Dampfbremsfolie + Verkleidung Dachschräge mit OSB-Platten

  • Mein Dach (Hobbyraum) wurde zwischen den Sparren mit Zellulose gedämmt. Als Unterdach eine Holzfaserdämmplatte. Im Innenraum wurde an den Sparren eine Dampfbremsfolie angebracht (sd-Wert 20). Diese wurde mit Kanthölzern fixiert. Die Dachschrägen möchte ich nun mit OSB-Platten verkleiden. Kann es durch die Verkleidung mit OSB-Platten zu Feuchteproblemen kommen, da ja
    auch die OSB-Platten eine Art Dampfbremse darstellen?

    Gruß

  • Pfingstwochenende, schönstes Wetter ... ganz Deutschland ist woanders unterwegs als auf Baustellen oder in Foren ... Geduld!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Raumseits eine "dichte" Schicht anzubringen ist üblicherweise unkritisch, wobei der sd Wert der OSB ja geringer ist als der sd Wert der Dampfbremse .

    Rechnet man den beschriebenen Aufbau durch, dann stellt sich das als ziemlich harmlos dar.


    Was mich interessieren würde, warum ausgerechnet OSB als Innenbeplankung?

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  • OSB als Innenbeplankung war geplant, weil man diese direkt auf die jetzige Unterkonstruktion schauben kann und weil diese auch als Sichtbeplankung
    auch ganz gut aussieht. Ausserdem soll noch eine Zwischenwand eingebaut werden, welche man auch ganz gut an den OSB-Platten befestigen könnte.
    Ggf. könnte man die OSB-Platten auch noch mit Gipskartonplatten beplanken, auch wenn viele der Meinung sind, dass dies zu Rissbildungen führen könnte.
    Meine Bedenken waren eben, dass sich zwischen Dampfbremsfolie und OSB-Platten Feuchtigkeit bilden könnte, die dann durch die OSB-Platten nicht ausdiffudieren kann.

    Gruß

  • Meine Bedenken waren eben, dass sich zwischen Dampfbremsfolie und OSB-Platten Feuchtigkeit bilden könnte, die dann durch die OSB-Platten nicht ausdiffudieren kann.

    Das wären hier meine geringsten Sorgen.



    und weil diese auch als Sichtbeplankung
    auch ganz gut aussieht.

    Wäre jetzt nicht nach meinem Geschmack, aber jeder so wie er es mag. OSB hat für mich immer den Look von "Baustelle", egal ob roh oder mit irgendeiner Farbe angemalt. Ich hätte eher eine UK aufgebaut, damit könnte man gleich die Unebenheiten ausgleichen, und dann mit Gipskarton beplankt. Das gibt am Ende eine in meinen Augen optisch ansprechendere Lösung.

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  • Die Sparren sind sehr gerade. Ausgleichen muss man da im Prinzip nichts. OSB auch deshalb, weil die Dachschräge möglichst schnell abgedeckt sein soll, damit die Folie aufgrund von UV-Einstrahlung geschützt ist. Der Trockenbauer schafft das so schnell nicht. Wenn die Zwischenwand eingezogen ist, werde ich die OSB-Platten direkt mit Gipskartonplatten beplanken. Laut OSB-Hersteller ist das ohne Bedenken möglich, auch wenn es die Meinung gibt, dass dies zu Rissbildung führt.

  • Ich habe im OG den Aufbau andersrum, OSB Platten mit verklebten Stößen, Dampfbremse, anschließend Installationsebene mit 4cm Zusatzdämmung, anschließend Fermacell.


    Bisher keine Risse und vorallem bleiben die Schadstoffe aus der OSB Platte hinter der PE Folie. :)