Tipps für Schallschutz Wände

  • Hallo Wissende,


    mal sehn, ob ich alles in einen Thread krieg. :-)


    Also:


    Ich habe einen Raum 14x6x3,3m. Betondecke, Estrich, Wände vergipst, auf jeder Seite ein Eingang.


    Dieser Raum soll nun (voraussichtlich) mit Trockenbau unterteilt werden.


    Das Ganze soll 4 Zimmer und einen Flur ergeben.


    Ich habe 2 Besondere Anforderungen.


    Als erstes soll ein Bereich 7x6m als Ruhebereich abgetrennt werden. Dieser wird dann zwar nochmal in 2 Räume unterteilt, aber das ist weniger relevant, da in beiden Räumen Ruhe herrscht.


    Diese Abtrennung ist mit einer beidseitig Doppelt beplankten Wand mit 80er Profil, darin 60er Steinwolle und Knauf Diamant Platten geplant. Es kann vorkommen, daß z.b. in einem Bereich jemand schläft, während im Anderen Gearbeitet wird (evtl mit Musik, oder auch Werkzeugen).


    Der restliche Raum wird wieder in 2 Räume unterteilt, wobei neben einem Raum ein Flur läuft.


    Die Decken sollen jeweils ca. 40cm abgehängt werden. Feste Abhängung mit Paneelen o.ä.


    So weit die Rahmenbedingungen.


    Wie Verwirkliche ich das am besten?


    Sicherlich sollte als erstes die Schalldämmwand gezogen werden und diese von Estrich bis Betondecke reichen?


    Völlig offen ist aber noch die Ausführung des Arbeitsbereiches.


    Die Räume müssen nicht völlig "schalldicht" sein, aber es soll auch nicht jedes Wort im Nebenraun gehört werden.


    Deshalb ist dort ertsmal 60er oder gar 40er Profil mit Normalem Rigips, geplant.


    1. Frage: Wie große Auswirkungen hat es, wenn ich als erstes in den 7x6m Raum eine Durchgehehende Decke abhänge (diese soll oben mit 80er Steinwolle belegt werden) und dann die Trennwände erst unter diese Decke setze?


    2. (und 3. bix xte) Frage: Wie Beplanken? Beide Seiten einfach? Steinwolle dazwischen? Eine Seite doppelt? Beide Seiten doppelt ohne Steinwolle? Eine Seite Diamant?



    Was haltet ihr für Sinnvoll?


    Danke


    jay

  • Was haltet ihr für Sinnvoll?

    Zuerst die Trockenbauwände zwischen Rohdecke und Rohdecke zu bauen und dann erst den Estrich und die Abhangdecken zu bauen. Sonst leiten nämlich beide den Schall um die leichte Trennwand herum!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • 1. Frage: Wie große Auswirkungen hat es, wenn ich als erstes in den 7x6m Raum eine Durchgehehende Decke abhänge (diese soll oben mit 80er Steinwolle belegt werden) und dann die Trennwände erst unter diese Decke setze?

    Groß


    An sonsten: Schlag nach bei Knauf

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • während im Anderen Gearbeitet wird (evtl mit Musik, oder auch Werkzeugen).

    Könntest Du die Schallquellen etwas genauer definieren? Erst dann könnte man das Geräuschspektrum und eine sinnvolle Schalldämmung planen.


    Werkzeug kann ja alles mögliche sein, Musik ebenso. Hört jemand Musik in "Zimmerlautstärke"? Leise Hintergrundmusik? Oder übt jemand ein Schlagzeug-Solo während der Arbeitszeit?


    Wenn ich lese, 7m x 6m und 3,3m Höhe, also eine Wand mit 6 oder 7m Länge und 3,3m Höhe, dann könnten auch Resonanzen aufgrund der Fläche zu berücksichtigen sein. Wie das statisch zu machen ist, das sollten Trockenbauer erklären. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man so eine große Trockenbauwand nicht so einfach in die Landschaft stellen kann. Evtl. stellt sich dann die Frage mit den kleinen (40er oder 60er) Profilen gar nicht mehr.


    Die Hersteller der GK Platten liefern gute Infos zu den möglichen Wandaufbauten und deren Schalldämmung. Ich würde aus dem Bauch heraus mal in Richtung 80er Profile, 60er Dämmmung, und beidseitig doppelt beplankt denken. Die Wand entkoppelt gebaut.

    Dann stellt sich noch die Frage, wie sich eine durchgehende Estrichplatte (negativ) auswirkt (Stichwort Flankenübertragung, gilt natürlich auch für die Wände)


    Ich würde für den Schlafbereich einen max. Schall(druck)pegel von <25dB(A) anstreben. Wenn man nun die Geräuschquellen genauer definiert, kann man die benötigte Schalldämmung berechnen, und hätte schon mal einen Anhaltspunkt.

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  • Hallo,

    danke für die schnellen ersten Antworten.


    Zuerst die Trockenbauwände zwischen Rohdecke und Rohdecke zu bauen und dann erst den Estrich

    Der Estrich ist/war leider schon drin. Macht es Sinn, den im Bereich der Stellwände wieder raus zu klopfen, um die Wand uaf den Beton zu stellen?


    Groß

    Ist inzwischen auch vom Tisch. Das war ein Missverständnis. Es war damit wohl gemeint, daß zuerst die Deckenprofile komplett abgehängt und ausgerichtet werden sollen und dann erst die Zwischenwände bis zur Betondecke dazwischen gestellt werden.


    Wenn ich lese, 7m x 6m und 3,3m Höhe, also eine Wand mit 6 oder 7m Länge und 3,3m Höhe,

    Das ist das Rohmaß. Dort wird dann in 3 Räume unterteilt.


    Die Hersteller der GK Platten liefern gute Infos zu den möglichen Wandaufbauten und deren Schalldämmung.

    Ja, die habe ich zum Teil schon gelesen. Aber ich möchte Tipps aus der realen Welt von Leuten die das selbst getestet/erfahren haben.


    Dann stellt sich noch die Frage, wie sich eine durchgehende Estrichplatte (negativ) auswirkt

    Vermutlich doch eher auf den Trittschall, oder? Eine Frage ist ja auch, ob man den wieder rausklopfen sollte...


    Ich würde für den Schlafbereich einen max. Schall(druck)pegel von <25dB(A) anstreben.

    Das ist ja schonmal ein sehr guter Anhaltspunkt. Danke.


    Könntest Du die Schallquellen etwas genauer definieren?

    Die sind Divers.

    Das kann das Radio eines "leicht schwerhörigen" Mitarbeiters sein, oder das Geräusch eines 3-d Druckers, oder auch einer kleinen Portalfräse, die gerade Platinen fräst.

    Oder auch ne (kleine Stand-) Bohrmaschine. Ein Schwingschleifer, ein Schleifstein, oder ein Dremel.

    Und vielleicht auch mal jemand, der seine "BT-Handy-Bassbox" benutzt um selbiges zu übertönen (wobei der dann wohl recht schnell "getreten" wird :-).




    Ich möchte aber auch nochmal auf das zweite Thema hinweisen; auf die Schalldämpfung zwischen den Arbeitsräumen untereinander und dem Flur.


    jay

  • Der Estrich ist/war leider schon drin. Macht es Sinn, den im Bereich der Stellwände wieder raus zu klopfen, um die Wand uaf den Beton zu stellen?

    Ja.


    Allerdings sollte der Estrich nicht einfach „rausgeklopft“ werden. Nach Anzeichnen der exakten Wandposition sollte der Estrich (und nur dieser, keinesfalls die Deckenplatte darunter!) möglichst gerade aufgeschnitten und erst dann der Estrich entfernt werden. Achtung, Deine Profilstärken stimmen - für Metallständerwände - nicht. Metallständerwände bieten bei leicht schlankeren Wandstärken einen deutlich besseren Schallschutz und ermöglichen einfachere Installationsführungen. Einlegen von Randdämmstreifen nicht vergessen!


    Durchlaufender Estrich überträgt Körper- und Luftschall.

    Ja, die habe ich zum Teil schon gelesen. Aber ich möchte Tipps aus der realen Welt von Leuten die das selbst getestet/erfahren haben.

    Dann befrage Bauakustiker dazu, die selbst nachgemessen haben!


    Die Herstellerangaben sind Prüfstandsangaben, die bei vollständig systemkonformer Verarbeitung und Einhaltung aller beschriebenen Rahmenbedingungen auch in der Realität erreicht werden. Ob das im Einzelfall tatsächlich geklappt hat, lässt sich nur durch örtliche Messung klären.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Beitrag von Skeptiker ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • das Geräusch eines 3-d Druckers, oder auch einer kleinen Portalfräse, die gerade Platinen fräst.

    Diese Maschinen erzeugen überwiegend höherfrequenten Schall, das macht die Sache etwas einfacher.

    Wieviel "Schall" eine Maschine erzeugt ist gem. Maschinenrichtlinie 2006/42/EG vom Hersteller anzugeben. Leider berücksichtigt diese Angabe nur unzureichend das zeitliche Verhalten und den Frequenzverlauf (Charakterisitik) des Schalls.


    Bsp.:

    Portalfräse, Angabe Schalldruckpegel LpA=85dB(A), Schallleistungspegel LWA ignorieren wir einmal

    Gewünschter Schallpegel im Schlafraum <25dB(A)


    Man könnte sich nun das Leben einfach machen und rechnen, 85dB(A)-25dB(A) = 60dB(A)


    Die "Isolation" zwischen den Räumen, sprich die Schalldämmung (Wände, Decken, Böden, Türen etc.) müsste somit einen Wert von mindestens 60dB erreichen. Damit wäre den "Normen" genüge getan.


    Dummerweise verhält sich ein Mensch nicht nach "Norm". So wird beispielsweise das regelmäßige Ticken einer Wanduhr mit der Zeit vom Gehirn ausgeblendet, sporadisch auftretende Geräusche aber nicht. Was ist beispielsweise, wenn obige Fräse pneumatisch den Fräskopf anhebt, und dadurch kurzzeitig einen höheren Schallpegel erzeugt? Das auch noch unregelmäßig, je nach Verfahrweg und Positionswechsel des Fräskopfes?


    Ich habe oben die <25dB(A) als Zielwert für den Schlafbereich genannt, weil man davon ausgeht, dass Menschen bei einem Lärmpegel bis ca. 30-35dB(A) noch "gesund" schlafen können, ab ca. 45dB(A) wacht der Mensch (bewusst oder unbewusst) immer wieder auf, was sich auf den Schlaf negativ auswirkt. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden, und auch von der Charakteristik des Schallpegels abhängig. Bei 25dB(A) hätte man etwas Reserve zu diesen "Grenzwerten".


    Übrigens, in einem Tonstudio arbeitet man mit Umgebungs(geräusch)pegeln <20dB(A).


    Bleiben wir bei obigen Beispiel, dann siehst Du, dass die Anforderungen (60dB) gar nicht so einfach zu erfüllen sind. Eine einfache Trockenbauwand kann das nicht leisten, daher auch meine Anmerkung zu den Profilen. Um ein R´W von > 60dB zu erreichen, braucht es nach Bauchgefühl ein CW75 mit 60mm MiWO gedämmt (Luftebene nicht vergessen) und dann beidseitig mit schweren GK Platten beplankt.

    Unter Umständen fährt man mit doppelten Profilen besser. Das muss man dann rechnen.


    Fazit: Deine Überlegung mit der Trockenbauwand ist prinzipiell keine schlechte Idee, aber die Details können sehr viel Aufwand produzieren.

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  • Hallo,

    Um ein R´W von > 60dB zu erreichen, braucht es nach Bauchgefühl ein CW75 mit 60mm MiWO gedämmt (Luftebene nicht vergessen) und dann beidseitig mit schweren GK Platten beplankt.

    danke.

    Ja, das 75er Profil ist geplant und auch das mit der dünneren Dämmung habe ich schon gelesen. Muss ich die an einer Seite Fixieren, oder reicht es, wenn die einfach da drin "rumschlackert"?

    Die GK Platten werden die Knauf Diamant.


    Aber noch eine Frage:

    Es wird immer nur von den CW Profilen geredet.

    Was ist denn mit den MW Profilen, die es extra für den Schallschutz gibt?

    Unnötig?



    Nach Anzeichnen der exakten Wandposition sollte der Estrich (und nur dieser, keinesfalls die Deckenplatte darunter!) möglichst gerade aufgeschnitten und erst dann der Estrich entfernt werden.

    Ich habe inzwischen an einer Ecke den Estrich aufgemacht. Es ist Verbundestrich, also Quasi einfach auf die Betonplatte draufgekippt...

    Hat es Sinn, den trotzdem raus zu klopfen?

    ich habe mich entschlossen, in den Arbeisträumen eine 8mm Gumimatte unter den Bodenaufbau (Laminat, Pvc.Laminat, oder Pvc auf dünner OSB Platte) zu legen. Das sollte den Trittschall ja dann weitgehend abfangen!?


    jay

  • reicht es, wenn die einfach da drin "rumschlackert"?

    Die wird geklemmt, da schlackert nichts.



    Was ist denn mit den MW Profilen, die es extra für den Schallschutz gibt?

    Unnötig?

    Unnötig sind die nicht. Es hängt letztendlich davon ab, was, wie erreicht werden soll.

    Bei MW Profilen verändert sich der Dämmverlauf (über die Frequenz), was zu einer Verbesserung von ca. 2dB gegenünber CW Profilen beim Schalldämm-Maß führt.

    Es ist immer schwierig hier eine pauschale Aussage zu treffen, weil das Schalldämm-Maß der Wand aus dem Zusammenspiel mehrerer Komponenten resultiert (Profil, Dämmlage, Beplankung, Entkopplung)

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  • (Profil, Dämmlage, Beplankung, Entkopplung)

    Was bedeutet "Dämmlage"?

    Welche Unterschiede gibt es bei der Beplankung? Geplant ist 2 mal quer.

    Entkopplung der Profile gegen Wand, Boden und Decke?

    Hier ist geplant, 6 - 8mm Gummimattenstreifen allseitig unterzulegen. Vielleicht zusätzlich das breite Vorlegeband.

  • Was bedeutet "Dämmlage"?

    Damit meine ich die Dämmung in/zwischen den Profilen.

    Ob die erwünschte Schalldämmung erreicht wird hängt von der Dämmstärke und dem verwendeten Material ab (Rohdichte).


    Welche Unterschiede gibt es bei der Beplankung? Geplant ist 2 mal quer.

    Auch hier gilt, welches Material (Rohdichte der Platten) und Anzahl der Lagen. Die Lagen sollten so angebracht werden, dass keine durchgängigen Fugen entstehen (Lage 2 deckt die Fugen der Lage 1 ab). Schraubabstände etc. beachten.


    Entkopplung der Profile gegen Wand, Boden und Decke?

    Richtig.

    Ich meinte damit aber auch die Entkopplung zwischen den Beplankungen, also die Profile selbst. Man könnte eine Wand ja beispielsweise auch mit 2 x CW50 bauen, oder halt die MW.


    Vielleicht solltest Du Dir einen Trockenbauer suchen der sein Handwerk versteht, und mit dem einfach die Anforderungen vereinbaren. Dann vereinbarst Du beispielsweise eine Schalldämmung von min. 60dB, und den Rest soll der Trockenbauer machen. Am Ende dann eine Messung zur Überprüfung, ob das vereinbarte Ziel auch erreicht wurde. Sollte nicht das gewünschte/vereinbarte Ergebnis erzielt werden, dann muss der Trockenbauer nacharbeiten.

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  • Als Laie kann man eben nur schwer einschätzen, ob der Trockenbauer sein Handwerk versteht.

    Deshalb ja meine peniblen Fragen hier :-)

    2x CW50 (dazwischen kommt dann wohl auch Vorlegeband)? Oder lässt man einfach 5 mm Luft, baut also quasi 2 getrennte, einseitig Beplankte Wände?

    Könnte sogar ne bessere Dämpfung ergeben, als das spezielle MW Profil, oder?

  • Könnte sogar ne bessere Dämpfung ergeben, als das spezielle MW Profil, oder?

    Richtig.

    Wie man die Entkopplung zwischen den Profilen realisiert, dafür gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Luft, Schaumstoff, Gummidichtband.....


    Und damit das nicht in Vergessenheit gerät,

    Wie das statisch zu machen ist, das sollten Trockenbauer erklären. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man so eine große Trockenbauwand nicht so einfach in die Landschaft stellen kann.

    Ich kann mich ganz dunkel daran erinnern, dass man die Wände nicht beliebig hoch machen kann, zumindest nicht ohne die Kosntruktion statisch zu verstärken. Nicht dass der Kollege im Schlafraum aus dem Bett fällt, und dann fällt gleich noch die ganze Wand mit um.

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  • Nicht dass der Kollege im Schlafraum aus dem Bett fällt, und dann fällt gleich noch die ganze Wand mit um.

    Am Montag habe ich den ersten Beratungstermin mit einem Trockenbauer.

    Ich bin gespannt, was er machen will.

    Mit euren Tipps fühle ich mich erstmal gut gewappnet. :-)

    Und nein, ich werde die Schallschutzwand und die Zwischenwände nicht selbst machen.

    Ich werde jedoch zusehn und dann entscheiden, ob ich kleinere Zwischenwände in einem Privathaus auch selbst machen kann...


    jay


    PS: Ein Tipp zum Umgang mit dem Verbundestrich und meiner Idee der Gummimatten wäre noch nett...

  • den ersten Beratungstermin mit einem Trockenbauer.

    Wie schon geschrieben, genau sagen, worauf es Dir ankommt. Dann verbindlich vereinbaren.


    Für den Verbundestrich, sofern es sich tatsächlich um einen Verbundestrich handelt, habe ich noch kein Patentrezept. Der wird Dir beim Trittschall Probleme bereiten. Das wird sich vor allen DIngen bemerkbar machen, wenn im Nachbarraum Maschinen laufen die auf dem Boden stehen. Diese "Vibrationen" werden sich über die ganze Bodenplatte ausbreiten.


    Durch eine Trennfuge kann man die Situation ein klein wenig verbessern, da die oberflächennahe Ausbreitung unterbrochen wird, aber der Trittschall breitet sich auch über den darunter liegenden Beton aus. Also muss man an der Schallquelle ansetzen. Das bedeutet, Maschinen sollten auf einem entkoppelten Podest stehen. Gehgeräusche lassen sich evtl. durch einen entsprechenden Bodenbelag (vielleicht mit zusätzlicher Trittschalldämmung) reduzieren.

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