 auch nicht zu machen sein. Könnte ich jetzt so weiter aufzählen....


    - Es kommt immer nur auf das Netzwerk an, Bruder Gas & Wasserinstallateurmeister, Elektro ebenso in der Familie vorhanden...


    Zitat von Thomas B.

    Bei einer Wandstärke von 22cm wist Du um eine Außendämmung kaum umhin kommen. Wenn Du das nichts willst, sind Deine Wärmeverluste tatsächlich gigantisch! Warum sollten "Styropor Platten" der Substanz des Hauses schaden???? Zudem: es muss ja nicht "Styropr" sein. da gibt es auch Möglichkeiten dies mit einer Mineralfaserdämmung zu realisieren. Aber ohne Wärmedämmung wird das garantiert nichts! Eiskalte Wände und gut dämmende (neue) Fenster werden Dir in kurzer Zeit eine fellig-schwarze Oberfläche auf die Wände zaubern. Schimmelbildung ist hier quasi schon eingeplant!.

    Hier ein Video:

    Ich möchte gerne Dämmen, jedoch nur mit sinnvollen Alternativen, möchte keine vergammelten Außenwände in 20 Jahren haben..

  • Danke für dein Feedback, mein Nachbar hat jedoch das gleiche Haus 2006 für 60.000 Euro Komplett saniert, natürlich kann man das nicht mit 2020 vergleichen jedoch halte 235.000 Euro als sehr hoch angesetzt

  • Ich möchte nochmals hinweißen, mich hätte es gekostet den Müll des Gartens zu entsorgen von einer Firma 30.000 Euro ich habs selber gemacht und 1000 Euro für einen Transporter ausgegeben, der Bunkerabriss hätte 27.000 Euro gekostet, ich habe es selber gemacht uns es hat 9000 Euro gekostet (hauptsächlich Entsorungskosten für den Bauschutt) Das Haus entkernen hätte mich 23.000 Euro gekostet und ich habe es wieder selber gemacht und es hat mich eben nur meine Zeit gekostet. Natürlich ist mir klar, wenn ich einen Architekten, Raumdesigner und am besten Landschaftsgärtner beschäftigte niemals das Budget ausreichen würde.

  • Worauf Du noch achten solltest:

    Du wirkst sehr aktiv. Bei vielen Fällen ist vorher nachdenken oder auch nachfragen wirklich empfehlenswert. Z.B Vermeiden von Grundbruch, weil man mal eben alles ums Haus freigelegt hat.

    Oder auch das Entfernen von Wänden. Es gibt tragende Wände und aussteifende Wände.

    Statiker sind da die Ansprechpartner des Vertrauens.

    - Habe nur nicht tragende Wände entfernt!


    Zitat von Anda

    Nicht zufällig unser Nachbarhaus? Das dürfte ähnlich sein, ausser dass es keine DHH ist.


    - Nein denke nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Hinwies zum Zitieren ergänzt

  • Danke für dein Feedback, mein Nachbar hat jedoch das gleiche Haus 2006 für 60.000 Euro Komplett saniert, natürlich kann man das nicht mit 2020 vergleichen jedoch halte 235.000 Euro als sehr hoch angesetzt

    Allein aus der Veränderungen des Baupreisindex ergibt sich von 2006 nach 2021 eine Baukostensteigerung auf 145 %. Da die Preise für de Rohbau eher weniger gestiegen sind, ist im Umkehrschluss eine höhere Steigerung für den Ausbau zu erwarten, mind. auf 160 %. Gleichzeitig sind die Erwartungen an das Energieniveau von Gebäuden und an den Nutzerkomfort weiter gestiegen. Außerdem neigen private Sanierer notorisch dazu, bereits die Materialkosten nachträglich niedriger anzusetzen, als sie tatsächlich waren, so dass eher von einer Steigerung auf mind. 200 % der Vergleichskosten auszugehen sein dürfte. Aber am besten nähert man sich dem über Flächenkennwerte und konkrete Flächen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ja die Preise sind nicht ohne heutzutage

    Ich betreue als Energieberater eine Dachsanierung

    Recht einfaches Dach ...ca 130 qm...ohne irgendwelche besonderen Ecken oder Gauben

    Dach neu decken mit Aufsparrendämmung....komplett von einer Fachfirma 45.000 Euro

    Dafür hätte man in meiner Jugend fast ein ganzes Haus bekommen


    Die 10.000 Euro KFW Zuschuss mindern das ganze wenigstens etwas

  • Off-Topic:

    Skeptiker : 2 Menschen, 1 Gedanke

    Off-Topic:

    Tip an andrebrunner :

    Vom Handy aus ist teilzitieren etwas schwierig. Am PC kannst Du einfach den Teil, den Du zitiert haben möchtest, markieren, dieser Teil wird zitiert. ICh hab mal Deine Beiträge entsprechend bereinigt.

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  • Das ist ja interessant: Ich werde mein Haus von einer Fachfirma für 15.000 Euro eindecken lassen, jedoch ohne Aufsparrendämmung.:lach:

  • Ähm, Woher weißt Du das? Und es gibt eben auch aussteifende Wände.

    Wenn man das Nachbargebäude schon mal saniert hat, welches einfach Spiegelverkehrt ist :D

  • .... möchte keine vergammelten Außenwände in 20 Jahren haben..

    Außen nicht dämmen und gut dämmende (und dichte!) Fenster: Da vergammeln die Wände nicht außen, sondern innen!


    Richtig ist, dass Außendämmung dazu neigt zu veralgen (grün , braun, grau). das ist nicht schön und bedeutet, dass man alle paar Jahre (sagen wir nach 10 Jahren) neu streichen darf, sofern einem der Farbton nicht behagt.


    Musst halt entscheiden, ob Du den Bewuchs lieber innen oder außen haben möchtest.

  • Du willst also eine Fußbodenheizung einbauen ohne die Voraussetzungen (gute Dämmung der Hüllfläche) dafür zu schaffen? Na dann, viel Spass beim Feieren oder beim hoffen auf die Klimaerwärmung

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Du willst also eine Fußbodenheizung einbauen ohne die Voraussetzungen (gute Dämmung der Hüllfläche) dafür zu schaffen? Na dann, viel Spass beim Feieren oder beim hoffen auf die Klimaerwärmung

    Ich frage nur nach besseren Alternativen, habe ich ja geschrieben, Herr Architekt ;(

  • Richtig ist, dass Außendämmung dazu neigt zu veralgen (grün , braun, grau). das ist nicht schön und bedeutet, dass man alle paar Jahre (sagen wir nach 10 Jahren) neu streichen darf, sofern einem der Farbton nicht behagt.

    Das passiert hier in nördlichen Mitteleuropa auf der Nordseite von nahezu allem, auch ganz ohne Wärmedämmung. Man schaue sich einen beliebigen Baum an!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • FBH kann schon gehen. Ggf. mit Trockenestrich wg. der geringen Aufbauhöhe. Balkendecke, darauf evtl. OSB oder eine andere Schalung, Trockenenstrich….muss man halt sehen was geht. Eine gut gedämmt Hülle gehört da natürlich dazu.


    ich werde mein Haus von einer Fachfirma für 15.000 Euro eindecken lassen, jedoch ohne Aufsparrendämmung.

    Ist halt die Frage ob das reicht. Alte Häuser hatten gerne sehr schlanke Sparren. 14cm? Könnte das hinkommen? Da bringt man halt nur sehr wenig WD drin unter. Das mag im Winter dennoch gehen (kann man ja wegheizen) im Sommer kann das schon unangenehm werden. Im Neubau geht kaum etwas unter 20cm. Gerne noch mit zusätzlicher Holzweichfaserplatte. Aber: Ich muss ja nicht drin wohnen. So what?

  • Tatsächlich findet die Veralgung an gedämmten Fassaden (zumindest ist das meine Beobachtung) sehr viel früher statt, als bei monolithischen Fassaden.

    richtig, aber an ungeheizten Türmen, Windmühlen, Bäumen, Steinen noch viel schneller. Die sind nämlich nicht geheizt und deshalb länger feucht.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • FBH kann schon gehen. Ggf. mit Trockenestrich wg. der geringen Aufbauhöhe. Balkendecke, darauf evtl. OSB oder eine andere Schalung, Trockenenstrich….muss man halt sehen was geht. Eine gut gedämmt Hülle gehört da natürlich dazu.


    Ist halt die Frage ob das reicht. Alte Häuser hatten gerne sehr schlanke Sparren. 14cm? Könnte das hinkommen? Da bringt man halt nur sehr wenig WD drin unter. Das mag im Winter dennoch gehen (kann man ja wegheizen) im Sommer kann das schon unangenehm werden. Im Neubau geht kaum etwas unter 20cm. Gerne noch mit zusätzlicher Holzweichfaserplatte. Aber: Ich muss ja nicht drin wohnen. So what?

    Die Sparren werden von innen verstärkt, so dass man eine 20cm Dämmung erreicht, verliert man innen etwas an Raum