Straßenvollsperrung für Dachdecker

  • Hallo zusammen,


    unser Dachdecker den wir favorisieren hat gemeint er benötigt eine Straßenvollsperrung für 2-3 Wochen um seinen Kran aufzustellen. Unsere Straße hat nur einen Bürgersteig und ist nicht sehr breit. Wir haben zwar eine Einfahrt aber das scheint wohl nicht auszureichen.


    Jetzt habe ich einfach mal bei der Stadt angerufen und nachgefragt. Die Dame am Telefon klang nicht sehr zuversichtlich das das klappt mit einer Vollsperrung für 3 Wochen. Wir sind eine Nebenstraße und es ist keine Sackgasse.


    Wie sind eure Erfahrungen?

  • Das sollte aber eher die Fachfirma in die Hand nehmen. die weis genau wann bis wann gesperrt werden muss, Welche Auflagen zu erfüllen sind und wer die ggf anfallenden Gebühren trägt.

    =Verkehrsrechtliche Anordnung.

    Wer das beantragt, ist auch haftbar und verantwortlich.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Das sollte aber eher die Fachfirma in die Hand nehmen. die weis genau wann bis wann gesperrt werden muss, Welche Auflagen zu erfüllen sind und wer die ggf anfallenden Gebühren trägt.

    Sehe ich auch so. Davon abgesehen: 3 Wochen Vollsperrung? Wie groß ist denn Euer Dach? Oder ist das ein Einzelunternehmer?

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • Echte Vollsperrungen sind ausser bei grundlegenden Arbeiten an der öffentlichen Infrastruktur hier völlig unüblich. Die VA macht immer der Unternehmer selbst, bekommt sie aber bezahlt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Moin,

    je nach örtlichen Gegebenheiten sollte die Vollsperrung durchgehen, haben wir auch schon gemacht und genehmigt bekommen. Es gibt aber auch Ausnahmen, wo dies nicht oder ungern genehmigt wird ( Altstadt mit Fachwerkhäuser usw.). Ich würde aber auch die Beantragung dem Unternehmer überlassen, da dieser dann auch haftbar gegenüber der Stadt für evtl. entstandene Schäden ist.

  • 3 Wochen Vollsperrung? Wie groß ist denn Euer Dach?

    Das war auch mein erster Gedanke.


    Das sollte wirklich die Firma selbst in Angriff nehmen, denn die weiß, ob sie den Kran tatsächlich für 2-3 Wochen benötigt.

    Als das Dach nebenan gemacht wurde, stand an 2 Tagen zeitweise ein Autokran vor der Tür, ansonsten hatten sie so einen "Dachdeckeraufzug".


    Die Frage wäre also, ob zwingend ein (Bau)Kran benötigt wird, und wenn ja, ob der unbedingt für 2-3 Wochen stehen muss. Vielleicht findet sich ein Kompromiss mit dem auch die Stadtverwaltung leben kann.

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    .

  • Wie breit ist denn eure Straße?

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • wenn er eine vollsperrung vorschlägt , wird es so breit nicht sein .

    oder die "schmalen" Geräte sind anderweitig im Einsatz.


    Für den Bauherren die beste Methode ist m.M.n, dass der Unternehmer sich selber um die Genehmigung (Sperrkommission der Stadt/Gemeinde) und um die Ausführung (gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung und RSA) kümmert, ggf. unter Zuhilfenahme einer Absperrfirma. Die haben das passende Material, die Formulare und die Kontakte zu den Behörden.


    Was ist mit den üblichen Alternativen wie z.B. Schrägaufzug, Autokran, Gerüst mit Aufzug, ... ?

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • echt problematisch könnte das mit der Vollsperrung werden, wenn da ein Schul- oder Linienbus fährt...

    Ist eine Nebenstraße und selbst da ganz am Ende der Straße.



    wenn er eine vollsperrung vorschlägt , wird es so breit nicht sein .

    Ist jetzt nicht mega schmal aber auch nicht mega breit. Müsste ich mal genau nachmessen, es passen 2 Autos nebeneinander (wenn kein Auto parkt) und dann eben noch ein schmaler Bordstein.



    oder die "schmalen" Geräte sind anderweitig im Einsatz.


    Für den Bauherren die beste Methode ist m.M.n, dass der Unternehmer sich selber um die Genehmigung (Sperrkommission der Stadt/Gemeinde) und um die Ausführung (gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung und RSA) kümmert, ggf. unter Zuhilfenahme einer Absperrfirma. Die haben das passende Material, die Formulare und die Kontakte zu den Behörden.


    Was ist mit den üblichen Alternativen wie z.B. Schrägaufzug, Autokran, Gerüst mit Aufzug, ... ?

    Er kommt sowieso nochmal vorbei, vielleicht hatte er die Einfahrt auch einfach nicht mehr so groß in Erinnerung. Werde das mit ihm absprechen das er das beantragt. Bis auf das Straßensperren Thema ist er mit Abstand meine erste Wahl bei den Dachdeckern.