• Das passiert, wenn es für Kunst- und Baugeschichte mehr Credit Points gibt als für Tragwerkslehre. :D


    Als weg mit den Drähtchen, die stören nur. ;)

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    .

  • Also ich finds lustig... :lach:  :bier:


    Hat da keiner beim Bauherrn oder dem Architekten nachgefragt, ob das so in Ordnung geht? Niemand Bedenken angemeldet?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • tja, murks?

    weil die oberen blechfahnen kleiner sind, als die unteren? :P

    muss so - unten is mehr last *duckundweg

    (oberes bild) die tür hätte schon vor der diagonalenkreuzung zentriert gehört,

    (unteres bild) geht doch :P

  • Hat da keiner beim Bauherrn oder dem Architekten nachgefragt, ob das so in Ordnung geht? Niemand Bedenken angemeldet?

    Das sieht auch in den Plänen so aus!

    Wo treibst Du Dich rum?:eek:

    Fremde Baustellen -> Urlaubsvertretung in der Bauleitung!

    tja, murks?

    weil die oberen blechfahnen kleiner sind, als die unteren? :P

    Gut gesehen! Die verschwinden noch weitgehend in ca. 15 cm Bodenaufbau und dürften dann optisch gleich groß sein. Obwohl, das sieht dann auch wieder merkwürdig aus ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    2 Mal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Letzte Antwort ergänzt

  • Nach aussen öffnen.Zweites Bild Limbo Tänzer kein Problem.

    Beim ersten Bild kommt jeder gut raus.


    Da es wirtschaftlich nicht tragbar ist = kein Murks.

    Darf also so bleiben.


    Da die neuen Richter so Urteilen,wird gleich so gebaut.

    Die Pläne werden mit den Richtern abgesprochen.

    Skeptiker Sag bloss das war dir noch nicht bekannt

  • Ich glaub ich muss morgen zum Orthopäden - ich komm aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

    Sind das Bilder aus Thailand - dann würd ich noch ein bissl Verständniss haben.

    Aber ich glaub die machen das besser.

    Gruß Werner :)

  • In der Regel gibt es einen Entwurf, nach Angaben eines Statikers, eventuell in Verbindung einer Vorplanung eines Architekten, der vom Bauherren, Statiker und Architekten schriftlich freigegeben wird.


    Davon wird dann eine Fertigungszeichnung erstellt und danach gefertigt ...


    Jetzt kommt die Frage wer in der Kette geschlampt hat ...

    Fachplaner, BDFS geprüft und ISO/IEC 17024 Zertifizierter Fachsachverständiger im Schlosserhandwerk und Metallbau.

    Schlossermeister, Europäischer Schweißfachmann, CAD-Fachkraft Metall mit über 30 jähriger Berufserfahrung.

  • Fremde Baustellen -> Urlaubsvertretung in der Bauleitung!

    1. Der vertretene Bauleiter-Kollege ist auch der Planfertiger?
    2. Du würdest ihn nochmal vertreten?

    Bei den Bildern muss ich an eine Hochhaussanierung mit Grundrissänderungen denken, bei welcher in einem Wohnungstyp die Küche vergessen wurde.

  • 1. Der vertretene Bauleiter-Kollege ist auch der Planfertigee ?

    nein, ist er nicht. Er ist mit den Grundleistungen der LP 6-9 direkt beauftragt. Die Leistungen der LP 5 sind separat beauftragt. Der Bearbeiter der LP 1 - 4 wollte das Projekt nicht weiter fortführen. Details dazu kenne ich nicht, mache nur die Urlaubsvertretung.

    2. Du würdest ihn nochmal vertreten?

    Ja, schon. Er hat punktuelle Planungslücken nicht zu vertreten, sich aber offensichtlich auch nicht offensiv darum bemüht, dass diese rechtzeitig geschlossen werden. Die andere Baustelle mit der selben Kombi von Planung und OÜ läuft rundum lehrbuchmässig.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das Problem ist, das kann man nicht so einfach ändern ...


    - provisorisch aussteifen (wenn alte nicht passen, dann kann man die alten derweil drin lassen)

    - neue Platten herstellen anschweißen, und so wie es aussieht Zwangslage, Steignaht, Platzmangel zwischen Platte und Wand ...

    - wenn die Achsen nicht gleich sind, kann man die Diagonalen (sieht nach teuren Halfen aus) weg schmeißen, ggf. Nur Ösen noch brauchbar ...


    Erschwernis das der Raum fast fertig aussieht ... er so vorsichtiger arbeiten muss ...

    Eventuell, was ich nicht denke, hat der Statiker auch noch mitzureden ...


    Edit: wenn die Wirkungslinie der Diagonale Achse Grundplatte läuft, muss der Estrich auch ausgemacht werden müssen ...

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  • Wir sind im Rohbau. Es gibt weder Estrich noch sonstigen Ausbau. Die Deckenuntersicht und der Stahlbau sind allerdings bereits beschichtet.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wir sind im Rohbau. Es gibt weder Estrich noch sonstigen Ausbau. Die Deckenuntersicht und der Stahlbau sind allerdings bereits beschichtet.

    Dann müssen die nur auf die Glasscheiben der Türen aufpassen ...


    Stellt sich nur die Frage, wer hat es verbockt ... Verlauf prüfen ... wer es freigegeben hat ... woher kommen die Vorgaben ... was ich auch oft erlebe, es wurden alte Pläne verwendet, oder Änderungen im vorgabeplan nicht ergänzt ...

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  • Stellt sich nur die Frage, wer hat es verbockt ... Verlauf prüfen ... wer es freigegeben hat ... woher kommen die Vorgaben ... was ich auch oft erlebe, es wurden alte Pläne verwendet, oder Änderungen im vorgabeplan nicht ergänzt ...

    Der Grund dürfte banal sein: Die Auskreuzung wurde nicht in die Grundrisse und Wandabwicklungen (so es welche gibt) übertragen. So hat man es denn dann vermutlich erst beim Einbau gesehen. Mit BIM wäre es vielleicht nicht so schnell passiert. Aber auch damit hätte man es sehen und reagieren müssen. Es dürfte nicht zum ersten Mal beim Skelettbau passiert sein. Der Windverband wird ja vermutlich auch bei mind. jedem 4. Dachstuhl erstmal durchschnitten, wenn er fertig ist.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • tja, murks?

    weil die oberen blechfahnen kleiner sind, als die unteren? :P

    muss so - unten is mehr last *duckundweg

    Ich denke, da wurde eine Zwischendecke eingezogen, wo früher keine war.


    Dafür gibt es jetzt keine Zwischenträger mehr unter der Decke, wo früher einer war. Nur hat man das Schott noch 'drin gelassen.


    Im Grundriss war die Aussteifung nicht (ausreichend) dargestellt, somit war Platz für Fenster.

    Der Stahlbauer hat - aus gutem Grund - die Aussteifung nicht ausgebaut. Er hat die Fenster auch noch nicht vor der Nase gehabt bei seinem Gewerk.


    Der Fensterbauer hat sich gesagt: erst die Arbeit - dann das Vergnügen (dem Architekten zu zeigen, dass da 'was nicht passen könnte...)


    Wer bekehrt jetzt die Decke und die Rundstützen, dass sie die H-Lasten eigenständig ableiten können und den Schutzpatron X-Verband verzichten können ? Vielleicht gab es ja früher mal einen Kranbetrieb in dem alten Fabrikgebäude und der Bremsverband könnte unter superglückklichen Umständen entfallen.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Ich denke, da wurde eine Zwischendecke eingezogen, wo früher keine war.

    nein

    Dafür gibt es jetzt keine Zwischenträger mehr unter der Decke, wo früher einer war. Nur hat man das Schott noch 'drin gelassen.

    nein, definitiv nicht. Wir haben ausschließlich nagelneue Neubauteile vor uns!

    Im Grundriss war die Aussteifung nicht (ausreichend) dargestellt, somit war Platz für Fenster.

    sehe ich auch so! :thumbsup:

    Der Stahlbauer hat - aus gutem Grund - die Aussteifung nicht ausgebaut.

    Nein, er hat sie sofort beim Aufstellen der Stützen eingebaut.

    Er hat die Fenster auch noch nicht vor der Nase gehabt bei seinem Gewerk.

    korrekt

    Der Fensterbauer hat sich gesagt: erst die Arbeit - dann das Vergnügen (dem Architekten zu zeigen, dass da 'was nicht passen könnte...)

    :D

    Wer bekehrt jetzt die Decke und die Rundstützen, dass sie die H-Lasten eigenständig ableiten können und den Schutzpatron X-Verband verzichten können ?

    :D

    Vielleicht gab es ja früher mal einen Kranbetrieb in dem alten Fabrikgebäude und der Bremsverband könnte unter superglückklichen Umständen entfallen.

    Nein, dieses Geschoss und seine beiden Geschwister sind nagelneu. Sie kennen kein "früher" und im Geschoss darunter haben Zöllner ihr warmes Mittagessen eingenommen. Kran? Soviel aßen die Zöllner dann doch nicht!


    :bier:


    Es wird so bleiben, wie der Statiker und der Stahlbauer es gezeichnet und gebaut haben!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das bleibt alles so?:eek::eek::eek:

    :rulez: Jein!


    Es kommen noch Estrich und Trockenbauwände rein und fertig ist das coole Hipster-Büro mit Spreeblick! So bauen wir in der Haupstadt: "Arm aber sexy" oder so ... !


    :yeah:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das ist ernsthaft Neubau?


    Was wird an den Schottblechen montiert?

    Warum ist die Beschichtung so rauh? (Bild 1 rechter Träger Unterseite)

    Wieso nimmt man Rundstützen und keine MSH-Profile?

    Warum sind die Schrauben beschichtet und die Beschichtung leicht wellig (Bild 1 oben rechts)?

    Falls die Decken parallel zu den Fugen spannen, warum ist der Randträger mit 2x3 Schrauben befestigt?

    Liegt da noch ein Balkon auf?

    Hätte man da nicht das Eckblech etwas größer, ...., mit Voutenfunktion....


    Jetzt bin ich aber mal gespannt !

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Das ist ernsthaft Neubau?

    ja

    Was wird an den Schottblechen montiert?

    Was meinst Du mit "Schottblechen"?

    Warum ist die Beschichtung so rauh? (Bild 1 rechter Träger Unterseite)

    Brandschutzbeschichtung zu Erzielung von F90 (genaue Bezeichnung weiß ich es nicht)

    Wieso nimmt man Rundstützen und keine MSH-Profile?

    keine Ahnung, ich bin nicht der Planer, weiß aber dass das Planungsteam nach Ausführungsbeginn tlw. ausgewechselt wurde.

    Warum sind die Schrauben beschichtet und die Beschichtung leicht wellig (Bild 1 oben rechts)?

    Brandschutzbeschichtung zu Erzielung von F90 (genaue Bezeichnung weiß ich es nicht)

    Falls die Decken parallel zu den Fugen spannen, warum ist der Randträger mit 2x3 Schrauben befestigt?

    Weil die Leichtbetonfassade daran hängt? Ich kenne das statische System nicht, gehe aber davon aus, dass der Prüfingenieur es gründlich geprüft freigegeben hat und dafür auch häufiger vor Ort war. Ich kenne ihn aus einem anderen Projekt.

    Liegt da noch ein Balkon auf?

    eindeutig nein!

    Hätte man da nicht das Eckblech etwas größer, ...., mit Voutenfunktion....

    Keine Ahnung, vielleicht schon. Ich bin für Trittschalldämmung und Estrich zuständig!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Was meinst Du mit "Schottblechen"?

    Bild 2, Tür, recht Laibung, nach oben das Blech im Stahlträger.

    Hängt vermutlich außen 'was 'dran, am äußeren Schottblech auf der gegenüberliegenden Seite des Steges...


    "Brandschutzbeschichtung" erklärt einiges. Kann aber auch den Charme des Stahlbaus zunichtemachen.

    Gruß
    Holger
    --
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  • Bild 2, Tür, recht Laibung, nach oben das Blech im Stahlträger. Hängt vermutlich außen 'was 'dran, am äußeren Schottblech auf der gegenüberliegenden Seite des Steges...

    Rückverankerung / Auflager vorgehängte Porenbetonaussenwand, sonst nichts.

    "Brandschutzbeschichtung" erklärt einiges. Kann aber auch den Charme des Stahlbaus zunichtemachen.

    In "glatt" oder gar "glänzend" gibt es die nicht! Da Zeug ist ja mehrere Millimeter dick aufzutragen um im Brandfall ausreichend intumeszieren zu können. Das ist kein Klavierlack!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • In "glatt" oder gar "glänzend" gibt es die nicht! Da Zeug ist ja mehrere Millimeter dick aufzutragen um im Brandfall ausreichend intumeszieren zu können. Das ist kein Klavierlack!

    Das ist schon klar.


    Darum wundert mich ja die Kombination aus sichtbarer tragender Konstruktion aus Stahl und der Beschichtung.


    Mit der dicken Beschichtung werden ja die filigranen Details in den Anschlüssen "übertüncht". Wenn sichtbarer Stahlbau auf eine F90-Anforderung trifft, bleiben ja kaum andere Alternativen übrig. Rein technisch fällt mit als Erstes eine Sprinklerung ein....

    Gruß
    Holger
    --
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    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Rein technisch fällt mit als Erstes eine Sprinklerung ein....

    Ich hatte schon mehrfach das Vergnügen damit in Teilen von Bürobauten. Das möchte man eigentlich nicht. Wir bauen ja kein Bürohochhaus in der City von F, HH oder M!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ihr versteht das nicht! Das sind Absturzsicherungen! Das Fenster ist nicht öffenbar, also kann auch keiner abstürzen.


    Falls es geändert werden muss, haftet der Fensterbauer, der hat keine Bedenken angemeldet.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Falls es geändert werden muss, haftet der Fensterbauer, der hat keine Bedenken angemeldet.

    Muss er auch nicht. Die Vorleistung ist die Wand, in welche die verglaste Wandöffnung eingebaut wird. Zur Prüfung der Planung und der Funktionsfähigkeit der Nebengewerke ist er nicht verpflichtet. Es besteht auch kein Sicherheitsrisiko. Wie der Bauherr später das Fensterbauer-Gewerk nutzt, bleibt dem Bauherren überlassen. Möglicherweise ist die verglaste Wandöffnung nur aus optischen Gründen dort eingeplant, damit außen das Raster zusammenpasst. Kippfunktion zum Lüften ist gegeben.


    Außerdem:

    Liegt da noch ein Balkon auf?


    eindeutig nein!

    also auch kein Durchgang.

    Gruß
    Holger
    --
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