Ausgleichsmasse, aus Fehlern lernen

  • Guten Morgen,


    In insgesamt drei Räumen will ich Ausgleichsmasse einbringen und habe letzte Woche mit einem Raum begonnen.


    Im gesamten ist der Raum "im Wasser", aber es gibt Dellen. Außerdem hat sich das Material die Randdämmstreifen hochgezogen(sieht aus wie wenn Wasser am Glas hochsteigt, Oberflächenspannung)

    Für die nächsten beiden Räume würde ich es gerne besser machen.


    Boden wurde gefräst, zuvor war PVC geklebt gewesen

    Als Grundierung Weber Boden/Fliese da saugender Untergrund

    Boden war schief, von 2-5 mm Höhenunterschied alles dabei. Gearbeitet wurde mit Wasserschieber zum verteilen und Nadelrolle zum entlüften.


    Bei der Masse bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Es gibt Weber 1-20 und 1-50. Ich habe mich für 1-50 entschieden da hier explizit angegeben war das man es von Standfest bis fließfähig einstellen kann(5,5 - 7,0 Liter je 25 kg Sack) . Trotzdem suche ich das Wort Selbstnivellierend vergeblich.


    Am Tag der Verarbeitung waren es ca. 28 Grad. Bei nächsten Raum würde ich anstatt z. B. 7 Liter gar 7,2..7,4 Liter nehmen. Gelüftet wurde während der Arbeit nicht.


    Ich will mehr "Rollern" und die Masse aus dem Eimer zu Beginn gleich besser verteilen als umzukippen.


    Fragen :

    War das Material die richtige Wahl?

    Kann ich weiter etwas verbessern?

    Kann ich die Dellen ausgleichen? Würde das gleiche Material standfest anmachen und abziehen, davor zur Sicherheit grundieren


    Grüße

    Malte

  • Hallo, da hab ich doch einfach mal angerufen...

    1-50 ist für meine Anwendung nicht das richtige. Je dünner die Angabe, desto fliesfähiger. Kommt über die dann feineren Stoffe in der Ausgleichsmasse.


    Auch die Wassermenge soll ich nicht verändern, geht zu Lasten der Festigkeit.


    Ich nehme als nächstes 1-20 bzw. aus dem Baustoffhandel 1-10 falls es mir reicht von der Höhe her.


    Grüße

    Malte