Grundleitung - wie dicht muss diese sein?

  • Guten Tag,


    wir bewohnen ein denkmalgeschütztes Haus, ca. 80 Jahre als. Im Untergeschoss haben wir keine Feuchtigkeitsprobleme. Alle Wände und Böden sind trocken. Jetzt Wollen wir in die Grundleitung (Mischsystem) eine weitere Abwasserleitung einbinden und haben festgestellt, dass aus den Steingutrohren bei starken Regen etwas Feuchtigkeit kommt (der Boden ist aufgegraben). Die Leitung ist nach einer Befahrung gut in Ordnung - keine Risse oder Verschiebungen.

    Ich habe zwei Fragen.

    1. Kann es sein, dass das Aufschachten die Leitung - bzw. die Verbindung zwischen den Steingutrohren irgendwie gelockert hat, so dass deshalb jetzt etwas Feuchtigkeit austritt?

    2. Über die Grundleitung kommt nach dem Einbinden der neuen Abwasserleitung Unterbeton, eine Sperrbahn und dann ein Fußbodenaufbau. Darunter liegt die Grundleitung im Erdreich. Muss diese dort ganz dicht sein? Der Boden hat ja eh eine Feuchtigkeit.


    Dank im Voraus!

    HoBe

  • Danke - wie findet man heraus, ob der Rest der Leitung dicht ist - beim befahren sah alles sehr gut aus.

  • Zustimmung für ThomasMD


    EIne befahrung zeigt doch nur den optischen Eindruck bzw optischen Zustand, nicht aber den technischen Zustand.


    Frag dich selber wie hoch der Aufwand wird wenn in 5 Jahren an den Kanal rann musst und wie hoch der Aufwand jetzt ist. Dann sollte dir die Antwort selber besser einfallen.

    Webb die Leitungen 80 Jahre alt sind, ist eigentlich ein Austausch sinnig, dann sind die nächsten 80 Jahre keine Großen probleme zu erwarten.

    Auser die persönliche Planung geht nur 5 Jahre weit.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Wenn es meins wäre, würde ich den Kanal gleich linern lassen. Bei nem 80 Jahre altem Haus kommt der Kanal sowieso irgendwann ...


    Spätestens, wenn die Gemeinde Dichtigkeitsnachweise haben möchte, kriegst du nämlich ein Problem.