Ist dieser Fußboden noch sicher?

  • Hallo,


    Ich bin neu im Forum brauche dringend hilfe. Ich wohne in einem sehr alten ziegelhaus mit holzboden, der holzboden wurde wahrscheinlich laienhaft neu errichtet. nun wohne ich hier seit zwei Jahren zur Miete und dort wo meine wohnwand steht hat sich der Fußboden gesenkt. Ich wohne im ersten Stock, und meine Nachbarn im Erdgeschoss. der dachstuhl des Hauses hat anscheinend gebrannt danach stand das Haus leer und der Boden wurde einfach wieder verwendet. Ich füge euch mal Bilder meines Bodens hinzu und der Decke des nachbarns im Erdgeschoss. Könnt ihr mir sagen ob das noch so sicher ist oder wie ich jetzt weiter vorgehen soll.

  • und der Boden wurde einfach wieder verwendet.

    Wie alt ist das Haus?

    Ein Dachstuhlbrand führt nicht zwangsläufig dazu, dass die Decken unbrauchbar werden. Der Brand selbst oder die Löscharbeiten können natürlich dazu führen, dass Decken ersetzt werden müssen, die Bilder geben dazu aber keine Informationen.


    Was mich etwas verwundert, dass man an der Unterseite (Bilder mit dem Fenster) keine Risse an der Decke bzw. Decke und Wand sieht.. Wenn sich die Decke nachträglich gesenkt hätte, dann hätte ich dort sichtbare Risse erwartet.


    Anhand der Bilder kann man aber nicht einschätzen, ob die Decke noch ausreichend tragfähig ist. Was man sieht ist, dass sich die Decke/der Boden etwas abgesenkt hat. Das wäre bei einer Holzbalkendecke gut möglich, zumal wenn sie stark belastet wird (Wohnwand). Ich vermute, dass man die Tragfähigkeit der Decke erst beurteilen kann, wenn diese geöffnet und genauer begutachtet wurde. Das müssen aber Statiker beantworten.


    oder wie ich jetzt weiter vorgehen soll.

    Ansprechpartner wäre der Vermieter. Der muss gewährleisten, dass die Mietsache auch sicher ist.

    Für eine fachliche Begutachtung sollte man einen Statiker hinzuziehen. Der wird zur Tragfähigkeit vermutlich nicht viel sagen können, ohne vorher in die Decke zu schauen. Dafür bräuchte es wiederum die Zustimmung des Vermieters. Dann steht immer auch die Kostenfrage im Raum, bzw. wer die Rechnung(en) bezahlen soll. Allein schon deswegen würde ich von einem Alleingang abraten.

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  • Entweder bewegt sich der Vermieter oder Du ziehst aus/um. Mehr Möglichkeiten gibts nicht. Die Ämter werden Dir wohl kaum helfen und selber an der Decke rumbastlen wäre Sachbeschädigung.


    Ich sehe es so wie R.B. In der Tapete zeigen sich keine Rissse/Wellen/ö.ä., die auf eine aktuelle Bewegung der Decke hindeuten, aber Ferndiagnosen sind immer schwer.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • [...] oder die Löscharbeiten können natürlich dazu führen, dass Decken ersetzt werden müssen, die Bilder geben dazu aber keine Informationen.

    Wenn noch ausreichend Restfeuchtigkeit vom Löschwasser in der Decke sein sollte, kann es durchaus sein, dass die Tapete bei Formänderung der Decke nicht reißt. Feuchte Tapete ist sehr dehnbar.


    Gibt es ggf. Fotos der unteren Wohnung vor dem Brand (z.B. Familienfotos, Feiern, etc...), auf denen die Decke noch bicht verbogen ist?


    Auf dem Foto sieht es so aus, als ob auch der Fenstersturz etwas Durchbiegung zeigt. Wäre ungewöhnlich, da diese üblicherweise aus Mauerwerk bestehen.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Wäre ungewöhnlich, da diese üblicherweise aus Mauerwerk bestehen.

    :thumbsup:

    Deswegen meine Frage nach dem Alter des Gebäudes. Wer weiß, ob es sich um "massive" Wände handelt.


    Beim Boden wäre auch denkbar, dass der Aufbau nachträglich verändert wurde, und sich nun "nur" eine obere Lage durchbiegt.


    Fragen über Fragen.

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  • Im Bauwesen bezeichnen wir das gesamte horizontale tragende Bauteil zwischen zwei übereinander liegenden Räumen als "Decke".


    Was ist bei Deiner Decke sicher zu sehen? Auf ihrer Oberseite zeigt sich ein konisch verlaufender Spalt zwischen Deckenbelag (Laminat) und Sockelleiste. An ihrer Unterseite ist an einem Fenstersturz eine Ausbeulung nach unten zu sehen, die sich parallel auch an der Unterseite des benachbarten Fenstersturzes zeigt.


    Außerdem schreibst Du von einem Dachbrand, nach dem das Haus längere Zeit leer stand. Weder ein Brand selbst, noch das bei den Löscharbeiten durch das Gebäude laufende Löschwasser schädigen zwingend unterhalb liegende Bauteile aus Mauerwerk, Holz oder Stahlbeton. Meist reicht deren Trocknung völlig aus. Eine derartig starke lokale Durchbiegung eines unbelasteten Balkens einer Holzbalkendecke wäre ohne weiteres nicht erklärlich. Bei Holzbalkendecken sind vor allem die Auflager gefährdet.


    Nun stellen sich einige Fragen:

    1. Wie ist die Decke genau aufgebaut (Holzbalkendecke, Stahlsteindecke, Stahlbetondecke) ?
    2. Worauf liegt der Bodenlag (Estrich, Trockenestrich, Dielung ...) ?
    3. Gibt es eine Zwischenlage zwischen Bodenbelag und Estrich / Dielung / Decke. Wenn ja, wie dick ist diese und aus welchem Material?
    4. Ist die Fuge zwischen Bodenbelag und Sockelleiste sicher neu aufgetreten, oder schon länger vorhanden? (Hölzerne Sockelleisten sind oft nicht überall mit ganz exakt gleichem Abstand zur Belagsoberfläche einer Decke montiert.)
    5. Wieviele Millimeter ist die Fuge offen?
    6. Ist die fotografierte Fuge nur nahe der schweren Möbel sichtbar oder auch an anderen Stellen? Wenn ja, wo?
    7. Ist die unterseitige Beule neu aufgetreten oder schon älter? Nach dem Foto sieht sie älter aus, so wie auch der Fenstersturz. Zeigt der Fenstersturz auch auf der Außenseite diese Beule?

    Erstmal halte ich hier zwei von einander unabhängig zu erklärende Beobachtungen für möglich. Und es gibt mind. so viele harmlose, wie kritische Erklärungen. Aber noch wissen wir ja nicht mal ansatzweise das Wichtigste.


    Zuständig für die Beseitigung eine Mangels an der Mietsache ist immer der Vermieter.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • = Laminat

    Das vermute ich auch, wissen wir aber noch nicht sicher. Und wenn dann noch eine "Trittschalldämmung" aus 4 mm Irgendwas-Schaum drunter liegt, wäre die Absenkung schon erklärt. Bliebe nur noch zu fragen, wer das Laminat gelegt hat.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mehrere Jahrhunderte alte Häuser haben durchaus die wildesten Decken. Manche sind völlig schräg, andere ausgebeult, dass man sich wundert, dass sie noch halten. Holz macht viel mit und über die Jahrhunderte können sie sich ganz schön verbiegen, ohne ihre Festigkeit zu verlieren. Wenn man Einlass bekommt, kann man sich das in wirklich alten Altstädten anschauen. Fast alle haben gemeinsam, dass sie einen Putz unter einer Schilflage haben. Wenn sie da was verbiegt, dann reißt dieser, denn wirklich stabil ist dieser Putz nicht und somit würde auch die Tapete irgend wo mittendrin reißen. Sieht aber alles ziemlich sauber aus. Ja, ist halt ein altes Haus.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Moin,


    ich kann ich leider nicht sagen was unter dem Boden ist. Nur wurde dieser wahrscheinlich von Amateuren vor 8 Jahren komplett neu gemacht. Wie kann dann das sein daß sich der Boden senkt. Ich habe langsam Angst um mein Leben und meine Einrichtung.

    Die Fugen entstehen nur dort wo Möbel stehen.

    Was das für ein Boden ist und was drunter ist weiß ich nicht. Er wurde auf jeden Fall neu errichtet vor einigen Jahren.

    Der Boden ist aus Holz mit Schutt habe ich mitbekommen. Die Beule beim Nachbarn darunter war glaube ich schon da die Tapete nicht gerissen ist.

  • Wie kann dann das sein daß sich der Boden senkt.

    Ein Bodenbelag kann sich leicht absenken, wenn eine unter ihm liegende weiche Schicht wie zum Beispiel eine Trittschalldämmung lokal von einer Auflast wie einem schweren Möbel zusammengedrückt wird. Wenn der Belag dann noch relativ biegeweich ist wie bspw. Laminat gibt es eine kleine Delle mit einer Absenkung von wenigen Millimetern im Bodenbelag. Die Trittschalldämmung dämmt dann zwar nicht mehr so toll, aber Grund zur Sorge wäre das nicht.

    ich kann ich leider nicht sagen was unter dem Boden ist. ...

    Meine Fragen lassen sich nicht beantworten? Dann lässt sich zur Decke aus der Ferne weiter nichts sagen.

    ... Boden ...wurde dieser wahrscheinlich von Amateuren vor 8 Jahren komplett neu gemacht. ... Er wurde auf jeden Fall neu errichtet vor einigen Jahren.

    Wurde die gesamte Decke neu hergestellt, oder nur der Bodenbelag, also die oben aufliegende oberste Schicht?

    Der Boden ist aus Holz mit Schutt habe ich mitbekommen.

    Wie oben: Meinst Du die gesamte Decke, oder nur den Bodenbelag und eine Zwischenschicht darunter? Für mich liest sich das nach einem der typischen (und fachgerechten) Aufbauten einer gefüllten Holzbalkendecke, wie er hier zu sehen ist. Das wäre an sich nicht zu beanstanden, auch wenn es

    von Amateuren vor 8 Jahren komplett neu gemacht

    wurde. Das ist weder kritisch noch führt es zur Verformung einer Decke.

    Die Beule beim Nachbarn darunter war glaube ich schon da die Tapete nicht gerissen ist.

    Das bestätigt meine Vermutung, dass die (tragenden Teile der) Decke selbst keine (neue) Verformung aufweisen/t, sondern nur die oberste Belagsschicht, vermutlich ein Laminat. Das wäre bei einem Laminat auch so zu erwarten und völlig unkritisch. Dein

    Ich habe langsam Angst um mein Leben und meine Einrichtung.

    wäre damit völlig unbegründet.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wie kann dann das sein daß sich der Boden senkt. Ich habe langsam Angst um mein Leben und meine Einrichtung.

    Die Fugen entstehen nur dort wo Möbel stehen.

    Zum Alter des Gebäudes hat Du noch nichts geschrieben.

    Ich sehe auf den BIldern nichts, was Deine Angst begründen würde.


    ich kann ich leider nicht sagen was unter dem Boden ist.

    Das wäre aber wichtig, denn bisher spricht noch nichts dafür, dass sich die komplette Decke abgesenkt hat. Die wenigen Millimeter die Du siehst, könnten durch den Bodenaufbau bzw. dessen (mangelnde) Druckfestigkeit verursacht sein.

    Es wäre theoretisch auch denkbar, dass sich der Boden bei der Montage der Sockelleisten etwas gewölbt hatte, und jetzt durch die Last wieder "eben" ist. Das sieht man auf den Bildern nicht.


    Kannst Du wenigstens sagen, wie die Holzbalken verlaufen? Eine Decke, also auch eine Holzbalkendecke, würde sich eher in der Mitte durchbiegen als am Rand (Auflager).


    Egal wie, bisher spricht mehr dafür, dass hier der Bodenaufbau etwas nachgibt. Das kann beispielsweise, wie Skeptiker oben schon geschrieben hat, die Trittschalldämmung sein. Vielleicht wurde ja zur Schalldämmung eine relativ dicke Trittschalldämmung verlegt, oder diese ist für den Zweck ungeeignet, oder.......


    Ohne nähere Infos zur Decke und Bodenaufbau kann man nur spekulieren, aber das bringt Dich nicht weiter. Entweder wird die Decke begutachtet, und man findet die Ursache, oder Du musst damit leben. Du könntest natürlich auch in eine andere Wohnung ziehen.

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  • guten Abend, ich habe dazu den Vermieter jetzt angeschrieben und er konnte nichts beantworten da er kein fachmann ist sagte er, obwohl er das Haus selber renoviert hat. Zum Thema mit der Senkung im Boden äußerte er sich wie folgt:

    Möglicherweise hat sich da der Boden gesenkt

    Da sich aber in der unteren Etage die Decke nicht verändert hat ist dass kein Problem

    In der Ecke war der Boden schon immer etwas schief. Das ist eine Schüttung drunter die sich vermutlich aufgrund des Gewichtes des Schrankes zusammengedrückt hat und nun der Boden sich gesenkt hat.

    Die schüttung war neu und nicht komprimiert dass ist der Grund der Senkung

  • Wenn es sich um eine Holzbalkendecke handelt, kann die Aussage des Vermieters in der Summe (lokale Setzung des Bodenbelages durch Kompression infolge hoher Belastung) korrekt sein. Ich hatte das oben auch bereits geschrieben:

    Das bestätigt meine Vermutung, dass die (tragenden Teile der) Decke selbst keine (neue) Verformung aufweisen/t, sondern nur die oberste Belagsschicht, vermutlich ein Laminat. Das wäre bei einem Laminat auch so zu erwarten und völlig unkritisch. Dein (e. Sorge) wäre damit völlig unbegründet.

    Sehr wahrscheinlich brauchst Du Dir also keine Sorgen machen. Wir wissen aber bisher nicht, ob es tatsächlich eine Holzbalkendecke ist und das obige wirklich zutrifft, so dass sich mehr hier nicht mehr sagen lässt. Und ...

    Ohne nähere Infos zur Decke und Bodenaufbau kann man nur spekulieren, aber das bringt Dich nicht weiter. Entweder wird die Decke begutachtet, und man findet die Ursache, oder Du musst damit leben. Du könntest natürlich auch in eine andere Wohnung ziehen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Trotzdemtrotzdem vielen Dank für die Hilfe. Jetzt aber noch eine Frage, ich habe in der anderen Zimmer Hälfte auch noch einen Schrank bzw Vitrine stehen. Dort sieht man zufälligerweise auch eine Senkung nur wo er steht. Auch beim Nachbarn unten sieht man dass dort der Boden eine leichte Wölbung hat. Leider habe ich aber keine Fotos davon.

    Wäre dann diese Wölbung beim Nachbarn unter mir oder andere Schrank steht schlimm bzw. Normal oder kommt das auch nur vom dichtmaterial bzw Schutt?

    Sind denn dann generell Wölbungen an der Decke beim Nachbarn schlimm wenn in der Wohnung oben drüber etwas schweres steht?


    ich würde ja gerne auch mehr Auskunft geben wenn ich nur wüsste wie das ja alles aufgebaut ist. Mir bereitet das alles auch nur unruhige Nächte und Albträume.

  • Holzbalkendecken waren auch schon früher nur sehr selten völlig eben und waagerecht. Besorgnis erregend wäre eine über kurze Zeit sich stark entwickelnde Absenkung der Deckenunterseite, verbunden mit dem Auftreten neuer Risse an der Deckenunterseite.


    Schwere Schäden an Decken sind nach meiner Erfahrung a) extrem selten und b) dann mit sichtbaren Spuren oder Schäden an benachbarten Bauteilen verbunden.


    Sicher ausschließen lässt sich eine kritische Veränderung an einer Decke aber nur durch eine sachverständige Begutachtung am Objekt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Sind denn dann generell Wölbungen an der Decke beim Nachbarn schlimm wenn in der Wohnung oben drüber etwas schweres steht?

    JEDE Decke biegt sich bei Last durch, die eine mehr, die andere weniger. Die Frage ist also nicht, ob sich die Decke durchbiegt, sondern ob die Durchbiegung noch im zulässigen Bereich liegt. Dazu fehlen bisher aber alle Informationen.

    Nebenbei bemerkt, selbst wenn die Grenze geringfügig überschritten wäre, würde die Decke nicht gleich einstürzen.


    Nach Deinen Bildern sieht es aber nicht danach aus, dass sich die Decke durchbiegt, sondern dass der Bodenaufbau aufgrund der Last gestaucht (zusammengedrückt) wird.


    Mir bereitet das alles auch nur unruhige Nächte und Albträume.

    Schlafmangel ist auf Dauer nicht gesund.

    Mein Rat: Entweder Du kannst Dich mit der Situation anfreunden, oder Du solltest eine andere Wohnung in Erwägung ziehen.


    Die hier mehrfach genannte Empfehlung, dass sich das jemand vor Ort anschauen muss, könnte erheblich dazu beitragen, dass Du ruhiger schlafen kannst.


    Wäre dann diese Wölbung beim Nachbarn unter mir oder andere Schrank steht schlimm bzw. Normal oder kommt das auch nur vom dichtmaterial bzw Schutt?

    Die von Dir als "Schutt" bezeichnete Füllung zwischen den Balken war früher durchaus normal, und diente auch der Schalldämmung zwischen den Geschossen.


    Ob eine Durchbiegung "schlimm" ist, das lässt sich so nicht sagen. Zum Alter des Gebäudes hast Du auch noch nichts geschrieben. Wo soll man jetzt ansetzen? Eine Holzbalkendecke aus dem vorletzten Jahrhundert kann sich anders verhalten als bei einem Neubau, wir kennen aber noch nicht einmal das Alter der Decke, geschweige denn deren Aufbau.


    Es wäre sehr gut denkbar, dass die von Dir genannte Durchbiegung schon immer vorhanden war. Hätte sich die Durchbiegung verändert, dann wären Risse sichtbar. Das wurde jetzt aber auch schon mehrfach geschrieben.


    Meine persönliche Meinung, (besser gesagt Vermutung):


    Die Decke hat KEIN Problem. Schwachstelle ist vermutlich der Bodenaufbau. Das zu bewerten ist aber durch Ferndiagnose so gut wie unmöglich. Wenn DU also Bedenken bezüglich der Tragfähigkeit der Decke hast, dann bleibt nur der Rat, dass sich das jemand vor Ort anschauen muss.

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  • Vielen vielen Dank für die Hilfe. Ich habe den Vermieter angeschrieben, er wird mir das genaue Baudatum bis Mittwoch nennen da er nicht zu Hause ist und die Dokumente nicht vorliegen hat. Jetzt ist aber auch schon seit einiger Zeit dort wo eine andere Vitrine steht beim Nachbarn unten auch die Decke nach unten gewölbt in der Nähe von meiner Vitrine.

    Ich werde dann wieder wohl mit meinem Vermieter darüber sprechen und er wird wahrscheinlich wieder nichts machen. Hier noch mal Bilder von der anderen Wölbung unter der anderen Vitrine:


  • Das sieht für mich nicht nach einer Durchbiegung aus, die vor "kurzem" stattgefunden hat, eher nach Altbau und "das war schon immer so".

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  • Evtl. hat sich die Wand nach oben verformt, kommt sehr häufig vor, wenn Maulwürfe zuviele vergorene Äpfel verspeisen und betrunken unter dem Streifenfundament versuchen "hochzukommen". 😂

    Wenn das schon immer so war, dann wird wohl nix passieren, solange man kein 2000l Aquarium aufstellt.