Material Wasserinstallationen Kupfer vs Edelstahl

  • Hallo,


    was die Rohre angeht, bin ich noch unschlüssig.

    Verbundmaterial möchte ich nicht, deshalb Edelstahl oder Kupfer, oder gibt es noch weitere Möglichkeiten?

    Gibt es Unterschiede was Langlebigkeit und ähnliche wichtige Dinge angeht, oder nehmen sich die beiden nichts?

    Besonders die Wartungsanfälligkeit würde mich interessieren.

    Wie sind eure Erfahrungen damit und was würdet ihr wieder oder anders machen?


    Schönen Sonntag noch.

  • Hallo,


    das Material sagt nicht zwingend was über die Langlebigkeit aus. Es geht dabei eher im die Verbindungselemente die deine Dichtheit garantieren.


    Kupfer ist eigentlich perfekt, da es die Gefahr von Verkeimung der Rohrinstallation stark vermindert. Allerdings kann sich die Kupferinstallation auflösen, wenn gewisse parameter nicht eingehalten werden. Darunter die Wasserqualität.


    Edelstahl ist (sofern es ein zugelassene System ist) unproblematischer und sollte bei sauberer Verarbeitung keine Korrosionsprobleme bekommen.

    Nachteilig, man muss vorher sich im klaren sein, das das gewöhnliche Edelstahlrohrsystem Nickel enthält und das bei Allergie darauf, zu Problemen führt.

    You do what you have to do, man. :bier::yeah:

  • was die Rohre angeht, bin ich noch unschlüssig.

    Du schreibst nur von "Wasserinstallation".

    Meinst Du damit ausschließlich Trinkwasser (Warm/Kalt) oder auch wasserführende Heizungsrohre?

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  • Besonders die Wartungsanfälligkeit würde mich interessieren.

    Hier spielt auch die Wasserqualität eine Rolle.


    Hier im Haus habe ich Kupfer (gelötet). Dürfte jetzt über 40 Jahre alt sein, bisher noch gar keine Probleme. In einem anderen Objekt Kunststoff (geklebt), seit über 35 Jahren problemlos. Im Betriebsgebäude liegen noch "Stahl"rohre(Gewindeverbindungen) , geschätzt 50 jahre alt. Oxidation ist ein Thema, vor allen DIngen wenn Leitungsteile mal für eine längere Zeit nicht genutzt wurden, aber zu echten Schäden hat das noch nicht geführt. Dann noch Verbundrohr, gepresst und geschraubt, seit 15 Jahren im Einsatz, auch keine Probleme.

    Edelstahlrohre habe ich selbst nicht im Einsatz. Die Wasserqualität an den einzelnen Standorten kann ich jetzt nicht auswendig sagen, da müsste ich erst noch suchen.


    Ich denke, die verfügbaren Rohrsysteme kann man als ausgereift betrachten. Schäden an TW Installationen sind in den seltensten Fällen auf das Material zurückzuführen. Die Schwachstelle sind eher die Betriebsbedingungen und die Verarbeitung. Das ist auch der Grund dafür, dass Versicherungen bei einer Schadensregulierung sehr genau hinschauen, ob tatsächlich das Rohrsystem ursächlich ist.

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  • Ich bin ja nur Laie, deshalb kann ich nur sagen, wie ich meine Leitungen, die ich selbst gelegt hab und auch in Zukunft nur noch so lege. Marley stellt so ein Rohr her und Wiroflex, ich habs in einer Rolle gekauft und mit einer Feder gebogen. Klar, sieht nicht aus wie beim Fachmann, ist aber nun schon fast 15 Jahre in Betrieb und es gibt keine Probleme, nicht zuletzt auch deshalb, weil um die Kurve rum mit der Feder gebogen wird, da hab ich nur sehr wenige Verbindungsstücke und ich denke wo nicht geschnitten wird, ist nichts undicht. Ich bin sehr zufrieden damit, aber ich weiß du möchtest Kupfer oder Edelstahl, ich wollte nur mitteilen, wie ichs bei mir gemacht hab.

    Grüßle

    Dachser




    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt (Gandhi)

  • Wir haben in einer 150 qm Wohnung Kupferleitungen seit 30 Jahren ohne Probleme. Meine Eltern hatten in einem Nachkriegshaus ca. 1949/50 Metallrohre (schaut aus wie gemaltes Eisen....?), die immer noch 1a funktionieren. Die Heizkörper sind auch sehr massiv und können extrem heiß werden... Trotzdem werden wir jetzt abreißen und neu bauen.