• Hallo liebe Forenmitglieder,


    ich habe ein altes Haus Baujahr 1960 und beginne die Renovierung. Ich habe eine Fachfirma beauftragt, asbesthaltige Bodenbeläge zu entsorgen, im Angebot stand unter anderem "Ausbau nach TRGS 519 von verklebtem Bodenbelag mit asbesthaltigen Kleberückständen (20-50% Chrysotil)".

    Heute komme ich auf die Baustelle und traue meinen Augen nicht: Alle Fenster stehen offen, überall ist Staub, ein Arbeiter steht hustend vor der Tür und klopft sich den Staub ab.

    Auf meine Frage, was hier los ist, sagte er: "Der Kleber des Bodenbelags ist schwer zu entfernen, das staubt furchtbar".


    Ich möchte es nicht glauben, aber momentan scheint es, als ob sie vielleicht die asbesthaltigen Platten fachgerecht abgebaut hätten, dann aber einfach die Kleberreste abgeschliffen und damit überall im Haus und vor dem Haus verteilt haben.


    Was soll ich tun? Ich nehme an, das ist gefährlich, da der Kleber ja offensichtlich auch asbesthaltig ist und nun in Staubform überall liegt.


    Bin momentan ziemlich fassungslos und ratlos.


    Bin für alle Tipps für die Vorgehensweise dankbar


    viele Grüße


    intruder

  • Baustelle stillegen. Fenster und Türen schließen und den Chef mit Zeugen auf die Baustelle bestellen.

    Der soll seine Zulassungspapiere mitbringen. Falls diese vorhanden, soll die Firma die Kleberentfernung sachgerecht und danach eine Reinigung des Gebäudes mit anschließenden Freimessungen durchführen.

    Als Druckmittel Amt für Arbeitsschutz.

    Vermutlich wird es nicht so schlimm sein mit den Kleberrückständen; aber das sollte auf jeden Fall geprüft werden.

  • Wurde vorher schon eine Probe genommen, dass es asbesthaltig ist? Hast Du dir vorher die nötige Befähigung des AN angesehen? Bzw hat er behauptet er habe das? Ich würde jetzt auch sofort still legen. Gleich morgen Früh hin, damit nicht so weiteres passiert, bzw schon heute Abend entsprechend absperren. Naja gut, war schon gestern Abend...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • So, das war heute großer Bahnhof.

    Ich habe morgend am Landratsamt angerufen und die Sachlage erklärt, mit der Frage, was ich machen soll.

    Großes Entsetzen und um 11 Uhr wurde die Baustelle von der Polizei gesperrt, das Gewerbeaufsichtsamt da, denn die Firma hätte eine Asbestsanierung nach TRGS 519 bei ihnen anmelden müssen, was sie nicht getan hat. Die beiden Bauarbeiter wussten nicht, wie gefährlich das ist, die sind ganz schön sauer. Der Chef hat sich nicht blicken lassen, obwohl er sowohl vom Landratsamt als auch von der Gewerbeaufsicht herzitiert wurde.

    Jetzt gibt es ein Betretungsverbot und ein Gutachten muss im Auftrag gegeben werden, das alles muss der Verursacher zahlen.

    ich werde mir jetzt einen Anwalt suchen, da ich jetzt keine Fehler machen möchte und möglichst schnell eine saubere, freigegebene Baustelle möchte, an der ich weiter arbeiten kann.

    So einen Tag brauche ich nicht oft...

  • Wurde vorher schon eine Probe genommen, dass es asbesthaltig ist? Hast Du dir vorher die nötige Befähigung des AN angesehen? Bzw hat er behauptet er habe das? Ich würde jetzt auch sofort still legen. Gleich morgen Früh hin, damit nicht so weiteres passiert, bzw schon heute Abend entsprechend absperren. Naja gut, war schon gestern Abend...

    Der asbesthaltige Bodenbelag ist in den Bauplänen verzeichnet und ich weiß, dass er nie ausgewechselt wurde, da ich in diesem Haus aufgewachsen bin.

    Der Asbestgehalt im Kleber wurde nicht bestimmt, da er schwarz und mit 90%iger Sicherheit asbesthaltiger Bitumenkleber ist, und die waren in dieser Zeit bei Bodenbelägen gebräuchlich.

    AN hat mit der Befähigung auf der Homepage geworben, die Befähigung beim Gespräch vor Ort immer wieder bekräftigt und er hat mir ein dementsprechendes Angebot gemacht, auch der Preis war so hoch, dass mir das alles realistisch vorkam.

    Nun, das muss er jetzt mit dem Gewerbeaufsichtsamt klären, die finden das definitiv nicht lustig.

  • Halte uns auf dem Laufenden.


    Es ist schon mal gut zu lesen, dass die Behörden hier umgehend reagiert haben. Das war und ist nicht immer so.

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  • Was für eine Aufregung, dass braucht man wirklich nicht.

    Aber sowohl Du wie auch die Behörden haben gut reagiert.


    Ich schließe mich da R.B.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Zunächst einmal ein gutes neues Jahr euch allen!

    Ich hoffe, alle sind gut in 2020 angekommen mit wenig Ärger am Bau...


    Ich habe heute das Ergebnis der Schnellanalyse erfahren, es hat sich bestätigt, dass auch der Kleber asbesthaltig ist und somit das ganze Haus kontaminiert ist.

    ich habe bereits mit einem Gutachter telefoniert, der eng mit dem Gewerbeaufsichtsamt zusammenarbeitet, er hat schon einen Anruf vom Handwerker, also dem Verursacher erhalten, aber natürlich keinen Auftrag für ein Schadensgutachten.

    Der Gutachter meinte, dass das ganze Haus fachgerecht dekontaminiert werden muss, die kosten dafür werden sich auf mindestens 20.000,00 Euro belaufen, wobei es so "günstig" ist, weil momentan fast keine Möbel drinstehen.

    Der Unternehmer ist auch vom Gewerbeaufsichtsamt angezeigt worden, da kommt einiges auf ihn zu.

    ich hoffe, dass er den Schaden auch bezahle, es wäre nicht die erste Firma, die bei so einem Schaden Insolvenz anmeldet.

    Ich habe nämlich gelesen, dass eine Versicherung bei Asbestschäden nicht zahlt.

    Drückt mit die Daumen, dass das nicht passiert.

    Ich berichte weiter!

  • Ich habe nämlich gelesen, dass eine Versicherung bei Asbestschäden nicht zahlt.

    Kommt auf die Versicherung an, und was für ein Tarif, und ob es zusätzliche Vereinbarungen gibt. Deine pauschale Aussage, dass eine Versicherung bei Asbestschäden nicht zahlt, ist somit falsch. Die KFZ Versicherung wird sicherlich nicht zahlen, die geht das auch nichts an. Bei einer Firmenhaftpflicht sieht die Welt wieder anders aus, da sich auch branchenspezfische Risiken eingepreist, aber natürlich auch nicht alles..

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  • Ich habe heute das Ergebnis der Schnellanalyse erfahren, es hat sich bestätigt, dass auch der Kleber asbesthaltig ist und somit das ganze Haus kontaminiert ist.

    Boah - worst case.

    Aber Du und die Herbeigerufenen haben da gut reagiert. Danke für die Info, wie der Stand ist.

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  • Heute war die Baustellenbesichtigung durch den Gutachter. Er hat in allen Zimmern etliche Messpunkte genommen, die Proben werden jetzt im Labor untersucht, um den Grad der Kontaminierung festzustellen. Damit wird dann ein Arbeitsplan für die Sanierung erstellt.

    Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten wird nochmal eine Messung gemacht, erst dann darf das Haus wieder ohne Schutzkleidung betreten werden.

    In etwa 2 Wochen weiß ich mehr.

    Nicht billig so ein Gutachten, wir bewegen uns da im 5-stelligen Bereich, und dort nicht ganz unten. Zahlt zum Glück der beauftragte Unternehmer.

    Er hat übrigens keine Versicherung, die für Asbestschäden aufkommt, ist recht hart für ihn.

  • Er hat übrigens keine Versicherung, die für Asbestschäden aufkommt, ist recht hart für ihn.

    Einerseits ist das hart, andererseits ist es ihm vielleicht eine Lehre. Wer pokert der muss auch mal damit rechnen zu verlieren.

    Ich kenne keinen Selbständigen, Freiberufler, Unternehmer, der in seinem (beruflichen) Leben noch kein Lehrgeld bezahlt hätte. Irgendwann erwischt es jeden einmal, egal wie gut man aufpasst. Ärgerlich ist nur, wenn man das Lehrgeld einfach hätte vermeiden können.

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  • Nicht billig so ein Gutachten, wir bewegen uns da im 5-stelligen Bereich, und dort nicht ganz unten. Zahlt zum Glück der beauftragte Unternehmer.

    Er hat übrigens keine Versicherung, die für Asbestschäden aufkommt, ist recht hart für ihn.

    :eek:=o


    Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Das ist ja schon fahrlässig, ohne Versicherung sowas anzubieten.


    im Endeffekt, gut dass Du reagiert hast. Damit bekommst Du Dein Haus entkontaminiert. Hoffentlich.


    Aber so ein Gutachten im 5 stelligen Bereich? Was machen die da? Asbest in Gold verwandeln?

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  • :eek:=o


    ... so ein Gutachten im 5 stelligen Bereich? Was machen die da? Asbest in Gold verwandeln?

    Das wundert mich jetzt auch. Für die Untersuchung eines gesamten Hörsaalgebäudes mit rund 5.000 m2 Grundfläche hat einer meiner Bauherrn vor rd. 5 Jahren rd. 4.000 € gezahlt. Aber wir wissen ja nicht, was alles genau untersiucht wurde und wie und in welchem Umfang. (Aber das könnte einer dieser ärgerlichen Fälle sein, in denen mit der Angst der Auftraggeber aberwitzig viel Geld verdient wird, sehr viel Geld.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • wir bewegen uns da im 5-stelligen Bereich, und dort nicht ganz unten.

    Das hängt halt vom Leistungsumfang ab, der in dieser Preisklasse wohl deutlich über ein einfaches "Gutachten" hinausgeht.


    (Aber das könnte einer dieser ärgerlichen Fälle sein, in denen mit der Angst der Auftraggeber aberwitzig viel Geld verdient wird, sehr viel Geld.)

    Oder einer der Fälle bei denen zumindest großzügig kalkuliert wurde. Das sieht man oft bei Versicherungsfällen, frei nach dem Motto "Ihr müsst es ja nicht bezahlen".

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  • Eine Frage der Quelle der Zahl. Sagt Sie der betroffene Unternehmer oder sagt das der Gutachter?

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Ich habe eine Kopie des Angebots erhalten.

    Daber habe ich auch nicht schlecht gestaunt, aber der Umfang des Gutachtens ist wohl vom Gewerbeaufsichtsamt festgelegt worden.

    Dabei werden an 44 Messpunkten verteilt im Haus Proben genommen und analysiert.

    integriert ist aber auch die spätere Begleitung der Sanierung, also das Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung, eines Anforderungsplans, und die Überprüfung des Ablaufs der Sanierung.

    Und eine beinahe gleiche Messung wird noch einmal nach Beendigung der Sanierung durchgeführt, erst dann darf das Gebäude wieder ohne Schutzkleidung betreten werden.

    Ist schon relativ aufwändig, aber andererseits bin ich echt froh, dass hier so viel Wert darauf gelegt wird, dass die Sanierung ordentlich durchgeführt wird und ich damit zum Schluss wieder ein bewohnbares Haus haben werde.

    Wann auch immer das sein wird...

  • So, mittlerweile ist das Gutachten da.

    Zum Glück ist der Asbestgehalt nicht sehr hoch, aber es wurde Asbest gefunden.

    Jetzt muss der Verursacher das ganze Haus nach Anweisung des Gutachters reinigen. Dies erfolgt wieder eine Anmeldung der Arbeiten beim Gewerbeaufsichtsamt und diesmal exakte Durchführung nach TRGS 519 mit Kontrolle.

    Ich denke, diesmal wird das auch klappen, denn er hat ja immer noch das Strafverfahren am Hals.

    Nach der Reinigung wird eine weitere Analyse gemacht, erst wenn dann alles ok ist, geht es weiter.

    Danach müssen die noch immer vorhandenen Kleberreste von einer anderen Firma fachgerecht entsorgt werden, das muss auch der Verursacher zahlen.

    Wenn das alles erledigt ist, darf ich endlich das Haus wieder betreten, mittlerweile ist es seit 2,5 Monaten gesperrt.

    Da der Staub im Außenbereich des Hauses auch asbesthaltig war, muss der Verursacher auch den Nachbarn die dadurch entstandenen Schäden an der Wäsche zahlen, auch das habe ich schriftlich vom Gutachter.


    Sieht so aus, als ob wir alle mit einem (oder mehreren) blauen Auge aus der Sache rauskommen und ich irgendwann auch das Haus weiter renovieren kann.

  • Ein Krimi, aber anscheinend mit Happy End.

    Und wir erwähnen noch nicht einmal die Mehrkosten, die durch den Zeitverzug entstehen.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • So, mittlerweile ist die Firma mit den Reinigungsarbeiten fertig, die Luftmessung hat keine Belastung mehr ergeben.

    Das Haus darf jetzt wieder betreten werden! :thumbsup:


    Nun muss noch eine weitere Firma kommen, die die Reste vom Asbestkleber vom Boden entfernt, diesmal hoffentlich sachgerecht.


    Das Haus war jetzt 3,5 Monate gesperrt, morgen fahre ich hin und sehe nach, ob sonst alles in Ordnung ist, die Heizung funktioniert und so weiter.

    Jetzt sieht es endlich mal ganz gut aus, drückt mir die Daumen, dass der Rest auch noch klappt!


    Danke für eure moralische Unterstützung! :D

  • Einen kleinen Gag möchte ich euch nicht vorenthalten:


    Nachdem heute die nachbeauftragte Firma endlich die noch vorhandenen Rest des asbesthaltigen Klebers entfernt hat, habe ich doch tatsächlich postwendend von dem Handwerker, der mein Haus in eine Sondermülldeponie verwandelt hat, eine Rechnung über den vollen Betrag bekommen! :eek:

    Die geht morgen natürlich direkt zum Anwalt, denn die Baustelle war 3,5 Monate gesperrt, das sind Mietausfälle, und einiges an Inventar musste auch entsorgt werden. Im Endeffekt müsste ich sogar von ihm noch was bekommen, nicht er von mir...

    Der Typ ist echt der Hammer, einfach so eine Rechnung zu stellen, ohne mit mir mal das Gespräch zu suchen.

    Ich versuche jedenfalls nicht mehr, mit ihm zu reden, das sollen die Anwälte ausmachen.


    ich sage Euch:

    Augen auf bei der Handwerkerauswahl! :)

  • Einen kleinen Gag möchte ich euch nicht vorenthalten:


    Nachdem heute die nachbeauftragte Firma endlich die noch vorhandenen Rest des asbesthaltigen Klebers entfernt hat, habe ich doch tatsächlich postwendend von dem Handwerker, der mein Haus in eine Sondermülldeponie verwandelt hat, eine Rechnung über den vollen Betrag bekommen! :eek:

    Über was?

    Über die beauftragten Arbeiten? oder auch die sainierungsarbeiten die durch sein fehlverhalten entstanden sind?

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Über den Betrag, den er ursprünglich verlangt hatte.

    Das wäre auch in Ordnung gewesen, das hatte ich ja mit ihm ausgemacht.


    Allerdings habe ich ihm einige Male gesagt, dass ich den Mietverlust und die anderen Kosten (Inventar etc.) abziehen werde, und dass das mittlerweile den Betrag, den er wollte, übersteigt.


    Er meinte nur. "So ein Schmarrn, da wohnt doch keiner, da gibt es auch keine Mietverluste".


    Soviel zum Thema Einsicht.

  • Ist doch wie immer auf dem Kamelmarkt - erstmal mit der Maximalforderung anfangen. Wenn du jetzt dagegen aufrechnest, kommt am Ende mehr raus (weniger Verlust für ihn), als wenn er gleich mit einer kleineren Forderung (oder keiner) angekommen wäre.

  • Gut zu sehen, dass die Behörden hier schnell reagieren. Den Arbeitnehmern kann man nur wünschen, dass sie schon vor Corona einen neuen AG gesucht und gefunden haben. So eine unverantwortliche Gesundheitsgefährdung ist echt übel.

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -