Richtige Position der neuen Fenster inkl. Dämmung

  • Hallo zusammen,


    wir hatten gestern ein Gespräch mit unserem Energieberater der uns schonmal etwas aufgeklärt hat. Dennoch schwirren am nächsten Tag noch ein paar Fragen in meinem Kopf.


    Wir möchten die Fenster in unserem Haus tauschen und später (also Ende 20/Anfang 21) die Fassade dämmen.

    Verbaut haben wir aktuell Kunststofffenster aus 1979 mit Rollladen die über den Fenstern im Mauerwerk sind (Sturzrolladenkasten oder wie nennt man diese?) Die Fenster sind von innen gegen die Leibung gesetzt (also ich meine das die Breite der Laibung außen kleiner ist als die Laibung im Innenbereich).


    Der Energieberater hat empfohlen die Fenster nach außen zu setzen bzw. an die Außenkante und die Dämmung über die Fensterleisten quasi zu dämmen und Vorbaurolladenkasten zu nehmen welche wir auch überputzen können (wir möchten Graue Fenster bei einer weißen Fassade und wollten die Kasten ungerne sehen von außen).


    Wenn wir das so machen wie beschrieben dann wird das Fenster ja etwas kleiner da die Laibung außen kleiner ist, ist das so richtig?


    Im Innenbereich wird dadurch ja ein Absatz erkennbar sein welchen man begradigen müsste oder?


    Wir haben viel überlegt ob wir das so machen wollen oder die Fenster lassen wo sie sind und die Rollladenkästen so gut es geht dämmen. Da die Fenster aktuell auch nicht so extrem weit drinnen sitzen und wir 14cm Dämmung aufbringen.

    Jetzt hat uns der Energieberater gesagt das die Fassade dadurch etwas günstiger wird da der Fassadenbauer nicht mehr jede Laibung einzeln dämmen muss was sehr aufwendig wäre. Klar die Vorbaukästen werden ebenfalls teurer aber eventuell sind dadurch die Mehrkosten geringer.


    Was meint ihr? habt ihr noch Tipps oder könnt mich bei eins zwei Sachen aufklären?

  • Ich habe das bei mir genau so gemacht, sprich außen bündig gesetzt. Das hat den Vorteil, dass die Leibung außen nicht ganz so tief wird, gerade bei hohen Dämmstärken. Der Blendrahmen lässt sich später einfach überdämmen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man die Wärmebrücke an der Fensterleibung vermeidet, oder zumindest deutlich reduziert.


    Ich glaube Bruno hatte mal Bilder mit dem Temperaturverlauf eingestellt. Setzt man die Fenster außen bündig und überdämmt den Fensterrahmen, dann wird die Oberflächentemperatur innen an der Leibung höher, die Gefahr von Kondensat sinkt.


    Richtig ist, dass man nach dem Einbau die Leibung innen quasi "neu" machen muss, und auch die (Innen)Fensterbank muss angepasst werden.


    Bei mir waren nur 5 Fenster gegen einen Anschlag gesetzt. Diesen habe ich vor Montage der Fenster abgetrennt, so dass die ursprüngliche Fenstergröße erhalten blieb. Ob man das macht, das hängt auch von der Fenstergröße ab, und ob man um jeden cm² kämpfen möchte.


    und Vorbaurolladenkasten zu nehmen welche wir auch überputzen können

    Das könnte bei 14cm Dämmstärke knapp werden, Kastenabmessungen beachten. Bei kleinen Fenstern mit "Mini-Rolladenpanzer" könnte es ausreichen, bei größeren Elementen, oder gar bodentiefen Fenstern (oder Balkontüren), klappt das vermutlich nicht. Wenn dann auch noch ein Insektenschutz-Rollo integriert sein soll, dann erst Recht nicht.


    Schau also vorher mal nach den notwendigen Abmessungen für einen Rolladenkasten, sehr wahrscheinlich hat sich dann das Thema schon erledigt.

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  • Genau. Es gibt ja nicht nur Dämmung in WLG040 sondern auch in 035 oder 032, und noch besser.

    14cm in WLG032 ergibt bereits einen U-Wert von 0,22W/m²K, und das Mauerwerk ist ja auch noch da, also zusammen wohl irgendwas um die 0,2W/m²K oder knapp darunter.

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  • Okay also etwas schwieriger (die untere Etage ist bewohnt und wollte so wenig Belastung wie möglich da rein bringen. Was durch die Anpassung der Leibung und Fensterbank natürlich schwieriger ist.


    Okay dann muss ich beim Fensterbauer nochmal nachhaken wie groß der Kasten an den jeweiligen Fenstern wäre. Sehr schade. Hätte das gerne versucht umzusetzen aber der Mehraufwand ist dann doch schon erheblich.

  • beim Fenstertausch muss man aufpassen keine Wärmebrücken zu erzeugen am Fensterrahmen..also am Anschluss zum Mauerwerk ...sonst kann es da später Tauwasser und Schimmel geben


    Warum die Fassade nicht gleichzeitig mit dem Fenstertausch dämmen ??


    2 Fliegen mit einer Klappe...und die neune Zuschüsse mitnehmen !!!

  • und


    Passt das?


    Habe gerade ein Haus saniert (bzw. ist noch nicht ganz fertig). Der Energieberater kam auf mind. 16cm WDVS. Am Ende mussten es dann sogar 18cm werden um die Rollokästen unterzubringen (siehe hierzu auch #3!).

    Was und ???


    die 14 cm sind um auf den passenden Wert zu kommen, ohne Berücksichtigung der Rollladenkasten ob die darunter passen.

  • Okay also etwas schwieriger (die untere Etage ist bewohnt und wollte so wenig Belastung wie möglich da rein bringen. Was durch die Anpassung der Leibung und Fensterbank natürlich schwieriger ist.

    Da muss man überlegen, ob Schritt für Schritt, oder halt 2 oder 3 Tage Chaos.


    Beachte noch, die neuen Fenster sind mit höchster Wahrscheinlichkeit tiefer als die alten Fenster. Je nach Profil sind die heute 70-80mm. Wenn jetzt innen die Fensterbank an den Rahmen gesetzt ist, und außen ist der Anschlag, dann muss man sich sowieso etws einfallen lassen. Eine Lösung ist, dass unten am Fenster ein Fensterbankprofil eingesetzt wird, so dass das eigentliche Fenster dann auf der Innenfensterbank sitzt. Zudem wird das Fenster etwas schmäler gewählt, so dass es etwas über die vorhandene Innenleibung nach innen steht. Der entstandene Zwischenraum wird dann ausgefüllt (meist Montageschaum). Knackpunkt, die innere Dichtebene, die sollte nicht vergessen werden.

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  • Naja werden aber sicher mehr als 2-3 Tage wenn der Rollladenkasten auch noch rausgekloppt werden muss und alles vorher neu verputzt werden sollte dann.

    Wenn das Haus leer stehen würde, würde ich nicht lange überlegen.


    Ich habe mal versucht den aktuellen Zustand zu zeichnen.


    Möglichkeit 1: wäre alles so zu lassen wie es ist nur einmal in neu (Fenster, Rolladenpanzer, Rolladenführung etc. und dann 14 cm Dämmung (+Putz, Kleber, Armierung) aufzubringen.


    Vorteil:

    - Keine Umbaumaßnahmen am Mauerwerk

    - Fensterpreise sind am günstigsten

    Nachteil:

    - Wärmebrücken Mauerkasten

    - Fenster werden etwas kleiner aufgrund der Laibungsdämmung (die Blenden der Fensterrahmen werden größer?!)

    - Laibungstiefe wird 24cm sein



    Möglichkeit 2: Fenster an der Position belassen und statt dem Mauerkasten einen Vorbaurollladenkasten zu montieren welcher gedämmt bzw verputzt wird


    Vorteil:

    - keine Wärmebrücken am Rollladenkasten

    - Keine Umbaumaßnahmen am Mauerwerk

    Nachteil:

    - Preis für Rollladenvorbaukasten ist höher

    - Fenster wird etwas kleiner (zumindest oben für den Kasten)

    - Laibungstiefe wird 24cm sein


    Möglichkeit 3: Die Laibung außen wird abgestemmt und verputzt, das Fenster wandern soweit es geht nach außen und ein Vorbaukasten wird montiert.

    Vorteil:

    - Keine Wärmebrücken am Rollladenkasten

    - Fenster hat für Dämmung eine optimale Position

    - Laibungstiefe wird verringert (Vielleicht nur noch ca. 16cm?!)

    Nachteil:

    - Preis für Rollladenvorbaukasten ist höher

    - Fenster wird etwas kleiner (zumindest oben für den Kasten)

    - Umbaumaßnahmen am Mauerwerk (abschlagen und verputzen, falls das mit eingebautem Fenster überhaupt geht????)


    Möglichkeit 4: aFensterlaibung abschlagen und Mauerkasten rausschlagen und ein Fenster nach vorne setzen mit Aufsatzkasten. Dazu habe ich jetzt kein Bild gemacht. Wäre die aufwendigste aber beste Lösung.


    Das sind die Möglichkeiten die mir im Kopf schwirren. Wenn irgendwas nicht passt dann sagt es bitte.

    Oder wenn es noch eine andere Möglichkeit gibt. Wie gesagt die Möglichkeit 4 wäre die schönste aber es ist eben eine Etage bei der es aktuell nicht möglich ist.

    Vielleicht ändert sich das noch zum Jahresende aber das ist definitiv nicht sicher und noch ein Jahr wollen und können wir nicht warten.

  • wenn der Rollladenkasten auch noch rausgekloppt werden muss

    Warum sollte man den raus klopfen? Bei einem Vorbaurolladen bleibt der alte Kasten drin. Rolladenpanzer, Welle entfernen, Kasten mit Mineralwolle füllen, fertig. Der Vorbaurolladen wird dann von außen befestigt.

    Nur wenn man mit aller Gewalt einen Aufsatzrolladen montieren möchte, warum auch immer, dann ist der alte Kasten natürlich im Weg, oder die Fensterhöhe reduziert sich erheblich.


    Schwieriger wird es bei der Montage breiter Fenster, da man diese dann oben mit Siemens Luftankern befestigen müsste. Wer keine Siemens Luftanker hat der muss sich etwas basteln. Ich habe dazu ein Stück Holz, 60x60 (0der 80x80?) in den Kasten gesetzt und stirnseitig verschraubt. Daran dann das Fenster fixiert. Dieser Befestigungspunkt muss nichts "tragen" sondern nur das Fenster an der Oberseite horizontal fixieren (wichtig an Pfosten der Fenster usw.).

    Es gibt dafür auch fertige Lösungen, und diese Befestigung ist auch bei Aufsatzrolläden wichtig, das wird aber in der Praxis oft ignoriert, selbst bei Elementen mit 3m Breite. Später wundern sich die Leute, warum beim Öffnen der Flügel das komplette Fenster wackelt.



    Möglichkeit 1: wäre

    Bedenke was ich oben zur Profiltiefe geschrieben habe.


    Ich weiß nicht, warum Du Dich so an den Aufsatzkästen festgebissen hast. Ob die wirklich günstiger werden, das steht noch in den Sternen. Es gibt ja einschlägige Anbieter bei denen man sich online Preise berechnen kann. Damit hat man schon einmal eine Richtschnur.


    Ein Vorbaurolladen hat in meinen Augen nur 2 Nachteile:


    1. Kastenabmessungen, bei geringer Dämmstärke kann man ihn nicht überputzen

    2. Wartung/Reparaturen von innen schwieriger


    Bedenke bei Deinen Möglichkeiten auch die Führungsschienen des Rolladens. Bei Deiner Möglichkeit 2 läuft die Führungsschiene unter Umständen vor der Fensterscheibe (je nach Rahmenprofilbreite), so dass man die neuen Fenster mit einer Verbreiterung montieren sollte. DIe Blendrahmen haben außen oftmals nur eine Breite von ca. 60mm. Wenn davon dann 30mm hinter dem Anschlag verschwinden, je nach Leibungsdämmung auch etwas mehr, dann dürfen die Führungsschienen nicht zu breit werden, sonst sieht man die von innen, und von außen ist der Blendrahmen seitlich gar nicht mehr sichtbar (komplett durch die Schiene überdeckt). Das habe ich zwar auch schon so gesehen, montiert von "Fachleuten", finde ich aber optisch nicht so prickelnd.


    Bevor man hier aber weiter in Details geht braucht man Maße. Man kann jetzt zwar grundsätzliche Dinge zur Montage diskutieren, aber wie so oft steckt der Teufel im Detail.

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  • Mit dem rausklopfen meinte ich die Aufsatzkästen.


    Zu dem Thema der Tiefe der neuen Fenster wäre ja nur problematisch wenn man die Fensterbänke drin lassen würde oder ? es sollen außen wie innen und oben wie unten in der Wohnung neue Fensterbänke eingesetzt werden. Oder wo sollte es da jetzt problematisch werden?


    Naja es ging eben darum das ich bei den Aufsatzkästen diese nicht sehe wie ich es bei den Vorbaukästen sehen würde. Was wir persönlich absolut nicht schön finden (da die Fenster Anthrazit und die Fassade Weiß wird).


    Naja aber bei der Möglichkeit 2 wäre die Führungsschiene doch absolut identisch dort wo sie aktuell auch ist ?! und vor die Führungsschiene kommt die Laibungsdämmung. Oder kannst du es mal aufzeichnen wie du es meinst?

  • Sag mal, wie wäre es mit einer umfassenden Planung für Deinen Umbau?

    Sag mal was spricht dagegen das jemand der nicht vom Fach ist und sich einfach Rat einholen möchte und sich selbst ein eigenes Bild machen möchte?


    Ich habe einen Energieberater und auch einige Fensterbauer hier gehabt. Ich könnte alles so lassen wie es ist und einfach 1 zu 1 tauschen von den Positionen und den Kasten dämmen. Ich möchte selbst aber verstehen ob es nicht doch eine andere Möglichkeit gibt.


    Aber vielleicht kannst du ja eine umfassende Planung übernehmen und mir die Lösung meines Problems bringen.

    I

  • So funktioniert Planung nicht. Stilles Kämmelein und dann - tata- die Lösung. Und scheinbar haben Dein Energieberater und Deine Fensterbauer wohl keine Dir genehme Lösung oder scheinen für Lösungen nicht (ausreichend) bezahlt werden oder es zumindest glauben.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • es sollen außen wie innen und oben wie unten in der Wohnung neue Fensterbänke eingesetzt werden.

    Dann ist das kein Problem mit der Profiltiefe.

    Leibung innen beachten.


    Naja es ging eben darum das ich bei den Aufsatzkästen diese nicht sehe wie ich es bei den Vorbaukästen sehen würde. Was wir persönlich absolut nicht schön finden (da die Fenster Anthrazit und die Fassade Weiß wird).

    Bei einem Aufsatzkasten ist nun mal der alte Rolladenkasten im Weg. Den kann man nicht so einfach ausbauen.


    Wenn es wegen der Optik ist, Vorbaurolladen bekommt man in allen Farben, auch anthrazit oder weiß. Das weiß wird aber nie exakt zur Fassade passen. Deswegen Kontrast(farbe).


    Welche Möglichkeiten es gibt, das kann man jetzt nicht sagen, dazu fehlen ja Infos zu den Maßen.

    Bei einer 14cm Dämmung lassen sich Vorbaurolladenkästen montieren, die für eine Fensterhöhe bis ca. 1,50m geeignet sind, und die dann auch verputzt werden können (40er Welle, Mini-Panzer.) Für bodentiefe Fenster oder Türen braucht es dann schon eine Nummer größer. Die passen dann noch ziemlich genau zu einer 16er Dämmung.


    Mit Insektenschutzrollo dann wieder eine Numer größer. die würde dann noch zu einer 18er Dämmung passen und könnte verputzt werden.


    Wenn der Rolladenkasten unbedingt in der Mauer verschwinden soll, dann könnte man auch darüber nachdenken, den alten Kasten zu erhalten. Evtl. Behang und Führungsschienen ersetzen (Optik) und den alten Kasten besser dämmen. Das wäre auch eine Option über die man zumindest mal nachdenken könnte. Dann kann man das Fenster halt nicht exakt bündig mit der Außenkante setzen, und die Leibungstiefe außen vergrößert sich. Um wieviel genau, das müsste man einmal ausmessen.


    Es gibt viele Wege nach Rom.

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  • Der Aufsatzkasten ist in meinen Augen auch raus. Wollte damit nur verdeutlichen das es aus meiner Sicht die perfekte Lösung wäre. Was aber auch die Umstände zulassen müssten.


    Ich kann ja gern mal ein Fenster komplett ausmessen.

    Insektenschutzrollo fand ich auch mal gut die Idee aber ist wie du schon sagst ein Platzproblem. Dann Greif ich doch zu den nachträglichen Lösungen.


    Bei deinem letzten Punkt meinst du das das Fenster an der aktuell Position bleibt und einfach getauscht wird, der Panzer und die Führungsschienen getauscht werden und der Kasten gedämmt wird. Also so wie von mir die Möglichkeit 1 beschrieben?


    Definitiv, ich bin eben jemand der sich natürlich auf die Firmen und den Berater verlassen muss aber möchte es am Ende auch selbst verstehen und wissen warum man nicht einen anderen Weg gewählt hat sondern den anderen. Ich nehme einfach nicht gerne Sachen einfach hin ohne sie zu hinterfragen und verstehen zu wollen.

  • So funktioniert Planung nicht. Stilles Kämmelein und dann - tata- die Lösung. Und scheinbar haben Dein Energieberater und Deine Fensterbauer wohl keine Dir genehme Lösung oder scheinen für Lösungen nicht (ausreichend) bezahlt werden oder es zumindest glauben.

    Darum geht es doch gar nicht.

    Ich sehe ein Forum eben auch dazu um mir etwas Wissen anzueignen, Erfahrungen zu hören und weitergeben zu können.


    Ich habe NIE gesagt das sie nicht ausreichend oder überhaupt bezahlt werden!!!


    Ich möchte wie im vorherigen Beitrag geschrieben verstehen warum und wieso und es nicht einfach nur hinnehmen. Ich dachte das soll man auch wenn man baut? Also was mache ich gerade falsch in deinen Augen? Weil ich es nicht blind hinnehme was mir diese zwei Personen erzählen?

    Natürlich kann alles korrekt sein und stimmen, aber ich möchte selbst wissen und verstehen wieso dieser Weg und nicht ein anderer.


    Habe nie verlangt das mir hier jemand DIE Lösung präsentiert und sagt das ist der richtige Weg. Ich möchte einfach Tipps und Erfahrungen hören und es verstehen.

  • Doch - genau darum geht es. Bei einer vernünftigen Planung hätten Dir Enegieberater/Fensterbauer gesagt: So, dann sind die Fenster kleiner, oder so, das macht Lärm, Dreck und Kosten.

    Deine Fragen hier (nicht nur diese) hinterlassen den Eindruck von plan(ungs)losem Chaos, nicht von interessenbedingtem Hinterfragen.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Bei deinem letzten Punkt meinst du das das Fenster an der aktuell Position bleibt und einfach getauscht wird, der Panzer und die Führungsschienen getauscht werden und der Kasten gedämmt wird. Also so wie von mir die Möglichkeit 1 beschrieben?

    Ja.

    Du schreibst Leibungstiefe 24cm, was erst einmal zu überprüfen wäre. Wenn Du mit 14cm Dämmung rechnest, dann hättest Du jetzt eine Leibungstiefe von etwa 9-10cm. Das könnte sein, muss aber nicht. Bei diesen Rolladenkästen lief der Behang oftmals relativ nahe an der Außenkante des Mauerwerks abwärts. Die Führungsschiene war in der Leibung oder mit einer Leiste am Blendrahmen verschraubt und das Fenster saß mehr oder weniger direkt hinter dem Rolladenbehang. Da gab es dann keinen echten "Anschlag" von x cm, das war mehr ein bisschen Putz und die Führungsschiene. Mit Außenputz ergab sich dann eher eine Leibungstiefe außen um die 4-5cm. Rechnet man hier nun die Dämmung hinzu, dann wären es zukünftig eher 20cm Leibungstiefe und nicht 24cm. 4cm können gerade bei "normalen" Fenstergrößen schon sehr viel ausmachen. (Optik, Lichteinfall)


    Deine Zeichnungen zeigen vereinfacht einige Möglichkeiten, aber niemand weiß, ob das wirklich so klappt wie gezeichnet, denn alle Maße fehlen, und maßstabsgerecht ist die Zeichnung ja auch nicht, Man kann also munter spekulieren, und auch Ideen einbringen, aber ob das wirklich so möglich ist, das steht in den Sternen.


    Ich glaube mich an ein Bild von Deinem Haus zu erinnern, da sah es nicht so aus, als wäre die Leibung wirklich so tief. Das kann natürlich täuschen.

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  • Doch - genau darum geht es. Bei einer vernünftigen Planung hätten Dir Enegieberater/Fensterbauer gesagt: So, dann sind die Fenster kleiner, oder so, das macht Lärm, Dreck und Kosten.

    Deine Fragen hier (nicht nur diese) hinterlassen den Eindruck von plan(ungs)losem Chaos, nicht von interessenbedingtem Hinterfragen.

    Natürlich haben sie auch Hinweise gegeben und teilweise Ideen aufgebracht. Aber manchmal fallen einem eben auch später noch einige Themen ein. Und dennoch möchte ich auch einfach Erfahrung von Dritten mir einholen oder spricht etwas dagegen? Ansonsten bräuchte man das Forum ja nicht, da man nur auf den Planer/Berater oder Bauer hört. Wozu also noch andere Leute fragen?


    Ja ich habe keinen Bauplaner oder Architekten, finde persönlich auch das man das nicht immer braucht. Wenn man technisch absolut null Verständnis hat oder auch absolut kein Interesse bzw. ein Anbau oder größere Themen dann sollte man solche Leute mit einbeziehen. Es gibt solche Leute wie dich (und das ist jetzt nicht abwertend gemeint) die einfach der Meinung sind man kann eine Sanierung nicht ohne einen Planer oder Architekten durchführen. Ist ja deine Meinung und muss man akzeptieren.


    Aber das selbe kann man jetzt auch auf andere Bereiche übertragen, restaurieren eines Oldtimer, sollte also auch nur mit einem KFZ-Meister durchgeführt werden? Da ohne einen vom Fach ist das alles planlos?


    Ich habe weder irgendwas bisher entschieden noch sonst was, ich sammle Informationen aus div. Quellen (Berater, Internetsuche, Forum, Bekannte usw.) und aus diesen Informationen treffe ich am ende eine Entscheidung die für mich Glaubhaft ist, die ich verstehe und bei der ich ein gutes Gefühl habe. Natürlich hat ein die Aussage von einem Energieberater eine ganz andere Gewichtung wie die aus einer Google Suche.


    Aber zumindest von deiner Seite aus ist es ein Fehler sich Schlau zu machen, Ideen und Tipps sich einzuholen. Denn das ist direkt Planloses Chaos.


    R.B. hat mir auch Kritik gegeben das man es nicht einfach sagen kann was gut ist oder was eine Lösung ist. Aber er hat gute Tipps gegeben was dafür nötig ist um zu dem Thema überhaupt etwas zu sagen (wie z.B Maße).

  • Okay danke. Ja das mit den 24cm stimmt das es eher pauschal gesagt ist. Bei einem Fenster war die Laibung (ab der Führungsschiene) ca. 5cm und auf der anderer Seite des Hauses war sie 8cm tief. Daher hab ich von den 8cm die 14 cm Dämmung mit draufgerechnet.


    Ich kann ja mal versuchen soweit ich es kann das Fenster auszumessen bzw. die Laibungen und auch Maßstabsgerecht es zu zeichnen ;-)


    Danke aber dennoch

  • Doch - genau darum geht es. Bei einer vernünftigen Planung hätten Dir Enegieberater/Fensterbauer gesagt: So, dann sind die Fenster kleiner, oder so, das macht Lärm, Dreck und Kosten.

    Deine Fragen hier (nicht nur diese) hinterlassen den Eindruck von plan(ungs)losem Chaos, nicht von interessenbedingtem Hinterfragen.

    Aber wie dein Motto ja ist ,,Meine Beiträge sind Meinungsäußerungen" hast du ja recht ;)

  • Es gibt solche Leute wie dich (und das ist jetzt nicht abwertend gemeint) die einfach der Meinung sind man kann eine Sanierung nicht ohne einen Planer oder Architekten durchführen. Ist ja deine Meinung und muss man akzeptieren.

    Was würdest Du sagen, wenn Dein Chef und die Produktions Mitarbeiter(innen) sagen würden - Qualitätssicherung - so ein Blödsinn. Einfach gute Arbeit machen, das reicht.?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ich kann ja mal versuchen soweit ich es kann das Fenster auszumessen bzw. die Laibungen und auch Maßstabsgerecht es zu zeichnen ;-)


    Maßstabsgerecht zeichnen brauchst Du nicht, aber man muss halt die Maße sehen/erkennen. Ich glaube schon, dass die Experten hier sich vorstellen können, was 3cm oder 5cm sind.


    Wenn auf einer Seite des Hauses die Leibung 8cm tief war, dann kann das mehrere Gründe haben. Evtl. wurden die Fenster dort tatsächlich gegen einen Anschlag gesetzt. Oder aus anderen Gründen nach innen gerückt. Das könnte dann von Vorteil sein, weil die neuen Fensterrahmen ja aus stärkeren Profilen bestehen wie das früher der Fall war.

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  • Was würdest Du sagen, wenn Dein Chef und die Produktions Mitarbeiter(innen) sagen würden - Qualitätssicherung - so ein Blödsinn. Einfach gute Arbeit machen, das reicht.?

    Ich muss als Qualitätssicherer nicht dauernd daneben stehen und bei jedem neuen Mitarbeiter dabei sein der angelernt wird. Dafür gibt es Vorgaben und Richtlinien und die Erfahrung der anderen Mitarbeiter. Und ich fühl mich auch sicher nicht angegriffen wenn mich ein Kollege fragt wieso er denn das Maß in dem Prüfrhythmus messen muss und wieso in einer anderen Abteilung die Kollegen nur einmal am Tag messen müssen, das freut mich sogar! Denn das zeigt das er nicht einfach nur stumpf drauf los arbeitet sondern sich dafür interessiert und auch darüber nachdenkt. Aber bei dir müssten die Mitarbeiter den Kopf ausschalten und einfach nur das tun was dort steht und bloß keinen Gedanken verschwenden warum er das so tun und ob es sinnvoll ist.


    Also können Leute die sich keinen Architekten leisten können keine Sanierung durchführen und sollten doch lieber in Mietswohnungen bleiben?

    Also stimmst du zu eine Restaurierung eines Oldtimers kann niemals ohne einen KFZ-Meister der das begleitet oder ausführt durchgeführt werden?

    Dann lässt du deine Reifen hoffentlich immer in einer Fachwerkstatt wechseln und NIEMALS selbst oder der Ölwechsel? Denn wozu sonst eine Werkstatt mit Fachpersonal wenn man es eh selbst kann?


    Ich sage ja nicht das man so jemanden niemals braucht. Aber du sagst ja das keine Umbau arbeiten ohne einen Planer/Architekten durchgeführt werden sollten. Und das die Leute sich bloß nicht selbst informieren sollen sondern einfach Blind auf den Planer/Architekten vertrauen sollen.

  • Maßstabsgerecht zeichnen brauchst Du nicht, aber man muss halt die Maße sehen/erkennen. Ich glaube schon, dass die Experten hier sich vorstellen können, was 3cm oder 5cm sind.


    Wenn auf einer Seite des Hauses die Leibung 8cm tief war, dann kann das mehrere Gründe haben. Evtl. wurden die Fenster dort tatsächlich gegen einen Anschlag gesetzt. Oder aus anderen Gründen nach innen gerückt. Das könnte dann von Vorteil sein, weil die neuen Fensterrahmen ja aus stärkeren Profilen bestehen wie das früher der Fall war.

    Habe es mal versucht zu messen. Weiß nicht ob ich alle Maße jetzt drauf habe um überhaupt was abzuschätzen? Wenn nein was wären noch wichtige Maße?


    Wieso von Vorteil?


  • Wieso von Vorteil?

    Weil man dann das tiefere Profil einfacher einsetzen kann, ohne dass man die Innenleibung nacharbeiten muss oder die Vorderkante des Rahmens unter dem Rolladenbehang zu liegen kommt.


    Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du aktuell zwischen Fensterrahmen und Führungsschiene 3,7cm "Luft". Das Fenster sitzt wohl nicht gegen einen gemauerten Anschlag sondern nur gegen "Putz" (beidseitig um die 2 cm?). Wenn das neue Fenster mit einem sagen wir mal 2cm stärkeren Profil eingesetzt würde, dann läuft der Rolladen weiterhin vor dem Fenster abwärts, ohne dass man an der Innenfensterbank oder Innenleibung viel nacharbeiten müsste.

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  • Also das quasi hinter der Blende "Luft" ist.

    Aber die neue Rollladenführung würde ja auch breiter als jetzt mit 2cm werden wenn ich das richtig verstanden habe bzw. gesehen habe?