Ausführung dampfsperre und Zwischensparrendämmung

  • Hallo, wir haben unser Haus in Bungalow stil um eine Etage erweitert und wollen uns jetzt an den Dachausbau machen.


    Es handelt sich um ein Pfettendach mit Ziegel Eindeckung. Darunter befindet sich eine Holzweichfaserplatte als Aufsparrendämmung. Da das Gewerk hier so schlampig gearbeitet hat (das einzige was wir haben machen lassen🙄), dass an vielen Stellen Fehlstellen waren haben wir uns zusätzlich noch für die Verlegung einer eigentlich nicht erforderliche Unterspannbahn entschieden.


    Jetzt sind wir uns nicht ganz sicher, wie die korrekte Ausführung der Zwischensparrendämmung und Dampfbremse aussieht. Nach Recherche im Netz findet man widersprüchliche Aussagen. Ich habe dazu mal 3 Varianten aufgezeichnet und angehangen.


    Vielleicht ist ja hier jemand dabei der konstruktiv helfen kann.


    Würde mich freuen.


    Lg

  • Variante 1: meistens gut

    Variante 2: kann man machen, wenn Material übrig ist ;) (überspitzt formuliert)

    Variante 3: möglich, aber mit viel Detailarbeit verbunden und daher i.d.R. eher nicht so günstig...


    aber: man muss alle Randbedingungen, die Baustelle und den Bauherrn kennen, um eine abschließende Emfpehlung abzugeben...

  • ich denke Variante 1 ist für die Ausführung der luftdichten Ebene am einfachsten. Der Anschluss an die Mittelpfetten erfolgt über dafür zugelassene Dichtungsmasse des entsprechend gewählten Herstellersystems.

  • Das klingt wie eine Ausschreibung eines planlosen Planers.

    Zitat von Marschbefehl des Offiziers an seine Leute

    Die Entfernung, die ich denke und die Richtung, die ich meine MARSCH

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Das klingt wie eine Ausschreibung eines planlosen Planers.

    In Bezug auf was? Könnten Sie ihre Aussage bitte erläutern? Wie würde eine vernünftige Planung in ihren Augen aussehen? Ohne konstruktive Kritik kann man mit solchen Aussagen leider recht wenig anfangen...


    Der Anschluss mit dichtmasse oder entsprechendem Klebeband ist doch Stand der Technik oder nicht?

  • Variante 1: meistens gut

    Variante 2: kann man machen, wenn Material übrig ist ;) (überspitzt formuliert)

    Variante 3: möglich, aber mit viel Detailarbeit verbunden und daher i.d.R. eher nicht so günstig...


    aber: man muss alle Randbedingungen, die Baustelle und den Bauherrn kennen, um eine abschließende Emfpehlung abzugeben...

    Vielen Dank für die Rückinfo. Inwiefern ist die Empfehlung für eine korrekte Ausführung von der Baustelle und dem Bauherren abhängig? Wie meinen sie das?


    Lg

  • Wie würde eine vernünftige Planung in ihren Augen aussehen? Ohne konstruktive Kritik kann man mit solchen Aussagen leider recht wenig anfangen...

    Eine vernünftige AUSSCHREIBUNG beschreibt die Anschlüsse nicht derart Wischiaschi, sondern sehr genau, Also z.B. Folie in Schlaufe legen, mittels lösemittelfreier, dauerelatischer Klebemasse ohne Anpresslatten o.ä. an die Pfetten, anschliesen, bis zum Abbinden lagesichern, Risse im Holz luftdicht schliessen. Usw. usw.

    Das basiert auf einer entsprechenden Planung. Und auf Wissen um die Ausführung.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen