Innendämmung Rigibs oder Fermacell

  • Hallo Zusammen

    Ich habe ein Haus erstanden Bj 1967. Seit gut 30 Jahren gibt es hier ein Thema, dass in der OG Wohnung eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Trotz Lüften, entflüfter und Heizen. Im EG ist das Gegenteil. Hier muss auf die Heizing gestellt werden da die relativ. Luftfeuchtigkeit bei ca. 50% liegt. Der Unterschied ist dass eine lange Aussenwand im EG mit Rigibs Verbund gedämmt ist und im OG nicht.

    Dies möchte ich nun im OG nachholen. Meine Frage lautet ob man die Verbundplatte auch flächig verspachtelt auf die Wand aufbringen kann oder zwingend bei den Baujahren eine Unterkonstruktion anzubringen ist? Hat sa jemand Erfahrung mit?

    Wir hane schon unser Schlafzimmer mit Klimaplatte dämmen lassen da es hier extrem war.

  • Den Zusammenhang zwischen Innendämmung und Luftfeuchtigkeit verstehe ich nicht. Oder geht es DIr um die Auswirkung der Luftfeuchtigkeit an den kalten Oberflächen?


    Wie die Platten am besten an der Wand befestigt werden, das hängt erst einmal von der Wand bzw. Wandaufbau ab.

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  • Fermacell und Verbundplatten sind aber beide sehr schadensträchtig ( Gips = hygroskopisch). Hinter Verbundplatten hab ich auch schon die schönsten Zuchten aller möglichen Schimmelpilzgattungen gesehen.


    Wenn überhaupt, würde ich zu Mineralschaumplatten tendieren. Aber glaub nicht, dass das alles einfach ist.


    Richtiger Aufbau? Mineralischer Untergrund? Dämmstärke? Oberfläche? Taupunkt (na wo isser denn)?

    Fassade dicht? Wärmebrücken? Dämmkeile?


    Da kannst ne ganze Portion mehr falsch, als richtig machen.

    Ohne fachmännische Hilfe geht das i. d. R. in die Hose.


    Und da wo es geklappt hat (das ist kein Argument) hat man(n) zumeist einfach nur Dusel gehabt, oder man(n) sieht's noch nicht (siehe oben --> "Zuchten")


    Aufbau mit Unterkonstruktion ist übrigens, wenn keine absolut perfekt Dampfsperre da ist, das perfekte Mikroklima für Pilze, Bakterien und Konsorten.

    Gruß Werner :)

  • Der Unterschied ist dass eine lange Aussenwand im EG mit Rigibs Verbund gedämmt ist und im OG nicht.

    ich würde nicht ausschließen, dass es noch entscheidendere Unterschiede gibt.

    Zum Beispiel einen Feuchteschaden, unzureichender SChlagregenschutz, Undichte wasserführende Leitungen oder sonstiges.


    Gibt es im OG ein Bad? Wie sieht da die Abdichtung aus.


    Wenn Ihr das Haus jetzt erst gekauft habt, wer hat Euch die Information gegeben, dass es seit 30 Jahren hohe Luftfeuchte gäbe?


    Mehr Infos zum Haus, auch mal ein mal ein paar Fotos (auch von außen) wären hilfreich. Welche Konstruktion (Mauerwerk, Holz, Stahlbetondecken, Holzbalkendecken, außen/innen verputzt oder?)

    Durckverlust an der Heizung, irgendwelche Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren?

  • Seit gut 30 Jahren gibt es hier ein Thema, dass in der OG Wohnung eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Trotz Lüften, entflüfter und Heizen. Im EG ist das Gegenteil. Hier muss auf die Heizing gestellt werden da die relativ. Luftfeuchtigkeit bei ca. 50% liegt. Der Unterschied ist dass eine lange Aussenwand im EG mit Rigibs Verbund gedämmt ist und im OG nicht.

    Auch ich habe den Verdacht, dass hier zwei gänzlich unabhängige Phänomene mit einander in einen vermeintlichen Bezug gesetzt werden, aber eigentlich keinen ursächlichen Zusammenhang haben.


    Ein möglichen Zusammenhang zwischen der bauphysikalisch sehr kritischen und schadensträchtigen Innendämmung und der hohen Luftfeuchtigkeit ist eher unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist eine noch nicht gefundene Feuchtigkeitsquelle, wie von Alfons Fischer bereits aufgeführt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Den Zusammenhang zwischen Innendämmung und Luftfeuchtigkeit verstehe ich nicht. Oder geht es DIr um die Auswirkung der Luftfeuchtigkeit an den kalten Oberflächen?


    Wie die Platten am besten an der Wand befestigt werden, das hängt erst einmal von der Wand bzw. Wandaufbau ab.

    Mir geht es um die Feuchtigkeit auf der Oberfläche und auch Energiekosten senken.

  • klimaplatten haben wir im Schlafzimmer. Habe aus preissicht die erstmal verworfen.


    Ja genau um die Punkte geht es mir, da mir bewusst ist, dass es auch i die hose gehen kann.


    Genau die pilzzucht möchte ich vermeiden

  • die Fassade wurde vor gut 25 Jahren über geputzt.


    Nasse Stellen sind keine zu sehen.


    Die ehemalige Eigentümerin wohnt noch mit drin. Da haben wir die Infos herbekommen.

    Das Bad ist auf der anderen Seite von der Wohnung.

    Das Haus ist massiv gebaut. Von aussen verputzt und von innen ist sandputz drauf mit Tapete.

    Heizung füllen wir vielleicht einmal im Jahr ein wenig auf.

  • vor Jahren war ich mal in einem Haus, da wurde ähnliches geschildert.

    Nicht erkannt worden war ein Problem der Abdichtung einer Fenstertür auf der Westseite, die an eine Terrasse grenzte... Da lief munter alles Wasser, was an der Tür herunterlief, hinter die Abdichtung und von dort unter den Estrich...

    Aufschluss hatten damals Feuchtemessungen am Putz in der ganzen Wohnung mit Vergleich der Messwerte gegeben...

  • die Fenster habe ich schon nachgeschaut konnte aber keinen Schaden feststellen weder am Fenster noch an den Dichtungen. Flecken sind auch keine an den Wänden weder aussen noch innen.


    Was mir aufgefallen ist, als ich im Sommer vogeldreck von der Hauswand abwaschen wollte hat sich dort der putz wie ein Schwamm vollgesaugt.

    Kann es passieren dass es nach Regen zu lange dauert bis die Fassade trocknet und so die Feuchtigkeit in geringer Menge nach innen abgibt?

    Kann man so einen Putz wie oben auf dem Bild streichen mit einer speziellen Fassadenfarbe?

  • stell doch mal ein paar mehr Fotos ein. von innen, aber auch von außen.

    in welche Himmelsrichtung sind die Fenster orientiert?

    klar, ein saugender Putz kann schon zu einer Auffeuchtung führen. Aber warum nicht im EG?


    die Frage ist doch: was unterscheidet EG und OG (von der Dämmung abgesehen, die ich hier im ersten Schritt nicht als ursächlich ansehen würde)?


    eine Feuchtemessung am Innenputz könnte sehr aufschlussreich sein.

  • Im Anfangspost ist die Rede von mit 50 % erhöhter relativer Raumluftfeuchte im OG. Im EG sei diese normal. Eine rel. Raumluftfeuchte von 50 % ist aber für Wohnräume weder besonders noch kritisch hoch.


    Wurde bereits versucht, die Bauteilfeuchte im Haus in EG und OG qualitativ zu messen? Welche Bauteile sind in welchen Bereichen messbar feucht?


    (Übrigens lautet der Markenname des einen Herstellers „Rigips“, nicht anders. Herstellerunabhängig nennt man das Material „Gipskartonplatten“, das andere „Gipsfaserplatten“.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Im Anfangspost ist die Rede von mit 50 % erhöhter relativer Raumluftfeuchte im OG. Im EG sei diese normal.

    Er hat im Anfangspost die rel LF für das EG angegeben.


    Die für das OG wäre aber sehr interessant, scheinbar ist sie ja viel höher als die 50 % im OG....

  • Messung von eben 73% bei 20.8 Grad.


    Buld von ausse reiche ich nach da es grad regnet.


    Ein großer Unterschied ist dass bei der EG Wohnung an besagter Aussenwand noch ein Schuppen angebaut ist sodass in dem Bereich fast Null Regen an die Fassade kommt. Könnte das ganze schon erklären 🤔


    Ansonsten bewohnen wir die OG Wohnung als Normalos so zu sagen.


    Heizung alte guss Heizkörper in Nischen.


    Das hygrometer mit 82% steht auf einem Bild was zur aussenwand auf der anderen Wand Seite steht.

  • naja geeicht ist es nicht. Der Wert verändert wenn ich es umstellen. Das digitale hat etwas niedrigere Werte angezeigt an dieser Stelle. Ca. 3 bis 5 %.

  • 70 % rel. Luftfeuchtigkeit sind schon ein Wort.

    Wurde bereits versucht, die Bauteilfeuchte im Haus in EG und OG qualitativ zu messen? Welche Bauteile sind in welchen Bereichen messbar feucht?

    Sind Wände oder Bodenaufbauten messbar feucht? Ist die Feuchte gleichmäßig verteilt oder sind die feuchten Bereiche fleckenartig verteilt?


    Kann austretendes Leitungswasser sicher ausgeschlossen werden?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • werde die Feuchtigkeit an der Wand die Tage mal messen und hier schreiben.


    Wasserleitung geht nur eine Zu- und Ableitung in der Wand entlang für einen Heizkörper. Man sieht an der Oberfläche von innen oder aussen keine Nassen Stellen.

  • wir bekommen hier ein Problem geschildert, was nach Angabe schon seit 30 Jahren besteht.

    Lohnt es sich da wirklich, mit nicht verifizierten Messgeräten und von augenscheinlichen Eindrücken auf Fehlersuche zu gehen.?


    nein, wir brauchen hier (vermutlich) keine Raketenwissenschaft. Aber eine ein bisschen systematischere Herangehensweise wären m.E. angebracht...

  • Zwischen all den Fachleuten komm ich mir so einfach und verloren vor, als ich das aber nun gelesen hab, hab ich gedacht, wenn oben eine Wohnung ist, dann ist doch sicher auch ein Bad bzw.Toilette da, auch wenn irgendwo steht, dass nur eine Wasserleitung hochgeht. Ist denn vielleicht der Ablauf im Bad/Toilette nicht ganz dicht. So eine Luftfeuchtigkeit erreiche ich nur im Bad nach Nutzung, kurz danach ists wieder weg, deshalb dachte ich an ein Ablaufrohr, da man ja öfters auf die Toilette geht und immer Wasser nachkommt.Wenns ganz ausgeschlossen ist und der ein oder andere denkt so ein Quatsch, dann vergeßt einfach, was ich geschrieben hab

    Grüßle

    Dachser




    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt (Gandhi)

  • Aus der Ferne kann man halt nur spekulieren.


    Abwasserrohr als Ursache? Theoretisch denkbar. Die Wassermenge die dort austritt ist typischerweise eher gering. Es braucht also seine Zeit, bis dadurch Wände, Böden o.ä. durchfeuchtet werden.

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  • Entweder ist es Schwitzwasser vom Dach; bei der Isolierung geschlampt o.dgl., oder was ich auch schon mal hatte, dass am Waschbecken das Ablaufrohr nicht richtig reingesteckt wurde und da nur ein ganz bissl daneben läuft und wenn dann so ein modernes Waschbecken mit Unterstütze da ist, dauerts u.U. lange bis es bemerkt wird. Wasser kann in dem Fall ja nur durch eine leckage Leitung, undichtes Ablaufrohr oder von oben kommen, den Berg rauf läuft Wasser ja nicht.

    Klar sind das Spekulationen, aber dafür ist doch auch ein Forum da, dass man Ideen liest und drüber nachdenkt und vielleicht konnte man ja helfen, das nächste Mal ists dann eben umgekehrt.

    Grüßle

    Dachser




    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt (Gandhi)

  • ein Leck irgendwo kann ich fast komplett ausschließen da nirgends Wasserflecken zu sehen sind.


    Habe die Wände heute mal mit einem feuchtmesser gemessen. Das max. Lag bei knapp 20% Feuchtigkeit.


    Die wandtemperatur in der Ecke lag bei nur 12.5C

    Bei einer Raumtemperatur von ca. 20C und aussen Ca. 5C

    Auf der Wandfläche unten bei 20C und oben bei 16C.

    Heisst die Kälte dringt von aussen ach innen. Dem wirkt nur die Innenraum Temperatur entgegen.

    Dann müsste doch eigentlich eine innen dämmung Abhilfe schaffen?

  • Habe die Wände heute mal mit einem feuchtmesser gemessen. Das max. Lag bei knapp 20% Feuchtigkeit.

    Mit welcher Art von Gerät hat Du was gemessen? Was genau hat das Gerät angezeigt?


    (Ich habe bei mehreren hundert Baufeuchtemessungen bisher nur in wörtlich genau einem einzigen und sehr sehr speziellen Fall tatsächlich 20 Masseprozent Bauteilfeuchte angezeigt bekommen und auch tatsächlich im Bauteil gehabt - es war aber ein Faserdämmstoff und er tropfte. Will sagen: Dein Gerät hat so gut wie sicher etwas ganz anderes angezeigt, als "20 % Feuchtigkeit", aber was?)

    Die wandtemperatur in der Ecke lag bei nur 12.5C

    Bei einer Raumtemperatur von ca. 20C und aussen Ca. 5Cals "20%

    Auf der Wandfläche unten bei 20C und oben bei 16C.

    Kein Wunder: Die Außenecke ist eine geometrische Wärmebrücke.

    Heisst die Kälte dringt von aussen ach innen. Dem wirkt nur die Innenraum Temperatur entgegen.

    In der (Bau-) Physik wird (per Konvention) immer die Energie, bzw. deren Bewegung betrachtet, in Deinem Fall also die Wärme. Die Wärme wandert vom warmen Bereich (bei Dir hier: Innenraum) zum kalten Bereich (bei Dir hier: Außenraum).

    Dann müsste doch eigentlich eine innen dämmung Abhilfe schaffen?

    Prinzipiell ist es egal, ob die Dämmung auf der warmen oder kalten Seite der Wand sitzt. Da gleichzeitig aber auch verhindert werden soll, dass warme Luft in die Wärmedämmung strömt und dort beim Abkühlen dieser Luft der mitgebrachte Feuchtigkeit (Wasserdampf) auskondensiert. Diese Wasserdampfsperre wird bei einer außen liegenden Wärmedämmung ganz einfach von der massiven Wand + Innenputz übernommen oder bei einer Innendämmung mühsam von einem extra dafür angebrachten meist recht empfindlichen Bauteil wie einer Sperrfolie. Oder man setzt stattdessen ein wasserdampfdiffusionsdichtes oder - beständiges Dämmmaterial ein. Die verfügbaren Materialien sind aber vergleichsweise sehr teuer und aufwändig zu verarbeiten. Deshalb ist die erste Empfehlung immer eine Außendämmung.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Habe die Wände heute mal mit einem feuchtmesser gemessen. Das max. Lag bei knapp 20% Feuchtigkeit.

    Mit einem trotec BM22 habe ich die Feuchtigkeit gemessen.

    Schau Dir bitte die internationale Gebrauchsanleitung oder besser die deutschsprachige Anleitung des Gerätes an! Nach Bild 7 und 9 der int. Anleitung hast Du beim Messen eines mineralischen Baustoffs (Bild 9) die Skala für einheimischer Hölzer (Bild 7) abgelesen, also die grüne statt der roten Skala:



    Das Gerät hat also für Deine Messung bei richtiger Ablesung nur eine Materialfeuchte von vermutlich ungefähr 0,9 (Masse-) Prozent angezeigt, nicht die von Dir abgelesenen 20 %! Die Differenz liegt bei einem satten Faktor von 24! Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sich die Kennlinien für Gipsbaustoffe, Zementmörtel und -estriche wiederum um etwa den Faktor 2 unterscheiden und nicht linear verlaufen, ist die pauschale Aussage des Herstellers, dass ganz allgemein ein (beliebiger) mineralischer Baustoff ab 0,9 Masseprozent "nass" und zwischen 0,7 und 0,9 Masseprozent "feucht" sei, mit großer Vorsicht zu betrachten. Andere Gerätehersteller weisen auf diese Differenzen ausdrücklich hin, Trotec in der deutschen Anleitung, wenn man ganz genau hinschaut, auch. Mind. ein Hersteller bietet Geräte mit rd. 15 - 20 unterschiedlichen Materialkennlinien an. Messungen mit solchen Geräte liefern im Idealfall tatsächlich aussagefähige (grobe) Messungen, nicht nur Schätzungen. (Aus guten Grund sind aber bis heute in D Aussagen zur Materialfeuchte nur auf Basis einer CM-Messung oder einer Darrprobe wirklich gerichtsfest!)


    Ich halte denn auch selbst das richtig abgelesene Ergebnis Deiner "Messung" demzufolge allenfalls für einen Indikator, dass man die Bauteilfeuchte mit einem Gerät mit einstellbarer Werkstoff-Kennlinie und deren passender Auswahl genauer untersuchen sollte. Deine Wand könnte bei verwertbarer Messung mit passender Kennlinie auch durchaus noch als "trocken" zu werten sein - aber auch als "nass". Bedenke weiter, dass Du weder Gips, noch Zementestrich gemessen hast, sondern Mauerwerk. Das deckt mangels Homogenität kein Widerstands-Messgerät ab!


    (Vielleicht wird hierbei deutlich, dass man Messgeräte vollständig verstehen, richtig anwenden und richtig ablesen muss, um dann am Ende die Messwerte schließlich verwendbar interpretieren zu können. Ein Messgerät alleine macht noch keine Aussage!)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Skeptiker

    Ja ich glaube ohne Experten vor Ort wird das nix.

    Frage trotzdem: oben habe ich ein Bild der Fassade eingestellt. Rauputz? Kann man diesen mut einer wasserabweisenden Schicht überstreichen, sodass der schlagregen nicht mehr einziehen kann?