fachgerechte Integration von „Duschboards“ in schwimmenden Zementestrich

  • Schon mehrfach habe ich schadensfrei sog. „Duschboards“ (Wedi, Saxoboard u.ä.) zusammen mit Trockenestrichen und Wandabläufen einbauen lassen. Erstmals sollen sie jetzt aber mit schwimmendem und beheiztem Zementestrich zusammen eingesetzt werden.

    1. Entspricht die Herstellervorgabe des mit dem Zementestrich oberflächenbündigen Einbaus auf gebundener Schüttung (oder auf einer Estrichschicht) den a.R.d.T.?
    2. Ist Frage 1 unabhängig von der Lage des Duschboards in der Estrichfläche (siehe Skizze oben / Mitte / unten) zu beantworten? Das weitere Rechteck in der Skizze oben ist eine Badewanne.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Elementar ist doch dabei immer, das beide Dinge (Estrich und Duschelement) auf ähnlichem Untergrund gründen. Es gibt aber auch je nach Hersteller, spezielle Unterbausätze die mit Baukleber auf höhe und horizontale gebracht werden. Bisher hat sich kein Estrichleger die mühe gemacht um für ein Duschboard den Estrich an der gewünschten Position abzusenken. Entweder das Duschboard ist bereits drin bevor der Estrich kommt, oder das Duschboard kommt dannach in die Aussparung.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Was spricht dagegen, das Duschboard vom Estrichleger mit einbauen zu lassen? Identischer Unterbau wäre vielleicht möglich, aber will man den? Dann wäre ja mit größeren Setzungen gegenüber der Wand zu rechnen und die sind auch nicht gut.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • welche Wand?


    Wer schließt denn das Duschboard Abwassermässig dann an?

    Oder was das gedacht, das in deinen fällen dann auch überall Wandabläufe integiert werden?

    Falls JA, frag ich mich warum überhaupt dann ein Board. Zementestrich sollte der Estrichleger problemlos mit Gefälle einbauen können.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Ich hatte noch keinen Estricher, dem ich das Einbauen der Duschbords anvertrauen wollte. Spätestens beim Entwässerungsanschluss wäre Schluss gewesen.Wir lassen den Duschbereich komplett abstellen und der Installateur macht dann dann selbst den Unterbau mit Schnellzement o.ä.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Die Duschboards sind zusammen mit Wandabläufen wie bspw. dem Geberit Duofix geplant. Da hat der Einbauer des Duschboards nichts mit den Entwässerungsleitungen zu tun - das ist ja gerade der Witz!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn Duschbord gewollt, dann würde ich es beim Sani im LV lassen. Andernfalls kann ja der Estrichleger, wie chieff schrieb, gleich einen Gefälleestrich einbauen.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Wenn Duschbord gewollt, dann würde ich es beim Sani im LV lassen. Andernfalls kann ja der Estrichleger, wie chieff schrieb, gleich einen Gefälleestrich einbauen.

    Nein, es ist definitiv keine Sani-Leistung,es berührt ja keine Leitung.


    Aber es stimmt, ja, man könnte den Estrich-Mann auch einen Gefälleestrich einbauen lassen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ok, dann mal so: Ich bin Haustechnikplaner und erstelle LV für Installateure und Co.

    Als solcher will ich auch kontrollieren, wie die Duschborde eingebaut werden. Zugriff habe ich nur auf die Sanis. Oftmals bin ich gar nicht informiert, wann der Estricher aufschlägt. Deshalb schreibe ich die auch beim Sani ins LV. Wenn Du das komplette Programm machst, kannst Du gern die Borde anderweitig vergeben. Aber es stellt sich die Frage, wozu überhaupt Borde?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Was meinst Du mit "das komplette Programm"? Hast Du meinen Link angeschaut? Der TGA-Planer plant den (Wand-) Ablauf, ich den Estrich mit Gefälleausbildung. Weil der TGA-Planer nach meinem Vorschlag zustimmend nickte, dachte ich nicht weiter darüber nach ...

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  • Damit meinte ich, dass Du als "Universaldilettant" alle Gewerke überwachst 😉.

    Wenn Dein TGAler einverstanden ist, dann probiers aus.

    Die Welt dreht sich weiter und ich hatte die Fragestellung bisher nicht.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Damit meinte ich, dass Du als "Universaldilettant" alle Gewerke überwachst 😉.

    Wenn Dein TGAler einverstanden ist, dann probiers aus.

    Nö, TGA überwache ich allenfalls auf Übereinstimmung mit meiner Ausführungsplanung. Das macht der TGAler schön selber.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Gefälleestrich

    Vorsicht! Einfach ein Gefälle in die Estrichoberfläche einarbeiten, ist nicht. Das Gefälle müsste im Unterbau angelegt werden, weil ein Estich in gleichmässiger Stärke (im Rahmen der Toleranzen) auszuführen ist. Das aber scheitert meist an den Fähigkeiten der Beteiligten.

    Abstellen und Duschboard hom Sanimann montieren lassen war b. m. bisher immer die sinnvollere Lösung

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Danke für den Hinweis, aber die Anforderung „durchgehende Estrichstärke“ ist bekannt. Ich hatte im Frühsommer mit einem Estrichleger zu tun, der das anscheinend konnte. Aber ob es der am Ende der Ausschreibung würde, weiß man natürlich auch nicht.


    Würdest Du auch ein Duschboard ohne direkte (eigene) Anbindung an die Abwasserleitung nur vom Sanimann einbauen lassen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mal ne Frage:

    Warum darf man kein Gefälle im Estrich haben? Hat das mit Mindestdicken zu tun? Der Untergrund ist ja auch nicht supereben bzw alles auf gleicher Höhe.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Weil eine unterschiedliche Dicke (ausserhalb der Toleranzen) zu Spanungen innerhalb der Fläche und damit zu Rissen führen kann. Wäre gerade in einer Dusche nicht so gut.


    PS: geringste Dicke (Gefälle) könnte man ja in Mindeststärke ausführen und dann dicker werden

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  • Weshalb?

    1) Weil ich zu oft erlebt habe, dass die Estrcher entweder keinen Bock hatten und unberechtigt an der Leistung des Sanimanns rumgenörgelt haben oder echte Fehler einfach übersehen haben. So nach dem Motto - ich muss den doch nicht kontrolieren.

    2) Wasser ZUR Wand hinzuführen (mit Vorsatz) wiederstrebt mir prinzipiell. Mag eine "Macke" sein, aber es ist so.

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  • Weil eine unterschiedliche Dicke (ausserhalb der Toleranzen) zu Spanungen innerhalb der Fläche und damit zu Rissen führen kann. Wäre gerade in einer Dusche nicht so gut.

    Das kann ich so aus eigener Anschauung / Erfahrung bestätigen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • 2) Wasser ZUR Wand hinzuführen (mit Vorsatz) wiederstrebt mir prinzipiell. Mag eine "Macke" sein, aber es ist so.

    gut, verstehe ich, kann ich aber nicht nachvollziehen. Mitten in der Decke ist es doch bei einem schwimmenden Estrich auch nicht besser. Außerdem finde ich GK-Wände einfacher wieder herzustellen, als Estrich und EPS oder gar die beliebte Holzfaser-TSD unter Fliesen zu trocknen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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