Gartenwassernetz aus Brunnen und Außenwasserhahn versorgen

  • Servus!


    Ich hab ein kleines Rohrnetz für Bewässerung im Garten liegen. Nicht in frostsicherer Tiefe, muss also entleert werden.

    Das soll zum Einen aus dem Brunnen gespeist werden, andererseits wenn dieser trocken liegt, über einen Außenwasserhahn.


    Idee wäre jetzt, den Außenwasserhahn - wie auch immer genau - Dauerdruckdicht mit dem Gartenwassernetz zu verbinden und den Außenwaserhahn dauerhaft offen zu lassen.

    Fördert die Pumpe, verhindert das Rückflussventil dass Brunnenwasser ins Hausnetz kommt. Fördert die Pumpe nicht, verhindert das Rückflussventil der Pumpe, dass Trinkwasser in den Brunnen fließt.

    Wahrscheinlich brauchts noch ein Magnetventil, damit im Pumpbetrieb nur Brunnenwasser fließt und kein Trinkwasser, es sei denn der Druck der Brunnenpumpe wäre >> als der des Trinkwasser.


    Denkfehler?

  • Meines Wissens ist der Zusammenschluss vom "privaten Wasser" (= Brunnen/ Zisterne) an die öffentl. Wasserversorgung verboten. Gefahr von Verkeimung.


    Selbst wenn Du Wasser zB für die WC-Spülung nutzt, muss dieses komplett vom Trinkwassernetz getrennt sein (= doppelte Verrohrung)

  • Selbst wenn Du Wasser zB für die WC-Spülung nutzt, muss dieses komplett vom Trinkwassernetz getrennt sein (= doppelte Verrohrung)

    Das heißt i.d.R. freier Auslauf der TW-Leitung in einem Behälter aus dem angesaugt wird, wenn der Brunnen leer ist.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wie kompliziert darf die Sache werden?

    Es gibt ja zulässige Möglichkeiten der Nachspeisung, druckgesteuert, oder über Füllstand, zum Beispiel.


    Wichtig wäre, dass die Außenzapfstelle nicht einfach fest mit Deinem Rohrnetz im Garten verbunden wird. Dann bist Du was das Trinkwasser betrifft auf der sicheren Seite. Eine einfache Möglichkeit wäre ein Zwischenbehälter. Den könnte man füllen, sobald der Brunnen auch Wasser liefert. Sollte dieser Puffer nicht ausreichen, Brunnen fällt trocken, dann über eine normale Nachspeisung aus dem Trinkwassernetz den Behälter füllen.


    Ähnliche Installationen gibt es auch in Verbindung mit Regenwasserzisternen. Im WInter könnte man dann die Nachspeisung deaktivieren. Da diese niemals direkten Kontakt mit dem "Brunnenwasser" hat, gibt es auch keine hygienischen Probleme. (Stagnation in der Zuleitung zur Außenzapfstelle beachten).


    Nachteil: Man braucht eine zusätzliche Pumpe die aus dem Behälter den Garten versorgt, denn der Druck aus dem Trinkwassernetz steht nicht mehr zur Verfügung.

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  • Nachteil: Man braucht eine zusätzliche Pumpe die aus dem Behälter den Garten versorgt, denn der Druck aus dem Trinkwassernetz steht nicht mehr zur Verfügung.

    Das ist genau der technische Aufwand, den man bspw. bei der Regenwassernutzung betreibt / betreiben muss. Die heute verfügbaren Anlagen erscheinen mir recht robust und langlebig.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die heute verfügbaren Anlagen erscheinen mir recht robust und langlebig.

    Soweit ich das beurteilen kann, würde ich dem zustimmen.


    Deswegen hatte ich auch gefragt, wieviel Aufwand zulässig ist, bzw. wie kompliziert die Sache werden darf. Für die Nachspeisung gehen schnell 150,- € an Material drauf, dazu noch die Pumpe für die Bewässerung, und ein Zwischenbehälter. Ein bisschen Kleinkram sollte man auch nicht vergessen.

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  • ... Für die Nachspeisung gehen schnell 150,- € an Material drauf, dazu noch die Pumpe für die Bewässerung, und ein Zwischenbehälter. ...

    Ich kenne die aus dem Bereich der Regenwassernutzung nur als Komplettanlagen und würde erwarten, dass im Maßstab EFH / Einzelgarten sich die Montage aus Einzelkomponenten nur für begeisterte Bastelnde anbietet. Mir wär das nichts.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mir wär das nichts.

    Wirklich kompliziert ist das nicht, aber ich stimme DIr zu, das ist nichts für jedermann. Man kann sich das auch verbauen lassen, das kostet halt. Ob man die paar Teile selbst zusammenschraubt, oder eine vorgefertigte Einheit verbaut, das muss jeder selbst wissen.

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  • Mir wäre das zu aufwändig. Ich bin immer für einfache Lösungen - und da kann ich selbst entscheiden, wann ich Wasser vom Brunnen oder aus der Leitung nehme.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Moinsen,


    die Herausforderung liegt in der Trennung der Netze. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die mehr oder weniger einfach zu realisieren und zu benutzen sind, da wären unter anderem möglich:


    Kupplung an die Einspeiseseite der Gartenanlage, dort entweder die Pumpe oder das Stadtwasser anschließen.


    Eine Außenzapfstelle für Stadtwasser vorhalten, die Gartenanlage fest mit dem Brunnen betreiben und, wenn der Brunnen mal trocken ist, mit einem langen Schlauch ab der Stadtwasserzapfstelle den Garten wässern. Geht natürlich nicht so gut bei sehr großen Gärten, bis 50 m ab Zapfstelle dürfte das aber machbar sein.


    Wie oben beschrieben, einen Vorlagebehälter mit Brunnenwasser füllen, wenn der Brunnen trocken ist, über einen freien Einlauf Stadtwasser zugeben.


    Einen Systemtrenner vor das Stadtwasser, dann funktioniert Deine Eingangsidee wieder legal, wie richtig beschrieben mit Magnetventil oder Pumpendruck >> Stadtwasserdruck


    Was auch immer Du tust, denk an den Trockenlaufschutz der Brunnenpumpe!

    Die Frage ist jetzt, wie oft fällt der Brunnen trocken? Wenn das nur alle Jahre mal ist, wären die ersten beiden Lösungen sicher die besseren, wenn das Öfters passiert, dann die zweiten beiden. Aber lohnt dann der Brunnen noch?


    Ocho


    PS: Wir haben 2 komplett getrennte Systeme, Stadtwasser über Zähler (wegen Abwasser) für "vorne", "rostiges" Brunnenwasser für "hinterm Haus"

  • Möglicherweise - ich kenne die Qualität eures Brunnenwassers nicht - kann es interessant sein, an einem Entnahmepunkt im Garten immer zuverlässig Trinkwasser anliegen zu haben, um dort unbedenklich Trinkwasser zapfen zu können. Das könnte dort der Fall sein, wo häufig entfernt von den Wohnräumen Trinkwasser gewünscht wird, bspw. an einem Sitzplatz relativ weit entfernt vom Haus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • puh, also irgendwo muss der Aufwand für die Nutzung des Brunnens noch im Rahmen bleiben. Bei ca. 1,50€/m³ Leitungswasser kann ich für den Invest einige Jahre bewässern.

    Vor allem, weil der Brunnen kein Grundwasser erschließt sondern Schichtenwasser und auch unklar ist, wie viel der noch fördert.


    Aber nochmal zum Verstädnis: Ich war der Meinung, der Rückflussverhinderer im Außenwasserhahn trennt das ausreichend ab. Wenn ich einen verkeimten Gartenschlauch anschließe oder im Frühjahr eine Rasenbewässerung die 6 Monate unbenutzt war - das ist ja zulässig. (oder etwa nicht?)


    Wo ist der Unterschied? Dass bei meiner Lösung eine Pumpe im Spiel ist? Was wäre, wenn ich mein Gartennetz wahlweise mit der Pumpe oder dem Außenwasserhahn verbinde, also immer nur eine Quelle. Wäre das ok?


    Oder wenn man einen Systemtrenner vor den Außenwasserhahn setzt?


    Zum Thema Trinkwasser im Garten:

    Das ist gewährleistet. Ich habe 2 Außenwasserhähne am Haus, da gibts Trinkwasser. Das Netz soll wenn dann über einen dritten, noch zu erstellenden, gespeist werden, der vor der Entkalkungsanlage angebunden wird.

    Außerdem ist die Terrasse bei uns direkt vor der Küche, so einen echten Bedarf gibts also auch nicht.

  • ..., um dort unbedenklich Trinkwasser zapfen zu können. Das könnte dort der Fall sein, wo häufig entfernt von den Wohnräumen Trinkwasser gewünscht wird, bspw. an einem Sitzplatz relativ weit entfernt vom Haus.

    Kein guter Vorschlag, weil somit kein bestimmungsgemäßer Betrieb der Trinkwasseranlage gewährleistet wird. Wie soll der erforderliche Wasserwechsel gewährleistet werden?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • ...Ich war der Meinung, der Rückflussverhinderer im Außenwasserhahn trennt das ausreichend ab. Wenn ich einen verkeimten Gartenschlauch anschließe oder im Frühjahr eine Rasenbewässerung die 6 Monate unbenutzt war - das ist ja zulässig. (oder etwa nicht?)

    Nein das tut der Rückflussverhinderer nicht. Ein Systemtrenner BA wäre m.E. möglich. Der Gartenschlauch darf nur temporär angeschlossen werden und die Rasenbewässerung nur über einen Schlauch oder ebenfalls Systemtrenner.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Aber nochmal zum Verstädnis: Ich war der Meinung, der Rückflussverhinderer im Außenwasserhahn trennt das ausreichend ab. Wenn ich einen verkeimten Gartenschlauch anschließe oder im Frühjahr eine Rasenbewässerung die 6 Monate unbenutzt war - das ist ja zulässig. (oder etwa nicht?)

    Mit der EN1717 hat sich da einiges geändert.

    Auch die Erleichterungen für Zapfstellen an denen nur zeitweise etwas angeschlossen wird, gibt es nicht mehr.


    d.h. Ein Rückflussverhinderer alleine reicht nicht aus.


    Wenn man es ganz pingelig betrachtet, dann müsste ein Systemtrenner BA rein. Wenn ich mich richtig erinnere, dann kann man im häuslichen Bereich noch mit Kategorie 3 argumentieren, Rohrtrenner CA usw.


    Was Du nun bei DIr zuhause machst.......vielleicht ist ein freier Auslauf doch die einfachste Variante. ;)

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  • Kein guter Vorschlag, weil somit kein bestimmungsgemäßer Betrieb der Trinkwasseranlage gewährleistet wird. Wie soll der erforderliche Wasserwechsel gewährleistet werden?

    Ich schrieb von zwei getrennten Leitungen:

    1. eine immer Trinkwasser, dort wo gelegentlich getrunken werden soll
    2. eine immer Brunnenwasser, das gelegentlich auch unrein gewordenes Trinkwasser geworden sein kann, wo gewässert wird

    Natürlich sind die Brunnenwasserzapfstellen mit „kein Trinkwasser“ zu kennzeichnen. Gewechselt werden muss da nichts, oder was meinst Du? Mein TGA-Planer legt solche Leitungen immer als Schleife bis zu einem sicheren Verbraucher weiter: Gäste-WC oder so.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Genau, dann hättest Du aber schreiben sollen, dass man zu der weit entfernten Trinkwasser-Gartenzapfstelle eine Leitung hin und von dort wieder zurück zu einem täglich benutzen und das nötige Austauschvolumen gewährleistenden Verbraucher legen soll. Das Ganze dann wegen der Ganzjahresbenutzung natürlich frostfrei verlegt und im außenliegenden Zapfstellenbereich noch mit einer elektr. Begleitheizung versehen.

    Merkst Du was? 🤔

    Und ob ausgerechnet das Gäste-WC der "sichere Verbraucher" ist?




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    M.G.Wetrow

  • Ok, dann sei es Dir nachgesehen.

    Schlaf Dich ordentlich aus und genieße morgen den Feiertag. 🍻




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • also..

    die Anbidung einer Unterflur-Bewässerungsanlagen ist alles andere als trivial. Selbst ohne Brunnen.


    Wasser aus selbiger steht auf einer Stufe mit Viehtränken etc.. FK 5. Damit ist ein Systemtrenner BA nicht ausreichend. Trenner für FK5 existieren, sind aber irre aufwändig und teuer.

    Alternativ eben der freie Auslauf und eine extra Pumpe.


    Entspricht zwar nicht der Realität, bei der die Gardena-Bewässerung einfach dauerhaft per Schlauchkupplung angeschlossen wird (alles andere macht auch keinen Sinn mit einem Bewässerungscomputer) und was man landauf landab so sieht, aber einleuchtend ist es schon.


    Da der depperte Brunnen wohl eh nichts liefert (aktuell ca. 50l/d), ist das Projekt in der Form eh gestorben..

    Bin am überlegen ob ich den Brunnen in eine 12m³ Zisterne umbaue.. maßgefertige Teichfolie in Zylinderform rein und los gehts.

  • Klingt interessant.

    Über eine füllstandsabhängige TW-Nachspeisung hättest Du dann auch die perfekte Absicherung, wenn für einen bestimmungsgemäßen Wasserwechsel in der Zuleitung gesorgt wird.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Über eine füllstandsabhängige TW-Nachspeisung hättest Du dann auch die perfekte Absicherung, wenn für einen bestimmungsgemäßen Wasserwechsel in der Zuleitung gesorgt wird.

    Dafür könnte man ja die Nachspeisung alle x Tage mal anwerfen und den Leitungsinhalt einmal austauschen.


    Jetzt muss ich nur in Erfahrung bringen was so eine Folie kosten würde.. knapp 40m².

  • Die preiswerteste Methode wäre, einen Schwimmkörper in die Zisterne zu hängen und das Seil, das nach oben geht, legt einen Hebel ( mit Schild) um, wenn der Wasserstand zu niedrig ist. Dann nimmst Du einen Schlauch, schließt diesen an den Außenwasserhahn an und füllst die Zisterne manuell nach, ggf. bis "voll". Das könnten dann zwar ein paar Kubikmeter mehr sein, als bei einer automatisierten Steuerung, aber insgesamt (Trinkwasserpreis + Abwasserpreis) preiswerter als die ganze Technik und sicher ist es auf jeden Fall. Außerdem zwingt es Dich, ab und zu mal einen Blick in die Zisterne zu werfen.

    Mit dem Druck aus dem TW-Schlauch können auch die oberen Randbereiche leicht gereinigt werden.

    Und wenn der Schlauch einmal angeschlossen ist, finden sich bestimmt weitere Verwendungsmöglichkeiten.


    Bei einem automatisierten System besteht auch die Gefahr, dass Undichtigkeiten im System nicht rechtzeitig bemerkt werden. Dann pumpt die Pumpe TW, das dann versickert und dann den Grundwasserstand im ganzen Landkreis um 1m anhebt. ;-)

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Dafür könnte man ja die Nachspeisung alle x Tage mal anwerfen und den Leitungsinhalt einmal austauschen.


    Jetzt muss ich nur in Erfahrung bringen was so eine Folie kosten würde.. knapp 40m².

    Wir haben mal so einen Foliensack fertig verschweißt für eine Zisterne gekauft. Leider weiß ich nicht mehr genau, was der gekostet hat. Ein paar Hundert Euro wirst Du aber schon rechnen müssen.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Jetzt muss ich nur in Erfahrung bringen was so eine Folie kosten würde.. knapp 40m².

    das alleine reicht nicht . sowas wäre wesentlich aufwändiger , als du denkst .


    mit einen foliensack reihängen ist sowas nämlich nicht getan. sollte nämlich mal der grundwasserpegel , welcher den brunnen im normalfall speist wieder ansteigen (und davon gehe ich mal aus , wenn das trockene 2018 und frühjahr 2019 durch normale/überdurchschnittliche regenereignisse ausgeglichen wird) wird es dir den sack im brunnen ganz heftig zusammenfalten und u.u. zerreissen/an der oberen befestigung abreissen.



    die materialkosten würde ich als in dem fall eher bei niedrig/mittel dreistellig ansiedeln

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Wen er Lichte 140cm hat, setzt Schachtringe (Neue DIN) rein und setzt in das Bodenelement eine DN125 KG Muffe mit Steigrohr.

    Die Schachtelemente kann man dann ringsummit Filterkies auffüllen und hat keine Sorgen mehr mit dem alten Mauerwerk.


    120cm Ringe sollten reingehen, habgt aber davon ab wie rund und gerade der alte Schacht ist und wie das Gehänge platz braucht.

    ansonsten 100cm sind auch passabel.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • mit einen foliensack reihängen ist sowas nämlich nicht getan. sollte nämlich mal der grundwasserpegel , welcher den brunnen im normalfall speist wieder ansteigen (und davon gehe ich mal aus , wenn das trockene 2018 und frühjahr 2019 durch normale/überdurchschnittliche regenereignisse ausgeglichen wird) wird es dir den sack im brunnen ganz heftig zusammenfalten und u.u. zerreissen/an der oberen befestigung abreissen.

    der Pegel war seit 2016 nie höher als 7m.

    Ich sehe das auch anders wie du. Da passiert gar nichts, wenn der Grundwasserspiegel ansteigt. Ist der "Sack" weniger gefüllt als der Grundwasserstand, dann faltet er sich unten zusammen, aber es gibt keine vertikalen Kräfte. Ist der Zisternenwasserstand höher, passiert gar nix.


    Man stelle sich eine Mülltüte vor, die man über einen EImer stülpt. Füllt man nun zwischen EImer und Tüte Wasser.. drückts die Tüte halt zusammen, wenn sie leer ist. Wenn voll, dann passiert nix.

    Wen er Lichte 140cm hat, setzt Schachtringe (Neue DIN) rein und setzt in das Bodenelement eine DN125 KG Muffe mit Steigrohr.

    Die Schachtelemente kann man dann ringsummit Filterkies auffüllen und hat keine Sorgen mehr mit dem alten Mauerwerk.

    Ne.. viel zu aufwändig und teuer.

    Ich hab den Brunnen ja letztes Jahr erst überarbeitet, für die Aktion müsste alles wieder runter, inklusive Nachbars Einfahrt.

    Die Varainte mit den Ringen war durchaus in der engeren Auswahl, scheitert aber schlicht und ergreifend an finanziellen Aspekten.


    Brunnengewölbe marode - was tun?