Dachhaken (Photovoltaik) bei Walmdach 25° mit Tegalit Flachziegel

  • Servus,


    das Thema PV beschäftigt mich weiterhin. Mittlerweile ist klar, ein Renditemonster wird das nicht, aber irgendwie komme ich für mich immer mehr zum Schluss, dass PV auf Dächern eine der Energiegewinnungsformen ist, die am wenigsten in Natur und Landschaft eingreift, zumindest regional.

    Daher kommt auch eine ideologische Komponente dazu... Egal, zurück zum Thema.


    Irgendwie hab ich bei der Befestigung der Anlage Bedenken. Systemelemente dafür gibts beim Tegalit anscheinend nicht.

    Also irgendwelche Dachhaken die unten rausschauen und den Dachstein anheben, oder ausgeflext wird, oder irgendwelche Bleiziegel.

    Dann ist bei mir noch relativ viel geklammert.


    Dazu kommt dann - der Montagetrupp aus Osteuropa wird wohl kaum aus gelernten Dachdeckern bestehen.


    Auf was muss ich achten?

    Was ist empfehlenswert, was nicht?

    Welche Möglichkeiten beim Tegalit gibt es?

  • Hallo,


    für den Tegalit gibt es Modulstützen auf einer halben Sicherheitspfanne montiert, ist aber preislich gleich eine andere Liga wie die Universalstützen, die auf der Konterlattung befestigt werden ...Ist halt eine Variante, wo du im System bleibst und keine Aussparungen am Dachstein vornehmen musst.

  • Hast Du mal nach K2 gesucht?

    Die haben flache Dachhaken die für den Tegalit passen sollten, ohne zu flexen.

    Solltest Du nichts finden dann mache ich mich einmal auf die Suche. Ein Bekannter hat die letztes Jahr bei sich verbaut.

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  • Ja, die Teile sind sehr kostenintensiv. Aber wenn der Tegalit im Fußbereich vernünftig ausgeschnitten wird und nicht mit dem Hammer bearbeitet wird ( ist doch egal wie groß, kommt ja noch PV drüber ....:eek::nono:), sollte das auch mit den Halterungen vom PV Hersteller funktionieren.

  • Die haben flache Dachhaken die für den Tegalit passen sollten, ohne zu flexen

    Ich vermute mal ganz ohne Sperrungen oder flexen wirst du nicht auskommen, da der Halter eigentlich keinen Druck auf die Eindeckung ausüben soll und dafür eine gewisse Materialstärke benötigt. Aber der Halter von K2 für Biberschwanz sieht da schon ganz gut aus, was ich auf die schnelle gesehen habe.

  • Heist also 16 min Ersparnis, die fürs Bearbeiten verschwendet werden kann. Ich würde ja die Systemstütze nehmen...

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  • Ich bin gespannt, was und wann es wird. Wirst Du nur einspeisen oder auch selbst nutzen/ speichern?


    Ich komme gern zu Euch, um die jeweiligen Veränderungen anzuschauen. Beim letzten Besuch hab ich übrigens auch die Monstertomate bewundert.

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  • Wo siehst du die Notwendigkeit?

    Am Ende des Video geben sie die Empfehlung dass der Halter direkt auf dem Ziegel aufliegen muss. Ich vermute mal weil das Eisen zu dünne ist als sich selber zu tragen unter Last. Damit erfolgt eine direkte Belastung auf den Betondachstein. Für das dürfte er nicht konzipiert worden sein. Vorallem nicht in der Mitte der Steine.

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  • Damit erfolgt eine direkte Belastung auf den Betondachstein. Für das dürfte er nicht konzipiert worden sein. Vorallem nicht in der Mitte der Steine.

    wenn das so ist - dann ist der Haken ja einfach ungeeignet. Dann kann doch eine Bearbeitung des Dachsteins auch nicht mehr weiterhelfen, oder?

  • wenn das so ist - dann ist der Haken ja einfach ungeeignet. Dann kann doch eine Bearbeitung des Dachsteins auch nicht mehr weiterhelfen, oder?

    Kannst ja auf die Konterlatte 1cm Fensterplättchen drauf machen und den Stein dann auskerben. Wird aber nicht im Sinne des Herstellers sein. Muss ja ein Grund geben, warum der aufliegen soll.


    Schon mal ausgerechnet wie viele Halter du überhaupt benötigst?

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  • Schon mal ausgerechnet wie viele Halter du überhaupt benötigst?

    Dazu fehlt mir das Knoff-Hoff. Müsste ich mich erstmal intensiv damit befassen.


    Kritisch wird wohl die Schneelast sein, nehme ich an?

    Wieviel kann denn die Original Modulstütze ab?


    Bei Braas finde lich leider nur "Sehr hohe Tragfähigkeit".

    Ein Datenblatt finde ich nicht, nur Ausschreibungstexte und Verlegeanleitungen (die schweigen sich dazu auch aus, nur


    Zitat

    Statische AuslegungDie maximal zulässigen Tragfähigkeitswerte der Modulstütze im einge-bauten Zustand sind auch abhängig von der Dachunterkonstruktion. Deshalb ist eine objektspezifische statische Auslegung unter Berück-sichtigung der Dachunterkonstruktion erforderlich.



    Je nach Dachfläche bietet sich eine Querverlegung an (Module sind ca. 170x100), also oben 1, dann 2, dann 3 bis 4 oder 5.

  • Wieviel kann denn die Original Modulstütze ab?

    Da sie aus Aluminium ist und nicht aus Beton, wohl deutlich mehr. Sie selber wird sich wohl eher weniger verformen und darunter liegt ja die Überdeckung + Dachlatte (am Fuß der Stütze)


    Statik: Da geht es um den Lattenquerschnitt. Ein 3x5 trägt weniger als eine 4x6 plus e=X (Sparrenabstand)

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  • Ich bin davon ausgegangen, dass man die direkt in die Sparren verschraubt und nicht in der Lattung... aber lau Anleitung brauchts da erstmal ein Brett dass auf 2 Sparren verschraubt wird, und daran wird dann die Stütze montiert.. oder?

  • Das Brett ist relevant wenn es die Berechnung vorgibt, genauso wie die Soglatte. Dafür muss es halt bemessen werden. Ja der K2-halter wird dich effektiv günstiger kommen ob er dem Stein gut tut? Wer weiß.

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  • Auf der Webseite des Herstellers gibt es ein Tool mit dem man "planen" kann. Habe ich aber nie ausprobiert. Evtl. Registrierung erforderlich.


    Wenn ich mir überlege, wo das Haus steht (Schneelast etc.), dann dürften eine Menge Dachhaken notwendig werden. Wenn man dann schon auf jeden Sparren eine Dachhaken setzt, könnte man evtl. die etwas kleinere Schiene nehmen (36 anstatt 48).

    Aber das ist alles noch reine Spekulation.

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  • orrr,

    vernüftige Dachhacken tragen die last ohne einen Auflagepunkt am Dachstein/Dachziegel in den Dachsparren ab. Natürlich muss dafür entweder der Dachziegel ausgetauscht werden oder zwei stück etwas angepasst werden.

    Ich bin allerdings nicht bewandert bei den schmallspurziegeln.

    Bei Biber geht das ohne Blechziegel, aber die letzten JAhre sind viele Fachfirmen auf die Blechziegelunterlage umgestiegen.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • mein aktuelles Angebot für die PV beinhaltet Lehmann Aufdachmodulhalter - ein "Blechziegel".

    Jetzt nicht das allerschlechteste.


    Andere Frage.. bei mir sind viele Steine geklammtert. Wenn man zum Einbau der Modulhalter großflächig aufdeckt, bekommt man dann die Klammern auch wieder ordentlich dran.. ? Sieht man ja später kaum noch...

  • Man wird ja nur Ausdecken wo der Halter hin muss. Vielleicht wird es nicht ganz nach Schema sein aber das Verklammern ist weiterhin möglich. Durch die Anlage wird sich der Windsog aber auch ändern.

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  • Wobei der Tegalit durchs belatschen schon gelitten hat - die eine oder andere Ecke ist noch gebrochen =o aber wie willste des anders machen.

    Das ist doch was für die Drohnenfraktion :lach::sarkasmus:

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Andere Frage.. bei mir sind viele Steine geklammtert. Wenn man zum Einbau der Modulhalter großflächig aufdeckt, bekommt man dann die Klammern auch wieder ordentlich dran.. ? Sieht man ja später kaum noch...

    Unter einer PV-Anlage wird dir kein Dachstein davon fliegen. Daher ist das zu vernachlässigen.


    Interessanter ist die Absturzsicherung. Wird diese durch das untere Aluprofil sichergestellt? :eek:

  • Was mich noch geunwdert hat, die Modulhalter wurden nur auf die Lattung verschraut.. Aber geht ja auch nicht wirklich anders - oder?


    Interessanter ist die Absturzsicherung.

    Naja, bei dem Foto ist die Traufhöhe <3m.. aber auch auf der anderen Dachseite.... :rulez:



    Im Angebot war ein Gerüst enthalten...