Schimmel an zwei Wänden. Empfehlung

  • Guten Abend,


    ich bräuchte mal eine sechste, siebste oder achte Meinung zu diesem Thema.


    Mir ist bewusst, dass das Thema Schimmel sehr komplex ist und mir niemand zu 100% sagen kann an was es liegt. Es waren schon fünf Experten hier, alle mit einer anderen Meinung.

    Es gibg los von "lüftungsproblem" bis hin "Horizontalsperre und SiliziumKarbitplatten".


    Ein paar Randinfos:

    -Haus Bj. 1970

    -Wohnung im EG. War früher der Keller. Wurde umgebaut.


    Amateurskizze ist angehängt.


    An den grünen Linien entsteht an der unteren Wand etwas Schimmel. Etwa Schienbeinhöhe. An "zimmer 1" nur auf der Tapete. In der Abstellkammer an der Wand, auch ohen Tapete.


    Rel.Luftfeuchte durch hygrometer im :

    Zimmer 1: zwischen 65% und 85%. Durchshcnittlich würde ich sagen 74%

    Abstellraum: gleiche Werte wie oben.


    Im Waschraum/Lagerungsraum ist auch immer iwas mit 75% r.Luftfeuchte. (Ein Experte vermutet aber da der Boden gefliest ist das da die feuchtigkeit nachoben steigt, wäre aber zu verschmerzen.)


    Jetzt steht also im Raum:

    -falls Feuchtigkeit an der Wand hochzieht--->Horizontalsperre (Diese Flüssigkeit nachträglich in die Wand injizieren)

    -Falls es ein Kondensproblem ist: KalziumSilikatplatten

    -Beides


    Wie finde ich heraus ob die Wand von unten Feuchtigkeit zieht? (Ich habe diese 20euro Messgeräte ausprobiert, da war keine Auffälligkeit in den Wohnräumen. Im Waschraum ist die Wand am grünen Bereich laut Messgerät schon ziemlich feucht)


    Was würdet ihr mir empfehlen wie ich mehr Infos bekommen kann oder generell wie ich weiter vorgehe?



    MfG


    Merci

  • Ja, das Thema ist wirklich sehr komplex.


    Eigentum (EFH, RH) Teileigentum (ETW) oder Mietobjekt?


    Als Erstes muss untersucht werden, ob es sich

    a) um aufsteigende/eindringende Feuchtigkeit aus der Wand handelt oder

    b) um Kondensation von Raumluftfeuchte an kühlen Außenwänden oder

    c) im ungünstigsten Fall um beides.


    Um das mögliche Problem mit der Raumluftfeuchte einzugrenzen sollten Messreihen durchgeführt werden, bei die Werte für

    - Raumlufttemperatur

    - Luftfeuchte

    - Außenwandtemperatur (an der Innenseite der Wand)

    - Lufttemperatur ud Luftfeuchte direkt vor der Wand

    gemessen und über einen Datenlogger in einem regelmäßigen Rytmus aufgezeichnet werden (z.B. halbstündlich, stündlich, ...)


    Eine Auswertung der zeitgleich erfassten Werte kann einen Aufschluss darüber geben, ob die Luftfeuchtigkeit ggf. zu hoch ist für die vorliegenden Raumtemperaturen und die Wandtemperaturen.


    Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an kalten Wandflächen kondensiert. Hält dieser Zustand länger als nur kurzzeitig an, und wird die Raumluft nur unzureichend entfeuchtet, nimmt die Wand nach und nach immer mehr Feuchtigkeit auf.


    Derartige Probleme treten häufig bei teilsanierten Gebäuden auf, bei denen z.B. die Fenster und Türen erneuert wurden und die Heizungsanlage modernisiert wurde, aber die Außenwanddämmung nur unzureichend ergänzt wurde. Durch die dichten Fenster und dichten Türen sowie die fehlende Luftströmung aufgrund nicht mehr genutzter Schornsteinzüge, an denen früher Einzelöfen oder Kaminöfen angeschlossen waren, fehlt es an der Grundlüftung. Die DIN 1946 spricht von Nennlüftung bzw. von nutzerunabhängiger Lüftung.

    Ob es ggf. daran mangelt muss vor Ort überprüft werden.

    Auch diese Werte (Luftwechselzahlen) lassen sich messen.


    Wird die Raumluftfeuchte über lange Zeit so gering gehalten, dass Feuchtigkeit, die von den Bauteilen aufgenommen wurde wieder ausdiffundieren konnte dann kann die Wandfeuchtigkeit an verschiedenen Stellen zu verschiedenen Zeiten (z.B. vor und nach Regenereignissen; Winter/Sommer) gemessen werden.

    Gibt es schon zu Beginn den Anfangsverdacht auf aufsteigende Feuchte (z.B. durch sichtbare Ausblühungen o.ä.) kann auch schon eher mit der Suche nach der Ursache begonnen werden.


    Baujahr 1970 + Keller + umgebaut + Feuchte von 75% / 85% lässt aus der Ferne eher die Luftfeuchte als Ursache vermuten.

    Treten die Schadensbilder z.B. hinter Möbeln häufiger auf als an anderen Stellen und im Sommer/Herbst häufiger als im Winder würde das den Verdacht eher noch bestärken.


    Fritz! was können Sie zur Wärmedämmung und zur Außenwandabdichtung und zum Material der Wände sagen?

    Was können Sie zu den Sanierungsmaßnahmen sagen ?

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Schimmelpilze sind nie ein primäres, sondern immer ein sekundäres Problem. Sie zeugen von organischem Material mit zu hoher Bauteilfeuchte bei wachstumsfreundlicher Bauteiltemperatur.


    Die erste Frage zur adäquaten Bekämpfung von Schimmel ist also immer, woher die auslösende Feuchtigkeit stammt, von außen oder von innen? Bitte im Plan alle Aussenwände des Hauses einzeichnen und auch die Lage aller wasserführenden Leitungen!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Guten Abend,


    ich bräuchte mal eine sechste, siebste oder achte Meinung zu diesem Thema.


    Mir ist bewusst, dass das Thema Schimmel sehr komplex ist und mir niemand zu 100% sagen kann an was es liegt. Es waren schon fünf Experten hier, alle mit einer anderen Meinung.

    Leider: falsch....und falsch!!


    1. Ein echter Experte kann dir nach seiner fachmännischen Untersuchung selbstverständlich sagen an was es liegt.

    2. Du hattest scheinbar keine Experten da, sonst hättest du das Problem gelöst ( Oder vielleicht war ja einer dabei der das Problem erkannt hat, aber kein Sanierungskonzept hatte? Das bleibt ja erstmal unklar)


    Das ganze theoretische Getexte wird dir erfahrungsgemäß nicht wirklich ausreichend helfen, denn der Ursache solcher Schäden sollte man mit fachlichen Untersuchungen durch erfahrene Experten vor Ort auf den Grund gehen. Du hast ja scheinbar selbst mehr als genug schwarze Schafe da gehabt um zu merken, dass die ganze Sache nicht so trivial ist wie viele vermeintliche Experten glauben. Dass die von dir beauftragten es scheinbar nicht hinbekommen haben hast du leider wie viele Betroffene zudem falsch interpretiert...

    .

    Achte auf echte Kompetenz, damit du diesmal an einen wirklich kompetenten Fachmann geräts.

    Auch wenn viele vermeintliche Experten dies anders sehen: mit Ferndiagnosen auf Basis von Fotos, Skizzen und Laienmessungen kriegt man sowas erfahrungsgemäß nicht gesichert eruiert, das ist in den meisten Fällen alles nur Stochern im Nebel....da helfen nur fachmännisch vor Ort ausgeführte Untersuchungen.....wenn die ursachensuche deine "Experten" scheinbar vor Ort schon nicht hinbekommen, wie soll das dann per Ferndiagnose gehen??

  • Die erkennt man VOR Beauftragung woran? An irgendwelchen Lehrgangszertifakten sicher nicht.

    Ja, da hast du leider leider Recht, ich wollte diesen Satz auch gerade raus nehmen.

    Da sind wir bei dem Kernproblem: echte Experten gibt es scheinbar weniger als Laien und manche von den vermeintlichen Experten selbst denken. Der einzige Anhaltspunkt ist leider eine schimmelspezigische intensive und zertifizierte Zusatzausbildung mit regelmässiger Weiterbildung und Rezertifizierung und natürlich viel Erfahrung. Kann man telefonisch abfragen.. Aber leider scheint es so zu sein, dass auch darunter nicht wenige "Experten" sind, die es vor Ort dann doch nicht wirklich hinbekommen. Ein bekanntes Problem in Fachkreisen ....

    Alternative sind bekannte Koriphäen oder Leute die es ohne intensive Zusatzausbildung ejnfach drauf haben oder bei den echten Experten hospitiert haben. Sind aber schwierig zu erkennen (Spreu vom Weizen trennen), da helfen nur Empfehlungen aus Fachkreisen.....

    Daher meine Empfehlung: erstmal gucken ob die Experten die da waren die o.g. Zusatzausbildung hatten und wenn nicht, gucken ob so jemand in der Nähe zu finden ist.

    Oder Wohnort angeben und auf Empfehlungen hoffen.

  • Nein, auf mich nicht. Der TE wirkt auf mich nicht so als würde er jegliche nötigen Kosten vermeiden um das Problem zu beheben und uns vorenthält, dass die Experten deswegen nicht zu einer Lösung gekommen sind, weil er bei allen die Durchführung der nötigen Untersuchungen verweigert hat. Dass er glaubt, sie hätten das fachmännisch untersucht, wirkt auf mich authentisch......erfahrungsgemäss läuft das nämlich oft so ab .

    Und ganz nebenbei: gute Leute erklären dem Laien was sie untersuchen müssen, was das kostet und warum sie sonst nur im Nebel stochern können und keine gesicherte Analyse durchführen können. Das verstehen Laien dann auch und folgen dem meist. Wirkt auf mich auch überhaupt nicht so, als sei das hier so gelaufen und als hätte der TE das dann abgelehnt....


    Dass Laien mit billigen Messgeräten selbst rumprobieren ist doch nichts neues.....nur leider eher weniger zielführend.....

  • Und ganz nebenbei: gute Leute erklären dem Laien was sie untersuchen müssen, was das kostet und warum sie sonst nur im Nebel stochern können und keine gesicherte Analyse durchführen können. Das verstehen Laien dann auch und folgen dem meist. Wirkt auf mich auch überhaupt nicht so, als sei das hier so gelaufen und als hätte der TE das dann abgelehnt...

    Die Beschreibung trifft es für den Anfang recht gut. Bei der Arbeit erklären Sachkundige dann nach einmal, womit sie was sie herausfinden wollen und welche Messwerte damit an welchen Bauteilen zu welche Aussagen führen können. Und dann messen sie und erklären anhand der Messwerte die Situation und treffen Ableitungen daraus und erklären die nächsten erforderlichen Schritte.


    (Genau so würde auch im medizinischen Bereich jede zu untersuchende Person über die Untersuchungsmethoden und deren Ergebnisse informiert werden wollen.)

    Dass Laien mit billigen Messgeräten selbst rumprobieren ist doch nichts neues...

    Richtig, wobei die Erwerbskosten für ein Messgerät überhaupt nichts über die Interpretationsmöglichkeiten der anwendenden Person sagen.

    Der einzige Anhaltspunkt ist leider eine schimmelspezigische intensive und zertifizierte Zusatzausbildung mit regelmässiger Weiterbildung und Rezertifizierung und natürlich viel Erfahrung. Kann man telefonisch abfragen.

    Ja, kann man. Man kann es sich die Zertifikate auch zeigen lassen. Aber auch dann stellt sich die Frage nach der ausstellenden Stelle und der daraus folgenden Aussagekraft der Zertifikate, die kein Laie einschätzen kann, oft nicht einmal Fachkundige.

    Sind aber schwierig zu erkennen (Spreu vom Weizen trennen),

    So ist es leider.

    ... da helfen nur Empfehlungen aus Fachkreisen....

    Und so schließt sich der Kreis, denn wie findet man vertrauenswürdige "Fachkreise"?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Als Laie sag ich (Wer viel misst, misst Mist.)


    Manchmal ist es zielführender eine Bauteilöffnung von 10x10cm oder 20x20cm vorzunehmen um sich einen realen Zustand der Situation zu bedienen.


    Das würde Aufschluss darüber geben ob eine Horizontalsperre vorhanden ist, wie sie ausgefphrt ist und was daran falsch ist.

    auerdem würde man erkennen wie die Bodenaufbau ist unter dem Bodenbelag. Gibt es dort eine Abdichtung , falls ja wie , oder nein. und man kann erkennen ob es ein externes Problem ist (Leitungen ect)

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Guten Tag,


    Zitat


    Eigentum (EFH, RH) Teileigentum (ETW) oder Mietobjekt?

    Eigentum


    Zitat

    Treten die Schadensbilder z.B. hinter Möbeln häufiger auf als an anderen Stellen und im Sommer/Herbst häufiger als im Winder würde das den Verdacht eher noch bestärken.

    ich selber wohne erst seit ca 6 Monaten in dieser Wohnung, besitze das Haus aber schon länger. das oben von mir genannetn Schimmelproblem trat bei dem Vormieter auf, von daher kann ich nicht sagen ob Möbel davor standen oder nicht.

    Im Sommer war es am allerschlimmsten. Teilweise 92% rel. Luftfeuchte durch falsche Lüftung durch mich (bei 36° den ganzen Tag Fenster auflassen.) Als ich nurnoch morgens und abends stossgelüstet habe wurde es viel besser.


    Zitat

    was können Sie zur Wärmedämmung und zur Außenwandabdichtung und zum Material der Wände sagen?

    Was können Sie zu den Sanierungsmaßnahmen sagen ?

    Wärmedämmung/Aussenwandabdichtung muss ich in Erfahung bringen.


    Zitat

    Bitte im Plan alle Aussenwände des Hauses einzeichnen und auch die Lage aller wasserführenden Leitungen!

    Die einzige Aussenwand in dem Plan ist "Rechts, Zimmer 1". Die Wand grenzt an einem, nenne wir es Carport an, der aber ca 1m überhalb vom Erdreich liegt. Also ich stehe im Zimmer 1 und ausserhalb der rechten Mauer ist unten erstmal 1m Erde, darauf dieser Carport. (Man schaut praktisch "nach oben"


    Zitat

    Daher meine Empfehlung: erstmal gucken ob die Experten die da waren die o.g. Zusatzausbildung hatten und wenn nicht, gucken ob so jemand in der Nähe zu finden ist.

    Oder Wohnort angeben und auf Empfehlungen hoffen.

    Mein Vorgehen war schlicht: "google Schimmelexperte Wohnort XXX" eingeben. Dort waren u.a. direkt Firmen die sowas beheben, als auch (laut Homepage) offizielle Schimmelgutachter" zu finden.


    Wohnort: PLZ: 64625


    Zitat

    Vielleicht bekommen sie es einfach "nicht hin", weil der TE ihnen den Aufwand einer genauere Messung nicht vergüten wollte.

    Sicher nicht. Keiner dieser Experten wollte Geld haben, bzw. natürlich wollte sie den Auftrag zur beheben des Schadens. Kein einziger wollte ieine kostenpflichtige Messung durchführen, ich hätte zugestimmt wenn die Kosten im Rahmen gewesen wären.


    Zitat

    Nein?

    Ich habe diese 20euro Messgeräte ausprobiert

    Die 20€ habe ich extra dazu geschrieben. Wenn ich es nicht gemacht hätte, bin ich mir sicher, die nächste Fragen wäre gewesen "was für ein Messgerät wurde benutzt?"


    Zitat

    Dann fragen wir doch einfach den TE:

    Waren dies bezahlte SV oder Bautenschutzfirmen, die kostenlos gekommen sind.

    wie gesagt, die sind alle kostenlos gekommen. das hat aber nichts damit zu tun, das ich nciht vergüten wollte. Nur mal so ein paar Bsp. wie das lief:


    Alle "kamen, sahen, urteilten".


    Ein Experte Nr.1 kam mit einem Messgerät. Maß die Wände von unten nach oben, bestätigte mir das die Wände unten am feuchtesten sind, nach oben trockenener werden. (ich sah die Werte auf dem Messgerät). Seine Empfehlung--->Horizontalsperre. Diesen Service macht er allerdings nicht und hat mich an Experte Nr. 3 verwiesen, dieser sei Profi in diesem Fach. (Er ging ohne Geld zu wollen)


    Experte Nr.2 kam eine Woche später ebenfalls mit einem Messgerät. Dieser Maß ebenfalls die Wände von unten nach oben und bestätigte mir das die Wand komplett trocken ist (!). (Auch diese Werte sah ich mit meinen eigenen Augen.). Seine Empfehlung:: Kalizumsilikatplatten.



    Experte Nr.3 kam ohne Messgerät. Ein ältere Mann, Ende 50. Nach eigenen Aussagen seit 30 jahren im Geschäft. diesen wollte ich mit der Horizontalsperre bauftragen. er schaute es sich an, kratze mit den Finger etwas Wand von den betroffenen Stellen, nahm es in Mund und urteilte das die Wände nicht das Problem sind. Ich fragte völlig verdutzt ob er nicht messen wollte. Er sagte (Gedächtnissprotokoll) "nein, ich brauch das nicht. Wenn die Wand feuchtigkeit vom erdreich hochzieht werden auch Mineralische Salze nach oben in die Wand geschwemmt. Diese schmeckt und sieht man."

    Er weigerte sich eine Horizontalsperre reinzumachen, da dies nicht das Problem ist. laut ihm würde das auch eine "antischimmel silikat farbe" (oder so) machen. ich wollte ihm diesen Auftag geben, hat er auch ausgeschlagen da ihm der Auftrag zu klein ist. Wollte auch kein Geld haben.


    Experte 4 & 5 waren unspektakulärer.


    Nr.4: Horizontalsperre + kalziumsilikatplatten

    Nr.5: Kalziumsilikatplatten + dezentrale Lüftungsanlage.



    Ich vergas zu erwähnen:


    Die Wohnung ist natürlich etwas grösser. Unter zimmer 1 ist noch ein anderes Zimmer. Dort gab es an der rechten Wand, unten in Schienbein höhe Schimmel. Hier kam ein offizieller Gutachter von der IHK, mit Problemmessung, Bohrungen in den Boden und Wand und gerichtsfestem Gutachten.

    Ergebnis war: Kondensproblem. Die Wand wurde mit Kalziumsilikatplatten + Silikatfarbe bearbeitet. Seitdem kein Problem mehr. feuchtigkeit ist natürlich etwas höher. Zwischen 55% und 70% (Durchschnitt ca 65%)

  • Hier muss ich auch noch korrigieren:


    Zimmer 1 das fenster ist mehr so ein "alibi fenster". Eine richtige Lüftung findet nicht statt wegen dem Carport daneben.

  • Die einzige Aussenwand in dem Plan ist "Rechts, Zimmer 1". Die Wand grenzt an einem, nenne wir es Carport an, der aber ca 1m überhalb vom Erdreich liegt. Also ich stehe im Zimmer 1 und ausserhalb der rechten Mauer ist unten erstmal 1m Erde, darauf dieser Carport. (Man schaut praktisch "nach oben"

    Als "Sprache" der Planenden und auch bei der Begutachtung von baulichen Problemen haben sich seit Jahrhunderten Zeichnungen etabliert und bewährt. Bitte den Grundriss einfach einmal vollständig skizzieren!


    Du hast jetzt also ganz unterschiedliche Aussagen über den baulichen Ist-Zustand (Wand nass / teilweise nass / trocken, gemessen / gefühlt) und daraus abgeleitete unterschiedliche Lösungsansätze (Horizontalsperre / Kalziumsilikat-Innendämmung / Lüftungsanlage).


    Wie soll jemand aus der Ferne ohne eigene örtliche Betrachtung eine sinnvolle Diagnose stellen, wenn offensichtlich schon die genannten Messwerte differieren? Und auf der Basis soll dann jemand "Schiedsrichter" für die verschiedenen Lösungsansätze spielen? :eek:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ist halt wirklich nicht einfach.

    Du hast einiges an Material geliefert

    Kennt jemand jemanden vertrauensvollen in der Ecke?

    Ich leider nicht.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Kennt jemand jemanden vertrauensvollen in der Ecke?

    Nur welche Ecke genau? Brandenburg ist groß und aus Berliner Sicht zwischen "um die Ecke" teils recht nah und "jott-weh-deh" (j-anz-w-eit-d-raußen) teils meilenweit entfernt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ...genauer eingrenzen in welcher Ecke er lebt kann man es kaum.....

    Wenn Du meinst ...


    Ich kann für Potsdam jemanden empfehlen, auch für Rathenow, aber weder in Cottbus, noch in Eisenhüttenstadt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Off-Topic:

    Doch:


    64625 ist als PLZ Bensheim (im Bundesland Hessen)

    hmmmm, erleuchte mich! ich sehe folgendes:



    Die bei Dir, Thomas B , sichtbaren Angaben "Wohnort" und "Bauort" sehe ich in meinem Browser weder über die Betragskennung, noch über das Profil von Fritz! oder lexi

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Off-Topic:

    Wer Beiträge des TE lesen kann ist klar im Vorteil :bier:

    Herzlichen Dank für deinen freundlichen Hinweis auf Beitrag # 14, lexi ! :bier: Deinen immer freundlichen, wertschätzenden und kollegialen Umgangston hier in diesem Forum schätze ich wirklich sehr! :)


    Weshalb Fritz! ein Bundesland in sein Profil einträgt, welches nichts mit dem Ort seines Objekts zu tun hat, mag seine Sache bleiben ... :thumpsdown:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Off-Topic:

    Herzlichen Dank für deinen freundlichen Hinweis auf Beitrag # 14! :bier:


    Ich schätzen Deinen immer freundlichen, wertschätzenden und kollegialen Umgangston hier in diesem Forum wirklich sehr!:)


    Weshalb Fritz! ein Bundesland in sein Profil einträgt, welches nichts mit dem Ort seines Objekts zu tun hat, mag seine Sache bleiben ...

    off topic



    Man könnte es auch ejnfach gut sein lassen. Aber bei dir sind wohl immer die anderen Schuld nd das muss auch immer theatralisch ausgewalzt werden. Oder?.

    Finde ich befremdlich ....v.a. für je der hier den Vorturner spielt und im Ggs zu mir hier auch ne gewissen Vorbildfunktion haben sollte. Schick mir mal ne PN mit deinem Problem, vllt könne wir das klären. Dein immer wiederkehrendes kindisches Gestichel ist m.E. kein gutes Niveau.

  • Off-Topic:

    Schick mir mal ne PN mit deinem Problem, vllt könne wir das klären.

    Mit "meinen" Problemen, derer Du Dich freundlicherweise annehmen möchtest, wende ich mich im Zweifel nur an echte Experten, denn wie Du richtig geschrieben hast:

    ... echte Experten gibt es ... weniger als Laien und manche von den vermeintlichen Experten selbst denken. Der einzige Anhaltspunkt ist leider eine ... intensive und zertifizierte Zusatzausbildung mit regelmässiger Weiterbildung und Rezertifizierung und natürlich viel Erfahrung.

    Aber auf welchem Gebiet außer Schimmel würdest Du mir denn mit entsprechender Ausbildung helfen wollen? Vielleicht habe ich ja tatsächlich ein passendes Problem?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ich sprach nicht von "helfen", sondern von "klären".

    Aber ich merke schon: du möchtest nichts klären, vielleicht macht es dir Spass ständig wegen Sachen die Sachebene zu verlassen und rumzusticheln, die bei anderen Leuten kein Problem sind.....mir soll's wurscht sein....ich kann dein regelmässiges "off topic Gestichel" auch gut ignorieren.

    Aber wegen so was so ne Welle zu machen ist schon auffällig.....das ist ja nicht das erste mal...

  • Guten Tag,


    gibt es eine art Test oder Messung, mit der ich feststellen kann ob die Wand feuchtigkeit nach oben zieht?

    So wie ich das sehe entscheidet sich die ganze Sache zwischen Horizontalsperre, Kalziumsilikatplatten und beides zusammen.


    Ich würde jetzt so weiter vorgehen:


    Wenn durch den Test oben (falls es ihn gibt) raustellt das die Wand Feuchtigkeit zieht---->Horizontalsperre

    Falls nicht---> KS-Platten.



    Was passiert eigentlich wenn ich mich trotzdem für KS-Platten entscheide, obwohl die Wand Feuchtigkeit vom Erdreich zieht?



    MfG