• Hallo,


    ich wurde von einer Firma als Hefer engagiert, um in einem Bürogebäude eine Rippendecke zu bearbeiten. Die ausgeführten Zätigkeiten sorgten für eine Menge Staub, bei schlechter Belüftung. Jetzt habe ich irgendwie Angst, dasd ich Asbest-Fasern in großen Mengen eingeatmet habe. Die Decke bestand aus folgenden Elementen: Äußerste Schicht Regips-Platten, darunter gelbe Schaumstoffisolierung, und darunter eine WIRUS-Holzverschalung, in die Stahlbeton gegossen wurde. (Rippendecke) Meine Aufgabe bestand darin, die Jolzverschalungen vom Beton zu lösen und fasrife Holzreste, die hängengeblieben sind, zusätzlich abzuschleifen, so dass der nackte Beton später einfach gemalert werden könne. Ich bin leider nur Laie und hab vom Bauen keine Ahnung. Als ich vergangene Woxhe gearbeitet hatte, kam jemand privat vorbei, und meinte er sei auch in der Baubranche und wies mich auf die Gefahren von Asbest hin. Niemand von der Firma, die mich angestellt hat und auch nicht der zuständige Bauleiter hatten Asbest auch nur erwähnt. Jetzt mache ich mir sorgen, dass in den WIRUS Holzfaserplatten Asbest drin gewesen sein könnte. Kennt sich jemand mit diesen Rippensystemen aus, und kann mir weiterhelfen? Auch eventuell an wem ich mich wenden könnte?

  • Die Dinger sind eine sogenannte verlorene Schalung und sollten asbestfrei sein. Zwischen Schalung und Beton sollte auch kein Asbest sein. Also alles kein Ding. Da aber viel Staub erzeugt wird, solltest Du sowieso einen Mundschutz tragen, also so eine kleine Maske.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Dinger sind eine sogenannte verlorene Schalung und sollten asbestfrei sein. Zwischen Schalung und Beton sollte auch kein Asbest sein. Also alles kein Ding. Da aber viel Staub erzeugt wird, solltest Du sowieso einen Mundschutz tragen, also so eine kleine Maske.

    Vielen Dank für deine Antwort. Nun habe ich aber z.B. bei schadstoff-kompass gelesen, dass Asbest in schwach gebundener Form als leichte asbesthaltige Platten und Pappen von verlorene Betonbauschalungen vorkommen kann. (Link dazu; Link)


    Auch habe ich gelesen, dass die Firma WIRUS so in der Form garnicht mehr existiert (stellen wohl mittlweile nur noch Fenster- und Türrahmen her). Daraus, und aus der Tatsache, dass die Beschalungen nicht mehr gekauft werden können, schließe ich, dass die Elemente schon einige Jahrzehnte dort verbaut waren... und daher genau in die Zeit reinfallen, wo großzügig mit Asbest gearbeitet wurde?!

  • Könnte, hätte, eventuell, früher......im Zweifelsfall besorge Dir ein Stück von dem Material und lass es analysieren. Alles andere sind nur Vermutungen und Glaskugel lesen. Es wird Dir wahrscheinlich keiner mit Sicherheit sagen können, ob genau die Platten die Du bearbeitet hast Asbest hatten oder nicht, da keiner hier die Platten gesehen hat.

    It doesn´t make sense to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.

    Steve Jobs

  • Bei Schadstoffen gibt nur eine genaue Untersuchung / Messung verbindlich Auskunft über das vorgefundene Material. Die kostet ab ca. 100 € und dann gibt es Sicherheit.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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