Reinigung des Wassers in der Fußbodenheizung nötig?

  • augehend vom Bild dieses Themas: Thermostat Fußbodenheizung und Handtuchheizkörper


    Off-Topic:

    Der Teil wurde abgespaltet


    Boah, da sieht man ja was! Bei den Bildern ist das Wasser klar und es ist erkennbar, wie hoch es steht.




    Meine FBH Verteiler schauen hingegen absolut sch*** aus.



    Ob ich mal den Heizi frage, die zu tauschen und auch gleich das Wasser in der FBH?

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  • Vor 6 Jahren beim Bau. Sag recht schnell nicht schön aus. Ich werde meinen neuen Heiz fragen, dass er mal einen Blick darauf wirft.

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  • Lass da am Besten mal einen ran, der regelmäßig Großanlagen baut und wartet.

    Die kennen sich mit der Wasserchemie oft besser aus als ein kleiner Krauter.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Lass da am Besten mal einen ran, der regelmäßig Großanlagen baut und wartet.

    Die kennen sich mit der Wasserchemie oft besser aus als ein kleiner Krauter.

    Da dann ruf halt gleich im Labor an..... :nono:

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Ich kenn einen von hier, der Großanlagen macht. Erst mal frag ich meinen Heizi. Werde schon sehen, was er meint.

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  • Auf jeden Fall brauchst Du jemanden, der sich mit Heizungswasser- Management auskennt. Fürchte Dein Heizi ist da der Falsche, wenn ich mir das Ergebnis so anschaue... :(

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  • Sag recht schnell nicht schön aus.

    und wie sieht das Wasser aus?


    Es wäre denkbar, dass es zu einer Rekation kam, die zwischenzeitlich abgeschlossen ist.

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  • Es wäre denkbar, dass es zu einer Rekation kam, die zwischenzeitlich abgeschlossen ist.

    das hoffe ich mal sehr stark... für Anda und für mich....

    Ich habe ebenfalls 2 Röhrchen, die von Anfang an so ähnlich aussahen. Das hat sich aber in 5 Jahren nicht mehr verändert, und beim Entlüften aufgefangenes Wasser ist glasklar. Eingefüllt wurde Leitungswasser, ich glaube wir haben hier 14°dH.

  • Verbundrohr. Wobei da ja mit Handtuchheizkörper, WW-Speicher und Wärmetauscher der Fernwärmestation genug anderes Material mit dem Wasser in Berührung kommt.

    Der FBH-Verteiler ist übrigens exakt das selbe Modell wie bei Anda.

  • genug anderes Material mit dem Wasser in Berührung kommt.

    Das ist schon klar. Mir ging es um den nachträglichen Sauerstoffeintrag um eine Reaktion am Leben zu erhalten. Viele FBH Rohre sind "nach Norm" (DIN4726) sauerstoffdicht, aber um den Grenzwert zu erreichen, müssen sie nicht absolut sauerstoffdicht sein. Bei Verbundrohren kann man diesen Faktor aber ausschließen. Die Aluschicht ist "dicht".


    Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten, wie noch Sauerstoff eingetragen werden kann. Bei FBH werden halt gerne mal mehr als 1km Rohr verlegt, da kann man das nicht unberücksichtigt lassen. Da zirkulieren allein in der FBH ca. 100-150Liter Wasser, zzgl. Strangleitungen, Wärmetauscher, evtl. Pufferspeicher und was noch so alles verbaut ist. Die FBH Rohre stellen halt eine große Oberfläche dar.


    Je nach Rohr und Betriebsbedingungen entspricht der nachträgliche Sauerstoffeintrag einem Wert, der ansonsten nur bei einem mehrmaligen kompletten Wasseraustausch pro jahr auftreten würde. Trinkwasser enthält ca. 10g/m³ an Sauerstoff (temperaturabhängig).


    Mein Bauchbgefühl sagt mir, dass Anlagen mit Pufferspeicher besonders betroffen sind. Das ist aber nur ein Bauchgefühl aufgrund der wenigen Anlagen die ich kenne. Bei den Anlagen ohne Pufferspeicher (GBWT oder LWP) kam es nach Inbetriebnahme zur Verfärbungen, aber nach einigen Wochen war das Thema erledigt. Die Anlagen sind jetzt 5 bzw. knapp über 10 Jahre in Betrieb, und mir wäre nicht bekannt, dass es in der Zeit zu Problemen kam, oder dass sich die Verfärbungen verstärkt hätten. Deswegen vermute ich, dass die Reaktion nach einigen Wochen abgeschlossen war (Sauerstoff war verbraucht), und durch das Material selbst so gut wie kein zusätzlicher Sauerstof eingetragen wurde.

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  • Also wenn meine FBH-Verteiler so aussähen, würde ich Panik bekommen. Liegt aber an den negativen Erfahrungen, die wir bereits gemacht haben. So schlimm sah es bei uns nämlich trotzdem nicht aus.

    Ich würde auf jeden Fall eine Wasseranalyse machen lassen und dann entscheiden, wie es weiter geht. Anda drücke ich die Daumen, dass es nicht so schlimm ist wie es aussieht.


    Auch bei uns war übrigens das Wasser, das aus dem Ablasshahn kam, glasklar. Trotzdem war es hoch korrosiv und hat letztlich die Anlage zerstört. Die FBH-Verteiler waren nur schwach rötlich gefärbt (ich nehme an irgendwo im Forum gibt es davon noch Fotos...)

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  • Ich hab auch diesen Heizkreisverteiler. Meine Röhrchen sind auch braun, aber nicht so krass. Ich mach heute Abend mal ein Foto zum Vergleich für dich.

    Bei mir wurde teils unbehandelt, teils behandelt eingefüllt.

    FBH ist Verbund, aber die Anschlussleitungen der WP Außeneinheit ist Gummi und das Nahwärmerohr ist Kunststoff..


    Für die Analyse war ich immer zu geizig.

    Muss mal was zapfen und messen.

    Danke fürs wachrütteln.

  • Mich hat eben der Thread davor wachgerüttelt. Ich hab ja beim Heiz auch etwas ins *** gegriffen. Zumindest was ein paar Punkte anbelangt. Unter anderem deswegen habe ich jetzt einen anderen


    Achja: Wir haben 12-13 dH. Kann ich mir fast gar nicht vorstellen. Hätte auf mehr getippt. Den Wasserkocher muss ich wöchentlich entkalken. Der darf aber täglich ca. 3 l Wasser erhitzen.

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  • Achja: Wir haben 12-13 dH.

    Wir haben 6,4° dH. Gemischt, 80% Eigenwasser, 20% aus Bodenseeversorgung. Meinen TW Speicher habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gerinigt, nachdem es nie etwas zu reinigen gab.

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  • Den Wasserkocher muss ich wöchentlich entkalken. Der darf aber täglich ca. 3 l Wasser erhitzen.

    Ich nehme an, auch kochen, d.h. verdampfen, was in einer (geschlossenen) Heizungsanlage wohl nicht passieren sollte. Dabei scheiden sich natürlich die gelösten Mineralien unmittelbar ab.

  • Über den dicken Daumen gepeilt, fällt ab ca. 60°C Wassertemperatur Kalk aus. Bei niedrigeren Temperaturen ist die anfallende Kalkmenge so gering, dass man sie an sich ignorieren kann. Hohe Wassertemperaturen fördern somit die Kalkbildung, inbesondere an den Wärmetauschern, wo üblicherweise die höchste Temperatur herrscht.

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  • also ich würde ganz schön am Rad drehen, wenn mein FBH Wasser so wie bei Anda aussehen würde.


    Jetzt muss ich mal blöd fragen: welcher WE hängt denn da jeweils hinten dran?

    Sir hat WP, Rose auch soweit ich das noch im Kopf habe, Anda auch?


    Das sieht man ja öfter, aber gefühlt würde ich jetzt sagen: im jungen Neubau eher/nur bei WP als WE. Kann das sein, dass da bei WP andere Materialübergänge stattfinden oder eher Sauerstoff eingetragen wird?

  • Anda hat GBWT ( Gasbrennwerttherme)

    Ich hab das mit der Wasserhärte nur info halber hinzugefügt.

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  • Nachdem Speicher und WP im Juni/August 2018 getauscht und das System komplett mit Osmosewasser gespült wurde, sieht es bei uns jetzt aktuell so aus:



    Wir haben jetzt eine WP mit Direktkondensation, d.h. das Heizungswasser läuft nicht mehr durch die Wärmetauscher.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Na das sind zwei Unterschiede. :thumbsup:


    Rose24 war das nicht 2019?


    Man darf natürlich nicht pauschal nach den Schaugläsern gehen.

    Aber es gibt einen Hinweis.

    Wenn eine altanlage mal Korrosion hatte, bekommt man nicht immer die Schaugläßer wieder sauber, auser man investiert in neue.

    Wichtig ist aber, das die Durchflußanzeiger funktionieren.


    Will man erfahren ob der Heizungsfachbetrieb Ahnung davon hat was man mit dem Heizungswasser machen sollte, muss man nur fragen wie er das macht.

    "Nur füllen" ist die schlechteste Antwort.

    "(Spülen) + Füllen mit enthärteten oder VE Wasser + Korrosionsschutz + Nachkontrolle nach paar Wochen" ist die beste.

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