Klimastreik - wie ist Eure CO2-Bilanz?

  • Wieviel to CO2-Äquivalent weist Eure persönliche CO2-Bilanz aus? 34

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Der globale Klimastreik, zu dem viele Organisatoren für heute aufgerufen haben, könnte Anlass sein, mit diesem Rechner des Umweltbundesamtes einmal die eigene CO2-Bilanz aktuell zu ermitteln, kritisch zu betrachten und einen persönlichen "Aktionsplan für das Klima" aufzustellen - wenn man das für wichtig hält.


    Wieviel Tonnen CO2-Äquivalent umfasst Eure persönliche CO2-Bilanz gegenwärtig nach dem verlinkten Rechner des UBA?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • mit diesem Rechner einmal die eigene CO2-Bilanz aktuelle zu ermitteln, kritisch zu betrachten

    Die Ergbnisse diese Rechners kann ich nur sehr kritisch betrachten, da ich nicht weiß, wie die dort genannten Werte ermittelt werden.

    Beispiel Verkehr. Wenn ich mit dem Auto Bröchen holen fahre, entsteht CO² - klar, durch die Verbrennung. Fahre ich aber mit dem Fahrrad zum Bäcker, erzeuge ich qua Atmung auch CO². Und wenn ichkeine Brötchen esse, erzeuge ich durchs Atmen auch CO². Wie das in irgendwelche Berechnungen eingeht, kann ich nicht nachvollziehen. Und da ich die Ersteller dieser Berechnung nicht erkennen kann, kann ich den jeweiigen Lobbyeinfluß nicht (für mich) beurteilen.

    Die Automobilindustrie käme sicher zu einer anderen CO² Zahl als (Beispiel) Greenpeace.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Jetzt find ich mich/ uns? mit 6-7 to gar nicht so schlecht, aber der Schnitt sollte ja auf 2 to runtergehen, wenn ich das richtig verstehe.

    Große Einsparpotentiale hab ich nicht mehr, ausser ich wechsle den Beruf, oder wir verkaufen das Haus und ziehen in eine Wohnung.

    Wir versuchen schon, möglichst nachhaltig zu leben. Leider ist das in einer Kleinstadt auch nicht immer einfach: Carsharing oder Mietwagen gibts hier nicht, d.h. wir haben wohl oder übel ein Auto.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Die Ergbnisse diese Rechners kann ich nur sehr kritisch betrachten, da ich nicht weiß, wie die dort genannten Werte ermittelt werden....

    Die Automobilindustrie käme sicher zu einer anderen CO² Zahl als (Beispiel) Greenpeace.

    Hältst Du das Umweltbundesamt nicht für ausreichend unverdächtig, parteiisch zu sein?


    Ausserdem sind beim Eingeben die Faktoren recht gut erkennbar!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Jetzt find ich mich/ uns? mit 6-7 to gar nicht so schlecht, aber der Schnitt sollte ja auf 2 to runtergehen, wenn ich das richtig verstehe.

    Große Einsparpotentiale hab ich nicht mehr, ausser ich wechsle den Beruf, oder wir verkaufen das Haus und ziehen in eine Wohnung.

    Bei uns liegt das ganz große Einsparpotentiale beim Konsum und etwas beim Essen, Wohnen und Verkehr sind bei uns neutral.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hältst Du das Umweltbundesamt nicht für ausreichend unverdächtig, parteiisch zu sein?

    Die werden auch auf Zuarbeit von Dritten angewiesen sein und da sind dann evtl Lobbyinteresen im Spiel. Ich denke nicht, dass das UBA die Zahlen bewusst manipuliert,nur auch nicht das Personal hat, die alle zu "sieben"

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  • Tja...bei mir lief es super. Überall deutlich (!) unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Wenig Auto, sehr viel Fahrrad (in 25 Minuten geht's zur großen Baustellen- und Terminrunde, 3 Baustellen, ein Besprechungstermin, ca. 60 km, komplett klimaneutral). Und dann kam die Flugreise. Und schwuppdiwupp war ich exakt im deutschen Mittel (11,2...also einen Tick besser...naja...)

  • Ich bin seit ein paar Monaten auch autofrei mit dem Rad unterwegs. Bis jetzt schaffe ich auch die Baustellentermine problemlos - habe aber momentan auch nur Baustellen, zu denen ich zur Not sogar gehen könnte.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die werden auch auf Zuarbeit von Dritten angewiesen sein und da sind dann evtl Lobbyinteresen im Spiel. Ich denke nicht, dass das UBA die Zahlen bewusst manipuliert,nur auch nicht das Personal hat, die alle zu "sieben"

    Beim Eingeben in den Rechner konnte ich keine offensichtlich falschen Gewichtungen erkennen. Das schon recht umfassende Rechenmodell hat ja auch keinen Anspruch auf völlige Genauigkeit. Es soll ja nur Tendenzen zeigen. Und bei mir (meiner Familie) ist die Tendenz klar: Weniger Fleisch, weniger und langlebigere Konsumgüter. Der Rest ist im Detail schon ganz deutlich unter Durchschnitt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Und die Handwerker auf "Deinen" Baustellen?

    Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Sanilöter, der davon schwärmte, dass bei seinem Opa die Gesselen mit dem Fahrrad und dem Handkarren loszogen. Aktuell sehe ich mindestens 10 reginale und überregionale Sanilöter. Und besagter Sanilöter hat auch nicht zwei PreisKatekorien (2 km Umkreis/weiter), sondern fährt auch 3 Strassen weiter mit dem VW Bus/Vito

    Da könnte mal ein Umdenken stattfinden. (Finde ICH)

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  • ist die Tendenz klar: Weniger Fleisch,

    Genau - Wer Fleisch ist, muss sich demnächst, so scheint es, öffentlich entschuldigen. Auch die Fragen für ie CO² Zukunft sind sehr tendenziös - finde ich

    Einerseits will "man" ja eine schicke Bilanz, andererseits muss man dann Fragen mit ja beantworten, die der aktuellen Politik frommen.

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  • Ich fürchte, ohne empfindliche Einsparungen wird es nicht gehen.

    Wir leben viel zu selbstverständlich zu konsumorientiert.

    Die erste Warnungen mit Dürresommern haben sicher zum Umdenken mitgeholfen

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  • Fahre ich aber mit dem Fahrrad zum Bäcker, erzeuge ich qua Atmung auch CO². Und wenn ichkeine Brötchen esse, erzeuge ich durchs Atmenuch CO². Wie das in irgendwelcheBBerechnunge...

    Das ist doch nicht Dein Niveau, Ralf.

    Meinst Du nicht, dass der Grundumsatz bereits eingepreist ist?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Genau - Wer Fleisch ist, muss sich demnächst, so scheint es, öffentlich entschuldigen. Auch die Fragen für ie CO² Zukunft sind sehr tendenziös ...

    Nein, Du musst Dich für nichts entschuldigen: Du darfst selbstbewusst weiter Diesel verbrennen und Dein Steak mit Braunkohlestrom braten. Aber Du wirst vermutlich immer öfter schräg von der Seite angeschaut. Aber ohne persönliche Veränderungen verbessert sich unsere CO2-Bilanz nun einmal nicht.


    Das auszusprechen ist nicht tendenziös sondern logisch. Das ist ja grad' das Schlimme an den F4F-Demos: Alles was die Kids sagen ist logisch und wahr. Nur die Konsequenz ist doof, weil wir uns ändern müssen. Und dann machen die uns auch noch Vorwürfe, dass wir alle 30 Jahre lang den Arsch nicht / kaum hochbekommen haben. Ja, das ist schon peinlich - ganz objektiv gesehen. Nein, Du musst Dich nicht entschuldigen, aber für Veränderungen ist es nie zu spät.


    (Da fällt mir wieder ein, wie wir vor 35 Jahren mit den Fahrrädern nach Helmstedt gefahren sind, um für die Entschwefelung von Buschhaus zu demonstrieren. 500 Arbeitsplätze wurden dort durch massive Umweltzerstörung jetzt über diesen Zeitraum "gesichert". Erreicht haben wir also nicht viel. Kommt mir jetzt nicht mit China, D ist der weltweit der größte Braunkohle-Verbrenner!)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das ist doch nicht Dein Niveau, Ralf.

    Meinst Du nicht, dass der Grundumsatz bereits eingepreist ist?

    Genau das meine ich - ich weiß nicht, wer da was wie gerechnet hat. Ich bin auch nicht so vermessen, dass ich annehme, diese Berechnung prüfe/nachrechnen zu können. Aber diese Intransparenz macht mich halt vorsichtig.

    Du darfst selbstbewusst weiter Diesel verbrennen und Dein Steak mit Braunkohlestrom braten. Aber Du wirst vermutlich immer öfter schräg von der Seite angeschaut. Aber ohne persönliche Veränderungen verbessert sich unsere CO2-Bilanz nun einmal nicht.

    Das ist mir schon klar. Aber bleiben wir mal beim Fleisch. Kreuze ich an, in zukunft weniger Fleisch essen zu wollen, sinkt mein prognostizierter CO² Abdruck, egal ob ich das Fleisch durch Pasta ersetzte, die in Italien gefertigt, von da nach D mit dem (Diesel)LKW, vom Groß- zum Einzelhandel mit einem anderen LKW gefahren wird oder ob ich 2 Strassen weiter eine kleine Nudelmanufaktur habe, zu der ich zu Fuß gehe. Nur die Politik kann sagen - die Bürger versprechen in Zukunft weniger Fleisch zu essen.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Selbst wenn Du Dich nur von importierten Nudeln ernähren würdest, wäre Dein Fußabdruck nur ein Bruchteil dessen, was der Fleischverzehr ausmacht.

    Es sei denn, jede Nudel würde einzeln über den Brenner kutschiert.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Der Rechner scheint Bullshit zu sein.


    Ich habe mal 2 Varianten bei ansonsten gleichen Randbedingungen probiert:

    1. Auto Wohnmobil mit Durchschnittsverbrauch 11,2 l, jährliche Fahrleistung 12000 km, weniger als 2 Wochen Hotelurlaub

    2. Auto Kleinwagen mit Durchschnittsverbrauch 6,7 l, jährliche Fahrleistung 8000 km, 2-4 Wochen Hotelurlaub.


    Das alleine macht einen Unterschied von 2,35 t CO2, was mehr ist als der deutsche Durchschnitt für Mobilität!

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Nach allein der Ermittlung der Verbrauchsdifferenz zwischen beiden Fahrzeugen von 120 * 11,2 l - 80 * 6,7 l = 1.344 l - 536 l = 808 l und der Multiplikation mit 2,5 kg / l Benzin nach diesem Link komme ich auf eine Differenz von 2,02 to allein aus dem Fahrzeugwechsel. Der Rest könnte aus dem zusätzlichen Hotelaufenthalt stammen.


    In der Größenordnung ist das für mich eher ziemlich plausibel als "Bullshit". 12.000 km mit 11,2 l / 100 km sind einfach ein "stolzer" bzw. heftiger Verbrauchswert für Alltagsmobilität. Genau das war der Grund, unseren altersschwachen PKW nicht zu ersetzen.

    Genau das meine ich - ich weiß nicht, wer da was wie gerechnet hat. Ich bin auch nicht so vermessen, dass ich annehme, diese Berechnung prüfe/nachrechnen zu können. Aber diese Intransparenz macht mich halt vorsichtig.

    Gut, jeder wie er mag.

    Das ist mir schon klar. Aber bleiben wir mal beim Fleisch. Kreuze ich an, in zukunft weniger Fleisch essen zu wollen, sinkt mein prognostizierter CO² Abdruck, egal ob ich das Fleisch durch Pasta ersetzte, die in Italien gefertigt, von da nach D mit dem (Diesel)LKW, vom Groß- zum Einzelhandel mit einem anderen LKW gefahren wird oder ob ich 2 Strassen weiter eine kleine Nudelmanufaktur habe, zu der ich zu Fuß gehe. Nur die Politik kann sagen - die Bürger versprechen in Zukunft weniger Fleisch zu essen.

    Das ist die vereinfachte Zukunftsperspektive. Schon bei der Ermittlung des Status quo hast Du die Auswahl zwischen TK-Kost / regional gekauft / saisonal gekauft / weniger Fleisch / vegan (o.ä.). Da kannst Du Dein Essverhalten schon relativ gut abbilden. Der Rechner soll doch naturgemäß nur eine Größenordnung abbilden, nicht detailliert alle Aspekte Deiner persönlichen Umgebung. Das geht natürlich alles noch genauer.


    Ich halte den Rechner für einen interessanten Anstoß, über die eigenen Emissionen einmal genauer nachzudenken und sofort die Auswirkungen sehen zu können.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Den Link kann ich leider nicht öffnen, wenn ich beim Klimastreik nicht dabei bin.

    :lach:


    Das Ding kannst Du auch dann oben rechts wegklicken, wenn Du am Schreibtisch bleibst!


    (Habe ich auch gemacht :yeah:)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Bei Framing und Gehirnwaschmaschinen klicke ich immer die ganze Seite weg.

    Du kannst es ja auch woanders nachschauen, hier zum Beispiel. Das Ergebnis ist dort geringfügig schlechter.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ...bevor wir so was einfaches machen, und da womöglich was Unbequemes rauskommt, machen wir lieber nix und so weiter wie bisher.

    Hat ja die letzten 50 Jahre auch gut geklappt...


    Musst natürlich nicht beantworten, aber ich frage trotzdem: hast du Kinder?

    Dju unterstellst mir also, mich einfach aus diesem Thema rausmogeln zu wollen? Du kennst mich nicht mal ansatzweise! Das ist ein Unverschämtheit !!! Ich kriege grade Blutdruck!!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Dju unterstellst mir also, mich einfach aus diesem Thema rausmogeln zu wollen?

    Es liest sich in der Tat so.

    Du kennst mich nicht mal ansatzweise! Das ist ein Unverschämtheit !!! Ich kriege grade Blutdruck!!

    Es ist immer gut, Blutdruck zu haben - ohne ist man so, so ... tot ... :P

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich finde das NICHT witzig. Schon gar nicht nach einem blutdruckbedingte Schlaganfall!

    Oh, das tut mir wirklich leid, das wusste ich nicht!


    Ich nehme die dann besonders unpassende Bemerkung hiermit zurück und bitte um Entschuldigung!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • 12.000 km mit 11,2 l / 100 km sind einfach ein "stolzer" bzw. heftiger Verbrauchswert für Alltagsmobilität.

    Rein für Alltagsmobilität stimmt das natürlich. Da sind aber fast alle Urlaubsreisen mit drin, für die wenig fremde Infrastruktur in Anspruch genommen wird. Stromanschluss brauchen wir im Womo gar nicht mehr (PV auf dem Dach), kein Hotel muss unseretwegen gebaut und betrieben werden, usw. Das geht z.B. in den Rechner nicht ein.


    Auch die Kategorien "sparsam" oder "durchschnittlich" einkaufen sind nichtssagend. Genauso wie regionale Produkte. Der heimische Apfel ist ab Frühjahr schlechter als der von der Südhalbkugel usw.

    ...bevor wir so was einfaches machen, und da womöglich was Unbequemes rauskommt, machen wir lieber nix und so weiter wie bisher.

    Den größten Anteil am Energieverbrauch hat übrigens der Sektor Industrie. Deshalb wird jetzt daran gearbeitet, die aus dem Land zu treiben.


    Nachhaltige Entwicklung stelle ich mir irgendwie anders vor.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Rein für Alltagsmobilität stimmt das natürlich. Da sind aber fast alle Urlaubsreisen mit drin, für die wenig fremde Infrastruktur in Anspruch genommen wird. Stromanschluss brauchen wir im Womo gar nicht mehr (PV auf dem Dach), kein Hotel muss unseretwegen gebaut und betrieben werden, usw. Das geht z.B. in den Rechner nicht ein.

    Das ist richtig, aber der Rechner kann nur vereinfachen um noch handhabbar zu sein.

    Auch die Kategorien "sparsam" oder "durchschnittlich" einkaufen sind nichtssagend. Genauso wie regionale Produkte. Der heimische Apfel ist ab Frühjahr schlechter als der von der Südhalbkugel usw.

    Logisch. Auch das wird hier nur grob kategorisiert und müsste eigentlich ganz genau angesehen werden. Aber man sieht bei dem Rechner trotzdem sehr schön, wo noch größeres Potential steckt. Mehr soll er auch nicht zeigen.

    Den größten Anteil am Energieverbrauch hat übrigens der Sektor Industrie.

    Nein, nach genau der Quelle im letzten Datenstand der Verkehr. Knapp nur, aber es ist der Verkehr. Und für die Abwanderung "der Industrie" sorgen vor allem andere Gründe, was man sehr schön daran erkennen kann, dass die Zement- und Glasindustrie, aber auch die Autoindustrie weiter in D produzieren. Gut, letztere möglicherweise nur "noch", aber eben doch.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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