Sturmschaden und Statik

  • Haaa......und meine Frau meinte noch, dass unser neues Carport so massiv aussieht und ob es nicht auch filigraner gegangen wäre...........aber das hat sich keinen Milimeter bewegt.....mag aber auch an den bestimmt 2 Tonnen Beton liegen, die im Boden vergraben sind......


    Sind das Betonplatten als "Fundament"? :eek:


    Vg

    Frank

  • dazu brauchts doch keine Statik, nur a bisserl a Hirn, um zu erahnen dass ein Carport nicht durch ein paar lumpige Gehwegplatten an Ort und Stelle gehalten wird..


    Man was für Vollpfosten.

  • dazu brauchts doch keine Statik, nur a bisserl a Hirn, um zu erahnen dass ein Carport nicht durch ein paar lumpige Gehwegplatten an Ort und Stelle gehalten wird..


    Man was für Vollpfosten.

    Naja, auch wenn es für diese Erkenntnis keine Statik gebraucht hätte, so hätte es sie doch gebraucht, um die Gründung korrekt zu dimensionieren.

  • dazu brauchts doch keine Statik, nur a bisserl a Hirn, um zu erahnen dass ein Carport nicht durch ein paar lumpige Gehwegplatten an Ort und Stelle gehalten wird.

    Vor kurzen hatte ich die Freude herauszufinden, dass ein korrekter statistischer Nachweis noch einmal zu erheblich mehr Masse im Fundament führen kann, als sich das jemand mit

    a bisserl a Hirn

    gedacht hatte. Es ging um jährlich in D hundertfach gebaute Systemgewächshäuser. Die Fundamente wurden gegenüber der angeblichen "Systemstatik" plötzlich um den Faktor 8 größer und schwerer und der Durchmesser der Binder-Profile verdoppelte sich locker, als die Bauaufsicht eine schriftliche Bestätigung eines Statikers über den korrekten und vollständigen Nachweis haben wollte. Dem Bauherrn gegenüber wurde das dann mit lokal erheblich höheren Windlasten (Tallage im Wald) und schlechtem Baugrund (mitteldicht gelagerter Sand) erklärt, auch die für ihn erhebliche Kostensteigerung.


    Also, ja, ahnen kann man es vielleicht, aber erst der rechnerische Nachweis bringt Sicherheit. Und damit hätte genau das Bild nicht entstehen können.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Stop, mich bitte nicht falsch verstehen!

    Natürlich muss man für die richtige Ausführung statische Berechnungen anstellen! "A bisserl a Hirn" reicht da nicht.


    Aber dass in dem konkreten Fall etwas nicht passt, ist so offensichtlich..

  • Stop, mich bitte nicht falsch verstehen!

    Keine Sorge, hatte ich nicht! :bier:

    ... dass in dem konkreten Fall etwas nicht passt, ist so offensichtlich..

    Erfreulicherweise Dir, :thumbsup: aber sehr vielen anderen Menschen leider nicht. Die halten dann im Zweifel die Gehwegplatten schon für völlig übertrieben. :wall:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Was habt ihr denn? Ja, der Carport ist weg geflogen und liegt auf dem Dach, aber er sieht noch OK aus, also hat der gehalten. Einfach wieder aufstellen und schon kann es weiter gehen... :D


    :lach:

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Aber dass in dem konkreten Fall etwas nicht passt, ist so offensichtlich..

    Man glaubt nicht, wieviele Menschen sich mehr Gedanken über die Farbe machen, als über die Statik. Zitat "die Statik lag doch beim Kauf dabei".

    Man könnte natürlich beim Verkäufer nachfragen, sicherheitshalber, aber bevor man eine Antwort bekommt die einem nicht gefällt, lässt man das lieber. Der Bausatz könnte ja teurer werden.


    Tja, und jetzt liegt der Käfer auf dem Rücken.:lach:

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    .

  • Mein Carport hat bei maßen von 6x9m folgendes Fundament:

    4 x 80x80x100 (äußere Ecken)

    2 x 120 x 120 x 100 (in der Mitte der langen Seiten)


    die Rohbauer haben gelacht , aber den Beton brav versenkt. Nur die 14er Eisen musste mein Bruder noch auf 12mm umdimensionieren wegen Verfügbarkeit ( die hätten sie mit der Hand biegen müssen)

  • 4 x 80x80x100 (äußere Ecken)

    2 x 120 x 120 x 100

    die besten annähernd 12 t fundament nutzen aber wenig , wenn die verbindungsmittel versagen .(nein , ich will deine fundamente nicht bewerten . ist eine allgemeine feststellung .)

    habe oft genug schwindlige baumarktbalkenschühchen mit ein paar viel schwindligen schräubchen angedübelt .....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • weißt du was die entscheidende Größe war, die zu dieser Größe geführt hat? Windsog?

    leider nein

    die besten annähernd 12 t fundament nutzen aber wenig , wenn die verbindungsmittel versagen .(nein , ich will deine fundamente nicht bewerten . ist eine allgemeine feststellung .)

    habe oft genug schwindlige baumarktbalkenschühchen mit ein paar viel schwindligen schräubchen angedübelt .....

    Stahlfüsse an 16er Edelstahl-Schraubankern

  • weißt du was die entscheidende Größe war, die zu dieser Größe geführt hat? Windsog?

    Wahrscheinlich Windsog kombiniert mit Unterwind, also Winddruck von Unten, da der Baukörper offen ist.


    Aus Sicht der Windlasten ist ein freistehende Dach so ziemlich das ungünstigsten.