Zu-/ Abluftrohre Gastherme

  • Moin die Damen und Herren,


    da überhaupt nicht mein Gebiet brauche ich mal Eure Hilfe. Müssen die Verrohrungen der Gasthermen in den Schächten irgendwie mechanisch im Muffenbereich gesichert werden? Bez. muss da ein Gummi rein was das Verrutschen verhindert?


    Wir haben grade den Fall das man uns als Schuldigen erkoren will.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • Um welche Rohre geht es?

    Meinst Du das LAS (Luft-/Abgassystem)?

    Ist bekannt um welche Therme/Abgassystem es sich handelt? Dann könnte man in der entsprechenden Montageanleitung nachschauen.


    Bei einem LAS erfolgt die Montage in senkrechten Schächten üblicherweise ohne zusätzliche Befestigungen, je nach Schachtgröße mit Abstandshaltern. Die eigentliche Befestigung erfolgt also ausschließlich am Fußpunkt und am Kopf. Dadurch ist bereits sichergestellt, dass die Rohre in ihrer Position bleiben.


    Bei den LAS ist ein Dichtungsring im Muffenbereich üblich, der kann aber ein Herausziehen nicht verhindern. Es gibt auch LAS bei denen die Elemente zusätzlich mit Manschetten geklemmt werden. Bei einer Montage an einer Außenwand sind sowieso Halterungen zu setzen.


    Nebenbei bemerkt, ich habe mal gehört, dass es Schornsteinfeger geschafft haben, beim Reinigen die einzelnen Elemente auseinander zu drücken. Wie sie das geschafft haben? Keine Ahnung. Bei korrekter Montage sollte das unmöglich sein.

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  • Ja LAS. Okay dann komme ich damit wohl nicht all zu weit....

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  • Was ist genau passiert? ("Verrutschen" kann viel bedeuten. Kopfstück? Mitten im Schacht? Fußstück?.....)

    Um was für ein LAS handelt es sich? (Kunststoff, Kunststoff mit Blechmantel, Edelstahl......)

    Was für ein "Schacht"? (ehemaliger Schornstein? rund? quadratisch?)

    Wie lang ist das LAS? (über die komplette Strecke senkrecht oder wurde das LAS zwischendrin verzogen?)


    Wie gesagt, bei korrekter Montage verrutscht da normalerweise nichts. Es könnte aber sein, dass die evtl. notwendigen Abstandshalter (Schachtgröße und Form?) nicht verbaut wurden. Bei sehr langen LAS besteht dann zumindest theoretisch das Risiko, dass sich dieses bei Belastung (Reinigung oder was auch immer) biegt und ein Rohrstück aus einer Muffe rutscht. Das ist zugegeben ein ziemlich theoretisches Szenario, aber nicht völlig ausgeschlossen.

    Es wäre also auch denkbar, dass das LAS falsch montiert wurde.

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  • Kalle der Forengeist R.B. war wieder schneller.


    Ich vermute beim Dachdecken ist euch ein LAS (in Typischer Form ohne alten Schacht(Gemauerter Kamin) entgegen gekommen.

    Das Endstück ca 1m das durch die Dachhaut ragt, ist in der Regel durch zwei Punkte stabil.

    1. Durch den Durchdringungsziegel (Plastik) und

    2. durch eine Blechschelle die das Rohr fixiert am Sparren/Pfette. sonst würde das Entstück wegkippen.


    Alles unterhalb dieser Blechschelle ist reguläres LAS wie es R.B. erwähnt hat.

    Entweder in Muffenform gesteckt oder mit Verbinderschellen stumpf fixiert.

    Beim erneuern der Dachhaut ist es immer vorteilhaft das der Heizer, das Rohr demontiert und neu einsetzt und ggf Längenanpassungen vornimmt.

    :thumpsdown: