Asbest unter Poolplane?!

  • Hallo!

    Ich bin gerade dabei unseren schon ewig stillgelegten Pool zu "beseitigen" und habe unter der Poolplane eine Art Dämmmaterial vorgefunden, nur am Boden nicht an den Poolwänden. Ich wohne in einem Fertighaus BJ 1980, wobei der Hersteller schriftlich versichert hat, dass in den Häusern diesen Baujahres und dieser Bauart kein Asbest mehr verbaut wurde. Allerdings war der Pool ein "Extra" also vertrau ich dieser Aussage eher nicht. Da zwischen die Plane und dem Mauerwerk Wasser gedrungen ist, sind die Matten komplett feucht. Man kann sie wie einen Schwamm auswringen. Allerdings gibt es ein paar wenige Stellen, die trocken sind und da sieht mir das Zeug schon sehr verdächtig aus. Für mich sieht das aber ehrlich gesagt eher aus, wie eine 40 Jahre alte Schaumstoffmatte, die eben in die Jahre gekommen ist. Ich wüsste auch nicht, warum man an dieser Stelle, Asbest verlegt haben sollte, aber ich dachte, ich frag trotzdem mal, bevor ich mit den Arbeiten fortfahre. Für eure Antworten im Voraus vielen Dank!


    Viele Grüße aus Berlin

  • . Ich wüsste auch nicht, warum man an dieser Stelle, Asbest verlegt haben sollte

    ich auch nicht .


    wie heute kam unter schwimmbadfolien ein vlies zum schutz der folie vor beschädigungen durch unebenheiten der wände .


    wie heute wurde dieses aus geschrederten alttextilien gepresst . nur war damals wahrscheinlich der anteil der naturfasern etwas höher als heute .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Danke Dir schon mal für diese Antwort. Das mit dem Vlies hört sich für mich logisch an, nur bei der Konsistenz und den Fasern zusammen mit der gräulichen Farbe will ich dennoch vorsichtig sein. Gibt es noch weitere Fachkundige, die zu diesem Thema etwas beitragen können? Vielen Dank!

  • Gibt es noch weitere Fachkundige

    :eek:

    ich denke , dass das velegen von gefühlt 20 km² schutzvlies mich schon etwas fachkundig macht .


    asbestfasern im schutzvlies sind ungefähr so sinnvoll , wie ein nagel im auge ....

    bei einem wirrgewebe/pressgewebe>vlies können asbestfasern keinerlei funktion erfüllen .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • haha, das sollte keine Herabwürdigung deiner Kenntnisse sein :) Entschuldige! Es gibt halt andere Stimmen, die mir geraten haben, davon mal eine Probe wegzuschicken und ich bin da eigentlich eher bei dir und frage mich, ob ich mir das sparen kann!

  • und noch etwas :

    aus wikki

    Faserdurchmesser < 3 µm

    wer sowas deutlich als graue fasern im ausgewrungenen klumpen irgenwelcher textilreste erkennen kann , der hat bessere augen als der sprichwörtliche adler

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Das war aus einem anderen Forum! Er stimmte mit deiner Meinung auch grundsätzlich überein, aber dann kam halt noch dieses undankbare: "Wer ganz sicher sein will, schickt es eben ein..."

  • wer sicher sein will , setzt sich sogar im haus einen helm auf , es könnte ja sein , dass ein meteorit das dach durchschlägt .....:yeah::lach::D

    Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun. Es geht hier nicht darum, mögliche noch bestehende sehr kleine Risiken noch weiter zu minimieren, sondern darum, eine sichere Aussage über eine bestimmte Eigenschaft eines Gegenstandes zu erhalten. Wie willst Du etwas sicher beurteilen, ohne es genau genug angeschaut (= untersucht, gemessen ...) zu haben? Ich könnte das nicht. Aber: Sicherheit ist immer teurer als ein größeres Restrisiko. Aber ist ein Restrisiko immer schlimm? (Zwei meiner interessantesten Gutachten drehten sich darum, dass alle vorherigen Untersuchungen extrem oberflächlich waren und für sie eben nicht gemessen wurde. Deren Aussagen waren mit weitreichenden Folgen deswegen komplett falsch.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • wir könnten hier ja jetzt anfangen über eine mögliche sinnhaftigkeit eines möglichen beimischen von asbestfasern in eine folienunterlage aus den 80er jahren zu philosophieren .


    müssen wir aber nicht .


    ausserdem hatte ich einen haufen smileys gesetzt .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Wer absolute Sicherheit möchte, der müsste Proben an mehrere Prüfstellen schicken, denn ein Labor kann auch mal Fehler machen.

    Wieviel Sicherheit braucht man? 10% oder 50% oder 99,9999% ? Oder die berühmte "mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit"?


    Würde mein Leben davon abhängen, dann wäre ich bestrebt eine möglicht hohe Sicherheit zu erreichen, aber so? Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich beim Buddeln Schimmelsporen einatme und daran erkranke, um ein Vielfaches höher.

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    .

  • wir könnten hier ja jetzt anfangen über eine mögliche sinnhaftigkeit eines möglichen beimischen von asbestfasern in eine folienunterlage aus den 80er jahren zu philosophieren .

    brauchen wir nicht, denn wie ich schon schrieb:

    - auch wenn ich wasweissich da durchaus vertrauen würde.

    :thumbsup:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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