Entsorgung von Baumaterialien/Bauschutt

  • Hallo zusammen,


    meine Frage bezieht sich auf die Entsorgung bei der Sanierung. Habe schon diverse Containerunternehmen angerufen und Preise eingeholt.


    Habe bisher erfahren das es mineralischen Bauschutt (Fliesen, Beton, Keramik etc.) gibt und einen Container und ein Container für Baumischabfall (wo bis auf gefährliche Schadstoffe auch Holz und brennbare Materialien rein dürften).


    Jetzt bieten einige Unternehmen an das ganze in "Tonnen" zu berechnen und andere rechnen nach "cbm" ab.

    Da der Baumischabfall doch recht teuer wollte ich mal Fragen was ihr meint, besser in das Angebot annehmen welches in Tonnen berechnet oder in cbm? Oder gleicht sich das fast aus?

    Reinkommen würden Tapeten, Spanplatten welche auf dem Boden liegen, Schilfrohrdecke mit Lehmputz, Türzargen, Türen und sowas.

  • Je besser getrennt, desto günstiger wird es im ganzen.


    Baumischabfall = Restmüll (so grob verglichen)

    Stroh bzw Schilfrohrdeckenputz ist Baumischabfall, so gut ich das noch weis... Holz und OSB und Co kann kostenlos sein, oder je nach Volumen oder Gewicht vom örtlichen Entsorger (Stadt) teilweise gratis sein. Haben aber keine Abholung...

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Das Volumen eines Containers lässt sich vereinbaren und kontrollieren (steht oft dran!), das Gewicht lässt sich nicht nachvollziehen und auch nicht, ob der gewogene Wagen tatsächlich direkt von Dir zur Deponie / Wiederaufbereitung gefahren ist.


    Getrennter Müll ist immer günstiger!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • das Gewicht lässt sich nicht nachvollziehen und auch nicht, ob der gewogene Wagen tatsächlich direkt von Dir zur Deponie / Wiederaufbereitung gefahren ist.

    so ein containerfahrer hat andere sorgen , als bei jedem container noch irgendwo vorbei zu fahren , um noch 200 kilo müll dazu zu mogeln .


    irgendwie finde ich es zum kotzen , dass jeder , der irgendwas mit bauen zu tun hat erstmal ein verbrecher zu sein hat.

    nur architekten sind die einzig ehrlichen ......:wall:


    und eine abrechnung nach gewicht ist ertmal eine saubere sache .


    und ein pauschalpreis nach behältervolumen kann , muss aber nicht vorteilhaft sein .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • so ein containerfahrer hat andere sorgen , als bei jedem container noch irgendwo vorbei zu fahren , um noch 200 kilo müll dazu zu mogeln .

    außerdem gibt es bei Abrechnung nach Gewicht einen Wiegeschein von der Deponie / Aufbereitungsanlage und da steht eine Uhrzeit drauf.


    Das einzige was sich evtl.! lohnen würde, wäre ein Auftrag nach m³ wenn man dicht packen kann und will, zum Beispiel bei Beton/Mauerwerk/Pflaster.


    Holzbauteile, GK-Platten, Deckenplatten etc. könnte man ggf.! besser nach Gewicht abrechnen, da hier ein dichtes Packen zu aufwändig wäre. Aber hier ggf. auf Stellungpauschalen für den Container achten.


    Oliver89

    Lass Dir auf jeden Fall die Einlieferungsnachweise mit der Rechnung mitschicken, damit Du die Entsorgungsnachweise hast.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Das Volumen eines Containers lässt sich vereinbaren und kontrollieren (steht oft dran!), das Gewicht lässt sich nicht nachvollziehen und auch nicht, ob der gewogene Wagen tatsächlich direkt von Dir zur Deponie / Wiederaufbereitung gefahren ist.

    Und das Volumen der Luft zwischen dem Müll wird mitgezahlt.


    So eng kann man den Bauschutt gar nicht in den Container "einbauen", dass die 7,5 m³, die die meist haben, auch voll ausgenutzt werden.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • irgendwie finde ich es zum kotzen , dass jeder , der irgendwas mit bauen zu tun hat erstmal ein verbrecher zu sein hat

    Hat das jemand geschrieben? Ich jedenfalls habe das weder geschrieben noch gemeint. Ich glaube immer an das Gute im Menschen! :thumbsup:


    Allerdings habe ich persönlich die kreativsten und gröbsten Versuche zur "Vermögensschädigung von Anderen in Bereicherungsabsicht, herbeigeführt durch eine Irrtum erregende Täuschung" im Bauwesen leider gerade bei der Abrechnung von Leistungen des Erdbaus, der Schadstoffsanierung und der Entsorgung von Materialien oder Schadstoffen erlebt. Das mag einfach nur Zufall gewesen sein und ich will es nicht verallgemeinern, aber genau so leider ist meine ganz persönliche und sicherlich nicht repräsentative Erfahrung.


    Ich habe allerdings in diesem Zusammenhang - und das ist meine eigentliche Motivation, die Abrechnung nach Volumen vorzuschlagen - vor allem mehrfach lange Debatten mit (privaten) Auftraggebern führen müssen, die es erst für eine sehr gute Idee hielten, abweichend von der VOB solche Leistungen nach Wiegeschein abzurechnen ("Das ist doch viel günstiger für uns!", Argumentation wie oben) und dann bei der Rechnungsprüfung plötzlich doch ganz erhebliche Zweifel bekamen:

    • War der Boden nicht beim Aushub nach einer Woche besonders nass gewesen?
    • Hatte es nicht unmittelbar vor Abfuhr der drei Container in der Nacht so stark geregnet?
    • Waren die Container nicht morgens abgeholt worden und die Wiegescheine waren alle zur selben zeit am späten Nachmittag gestempelt worden?

    und anfingen, entsprechende Belege nachzufordern oder den LKWs hinterher zu fahren oder, oder, oder ...


    Ich halte es deshalb für die konfliktärmste Art der Abrechnung, den gewerbespezifischen Abrechnungsregeln der VOB/C zu folgen und zwar bevorzugt ohne Volumen oder Masse am Fahrzeug ermitteln zu müssen. Und wenn es denn so sein soll eher nach Behältervolumen abzurechnen, weil ich als einfacher Bauleiter das gerade noch kontrollieren kann.

    nur architekten sind die einzig ehrlichen ......:wall:

    Na, na, die GaLaBauer sind doch auch die Guten! :thumbsup:


    Ob eine Abrechnung nach Masse oder nach Volumen für den AG günstiger ist, kann er doch vorher ausrechnen - wenn der die Preise kennt. Man kann 300 m2 Wandverkleidung auch einfach 300 m2 Wanndverkleidung sein lassen und nach Fläche abrechnen - und hat ein Problem weniger! :eek:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ihr könnt euch da so viel zoffen wie Ihr wollt.

    Grundsätzlich besteht immer die möglichkeit zu mogeln, wenn man nicht persönlich die Waage oder die Volumina bei Anlieferung sieht.

    Und wenn der Eigentümer nun nach tonnen abrechnen lässt und dabei vergisst die 200 Ltr die es morgen in den Container regnet, missachtet dann hat er das vielleicht vergessen zu berücksichtigen oder weis sehr genau wieviel Eimer mit wieviel kg er reingellert hat...

    Hallo?

    Realität komm zurück.

    Könnt Ihr etwas mehr in die Praxis zurückkommen? ja ? dann unterscheidet ob es ein Gesamtauftrag ist oder kleinmengen bzw einzelarbeiten.


    Auf dasThema bezogen ist nichtmal zwingend der Volumina bzw Tonnagepreis das Problem.

    Wohl eher die Kosten für Containerstellung und Tagesmiete.

    Bei uns kostet ein Containerstellen je nach Entfernung zwischen 40-70€ inkl 3 Tage Standmiete.

    Jeder weitere Tag kostet glaub so 1-2 Euro je Tag.

    Platz und Zeitmäßig wird der TE nicht alle Sorten auf einmal stellen lassen können und entsprechend Container für Container stellen und abholen lassen.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Je nach Abfallsorte kann Baumischabfall günstiger sein...


    Kleine Anekdote dazu:
    Ein Bekannter von mir handelt mit weißer Ware und hat daher recht häufig größere Mengen Styroporverpackungen, die er dann zur örtlichen Annahmestelle bringt. Bisher hat er immer seinen Anhänger sortenrein mi Styropor bepackt und für 50€ entsorgt. Beim letzten Mal fragte ihn die nette Dame an der Kasse mehrmals, ob wirklich nur Styropor auf dem Anhänger sei. Denn wenn noch z.B. Papier oder Altmetall auf dem Anhänger wäre, dann würde sie den Inhalt als Mischabfall deklarieren und es würde nur 10€ kosten. X/

    Seitdem bringt er Mischabfall zur Annahmestelle... :D

  • Das ist von Deponie zu Deponie unterschiedlich geregelt. Die Preislistelisten sind zwischenzeitlich so umfangreich, dass kaum noch jemand durchblickt.


    Denn wenn noch z.B. Papier oder Altmetall auf dem Anhänger wäre, dann würde sie den Inhalt als Mischabfall deklarieren und es würde nur 10€ kosten. X/

    Das ist aber kein Baumischabfall.


    Aber gerade bei der Entsorgung von EPS macht es bei uns einen riesigen Unterschied ob ein Privatmann Kleinmengen anliefert, oder ein Gewerbebetrieb mit einem ganzen Anhänger voll vor der Tür steht. In größeren Mengen kostet EPS ca. 950,- €/Tonne + MwSt. Bei Kleinmengen auf m³ abgerechnet, 25,- €/m³ (max. 8m³ pro Tag). Baumischabfall (mineralisch) typ. 250,- €/Tonne, Kleinmengen pauschal 50,- €. Baustellenabfall mineralisch, sortiert, geht auch für 70,- €/Tonne über die Waage.


    Papier und Metall werden anders behandelt, Anlieferung kostenfrei.

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  • Für 25,- €/t kriegst Du bei uns höchstens eine Tasse Kaffee. Seit die anscheinend einen neuen Eigentümer haben, kennen die Preise nur noch eine Richtung. Die Preise haben in den letzten Jahren ganz gewaltig angezogen. Selbst ein Wurzelstock (ohne Erdanhaftung) wird mit 35,- €/to gerechnet, Der Preis für Asbestzementplatten wurde mal so nebenbei von 110,- € auf 145,- €/to angehoben.


    Bauschutt, mineralisch sortiert (nicht gefährlich gem. AVV) kostet schon 70,- €/to.. Sobald der Kram gemischt ist, wird´s richtig teuer. Anscheinend steht da der Chef höchst persönlich hin und sortiert das aus, anders sind die Preise nicht zu erklären.


    Auch die normalen Müllgebühren sind explodiert. Da hat man den Leuten eine Unmenge unnützer Tonnen vor die Tür gestellt, so dass keiner mehr weiß, was er wo hinein werfen soll, und zum Jahreswechsel hat man dann die Müllgebühren um über 30% angehoben. Die genauen Zahlen müsste ich jetzt nachschauen, aber als ich die Nachricht bekommen habe, blieb mir fast die Luft weg.

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  • In größeren Mengen kostet EPS ca. 950,- €/Tonne + MwSt. Bei Kleinmengen auf m³ abgerechnet, 25,- €/m³ (max. 8m³ pro Tag). Baumischabfall (mineralisch) typ. 250,- €/Tonne, Kleinmengen pauschal 50,- €. Baustellenabfall mineralisch, sortiert, geht auch für 70,- €/Tonne über die Waage.

    Beispielspreise privater Entsorger Berlin (1)


    Beispielspreise privater Entsorger Berlin (2)


    (Preise übrigens alle in m3! :D Innerstädtisch ist hier Abholung mit Wiegen völlig unüblich)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Auch die normalen Müllgebühren sind explodiert.

    Beantrage die Bereitstellung einer halben Tonne (60 Liter)


    mit Begründung, dass im Haushalt durch eine bewusste Lebensführung immer weniger Restmüll angefallen ist, dass die meisten Verpackungen einen grünen Punkt haben und dass Ihr durch konsequente Trennung in den letzten Jahren sehr gut mit halb gefüllten Tonnen ausgekommen seid.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Beantrage die Bereitstellung einer halben Tonne (60 Liter)

    Hatte ich schon einmal nachgefragt, geht nicht. Ich zahle auch im Betrieb das komplette Programm, obwohl die Mülltonnen dort gar nicht benötigt werden. Papier wird von Vereinen eingesammelt, und ansonsten habe ich ab und zu mal einen gelben Sack mit dem grünen Punkt, wobei ich glaube, dafür gibt es jetzt auch eine neue Tonne.


    Die Restmülltonne stand das letzte Mal vor 3 oder 4 Jahren an der Straße. Da hatten ein paar LKW Fahrer auf dem Parkplatz nebenan übernachtet, und ihren Müll in meine Tonne entsorgt. Beim Umstellen der Tonne ist mir aufgefallen, dass die plötzlich etwas schwerer ist als normal.

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  • geht nicht

    ja klar: weil die Verwerter dann weniger verdienen. Und das geht nicht.

    Also ließen sie eine Satzung erstellen von der Kommune, in der eine Mindestgröße vorgeschrieben ist. (Vermutung)

    Für die Berechnung der Abfallmenge pro Person und Woche berufen sie sich auf eine Analyse eines Gutachters.

    Dieser schrieb mal - vor vieeelen Jahren - etwas von ca. 20 Liter pro Person und Woche... vermutlich.

    Und weil aber die Mindestmenge in der Satzung steht ist es aus Sicht der Kommune rechtmäßig.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Hab gerade nachgeschaut


    AzV Material (Abfall zur Verbrennung) 184€/to.

    Abholung 35€ /je Leerung

    Containermiete 13€/mon

    (dabei gehts um dauerhaft gestellte Container -Umleercontainer)


    Dabei haben mich die öffentliche Annahemstelle erst deutlich geärgert.

    Holzreste (Zollbretter die unter dem GKP waren haben dir mir als Sonderholz verrechnet, 4€

    Ebenso meine zwei Buchssträucher für 4€ zzgl der Auflage die in Müllsäcke so packen. (nur wegen dem Zünsler, der nicht daran Schuld war das diese bei denen im Hof gelandet sind.

    Dafür durfte ich dann aber eine Einwegpalette mit Spanholzklötzen gratis abgeben.(hätte auch ein Sperrmüll-möbel sein können)

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • ja klar: weil die Verwerter dann weniger verdienen. Und das geht nicht.

    Genau so ist es.

    Wie die das genau geregelt haben, das müsste ich jetzt nachlesen. Zwischenzeitlich habe ich gelernt, dass es sich nicht lohnt wenn man sich darüber ärgert.


    Das gleiche Theater mit der Gemeinde und der Niederschlagswassergebühr. Da wir im Betrieb kaum Wasser benötigen, haben sich die Wasserkosten vervierfacht. Meine Anfragen wegen Versickerung etc. wurden alle ignoriert. Man sitzt die Sache aus, schließlich bringt jeder Monat Verzögerung bares Geld.

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    .

  • Das gleiche Theater mit der Gemeinde und der Niederschlagswassergebühr. ... Meine Anfragen wegen Versickerung etc. wurden alle ignoriert.

    Hier in B ist es innerstädtisch im Neubau meist umgekehrt: "Einleitung von Regenwasser? Nein, leider nicht mehr möglich, bitte versickern!" "Aber hier ist undurchlässiger Lehmboden mit fern folgenden Kennwerten ... , da geht garnichts!" "Die Kapazität der Leitungen ist erschöpft! Aber Sie können ja die Toilettenspülung damit betreiben!"


    ;)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • da geht garnichts!" "Die Kapazität der Leitungen ist erschöpft! Aber Sie können ja die Toilettenspülung damit betreiben!"


    ;)

    Der ist gut. :thumbsup:


    Ich warte noch darauf, das die Einleitmenge bei Regenwasser gedrosselt werden muss.

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  • :eek:

    Häh? Wie jetzt?

    Es gibt (zumindest in Einzelfällen) bei Umbauten in Berlin innerstädtisch keinen Bestandsschutz für bisher genehmigte oder zumindest praktizierte Einleitmengen von Regenwasser (mehr). Kurz: Nach einem Umbau darf bei identischer Dachfläche nicht mehr alles Regenwasser in die Kanalisation eingeleitet werden, sondern muss versickert werden, obwohl dies bisher offensichtlich funktioniert hat. Die Mischkanalisation und vor allem die Kläranlagen sollen so entlastet werden.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Beitrag von chieff ()

    Dieser Beitrag wurde von Skeptiker aus folgendem Grund gelöscht: überholt! ().
  • Es gibt (zumindest in Einzelfällen) bei Umbauten keinen Bestandsschutz für bisher genehmigte oder zumindest praktizierte Einleitmengen von Regenwasser. Kurz: Nach einem Umbau darf bei identischer Dachfläche nicht mehr alles Regenwasser eingeleitet werden, sondern muss versickert werden, obwohl dies bisher offensichtlich funktioniert hat. Die Mischkanalisation und vor allem die Kläranlagen sollen so entlastet werden.

    Örks.X/

    Ich verstehe ja das Anliegen, aber so?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Örks.X/

    Ich verstehe ja das Anliegen, aber so

    So ist eben der "Deal": "Du willst Dein Haus umbauen, also machst Du auch mit beim Umbau der Stadtentwässerung!"

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Und wie schafft man das, zu lösen? Du hattest ja von Lehm berichtet, eine Berlin ja sicher nicht nur Lehmboden hat. Ich weiß darüber sehr wenig, aber als Assoziation kommt mir Dämme, Streusandbüchse, Sumpf.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Hier in B ist es innerstädtisch im Neubau meist umgekehrt: "Einleitung von Regenwasser? Nein, leider nicht mehr möglich, bitte versickern!" "Aber hier ist undurchlässiger Lehmboden mit fern folgenden Kennwerten ... , da geht garnichts!" "Die Kapazität der Leitungen ist erschöpft! Aber Sie können ja die Toilettenspülung damit betreiben!"


    ;)

    passt doch. Das setzt ja eine Speicherung des Regenwassers voraus. Kritisch für die Bemessung der Kanalisation ist ja das Starkregenereignis, bei dem in kurzer Zeit viel Wasser in die Kanalisation gelangt. Wenn die Gleiche Wassermenge zeitlich verzögert eingeleitet wird, ist es i.d.R. wieder unkritisch...

  • passt doch. Das setzt ja eine Speicherung des Regenwassers voraus. Kritisch für die Bemessung der Kanalisation ist ja das Starkregenereignis, bei dem in kurzer Zeit viel Wasser in die Kanalisation gelangt. Wenn die Gleiche Wassermenge zeitlich verzögert eingeleitet wird, ist es i.d.R. wieder unkritisch...

    Genau so ist es! Und so ist die Argumentation ebenso logisch wie ökologisch!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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