Fassade neu verputzen

  • Hallo,

    meine erste Frage hier. Also das Dach wird saniert. Im Zuge dessen, Gerüst etc. will ich die Fassade der DHH vorne und hinten neu verputzen. Ich habe vor knapp 5 Jahren vorne mal "probiert" und das hält seitdem bombenfest. In diesem Stil möchte ich das am rest weiterführen, d.h. Efeureste abkratzen, evtl. Dampfstrahler, Tiefengrund und dann mit geringer Schichtstärke mit Haftputz "Drüberputzen". Evtl. stellt sich noch die Frage, ob Mineralputz oder Kunstfaserverstärkt...Ist das so praktikabel oder vergesse ich da irgendwas...

    dankeschön

    Grüße

  • Wenn er das sowieso selbst macht, dann würde ich immer ein WDVS machen anstatt einfach nur drüber putzen. Die Materialkosten sind gering, <20,- €/m² und die hohen Lohnkosten entfallen ja.


    Ich weiß nicht, was er unter "Haftputz" versteht, und das erste Bild kann mich von der Optik auch nicht überzeugen. Aber jeder so wie er´s mag.

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    .

  • Hallo zusammen,

    Also ....ich bin ja für jede Hilfe dankbar, aber meine fragen wurden bisher nicht so wirklich beantwortet....das mit der Enev werde ich noch klären....es geht ja nur darum, über die 70er Jahre Struktur drüber zu putzen, um eine glattere Oberfläche zum Streichen zu bekommen...aber egal...im Notfall streiche ich einfach nur

    Trotzdem danke

  • Woher sollen wir wissen, was auf Deinem vorhanden Putz nötig ist/funktioniert? Altbeschichtung? Sandender/kreidender Putz? Hohle Stellen? Unverträglichkeiten (chemisch)? Belastungen aus Umwelt oder Nutzung?

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  • Ja? Was ist mit Anlage 3 Pkt b)?


    aus dem verlinkten Dokument


  • Genau - da ist von Reparaturen die Rede, also flächenmässig mehr als xx % reparieren/sanieren. Nicht die ganze Fläche mit einer weiteren Schicht überarbeiten/überziehen!

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  • Du hast aber ein komisches Leseverständnis.

    Ja, da steht was von Putzreparaturen, in Anführungszeichen. Und dahinter steht, was darunter zu verstehen ist. Und genau das ist es, was der TE vorhat (auch wenn ich das Ergebnis seines ersten Stückes für nicht erstrebenswert halte.)

    Da steht eben NICHT, dass höchstens xx % repariert/saniert werden dürfen.

    Mir gefällt die Farbe nicht nicht mehr -> Ich streiche ihn neu -> Fällt nicht unter die Klausel.

    Mir gefällt die Struktur nicht mehr -> Ich putze was anderes drüber, ohne die alte Schicht abzuschlagen -> Fällt nicht unter die Klausel.

    Eigentlich ganz einfach.

  • Genau - da ist von Reparaturen die Rede, also flächenmässig mehr als xx % reparieren/sanieren. Nicht die ganze Fläche mit einer weiteren Schicht überarbeiten/überziehen!

    ???? Da steht doch in der Fragestellung detailliert beschrieben das genaue Gegenteil:

    ... will ich die Fassade der DHH vorne und hinten neu verputzen. ... Efeureste abkratzen, evtl. Dampfstrahler, Tiefengrund und dann mit geringer Schichtstärke mit Haftputz "Drüberputzen". ...

    Es geht offensichtlich gerade nicht darum, Putz abzuschlagen, sondern nur darum, eine weitere dünne Schicht aufzutragen. Genau das lässt die ENEV zu! (Ob das handwerklich sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage, mit deren Beantwortung ich mich hier zurückhalte, weil andere davon mehr verstehen.)

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Dabei gelten dann die Anforderung der der ENEV 2014 an Außenwände, also der maximale U-Wert von 0,24 W/(m²·K). Als Putzerneuerung gelten dabei aber keine Ausbesserungen und auch nicht das neue Auftragen von Putz und Farbe auf den vorhandenen AuAußenputz


    Sehe ich auch so,.....

  • Genau - da ist von Reparaturen die Rede, also flächenmässig mehr als xx % reparieren/sanieren. Nicht die ganze Fläche mit einer weiteren Schicht überarbeiten/überziehen!

    es ist doch glasklar beschrieben.

    EnEV ist einzuhalten, wenn der Putz erneuert wird. "Erneuern" setzt voraus, dass der alte abgeschlagen wird. Ist das nicht der Fall und es wird nur eine zusätzliche Schicht (selbst mit zusätzlichem Armierungsgewebe) aufgetragen, findet die EnEV keine Anwendung.


  • Das steht da genau nicht drin.

    ich weiß nicht was Du liest, aber genau das steht da eben schon drin:

    zum dritten mal:


    Eine Erneuerung des Außenputzes im Sinne der Anlage 3 Nr. 1 Satz 2 Buchstabe b)
    EnEV 2013 setzt begrifflich voraus, dass der bestehende Altputz abgeschlagen wird.

    Sogenannte „Putzreparaturen" (ggf. auch in Verbindung mit zusätzlichen Farb- oder
    Putzbeschichtungen), bei denen der bestehende Putz nicht abgeschlagen wird, sind
    deshalb keine Putzerneuerungen im Sinne von Anlage 3 Nr. 1 Satz 2 Buchstabe b)
    EnEV 2013, sondern Instandsetzungsmaßnahmen für den bestehenden Putz.


    => alle Maßnahmen, bei denen der Putz nicht abgeschlagen wird, laufen unter Instandsetzung und sind nicht EnEV pflichtig.

  • Toll. Dann ist das gebot, beiSanierung zu dämmen quasi Gescjicht. Wieviele Bauten kennt Ihr, bei denen das Abschlagen des gesamten Putzes erforderlich ist?

    Wenn man das überträgt, dann sollte man allen Flachdachsaniern das in zwei Abschnitten zu machen. 1m² erhalten würde ja reichen, damit die Forderung erfüllt wäre.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Toll. Dann ist das gebot, beiSanierung zu dämmen quasi Gescjicht. Wieviele Bauten kennt Ihr, bei denen das Abschlagen des gesamten Putzes erforderlich ist?

    Wenn man das überträgt, dann sollte man allen Flachdachsaniern das in zwei Abschnitten zu machen. 1m² erhalten würde ja reichen, damit die Forderung erfüllt wäre.


    ist es echt so schwer, die 3 Seiten pdf zu lesen?

    Steht doch auch klar drin....


  • Jetzt interpretierst DU. Wo in #17 habe ich geschrieben, das ich den TE meine? Ich bezog mich auf Deinen und TausT´s Beitrag.


    (TausT hat sich dazwischengedrängelt Ich hab auf feelfree geantwortet)

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  • Jetzt interpretierst DU. Wo in #17 habe ich geschrieben, das ich den TE meine?

    Völlig unabhängig, ob Du den TE meintest oder nicht: ICH meine die Stelle, die TausT zunächst zitiert hat. Und da steht eben nichts davon, dass der GESAMTE Putz abgeschlagen werden muss. Wäre ja auch völlig unlogisch, wenn es tatsächlich so wäre.


    Die genau spezifizierte Bagatellgrenze hat ebenfalls TausT inzwischen nachgeliefert. Danke dafür.

  • TausT hat sich dazwischengedrängelt

    jeder andere würde schreiben: "hat sich jetzt mit Taust´s Beitrag überschnitten, mein Beitrag war auf xy bezogen" oder das Zitat nachträglich einfügen auf das man sich bezieht. Aber Du musst natürlich eine persönliche Duft-Note rein bringen.


    Aber Dir bricht ja offenbar auch ein Zacken aus der Krone, wenn Du hier einfach mal eingestehen würdest, dass Du hier fachlich auf dem falschen Dampfer warst.